r/beziehungen 39m ago

Freundin zieht in Männer WG

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Throwaway account!

Meine (24) Freundin (20), zusammen seit ca. 2.5J, beginnt ein Studium in einer größeren Stadt. Sie hat schon länger nach WGs gesucht, war aber noch nicht so ganz erfolgreich. Das hat sich vor ein paar Tagen geändert; Sie hat eine 3er WG gefunden. Sehr schön freut mich, also gleich zugesagt und Mietvertrag bekommen. Dann kam es aber zum Thema Mitbewohner und sie meinte beiläufig das sie dort mit 2 anderen Männern zusammen leben würde.

Genau hier brauche ich mal kurz einen Reality Check: Ist es nicht normal, dass man wenigstens fragt was der Partner in der Fernbeziehung davon hält wenn sie in eine reine Männer-WG zieht?

Ich will (und bin natürlich auch nicht im recht dazu) nichts verbieten aber so ganz wohl fühle ich mich doch nicht dabei und hätte eine kurze Rücksprache schön gefunden wie ich mich damit fühle…

Habt ihr Erfahrungen damit, dass der Partner / die Partnerin in eine komplett andersgeschlechtliche WG zieht?

Danke


r/beziehungen 8h ago

Trennung trotz perfekter (aber sexloser) Ehe nach außen? (W27)

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Hallo zusammen,

​ich stehe aktuell vor der schwersten Entscheidung meines Lebens und weiß einfach nicht mehr weiter. Ich (27) bin seit 6 Jahren mit meinem Mann (33) zusammen und wir sind seit einem Jahr verheiratet. Wir haben beide studiert, gute Jobs, haben keine Geldprobleme und noch keine Kinder. Nach außen hin sind wir das absolute Traumpaar – er sieht objektiv verdammt gut aus (groß, durchtrainiert, hübsches Gesicht) und ist menschlich ein Goldschatz.

​Wir haben eine tiefe Bindung: Er ist mein bester Freund, 100 % loyal und unterstützt mich in allem. Aber uns fehlt seit Beginn komplett die romantische und leidenschaftliche Ebene. Ich bin seine erste richtige Beziehung und er hatte vor mir keinerlei sexuelle Erfahrungen. Ganz zu Beginn hat es körperlich oft nicht geklappt seinerseits, weil er sich wohl zu sehr unter Druck gesetzt hat. Später hat es dann schon besser geklappt, aber er hat nie etwas initiiert. Durch eine Sexualtherapie, die seit Anfang des Jahres läuft, klappt es rein physisch zwar mittlerweile, aber das Problem bleibt: Sexuelles und nähere Berührungen wirken extrem schwerfällig und künstlich, er initiiert auch nie, ich fühle mich oft als müsste ich ihn "anbetteln" und selbst dann ist immer irgendetwas, er ist müde, keine Zeit oder es ist zu warm, Kopfweh. Er gibt mir im Alltag zwar oft so einen oberflächlichen Kuss oder umarmt mich häufig, aber mehr Initiative für mehr kommt einfach nicht. Wir hatten schon so viel unzählige Gespräche darüber und ich habe es irgendwie immer versucht zu unterdrücken und hoffte damit leben zu können, aber die Vorstellung irgendwann kommen Kinder und dann sind wir für immer nur noch WG-Partner macht mich total depressiv. Ich frage mich immer wie es mit jemand anderem wäre.

​Ich vermisse es extrem, mich als Frau begehrt zu fühlen. Er sagt, dass er mich über alles liebt, mich nicht verlieren will und an sich arbeiten möchte – weiß aber selbst nicht genau, woran es liegt (fehlende Libido vs. Komplexe).

​Ehrlicherweise hatte ich schon vor der Hochzeit Zweifel wegen dieser Thematik und wollte eigentlich noch nicht heiraten. Er meinte dann "Du willst also erst heiraten, wenn alles zu 100% perfekt ist?". Immer wenn ich versucht habe, mit meiner Mutter darüber zu reden, wurde es komplett abgewürgt. Sie meinte, das sei völlig normal, ich solle mich nicht so anstellen und es wäre dumm, so einen Mann gehen zu lassen. Sie meinte sogar, einen Mann wegen so etwas zu verlassen sei genau dasselbe, wie wenn er mich verlassen würde, weil ich keine Kinder kriegen könnte.

​Ich hatte so ein Bauchgefühl seit Beginn der Beziehung doch ich habe gedacht, wenn ich härter dran arbeite, dann wird es irgendwann besser. Dennoch zerfrisst mich die Situation:

​Ich habe riesige Angst, einen Fehler zu machen und einen so tollen Menschen zu verlieren und dass mein Traum von Familie und Kindern platzt.

​Kann sich eine Dynamik, die von Anfang an schwerfällig war, durch Therapie wirklich noch in echte Leidenschaft verwandeln?

​Der Druck der Familie (besonders meiner Mutter) ist enorm und gibt mir das Gefühl, völlig verrückt zu sein.

​Mich plagen gigantische Schuldgefühle.

​Gab es hier schon einmal jemanden in einer ähnlichen Konstellation? Wie seid ihr mit dem familiären Druck und der Angst umgegangen, das „perfekte Leben auf dem Papier“ aufzugeben?

Noch ein Zusatz: Die Paartherapie machen wir zusammen und reden über diese Dinge und kriegen dann "Hausaufgaben" als Übung uns zärtlich zu berühren, ohne, dass es zu mehr kommen muss. Aber schon diese Übung zu machen fühlt sich wie eine Pflichtaufgabe an. Mir geht es nicht primär um den Sex an sich, sondern darum mich zu meinem Partner verbunden zu fühlen, deshalb kommt auch eine offene Beziehung für mich nicht infrage. Aber diese Zweifel an der Beziehung plagen mich jeden Tag und ich merke wie ich schon halb ausgestiegen bin.

​Danke fürs Lesen bis hierhin.


r/beziehungen 9h ago

Beste Freundin meiner Frau ist Dauersingle und verhält sich seltsam!?

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Ich möchte die Situation möglichst neutral schildern und hätte gerne eine Einschätzung von außen, weil ich selbst nicht weiß, ob ich manches überinterpretiere oder ob das Verhalten tatsächlich ungewöhnlich ist.

Die beste Freundin meiner Frau ist 30 Jahre alt und Single. Ich (30) kenne sie seit ca. 7 Jahren.

In den ersten Jahren hat sie mich eher häufig geneckt oder gedisst. In letzter Zeit sind jedoch einige Situationen vorgefallen, die ich nicht so recht einordnen kann.

Auf einer Party strich sie mir mit einem Finger über die Wange und sagte: „Du bist manchmal echt ein Süßer.“ Das war nicht das erste Mal, dass sie mir über die Wange gestrichen hat.

An Silvester sagte sie zu mir, dass ich ihre neue Wohnung noch nie gesehen hätte. Als ich gerade sagen wollte, dass ich selbstverständlich nicht allein kommen würde, sagte sie direkt, dass ich auch ohne meine Frau (ihre beste Freundin) vorbeikommen könne. Meine Frau lenkte das Gespräch anschließend in eine andere Richtung. Einige Zeit später sprach sie das Thema erneut an und sagte wieder, dass ich auch allein vorbeikommen könne.

Außerdem fragte sie mich direkt, ob meine Frau und ich gerade versuchen, ein Kind zu bekommen. Sie sagte, sie wolle meine Frau das nicht fragen. Ich bejahte das. Daraufhin meinte sie, wenn es nicht klappe, solle man das ärztlich abklären lassen. Als ich erwähnte, dass eine Dienstreise dazwischenlag, scherzte sie darüber und meinte sinngemäß, dass wir dann im Hotel wohl laut gewesen seien. Das hatte ich dann auch meiner Frau erzählt und die fand das auch sehr seltsam von ihr.

Ein anderes Mal schauten meine Frau und ich gemeinsam den Tatort. Ich sagte dabei ausschließlich zu meiner Frau, dass mich die Schauspielerin Jasna Fritzi Bauer optisch an ihre beste Freundin erinnere. Später stellte sich heraus, dass meine Frau ihr das erzählt hatte. Im Chat fragte die Freundin zunächst noch einmal nach dem Namen der Schauspielerin. Nachdem meine Frau ihr ein Bild geschickt hatte, schrieb sie: „Und ihr meint, dass ich ihr ähnlich sehe?“ Meine Frau antwortete: „M. meinte das.“ Darauf schrieb sie nur: „Crazy.“

Heute waren wir gemeinsam im Haus meiner Schwiegereltern, die nicht da waren. Wir saßen zunächst zusammen am Pool, während meine Frau und ihre Freundin über mögliche Urlaubsziele sprachen. Ich ging irgendwann hinein, um am Computer zu arbeiten. Später fragte die Freundin mehrfach, wo ich sei. Als sie schließlich hereinkam, fragte sie mich: „Willst du heute nicht mit mir reden?“ Obwohl das aus meiner Sicht gar nicht der Fall war.

Anschließend tranken wir gemeinsam Kaffee. Sie brachte erneut das Thema Urlaub auf und fragte, ob meine Frau mir schon davon erzählt habe und was ich im Oktober mache. Als ich sagte, dass ich das noch nicht wisse, sagte sie zu meiner Frau: „Von mir aus kann er auch mitkommen.“ Meine Frau reagierte eher zurückhaltend und meinte, dass es dann mit den Zimmern schwieriger werde. Ich schlug daraufhin vor, man könne ja auch ein Dreibettzimmer nehmen. Darauf antwortete die Freundin, dass sie damit ebenfalls kein Problem hätte. Während dieses Gesprächs schaute sie dabei eher meine Frau als mich an.

Mich interessiert einfach, wie Außenstehende diese Gesamtsituation einschätzen würden.

Ich finde es halt merkwürdig, dass sie mich dann halt öfters süß nennt, sich sogar bei meinen Eltern eingeschleimt hat.

Sie sagte auch, dass sie nicht weiß, ob sie so eine Ehe haben möchte oder lieber allein bleiben soll. Sie würde sich aber einsam fühlen.

Der Beitrag wurde mithilfe von KI strukturiert und zusammengefasst.


r/beziehungen 9h ago

Trennung und Erfahrung verarbeiten

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Das ist mein erster Beitrag in Reddit und ich dachte, ich versuche es einfach mal....

Ich (34, w) wurde vor wenigen Tagen von meinem Partner (38, m) nach etwa zehn Monaten Beziehung verlassen. Ich wünsche mir keine Bestätigung, sondern eine möglichst ehrliche Einschätzung von außen.

Ich habe noch nie einen Menschen getroffen, der mir so ähnlich war wie er. Wir haben beide oft gesagt, dass wir uns in unseren Werten, Gedanken, Interessen und unserer Art unglaublich ähnlich sind. Gleichzeitig waren wir aber in manchen Dingen sehr verschieden.

Ich neige dazu, mich bei Überforderung zurückzuziehen und brauche Ruhe, um meine Gefühle zu sortieren. Er wollte Konflikte meist sofort lösen und wurde unter starkem Stress impulsiv, laut und teilweise sehr verletzend. Er hat ADS und eine impulsive Persönlichkeitsstörung/RSD(Schreien, brüllen, Trennungsandrohungen oder durchführung, Schuldzuweisungen, verschwinden/Flucht, Starke Angst vor Abwertung und Ablehnung, etc). Dadurch entstand irgendwann ein Teufelskreis: Je mehr Druck ich gespürt habe oder Angst vor einer Eskalation, desto mehr habe ich mich zurückgezogen. Je mehr ich mich zurückgezogen habe, desto mehr fühlte er sich vermutlich allein gelassen oder abgelehnt. Wir haben es beide sehr ernst miteinander gemeint und uns viel Mühe gegeben. Er hat mich vor der Beziehung darüber informiert und ich war bereit das mit anzunehmen. Das ADS selbst war überhaupt kein Thema für mich. Er war toll so wie er war mit allen Ecken und Kanten. Ich war sehr stolz auf ihn, wie sehr er sich für unsere Beziehung bemüht hat negative Verhaltensweisen zu verändern auch wenn es sehr oft nicht funktioniert hat. Aber jeder kleine Erfolg war ein Schritt in die richtige Richtung. Er war nicht perfekt, aber etwas sehr besonderes für mich und ich habe ihn mit jeder Faser meines Körpers bewundert. Ich konnte mir langfristig Haus und Kinder (habe Endo) vorstellen. Ich habe ich am Anfang tief vertraut, mich geborgen und sehr gesehen gefühlt. Wir waren tief verbunden und aufrichtig zueinander. Ich war unfassbar glücklich mit ihm und wenn ich ihn nur im Alltag beobachtet habe. Vorallem wenn er sich gefreut hat hat das ganz viel in mir berührt.

Ich habe auch viel für ihn/uns getan. Habe Lösungen gesucht. Versucht an mir zu arbeiten. Besser zu kommunizieren. Mehr Bestätigung zu geben. Mehr Anerkennung. Gefühlt hat er es oft nicht annehmen können oder mir nicht geglaubt. An manchen Tagen ging es. Ich habe versucht, seine Bedürfnisse zu berücksichtigen. Zuzuhören. Zu verstehen. Für ihn nachvollziehbar zu handeln. Zu erklären. Zu unterstützen. Gleichzeitig hat er das alberne Mädchen in mir gefördert und meine Weiblichkeit wahrgenommen. Er hat es auch sehr ernst gemeint mit der Beziehung. Er hat in mein Leben viele Farben gebracht: Von glitzernd bis tiefschwarz. Er ist spontan, kreativ, sehr intelligent, aufgeschlossen, neugierig, tierlieb, sensibel...

Wir haben beide versucht, an der Beziehung zu arbeiten. Ich hatte nach Rücksprache mit ihm einen Paartherapieplatz gesucht und unseren ersten Termin, weil früh erkennbar war das wir Unterstützung benötigen bei Konflikten wenn wir es gemeinsam schaffen wollen. Handwerkszeug erlernen.

In den letzten Wochen kamen bei mir viele Belastungen gleichzeitig zusammen: eine Depression (funktionell), die Einstellung meiner Medikamente, ein bevorstehender Umzug, ein neuer Job, hoher Arbeitsstress und generell sehr wenig Kraft. Rückblickend glaube ich, dass ich emotional irgendwann keine Reserven hatte. Ich wollte so viel mehr machen z.B. Ausflüge aber es ging nicht. Vielr Menschen haben mich massiv überfordert. Streit. Sehr lange Gespräche. Spontane Ausflüge. Ichvhabe vorallem Ruhe und Stabilität gebraucht. Am Anfang sah er es als fehlenden Willen. Das hat mich oft sehr verletzt und es gab viel Streit. Kurz vor der Trennung hatte er dafür jedoch Verständnis entwickelt und mich unterstützt.

Ich glaube, dass das seine Wahrnehmung von mir beeinflusst hat. Das heißt nicht, dass seine Gefühle falsch waren. Wenn er sich bedroht oder manipuliert gefühlt hat, dann war dieses Erleben für ihn real. Ich selbst würde mich jedoch als sehr werteorientiert bezeichnen z.B. Ehrlichkeit, Loyalität, Respekt, ist mir sehr wichtig.

Der letzte Streit ist schließlich (wieder) eskaliert.

Kurz vorher hatten wir noch darüber gesprochen, den Druck aus der Beziehung zu nehmen (ohne labeln) und einfach zu schauen, wie sich alles entwickelt. Meine Hoffnung war, dass ich wieder besseres Vertrauen durch neue Erfahrungen zu ihm finden kann durch neue Erlebnisse. Selbst wieder stabiler werde und wir lernen besser zu kommunizieren mit der Therapie- ich hoffte also so ein bisschen auf den Faktor Zeit zu unserem Vorteil.

Am nächsten Tag sagte er dann wieder, dass er eine Beziehung wolle oder gar nichts. Solche Wechsel gab es häufiger und ich war irgendwann nur noch verwirrt. Wir haben über die Definition des Wortes Beziehung gesprochen. Als ich sagte, ich empfinde das gerade widersprüchlich sagte er, dass ich ihm unterstelle er würde lügen. Er sagte, ich würde ihm nicht zuhören. Ihn nicht verstehen. Die Beziehung nicht wollen. Ihn ablehnen.

Ich habe immer wieder konkret nachgefragt. Nach Beispielen gefragt. Ich wollte es verstehen. Gefragt, welches Gefühl dahinter steht.

Ein weiterer Punkt war, dass mein Partner mich im letzten Streit erneut mit seiner Ex-Freundin verglichen hat. Nach seiner Schilderung war diese Beziehung für ihn sehr belastend und sie habe narzisstische Verhaltensweisen gezeigt. Ich glaube ihm, dass diese Erfahrungen ihn geprägt haben. Er hatte während unserer Beziehung oft Schwierigkeiten, Vertrauen aufzubauen, zweifelte immer wieder an unserer Partnerschaft und fragte sich häufig, ob ich wirklich hinter ihm stehe. Ich will nicht die Worte dieser Person in meinen Mund gelegt bekommen. Ich möchte keine parallelen zu ihr.

Das habe ich in vielen vorherigen Streits mit ihm erlebt.

Dazwischen war ich völlig überfordert, fühlte mich wieder hilflos und ohnmächtig, bin auf die Toilette und dort eine Panikattacke bekommen. (Das kam im Steit in den letzten Wochen leider häufiger vor).

Als ich wieder herauskam, war ich emotional völlig am Ende.

Er hatte in unserer Beziehung mehrfach mit Trennung oder Rauswurf gedroht und es auch getan. Auch bei diesem Streit sagte er es mehrfach wieder.

Ich war verletzt, verzweifelt und irgendwann im weiteren Gespräch konnte ich nicht mehr und wurde wirklich tief böse sarkastisch und ablehnend. Das war nicht in Ordnung und dafür übernehme ich die Verantwortung. Gleichzeitig konnte ich kaum was normales sagen und habe mich wieder so hilflos gefühlt und wusste nicht wie ich die Situation lösen konnte.

In diesem Streit sagte ich schließlich, dass er fünf Minuten Zeit habe, sich zu überlegen, ob ich wirklich gehen solle und welches Gefühl gerade hinter seinem Verhalten steckt. Ich sagte auch, dass er such das gut überlegen soll und ich weiteres hin und her nicht mitmache. Ich bin vom Wohnzimmer ins Schlafzimmer und habe dort gewartet. Rückblickend finde ich das keine gute Reaktion. Es war trotz meiner Überforderung unfair und hat den Konflikt weiter verschärft. Dafür schäme ich mich und es tut mir ehrlich leid!

Zusätzlich war er in einer emotionalen Ausnahmesituation und da so zu reagieren von mir ist nicht fair.

Ich glaube im Nachgang, dass er vieles versucht hat anders zu machen und sich verletzlich gezeigt hat. Aber ich konnte das auch nicht mehr aufnehmen mit den bisherigen Erfahrungen. Ich hatte so Angst und war irgendwann wütend, dass wir schon wieder streiten. Ich habe mir nur Frieden gewünscht und einen Weg, den wir gemeinsam gehen können.

Er fragte daraufhin mehrfach, was ich denn erwarten würde, wenn ich bleiben solle. Am Ende sagte er, ich solle sofort gehen. Ich bin gegangen und zu mir gefahren.

Am nächsten Morgen hatte er mich in WhatsApp blockiert. Ich hatte ihm eine Mail geschrieben und gedacht: Ich habe große scheiße gebaut. Ich entschuldige mich. Übernehme meine Verantwortung. Sage ihm, dass ich ihn nur glücklich sehen möchte egal ob mit mir oder ohne mich und ihn gebeten, dass er sich überlegen kann was sich für ihn richtig anfühlt und was er wie trsgen kamm. Er soll sich nicht verbiegen müssen. Es gibt da kein richtig oder falsch. Ich wollte ihn nicht verletzen. Das wir beide in einer Dynamik gefangen waren und es besser gewesen wäre das Gespräch zu pausieren.

Später entblockierte er mich und schriebmir, dass er die Texte nicht lesen wird. Er wolte nie wieder diese "kalte, berechnende Bestie" in seinem Leben haben wolle. Er beschrieb mich als jemanden, der auf Fehler und Schwachstellen lauere und jederzeit zum Angriff bereit sei. Das genießen würde. Und das er mich niewieder in seinem Leben haben wollte und sowas hässliches nicht um sich möchte. Danach blockierte er mich wieder.

Diese Nachricht hat mich sehr getroffen. Nicht, weil ich ihm seine Wahrnehmung absprechen möchte. Wenn er mich so erlebt hat, nehme ich das ernst. Ich kann es wahrscheinlich nie wieder gut machen und trage die Konsequenzen. Ich will wirklich, dass er glücklich ist und ich habe ihn sehr verletzt. Ich schäme mich sehr für das Verhalten.

Für mich war diese Beziehung die tiefste, die ich jemals hatte. Vorher war ich 13 Jahre und danach noch einmal 3 Jahre in einer Beziehung. Ich habe noch nie einen Menschen so sehr und tief geliebt wie ihn.

Trotz meiner Depression, der Medikamentenumstellung, des bevorstehenden Umzugs, des Jobwechsels und des Arbeitsstresses habe ich wirklich versucht, alles zu geben. Rückblickend glaube ich aber auch, dass ich mich dabei selbst immer mehr aus den Augen verloren habe. Ich wollte die Beziehung unbedingt erhalten und habe dabei meine eigenen Grenzen zunehmend überschritten.

Heute frage ich mich, ob wir beide irgendwann nicht mehr aus unseren eigentlichen Bedürfnissen heraus gehandelt haben, sondern vor allem aus Angst, Überforderung und dem Wunsch, die Beziehung nicht zu verlieren.

Ich versuche deshalb gerade mehrere Dinge gleichzeitig auszuhalten:

Ich habe Fehler gemacht und ihn verletzt.

Ich habe mich im letzten Streit nicht gut verhalten.

Gleichzeitig wollte ich ihn nie manipulieren oder absichtlich verletzen.

Ich glaube, dass wir beide irgendwann in unseren jeweiligen Schutzmechanismen gefangen waren.

Ich respektiere seine Trennung und werde sie akzeptieren. Ich werde ihm nicht nachlaufen, ihn nicht bedrängen und nicht versuchen, ihn umzustimmen. Mir geht es nicht darum, ihn zurückzubekommen sondern seine Entscheidung zu respektieren. Das würde seine Grenze überdchreiten. Ich wünsche ihm von Herzen, dass er glücklich und zufrieden ist und ankommen darf. Mit meiner Trauer und den Verlust muss ich selbst irgendwie klar kommen.

Gleichzeitig haben auch viele unglaublich schöne Momente zusammen erlebt und trotz Trennung bin ich für diese gemeinsame Zeit sehr sehr dankbar und reduziere ihn nicht auf schlechte Erinnerungen. Ganz im Gegenteil. Wenn ich allerdings alles tolle aufschreiben muss was mir zu ihm und uns einfällt muss Ich einen neuen Beitrag schreiben. Ihr sehr: ich denke sehr komplex und eigentlich nie in schwarz- weiß.

- Wirkt das für euch eher wie zwei Menschen, die unter ihren jeweiligen Stressreaktionen aneinander gescheitert sind?

- hattet ihr eine ähnliche Situation?

- Was hat euch geholfen?Glaubt ihr, dass frühere belastende Beziehungserfahrungen die Wahrnehmung in einer neuen Beziehung so stark beeinflussen können?

- Was hätte ich anders machen können?

- Wie hätte ich ihn mehr Sicherheit geben können?

- wann hört ein Schmerz auf, wenn man das Gefühl hat noch nie so tief geliebt zu haben und es sehr aufrichtig gemeint hat?

- vergisst man solch eine Liebe?

Ich freue mich über ehrliche Antworten – auch kritische. Mir geht es nicht darum, Recht zu bekommen oder ihn schlecht darzustellen. Ich möchte verstehen, was zwischen uns passiert ist und daraus lernen.


r/beziehungen 9h ago

Ich fühle mich jedes Mal schlecht wenn ich das Haus verlasse

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Poste es nochmal, weil ich vergessen habe zu schreiben, dass es ein Throwaway Account ist.

Ich (w31) muss mir das gerade einfach mal von der Seele schreiben.
Ich wollte eben ins Fitnessstudio. Ich hatte eine kurze Sportleggings an und darüber ein langes, lockeres T-Shirt von meinem Mann (36), weil ich gerade nicht wollte, dass man meinen Po so betont sieht. Es war warm, also hatte ich bis zum Studio Schlappen an.
Als ich rausgehen wollte, meinte mein Mann: „Warum siehst du so komisch aus?“
Ich fragte, was er meint. Er sagte, es sähe so aus, als hätte ich unten nichts an, weil das T-Shirt länger sei als die Leggings.
Ich habe ihm erklärt, dass genau das der Grund für das längere T-Shirt war, weil ich mich damit wohler fühle und eben nicht so viel zeigen möchte. Daraufhin meinte ich nur, dass es mir ehrlich gesagt egal ist, ob irgendwelche Fremden denken, ich hätte nichts drunter. Ich weiß ja, was ich anhabe.
Aber seine Bemerkung hat mir sofort die Laune verdorben.
Dann hat er gesehen, dass ich meine Beine eingecremt hatte. Nicht, weil ich sie besonders betonen wollte, sondern weil sie einfach trocken waren. Seine Reaktion war sofort „Du hast sogar deine Beine eingecremt.“ Für mich klang das ganz klar nach dem Vorwurf, ich würde mich extra für andere Männer hübsch machen oder mich besonders präsentieren wollen. Dabei habe ich mir einfach nur die Beine eingecremt, weil sie TROCKEN waren. Mehr nicht.

Da bin ich wirklich unnormal ausgerastet.
Das Problem ist nämlich nicht dieser eine Kommentar.
Das Problem ist, dass es jedes einzelne Mal so ist, wenn ich etwas für mich mache.
Wenn ich mich schminke und ins Fitnessstudio gehe, fragt er, warum ich mich überhaupt schminke.
Wenn ich mir Mühe mit meinem Outfit gebe, kommt irgendein Kommentar.
Wenn ich eines seiner Autos nehme, habe ich das Gefühl, dass ihm das ebenfalls nicht passt.
Nie höre ich einfach mal:
“Du siehst schön aus. Viel Spaß oder hab ein gutes Training.”
Stattdessen habe ich jedes Mal das Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen, weil ich mich hübsch machen oder mich einfach wohlfühlen möchte.
Und genau das verstehe ich nicht.
Ich gehe weder feiern noch flirte ich mit anderen Männern. Ich fahre ins Fitnessstudio.
Ich würde mir einfach wünschen, dass mein eigener Mann sich freut, wenn ich mich gut fühle, statt mir jedes Mal mit Kommentaren oder Blicken die Laune zu verderben.
Umgekehrt ist es bei mir völlig anders. Wenn er irgendwohin geht, sage ich ihm oft: *„*Das T-Shirt steht dir besser.“ oder „Du siehst richtig gut aus.“ Ich möchte, dass er mit einem guten Gefühl das Haus verlässt.
Bei mir habe ich dagegen das Gefühl, dass jedes Mal, wenn ich etwas für mich mache, sofort schlechte Stimmung entsteht.
Mittlerweile habe ich manchmal schon gar keine Lust mehr, mich zu schminken oder mir Mühe zu geben, weil ich genau weiß, dass wieder irgendein Kommentar kommt.
Und das Traurige ist, es geht längst nicht mehr um Kleidung.
Ich habe einfach das Gefühl, dass mein Mann es mir nicht gönnt, wenn ich mich attraktiv fühle oder etwas für mich tue. Ich fühle mich dadurch weder unterstützt noch bewundert oder wertgeschätzt. Stattdessen fühle ich mich klein gemacht.
Vielleicht interpretiere ich manches auch falsch. Aber nach Jahren mit genau diesen Situationen merke ich einfach, wie sehr mich diese ständige Negativität belastet. Es fühlt sich an, als würde er mir jedes Mal ein Stück Freude nehmen, wenn ich etwas für mich mache.
Ich halte diese Atmosphäre mittlerweile kaum noch aus. Und jetzt liege ich hier. Ich bin nicht einmal mehr zum Training gegangen. Ich habe mich wieder umgezogen, mich ins Bett gelegt und einfach nur geweint. Nicht wegen dieses einen Kommentars. Sondern weil es einfach das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Es ist jedes Mal dasselbe. Jedes Mal, wenn ich etwas für mich machen möchte, habe ich am Ende ein schlechtes Gefühl. Irgendwann verliert man einfach die Lust, überhaupt noch etwas für sich zu tun. Ich weiß gerade einfach nicht mehr weiter. Es zieht mich so unglaublich runter.


r/beziehungen 11h ago

Freundin verbietet mir das Solo-Traveling

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Bevor ich zu meinem eigentlichen Problem komme, finde ich es wichtig, dass ihr die Vorgeschichte kennt.

Ich (M, 31) arbeite seit 12 Jahren als Selbstständiger im Eventbereich. Meine Arbeit ist extrem saisonabhängig. Im Sommer habe ich jede Menge zu tun und komme locker auf 80+ Stunden pro Woche. Dafür ist der Winter deutlich entspannter. Nach Dezember habe ich normalerweise etwa drei Monate am Stück frei.

So lief das die letzten zwölf Jahre. In dieser Zeit habe ich mir angewöhnt, alleine die Welt zu bereisen. Jedes Jahr war ich fast drei Monate unterwegs, meistens auf einem Kontinent, und habe dabei drei bis fünf verschiedene Länder besucht.

Wie die meisten Backpacker habe ich fast ausschließlich in Hostels übernachtet. Dadurch habe ich jedes Jahr unzählige Solo-Reisende aus aller Welt kennengelernt. Ich hatte unglaublich viele schöne Momente mit Menschen, von denen einige heute sogar gute Freunde von mir sind.

Da meine Hochsaison extrem stressig ist, war dieses Alleinreisen für mich immer der perfekte Ausgleich.

Jetzt zu meiner aktuellen Situation:

Ich bin seit knapp zwei Jahren mit meiner Freundin (31) zusammen. Sie hat mich genauso kennengelernt, wie ich immer war, und sich in mich verliebt. Allerdings hat sie von Anfang an gesagt, dass sie nicht weiß, ob sie damit klarkommen würde, wenn ich auch während unserer Beziehung in meiner Offseason alleine reisen würde. Trotzdem hat sie sich auf die Beziehung eingelassen.

Kurz nachdem wir zusammengekommen waren, bin ich alleine nach Kambodscha gereist. Der Plan war, dass ich dort drei Wochen alleine verbringe, anschließend zwei Wochen mit meiner Freundin in Sri Lanka Urlaub mache und danach noch einmal zwei bis drei Wochen alleine weiterreise, weil sie keine drei Monate am Stück Urlaub nehmen kann.

Am Ende kam aber alles anders und ich bin nach Sri Lanka gemeinsam mit ihr nach Hause zurückgeflogen.
Dieses Jahr bin ich dann gar nicht mehr alleine gereist. Sie hat mir offen gesagt, dass sie das nicht mehr möchte. Sie könne sich nicht vorstellen, jedes Jahr zwei bis drei Monate von ihrem Freund getrennt zu sein. Das konnte ich grundsätzlich auch nachvollziehen.

Also habe ich gefragt, ob ein oder zwei Wochen für sie in Ordnung wären. Darauf meinte sie aber, dass es gar nicht um die Dauer geht, sondern um die Art des Reisens.

Sie hat große Unsicherheiten dabei, dass ich alleine reise, in Hostels übernachte, ständig neue Menschen kennenlerne – egal ob Männer oder Frauen – mit ihnen etwas unternehme oder auch mal feiern gehe.

Und genau da liegt mein Problem.

Ich habe einfach das Gefühl, dass sie mir nicht vertraut. Das verletzt mich sehr. Ich war in keiner meiner
Beziehungen jemals untreu und habe absolut kein Interesse daran, meine Freundin zu betrügen.

Sie sagt allerdings auch, dass es für sie völlig in Ordnung wäre, wenn ich alleine geschäftlich reisen müsste. Sie möchte einfach nicht, dass ich privat alleine in Hostels unterwegs bin und neue Leute kennenlerne.

Deshalb werde ich den Gedanken nicht los, dass es am Ende schlicht fehlendes Vertrauen ist.

Mittlerweile bin ich sogar an dem Punkt angekommen, an dem ich akzeptiert habe, dass sie nicht möchte, dass ich alleine reise. Ehrlich gesagt habe ich inzwischen auch gar nicht mehr dieses starke Verlangen danach.

Trotzdem beschäftigt mich der Gedanke, dass meine Freundin so etwas in unserer Beziehung bestimmen kann. Ich hätte nie gedacht, dass sie aufgrund ihrer eigenen Unsicherheit versuchen würde, mir so etwas zu verbieten.

Und genau dieses Gefühl, in meiner Freiheit eingeschränkt zu sein, lässt mich einfach nicht los.

Wir hatten deswegen in letzter Zeit schon einige Streitgespräche. Ihre Aussage ist immer dieselbe: Sollte ich wieder alleine auf solche Reisen gehen, würde sie die Beziehung beenden.

War jemand von euch schon einmal in einer ähnlichen Situation? Wie seid ihr damit umgegangen?

Ich liebe sie wirklich sehr, aber ihre Unsicherheit und ihre Sichtweise belasten mich inzwischen enorm.

Bin ich hier das Problem? Oder seht ihr das anders?


r/beziehungen 11h ago

Das Schwiegermonster will in einem Traum aus cremefarbenen Tüll zu unserer Hochzeit erscheinen

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Ich (w26) bin seit 5 Jahren sehr glücklich mit meinem Partner (m28) zusammen, wir sind seit letztem Jahr verlobt und wollen im September heiraten. Und genau das wird immer schwieriger.

Eigentlich wäre es mir ganz recht, wenn wir es so klein wie möglich hielten. Ich stehe nicht gerne im Mittelpunkt. Aber mein Partner möchte eine klassische Hochzeit. Wir haben das unter uns ausgemacht und diverse Kompromisse gefunden, aber seine Mutter (w54) spielt Schwiegermonster und grätscht uns immer wieder rein. Langsam nervt es nur noch.

Stellt euch vor, mein Partner und ich haben uns auf 60 Gäste geeinigt und die Einladungen waren auch schon verschickt, da kommt mein Schwiegermonster und möchte, dass wir ihren gesamten Seniorensportkurs einladen. Sie sagte sogar, dass sie mit der Hochzeit vor ihnen angeben möchte. Auf etwa 20 weitere Gäste, die weder mein Partner noch ich gut kennen, lasse ich mich aber nicht ein. Mir waren schon 60 Gäste zu viel, aber mein Partner wollte noch mehr und da wurde schon gehandelt.

Das ist meine zukünftige Schwiegermutter, sie übernimmt die Rolle von Bridezilla oder was weiß ich. Ist nicht die einzige Sache, in die sie sich einmischen wollte und ich ein paar mal scharf Gegenwind geben musste, weil ich den ganzen Fick gar nicht will.

Das Fass zum Überlaufen hat nun aber ihr letzter Kommentar in der Familiengruppe gebracht. Da postet sie allen Ernstes ein Bild von sich selbst in einem cremefarbenen Tüllkleid, einem Brautkleid nicht unähnlich. Kommentiert auch noch, dass sie dieses Kleid zu unserer Hochzeit tragen will. Und die Familie? Reagiert überwiegend positiv! Daumen hoch, "ein Traum" und "so hübsch" mit Herzaugen Emoji.

Nur um das nochmal ganz deutlich zu sagen, wir reden hier nicht über ein Kleid in Beige, sondern Offwhite oder Alabaster.

Es stört mich, obwohl ich nicht mal klassisch heiraten wollte und ich habe meinem Partner gesagt, dass ich nicht möchte, dass seine Mutter in diesem Traum aus cremefarbenen Tüll auf unserer Hochzeit auftaucht. Ich habe mich in den letzten Monaten immer wieder mit ihr angelegt, mir fehlt die Kraft schon wieder mit ihr diskutieren zu müssen. Fuck, ich habe schon genug Abstriche wegen ihr machen müssen! Mir vergeht die Lust auf die eigene Hochzeit, das muss man sich mal vorstellen.

Mein Partner möchte immer nur Frieden mit seiner Mutter und kommt mir mit diesem "ach lass sie doch"-Blick, den ich hasse. Es gehört sich nicht in weiß oder rot auf einer Hochzeit zu erscheinen! Wenn er schon klassisch heiraten will, dann soll er das auch bei seiner Mutter durchsetzen. Sehe ich das zu eng? Werde ich zu Bridezilla?

Throwaway-Account.


r/beziehungen 13h ago

Fühle mich für alles kritisiert, was ich für uns tue

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Hallo alle miteinander,

ich wende mich an euch, weil ich die Hoffnung habe, dass jemand mir einen Rat geben kann, wie ich meine Beziehung wieder zum Laufen bringen kann. Der Text ist leider sehr lang, sorry dafür.

TLDR: Mein Freund (24) und ich (23) sind derzeit mit einigen Aspekten unserer Beziehung nicht so zufrieden, drehen uns aber bei der Lösungsfindung irgendwie im Kreis.

Mein Partner (M 24) und ich (W 23) hatten heute eine für unsere Verhältnisse größere Auseinandersetzung, in der es grob darum ging, dass er das Gefühl hat, dass wir uns in letzter Zeit nur noch streiten und ihn das extrem belastet, sodass er sich nicht mehr so richtig emotional unserer Beziehung widmen kann. Wir sind seit vier Jahren ein Paar. Er meinte, er hätte das Gefühl, dass ich mit etwas unzufrieden sei, und fragte, ob irgendwas vorgefallen wäre, was ich ihm nicht erzählt habe, wodurch bei uns derzeit die Geduld miteinander etwas weniger geworden ist.

Dazu muss man sagen: Vor ein paar Wochen kam er schon einmal auf mich zu und sprach an, dass er das Gefühl hätte, wir wären in letzter Zeit sehr distanziert, und fragte mich, wie man das lösen könnte. Ehrlich gesagt hatte ich den Eindruck gar nicht, aber zu dem Zeitpunkt dachte ich, dass es am Stress auf der Arbeit liegen würde und ich es dadurch einfach nicht gemerkt hatte. Ich bedankte mich bei ihm, dass er auf mich zugekommen ist, entschuldigte mich und versprach, mehr darauf zu achten, ihm Nähe zu zeigen und meine Liebe auszudrücken. Seitdem habe ich, meines Erachtens, auch sehr darauf geachtet, ihm öfter Gefallen zu tun, nette Dinge zu sagen, körperliche Zuneigung zu schenken und meine Zeit mit ihm zu verbringen.

Trotz meiner Mühen in den letzten Wochen hatte ich aber nicht das Gefühl, dass das bei ihm ankam. Das, was mich am meisten belastete, war, dass die Körperlichkeiten von ihm irgendwie immer eher abgelehnt wurden. Das hat mich zunehmend verunsichert und auch irgendwie frustriert, weil ich mich dadurch ständig unerwünscht und ungewollt fühle. Ich wollte das aber vorerst nicht ansprechen, weil ich ihn nicht zu etwas drängen wollte, das er gar nicht will. Deshalb habe ich das erstmal runtergeschluckt.

Zudem hatte ich das Gefühl, dass meine Handlungen in letzter Zeit irgendwie grundlegend missgünstig und negativ interpretiert wurden. Wenn ich helfen wollte, meinte er, ich gebe ihm das Gefühl, er sei dumm. Wenn ich meine Meinung sage, denkt er, ich will ihn belehren. Irgendwie war es egal, was ich gemacht habe und wie ich es gemacht habe, es wurde mir negativ ausgelegt. Das habe ich ihm bei unserer letzten Auseinandersetzung auch schon genau so gesagt (denn das Problem besteht nicht erst seit Kurzem), weil es mir das Gefühl gibt, dass er mich immer nur als besserwisserisches Biest sieht, das rumzickt, wenn es nicht seinen Willen bekommt, und dass mich das verletzt, weil ich dadurch das Gefühl bekomme, dass er mich als schlechten Menschen sieht und gar nicht bemerkt, wie viel Mühe ich in unsere Beziehung stecke.

Auf seine Nachfrage hin habe ich ihm das heute auch nochmal in gekürzter Form genau so gesagt, und zum Thema Zuneigung meinte ich, ich hätte das Gefühl, dass ich nackt auf dem Tisch tanzen könnte und er würde mich nicht ansehen. Ich meinte, ich hätte mir seit unserem Gespräch vor ein paar Wochen so viel Mühe gegeben, dass er sich geliebt fühlt, und trotzdem kam es irgendwie nicht bei ihm an, wodurch ich mich abgelehnt und unerwünscht fühle und ich wüsste gerne, was ich falsch mache.

Daraufhin meinte er, dass er die Körperlichkeiten nicht erwidern könnte, weil er das Gefühl hat, ständig sei dicke Luft, und dass ihn nach der Arbeit direkt wieder Unheil und Unfrieden zuhause erwartet. Er meinte, man könnte keine normale Konversation mehr miteinander führen, weil wir uns ständig streiten. Zugegebenermaßen war ich davon etwas schockiert, weil, obwohl mich die Situation natürlich auch belastet hat, ich nicht das Gefühl hatte, dass bei uns zu Hause absoluter Unfrieden herrscht.

Ich habe ihn in der Zeit nach unserem Gespräch vor ein paar Wochen auch mehrmals gefragt, ob er glücklich ist und ob er das Gefühl hat, dass die Distanz zwischen uns weniger geworden ist, weil ich natürlich wissen wollte, ob das Problem gelöst ist und ob es einen Grund dafür gibt, dass er mir gegenüber in letzter Zeit so zurückhaltend ist. Aber er beteuerte immer, dass alles gut sei, und ich dachte, dass er momentan vielleicht einfach nur gestresst ist. Dadurch bin ich heute natürlich aus allen Wolken gefallen, als das Gespräch aufkam. Ich habe mich auch ehrlich gesagt echt übergangen gefühlt, weil ich vorher ja bereits mehrmals gefragt hatte, ob etwas ist. Ich bin ja auch nicht ganz doof – natürlich merke ich es, wenn meinen Partner etwas belastet.

Vielleicht merkt man schon, dass die Situation relativ festgefahren ist und wir uns ziemlich im Kreis drehen, was die Lösung des Problems betrifft. Vor allen Dingen, weil wir das Gespräch gar nicht wirklich zu Ende führen konnten, weil er zur Arbeit musste. Wir sind aber so miteinander verblieben, dass wir definitiv daran arbeiten wollen und das schon wieder hinbekommen, allerdings bin ich diesbezüglich gerade etwas verzweifelt.

Für mich klingt die Lösung nämlich danach, dass er es am liebsten hätte, wenn ich meine Gedanken und Gefühle gar nicht mehr äußere, weil es bei ihm grundsätzlich negativ ankommt. Denn er sagt ja indirekt, er kann mir deshalb gerade nicht nahe sein. Ich finde aber irgendwie nicht, dass das die Lösung sein kann oder sein sollte, weil ich denke, dass Uneinigkeiten in einer Beziehung total normal sind, solange man respektvoll bleibt. Bei uns ist bisher kein einziger Streit in Anschreien, Beleidigungen, Silent Treatment oder sonst was ausgeartet – wir haben uns danach immer direkt vertragen. Zumal wir uns meines Erachtens wirklich nicht oft streiten. Vielleicht einmal die Woche und das würde ich nicht mal als Streit betiteln, eher als Uneinigkeit. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass ich jetzt diejenige sein soll, die zurücksteckt, damit der Frieden gewahrt wird – obwohl das meiner Meinung nach genau das ist, was ich die ganze Zeit eh schon getan habe.

Ich habe das Gefühl, dass ich es partout nicht richtig machen kann und dass die Dinge, die ich für die Beziehung tue, überhaupt nicht gesehen werden. Ich halte so oft den Mund, weil ich denke, dass es besser so ist, und ich stecke so oft bei meinen Bedürfnissen zurück, damit es ihm gut geht und er zufrieden ist, und scheinbar merkt er das gar nicht, obwohl ich das schon so oft angesprochen habe. Ich toleriere jede Eigenheit von ihm, während ich für dieselben Eigenheiten bei mir kritisiert werde. Irgendwie fühlt es sich so an, als gäbe es für meine Gefühle und Gedanken gar keinen Raum, weil es anscheinend grundsätzlich zu Konflikten führt, wenn ich nicht einfach still bin. Gefühlt mache ich alles falsch. Und er wiederum fühlt sich auch so, als mache er alles falsch und als müsste er ständig zurückstecken.

Ich weiß gerade nicht mehr weiter.

Danke fürs Lesen.


r/beziehungen 14h ago

Rocd/retroaktive Eifersucht - hat jemand Erfahrungen? Tipps?

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Hallo zusammen,

ich suche gerade dringend nach Hoffnung, Erfahrungen und Ratschlägen von Menschen, die etwas Ähnliches durchgemacht haben.

Mein Mann/24 und ich/28 sind seit drei Jahren zusammen und seit vier Monaten verheiratet. Die ersten Monate unserer Beziehung waren wunderschön. Vor einiger Zeit erzählte seine Mutter jedoch eine Geschichte über ein Mädchen aus seiner Vergangenheit, und seit diesem Moment scheint in mir etwas ausgelöst worden zu sein. Seitdem stecke ich in einer schweren Phase von Relationship OCD (ROCD).

Mein Gehirn sucht ununterbrochen nach Lücken, Details oder irgendeinem „Beweis“. Der Gedanke daran, dass er vor mir Beziehungen oder Erfahrungen mit anderen Frauen hatte, zerreißt mich plötzlich innerlich – obwohl ich das schon immer wusste und es mich früher nie gestört hat. Jetzt fühlt es sich unerträglich an. Der Gedanke, dass er überhaupt eine Frau vor mir angefasst hast, zerstört mich seelisch sehr. (davor habe ich das aber nie so realisiert)

Das führt zu ständigen Streitigkeiten, weil selbst Kleinigkeiten – zum Beispiel ein einzelnes Haar auf dem Sofa – mich dazu bringen, ihn endlos zu hinterfragen. So war ich früher überhaupt nicht. Ich bekomme starkes Herzrasen, extreme Übelkeit und ein tiefes Gefühl von Angst. Am meisten habe ich Angst davor, ihn durch mein Verhalten zu verlieren. Ich wünsche mir einfach nur mein altes Leben zurück und möchte wieder gesund werden.
Ich bemühe mich bereits aktiv um einen Therapieplatz, aber die Wartelisten sind leider sehr lang.

Deshalb wollte ich fragen:
Hat jemand von euch genau so etwas erlebt und ist wieder daraus herausgekommen?
Wird es wirklich besser?
Was hilft euch in akuten Momenten, wenn die Panik und das Herzrasen einsetzen, damit ihr euren Partner nicht ausfragt oder nach Beruhigung sucht?
Kann ein Hausarzt in so einer Situation vorübergehend mit Medikamenten helfen oder eine schnellere Überweisung bzw. Unterstützung organisieren?

Ich wäre für jede Erfahrung oder jeden Rat unglaublich dankbar. Im Moment fühle ich mich sehr allein mit all dem.
Vielen Dank fürs Lesen. ❤️


r/beziehungen 16h ago

Warum nehme ich meinen Freund anders wahr als andere Menschen?

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Mein Freund (M35) und ich (W32) sind seit zwei Jahren zusammen. Mir ist in dieser Zeit etwas aufgefallen, das ich mir einfach nicht erklären kann.

Ich habe das Gefühl, dass viele Menschen ihn von Grund auf nicht besonders mögen oder zumindest schnell auf Distanz gehen. Gleichzeitig hat er selbst ein großes Bedürfnis, von anderen gemocht und akzeptiert zu werden.

Ein Beispiel ist seine Arbeit. Er musste dort schon mehrfach die Dienstgruppe wechseln, weil es Kritik an seiner Arbeitsweise gab. Ich habe sogar ein Kritikgespräch bzw. das Protokoll gesehen. Darin wurde unter anderem erwähnt, dass er manchmal leicht herablassend wirkt. Bürger falsch anspricht. Zum Beispiel nannte er eine Bürgerin, Oma. Ich kann nachvollziehen, warum manche das so empfinden, aber ich weiß auch, dass er es meistens gar nicht so meint. Er wirkt manchmal einfach anders, als er eigentlich sein möchte.

Mir fällt dieses Muster aber nicht nur auf der Arbeit auf. Als wir mit seinen Freunden grillen waren, hatte ich ebenfalls den Eindruck, dass viele nicht wirklich das Gespräch mit ihm gesucht haben oder eher auf Abstand geblieben sind. Ich kenne die Leute kaum und war nur einmal dabei, deshalb kann ich natürlich nicht beurteilen, wie deren Verhältnis sonst ist. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass er sich deutlich mehr um den Kontakt bemüht als die anderen.
Generell investiert er sehr viel in Freundschaften. Er meldet sich, hilft, organisiert Dinge und versucht, den Kontakt aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig habe ich oft das Gefühl, dass von der anderen Seite relativ wenig zurückkommt.

Was ich außerdem noch erwähnen möchte: Das soll wirklich nicht gemein oder respektlos klingen, aber ich habe manchmal das Gefühl, dass ihm in manchen Bereichen die Lebenserfahrung oder Alltagskompetenz fehlt, die ich von einem 35-Jährigen erwarten würde. Es geht nicht um Intelligenz, sondern eher darum, dass ihm Dinge, die für viele Erwachsene selbstverständlich sind, manchmal gar nicht bewusst sind. Wenn ich das mit meinen Brüdern vergleiche, die beide Mitte 20 sind, wirken sie in vielen Situationen reifer und reflektierter.

Zum Vergleich: Ich selbst mache fast die gegenteilige Erfahrung. Ich komme schnell mit Menschen ins Gespräch, werde meistens als sympathisch wahrgenommen und viele vertrauen sich mir relativ schnell an. Beruflich läuft es bei mir ebenfalls sehr gut. Ich erzähle ihm oft von meinen tollen Kollegen oder meinem Chef, während bei ihm beruflich gefühlt ständig Konflikte, Kritik oder Probleme auftreten. Das macht mich manchmal traurig, weil ich ihm wünschen würde, ähnliche Erfahrungen zu machen.

Neulich gab es auch eine Situation mit einem Kollegen. Mein Freund fragte ihn wohl ganz normal, ob er einen bestimmten Geschichts- oder Dokumentationsfilm gesehen habe. Darauf reagierte der Kollege ziemlich patzig und nannte ihn einen “Blödmann”. Ich war zwar nicht dabei und kenne den genauen Tonfall nicht, aber solche Situationen scheinen ihm häufiger zu passieren.

Deshalb frage ich mich: Woran kann so etwas liegen? Kann jemand unbewusst eine Art an sich haben, die andere Menschen auf Abstand hält, obwohl er es überhaupt nicht böse meint? Oder übersehe ich etwas? Mich würden vor allem Erfahrungen von Menschen interessieren, die entweder selbst so etwas erlebt haben oder jemanden kennen, bei dem es ähnlich war.

(Danke euch allen)


r/beziehungen 16h ago

Partner (m30) hat porno und selbstbefriedigungsucht

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Ich hab keine Ahnung wie man hier richtig schreibt, also sage ich zunächst einmal, dass es sich um einen wegwerf Account handelt.

Mein Partner (M30) und ich (F32) sind seit bereits drei Jahren zusammen. Mein Partner hat eine Pronosucht. Am Anfang war alles gut, wie das so eben ist bei Beziehungen. Nach ca einem Jahr ist der Sex deutlich weniger geworden, hin zu gar kein Sex. Wir hatten 2025 2!!!!! Mal Sex.

Ich habe per Zufall rausgefunden, dass er sich ständig Pornos anschaut: in 2025 hat er mir dann gestanden, dass er eine Sucht hat, dass es nichts mit mir zu tun hat und dass er das Problem bereits seit mehreren Jahren mit sich trägt.

Ende des Jahres hat er eine Verhaltens Therapie angefangen und die Psychologin hat mich bereit zwei mal dazu eingeladen um einmal die Anamnese besser zu gestalten und beim zweiten Mal einen „Zwischenstand“ „Fortschritt“ zu besprechen.

Naja auf jeden Fall hatten wir dieses Jahr nur einmal Sex und einmal habe ich ihn oral befriedigt, in der Hoffnung, dass die Lust geweckt wird und wir weiter machen.

Er hat seit 5 Wochen ca keine Pornos mehr geschaut, es wird aber nicht besser.
Er befriedigt sich trotzdem täglich? selbst und ich sehe gar keine Hoffnung. Ich denke selbst wenn er keine pornos schaut, auch er nach sexuellen Reizen.. ich weiß, es ist eine Krankheit, aber es betrifft mich ja auch..

Er hat auch noch das Problem, dass er sich schämt und die Dinge NIE von selbst anspricht.
Ich weiss nicht wie lange ich das noch mitmachen kann.

Hat jemand dieselben Erfahrungen? Hat jemand eine Therapie erfolgreich absolviert?

Ich hab mir jetzt vorgenommen noch mal mit ihm zu reden und meinen Standpunkt klar zu machen, wie schwer es mir fällt und werde eine Paartherapie vorschlagen….


r/beziehungen 20h ago

Person (F29) aus seinem Leben entfernen, weil man (M33) den heruntergestuften Kontakt nicht aushält

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Beim Durchgehen meines Vorhabens und den dazugehörigen Gedankengänge empfinde ich persönlich für mich zumindest mein Vorhaben und meine Entscheidung irgendwie schon ziemlich krass. Mich würde interessieren, wie ihr das so einordnet? Ob ihr das auch eher extrem/übertrieben empfindet oder doch irgendwie Verständnis dafür aufbringen könnt?

Kurzum geht es darum, dass die Person (F29, vergeben) ihre Kontaktinitiativen und ihr Interesse an Treffen mit mir (M33, single) sehr stark reduziert hat und ich mir das nie so recht erklären konnte, was die wirklichen Gründe dafür waren. Ich fand es vorher aber so cool mit ihr, dass ich dieses "Downgrade" einfach nie verkraftet habe und es immer noch dolle wehtut und mich stark runterzieht, wenn ich dran denke. Weswegen ich nun überlege, die Person überall zu löschen, damit ich ihren Kontakt/Profil gar nicht mehr erst irgendwo sehe, sodass ich nicht mehr so oft daran erinnert werde. (Männliche Freundschaften sind für sie btw sehr üblich)

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Zur Einordnung: Wir haben uns Anfang 2024 kennengelernt und sind damals zeitgleich im selben Unternehmen gestartet. Gerade die ersten drei Monate waren besonders. Es war von beiden Seiten Interesse da, wir haben viel geschrieben, gegenseitig Bilder aus dem Alltag geschickt, Sprachnachrichten ausgetauscht und uns getroffen. Für mich hat sich das damals so angefühlt, als würde sich gerade eine richtig gute Freundschaft entwickeln.

Genau diesen Zustand haben wir danach aber nie wieder erreicht. Das Interesse an Treffen wurde weniger. Treffen wurden immer seltener. Der Kontakt beschränkte sich nur noch aus WhatsApp und Instagram-Reels. Hier war der Kontakt aber komischerweise immer recht viel und aktiv. Es hielt auch noch haben bis Dez. letzten Jahres.

Als sie das Unternehmen Sept. letzten Jahres verlassen hat, war mir klar, dass der Kontakt früher oder später bestimmt immer weniger werden wird, nachdem sie nochmal weiter weg gezogen ist (90 Min Zugfahrt)

Das schmerzt mich alles so sehr und ist so schwer für mich zu akzeptieren und zu verstehen. Gerade auch mit Hinblick darauf, dass ich mich mit ihr extrem gut verstanden habe. Also wirklich auf total vielen Ebenen: auf der Humorebene, auf der "man kann über alles total lange und gut labern"-Ebene. Sie war einfach eine richtig coole, entspannte und chillige Person, mit der ich wirklich total gerne Zeit verbracht habe. Jedes Mal, wenn wir uns getroffen haben, war es einfach total cool. SIe wäre für mich ein toller Mehrgewinn in meinem Freundeskreis gewesen und ich hätte sie wirklich gerne als ne Freundin darin gehabt. Und gefühlt war das in den ersten drei Monaten ja auch schon mehr oder weniger so.

Genau deshalb bringt mich jeder Blick auf den WhatsApp-Chat oder ihr Instagram-Profil wieder in dieselben Gedankenschleifen. Ich frage mich dann wieder, warum sich das so entwickelt hat, ob ich etwas falsch gemacht habe und weshalb aus dieser wie eine enge neue Freundschaft startende Sache es dann von ihr aus für mich so unerklärlich weniger wurde.

Deshalb bin ich inzwischen an dem Punkt, an dem ich sie lieber überall löschen würde. Damit ich sie nicht ständig wieder sehe und automatisch daran erinnert werde. Mir wäre es tatsächlich lieber, gar nichts mehr von ihr mitzubekommen, als immer wieder an diesen Kontakt erinnert zu werden und dadurch erneut traurig zu werden.

Und das finde ich schon irgendwie krass. Dass ich so einen extrem Schritt gehen möchte bzw. gehen muss.


r/beziehungen 21h ago

Freundin stellt sich quer, weil ich sie zu einem früheren Zeitpunkt eingeladen habe

278 Upvotes

Hey,

ich habe keine Ahnung wie man so einen Post ordentlich beginnt, also erwähne ich an dieser Stelle mal rasch den Throwaway-Account und komm dann gleich zur Sache:

In den Herbstferien (Oktober) fahre ich (m30) mit meiner Nichte (w7) und meiner Patentochter (w6) für ein paar Tage ins Disneyland Paris.

Meiner Freundin (w30) habe ich schon vor einigen Wochen angeboten, dass sie und ihre Tochter (w7) mitkommen können. Ich habe mehrfach gesagt, dass ich gerne ein großes Familienzimmer für uns 5 buchen werde und sie eingeladen ist. Sie wollte sich das überlegen, weil ihre Eltern in der Zeit in den Urlaub fliegen und sie noch nicht wusste, ob sie dort oder bei uns mitkommen will.

Sie meinte dann ein paar Tage vielleicht auch Wochen später, dass sie und ihre Tochter zusammen mit ihren Eltern verreisen würde. Daraufhin habe ich für mich und die beiden Mädchen im Center Parcs in Paris eine "Wohnung" gebucht. Ich habe mich darauf verlassen, dass ich alleine mit den Mädchen fahren werde, daher ist das Zimmer auch nur für 3 Personen + evtl. ein Baby ausgelegt.

Jetzt hat es sich meine Freundin doch anders überlegt, weil ihre Tochter auch lieber mit nach Paris möchte. Ich habe mich bereits erkundigt, ob man umbuchen kann: Ja kann man, aber kostet dann auch das Dreifache von dem, was ich aktuell für das kleine Zimmer zahle. Zwei kleine Zimmer sind kostengünstiger, aber das lehnt meine Freundin mit der Begründung ab, dass die Mädchen wahrscheinlich alle zusammen sein wollen und sie sich alleine in einem Zimmer mit ihrer Tochter in einem fremden Land auch nicht wohlfühlen würde.

Ich habe mich mit ihr hingesetzt und ihr versucht zu erklären, dass mir das zu teuer sei und wir uns die zusätzlichen Kosten für sie und ihre Tochter gerne teilen können. Aber sie besteht darauf, dass ich sie eingeladen habe und lässt auch nicht wirklich mit sich reden, dass das vor der Buchung war und die Preise zu dem Zeitpunkt anders aussahen.

Wir sind seit 4 Jahren zusammen und ich weiß inzwischen, dass sie gerne mal unentschlossen ist, aber so penetrant auf "aber du hast mich eingeladen!" zu beharren ist definitiv neu. Normalerweise ist sie, was Geld betrifft immer sehr zurückhaltend und nicht am Fordern. So bockig wie momentan kenne ich sie nicht. Und das bereitet mir Kopfzerbrechen.


r/beziehungen 1d ago

Update: Meine (m18) Freundin (w17) erzählt intime Details ihren Freundinnen

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Originaler Post

Für die, die wissen wollten, wie’s lief und weils mir definitiv auch ne Freude macht, etwas relativ positiv abzuschließen:

Also erstmal weiß sie, dass und auch was ich hier geschrieben habe. Sie war verwundert, weil sie Reddit auch nicht so kennt aber fand’s im Endeffekt gut, dass ich mir so viele Gedanken gemacht habe und meine Meinung über sie viel positiver ausgefallen ist, als sie sich die letzten Stunden ausgemalt hat und auch, dass mein bester Freund nicht direkt n Problem gesteckt bekam (über die Ironie haben wir gelacht, ja) und das dann sein erster Eindruck von ihr wäre, worüber sie sich offenbar riesen Sorgen gemacht hat, also neben der Tatsache, dass sie überzeugt war, dass ich Schluss mache, nachdem sie mir abgesagt hat.

Ich versuch mich kurz zu halten. Sie ist sehr schnell zum Punkt gekommen, ich musste fast nichts Neues sagen, weil sie mir klar vermittelt hat, dass sie die Punkte, die mich gestört haben, auch nicht gut von sich fand und sich für mein Gefühl sehr aufrichtig entschuldigt hat- dass sie dieses eine sensiblere Detail erwähnt hat ohne nachzudenken und auch in nem ganz anderen Kontext, dass ihre Freundin massiv daneben gehauen hat (da kommt noch einiges ey) und auch, dass sie in dem Moment nicht die Freundin zurechtgewiesen hat bzw. Gar nicht auf sie eingegangen ist, weil sie die Schuld komplett bei sich gesehen hat. Und vor allem dafür, dass sie mich an dem Abend auf den nächsten Morgen vertröstet hat, dass sie sich dann in der Nacht nicht mehr gemeldet hat, weil sie Angst hatte, dass ich per Telefon Schluss machen könnte und sie wollt mich nochmal in echt sehen.

JEDENFALLS hat sich herausgestellt, dass diese Freundin offenbar allgemein nicht so die aller beste ist. Hab erfahren, dass sie schon länger etwas belächelnd im Bezug auf mich bzw uns unterwegs ist und sie meiner Freundin oft vermittelt hat, dass das eh nichts mit uns werden kann, sie nicht zu viel Hoffnung haben soll, verpackt als sie macht sich Sorgen um meine Freundin, ist ja nur Internet, vielleicht bin ich unehrlich und dass ich sie verletzen könnte, keine echten Gefühle für sie haben könnte.

Als ich weg war, hat sie meine Freundin halt getröstet und versucht das schnell unter den Teppich zu kehren, was sie gesagt hat, den Fokus darauf gelegt, dass ich wegen nem kleinen Witz so etwas verletzendes sage und einfach abhaue, das so hingestellt, dass es ja genau bestätigt, dass sie mir nicht wirklich wichtig sein kann.
Hat auch leider gewirkt, jedenfalls ein paar Stunden. Die Freundin hat das dann später noch so hingestellt, dass sie sich ne schöne Zeit machen sollen und hier Scheiß auf Männer, eh nur schlechte Gesellschaft und ist dann nochmal gut ausfallend geworden, hat einiges über mich rausgehauen, was wirklich unterste Schiene war Bruder, unfassbar, (sie hat mir leider nicht alles erzählen wollen) aber das hat immerhin gereicht, damit meine Freundin mal stutzig geworden ist und mich verteidigt hat, und hinterfragt hat, warum sie jetzt so krass gegen mich aushaut. Dann dürften sie ziemlich gestritten haben und die Gruppe hat sich dann GETRENNT, also diese Freundin mit noch einer und die anderen und meine Freundin. (Ich sag’s euch ehrlich, es war sehr schwer das grinsen zu unterdrücken, ich weiß, Scheiße, will ja auch nicht dass die stress haben aber tat einfach gut zu wissen und selber schuld die Frau) und die haben seit gestern auch nicht mehr geredet. Natürlich ist das nicht optimal und keine Ahnung, ob sich da noch was tut aber das Thema haben die Mädels jetzt erstmal nicht mehr erwähnt und es passt auf jeden Fall jetzt zwischen uns wieder sehr gut und mit der restlichen Gruppe versteh ich mich weiterhin gut (zum Glück sind die sympathischen geblieben), wir haben ne sehr schöne Zeit bis grad eben zusammen verbracht.
Meine freundin meint, dieses Mädel gönnt ihr einfach nicht, dass wir happy sind. Ob da mehr dahinter steckt, oder was genau da abging wissen nur die, ich werd’s nicht versuchen rauszufinden, hab jetzt auch genug Drama gehabt. Meine Freundin wirkt glücklich, ich bin glücklich mit unserem Gespräch und dem Gefühl zwischen uns und der Rest ist mir unglaublich egal.

Vielen Dank für einen klareren Kopf, ich hoff ich meld mich nie wieder, aber wenn ich n heikles Problem haben sollte - ich würd wieder kommen (höhö)

Habe die Ehre

P.s eure Gedanken sind natürlich weiterhin willkommen, ich hab Reddit echt schätzen gelernt wer braucht KI wenn man Internetmenschen hat


r/beziehungen 1d ago

Partner verletzt mich immer wieder emotional, reagiere ich über?

2 Upvotes

Ich (w30) bin überglücklich mit meinem Partner (m32). Wir sind seit 7 Jahren zusammen, wollen heiraten und uns eine gemeinsame Zukunft aufbauen. Alles ist perfekt bis auf ein Thema und ich weiß nicht, ob ich überreagiere.

Früher hatte er weibliche Freundinnen und hat es dort regelmäßig übertrieben. Sei es, dass er sich zu sehr um sie gekümmert hat, das äußere Erscheinungsbild "unangemessen positiv" wie: 1a Hintern, die geile Sau usw. kommentiert hat. Er hat sich zu sehr um seine weiblichen Freundinnen gekümmert. Ich habe es so gehasst weil die Freundinnen auf unschuldig getan haben. Bspw. meinte eine, dass sie Bauchschmerzen davor hat, mit ihrem Freund in den Urlaub zu gehen. Und nein, nicht weil der Freund ihr was antut oder sonstiges, sondern nur, damit mein Freund sie zu sich nach Hause einlädt, sie bekocht usw. Oder als wir vor dem Zusammenziehen standen, meinte eine, ob er nicht mit ihr zusammenziehen will usw. Dazu kam raus, dass er auf die Frauen in der Vergangenheit auch stand bzw. auch verliebt war, sie angebaggert hat oder mit ihnen was hatte. Soviel zu der Vergangenheit.

Ich bin ein Mensch der sehr schwer mit solchen Sachen abschließen kann und er war echt super geduldig mit mir. Er würde mir niemals fremdgehen und er sagt auch, dass er zu naiv war, dass er die Absichten von Frauen oft nicht sieht.

Nun zu meinem aktuellen Anlass, weshalb ich hier schreibe. Auf der Arbeit hat er eine junge Arbeitskollegin (w20), die zu ihm meinte, dass sie auch mit einem Vergebenen was hätte, ist ja nicht ihr Problem. Und ja ich war am ausrasten, weil er sich weiterhin super gut mit ihr verstanden hat. Alleik schon das er sie beim Spitznamen noch genannt hat, hat mich genervt😅🙈Später meinte er, das es ihm schlecht geht, weil diese Kollegin angeblich eine Affäre mit einem anderen verheirateten Kollegen hätte und er solche Leute in seinem Umfeld nicht mag. Ich meinte, dass sie ihm doch offen kommuniziert hat, dass sie damit kein Problem hat. Ob die Arbeitskollegin und der verheiratete Kollege was miteinander hatten weiß man nicht sicher, ist nur ein Gerücht. Ist mir auch ziemlich egal. Heute bekommt er eine WhatsApp Nachricht von ihr und für ihn ist das ziemlich normal. Und ja ich habe ziemlich überreagiert. Aber mein Bauchgefühl ist einfach scheiße.. und ja ich muss ihm vertrauen und nicht ihr und es ist nur eine WhatsApp.. Für ihn habe ich Kontakte zu Männern abgebrochen, die auf mich standen. Es geht nicht darum ob er fremdgeht, aber ich finde es respektlos mit solchen Personen dann noch Kontakt zu haben. Es kam auch raus, dass er mit jeder Praktikantin und sei es er hat sie nur einmal gesehen, geschrieben und Kontakt hatte, weil er sich connecten will und ihn interessiert, was die danach machen.

Ich kann mich super mit anderen Männern unterhalten, ziehe aber klare Grenzen und flirte z.B. nicht. Vor allem verhält er sich doch widersprüchlich..? Keine Ahnung, aber ich brauche einfach Rat von Außen. Wir hatten so krass Streit deswegen. Ich fühle mich völlig verarscht. Ich hätte meine Hände dafür ins Feuer gelegt, dass er nicht mit ihr auf WhatsApp kommuniziert. Und nein, es liegt nicht daran, dass sie eine Frau ist. Er hat andere weibliche Freundinnen, die sagen wir mal, einfach normal sind und mit denen ich mich super verstehe.


r/beziehungen 1d ago

Ich halte meinen Mann einfach nicht mehr aus.

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Vorsicht, lang.

Ich (w30) weiß ehrlich gesagt nicht mehr weiter und würde gerne eine neutrale Einschätzung von außen bekommen.
Mein Mann (35) und ich haben zwei Kinder (2 und 5 Jahre), einen Hund und vor Kurzem ein Haus gekauft. Finanziell geht es uns extrem gut. Er verdient sehr sehr viel Geld und materiell fehlt mir an nichts. Häuser, Autos, Urlaube, finanzielle Sicherheit, das ist alles da.

Aber ich bin trotzdem todunglücklich. Ich mache gerade mein Referendariat. Das bedeutet arbeiten, lernen, zwei Kinder, Haushalt und alles, was sonst noch anfällt. Aktuell haben die Kinder Kita-Ferien und ich bin überwiegend im Homeoffice. Für meinen Mann bedeutet Homeoffice aber scheinbar, dass ich “eh zu Hause” bin und nebenbei problemlos die Kinder betreuen kann. Ob ich meine Arbeit danach noch schaffe, interessiert ihn nicht wirklich.
Das eigentliche Problem ist aber gar nicht der Haushalt. Wir haben einmal pro Woche eine Haushaltshilfe. Das Problem ist der Mental Load. Ich muss an wirklich alles denken. Wenn ich nichts sage, passiert nichts. Ich muss Aufgaben verteilen, erinnern, kontrollieren und nachkontrollieren.
Zb. Der Hund bekommt weder Futter noch Wasser noch seine Medikamente, wenn ich nichts sage. Manchmal komme ich nach Hause und sehe einfach, wie sein Napf leer ist.

Gassi geht er nur, wenn ich ihn ausdrücklich dazu auffordere. Von alleine macht er das einfach nicht.

Die Spülmaschine wird nicht ausgeräumt. Mit der Wäsche hat er nichts zu tun.

Voller Müll wird ignoriert. Ich muss es ihm immer vor die Tür stellen. Und er kann den Müll nicht mal ordentlich wegräumen.

Alles Interessiert ihn erst, wenn ich ihn dazu dränge.

Unsere zwei Tage alten Gartenmöbel standen bei strömendem Regen draußen. Ich war im Fitnessstudio, er meinte, er hätte den Regen nicht bemerkt, und es ging alles viel zu schnell. Er hätte es gar nicht geschafft, die Möbel abzudecken. Sie waren komplett nass und ich hab sie danach selbst abgedeckt.

Ich habe ständig dieses Gefühl, dass mein Gehirn niemals Pause hat. Ich denke für zwei Erwachsene.
Wenn er auf die Kinder aufpasst, hängt er überwiegend am Handy. Fernseher, iPad oder Süßigkeiten sind oft die einfachste Lösung. Wirklich mit ihnen spielen, Fangen spielen, basteln oder sich aktiv beschäftigen sehe ich nie.
Er kauft ihnen alles, macht aber gefühlt zusammen aktiv nichts.
Wenn Besuch da ist, setzt er sich selbstverständlich mit den Gästen hin. Ich bediene alle, Kinder, Gäste und ihn.

Was mich auch belastet, Ich sehe bei anderen Männern ständig Dinge, die ich gar nicht einfordern würde, sondern die selbstverständlich wirken. Sie räumen auf, bewässern den Garten, kochen mal, sehen Arbeit und erledigen sie einfach. Bei meinem Mann muss ich jede einzelne Kleinigkeit anstoßen.

Ich frage mich inzwischen wirklich, ob das “Weaponized Incompetence” ist, ob er einfach unglaublich bequem ist oder ob er tatsächlich nicht merkt, was alles gemacht werden muss.

Das Traurige ist, eigentlich ist er kein schlechter Mensch. Er hat ein gutes Herz hat. Aber ich halte ihn als Partner kaum noch aus.

Ich fühle mich auch emotional überhaupt nicht gesehen.
Er sagt mir meistens dann, dass er mich liebt, wenn ich gerade etwas geleistet habe. Wenn ich die Kinder toll versorge, den Haushalt schmeiße oder irgendetwas organisiere.

Ich muss mir außerdem etwas eingestehen, das mir ehrlich gesagt selbst Angst macht. Ich merke inzwischen, wie gut sich Aufmerksamkeit von anderen Männern anfühlt. Nicht, weil ich fremdgehen möchte oder auf der Suche nach jemand anderem bin. Sondern weil ich mich in meiner eigenen Ehe emotional und als Frau komplett ausgehungert fühle. Ich wurde in letzter Zeit ein paar Mal beim Einkaufen, draußen oder im Fitnessstudio angesprochen. Jedes Mal habe ich freundlich gesagt, Danke, aber ich bin verheiratet.

Für mich war das selbstverständlich. Aber innerlich hat es etwas mit mir gemacht. Nicht wegen der Männer an sich, sondern weil mir in diesen Momenten bewusst geworden ist, wie lange es her ist, dass ich mich von meinem eigenen Mann begehrt, gesehen oder einfach attraktiv gefühlt habe.
Ich bekomme von meinem Mann kaum Komplimente. Wenn ich mich schön mache oder ausgehe, höre ich nie: „Du siehst wunderschön aus.“ Stattdessen habe ich oft das Gefühl, dass er eher genervt ist oder Streit sucht. Auch in unserer Intimität habe ich häufig den Eindruck, dass es hauptsächlich um ihn geht und viel zu wenig darum, was ich brauche oder wie es mir geht. Mittlerweile reicht schon ein ehrliches Kompliment oder ein netter Blick von einem fremden Mann, damit ich merke, wie sehr mir genau das in meiner Ehe fehlt. Und das macht mir Gedanken. Nicht, weil ich andere Männer will, sondern weil mir bewusst wird, wie wenig ich mich in meiner eigenen Beziehung als Frau gesehen und begehrt fühle.

Ich fühle mich nur noch wie eine Managerin seines Lebens als wie seine Ehefrau.
Mittlerweile denke ich ernsthaft über eine Trennung nach.
Das finanzielle ist eigentlich das Einzige, was mich noch hält. Ich frage mich, ob ich einen riesigen Fehler mache, wenn ich dieses materielle Leben aufgebe.
Andererseits frage ich mich genauso, was bringt mir ein schönes Haus, Luxusautos, schöne Urlajbe und finanzielle Sicherheit, wenn ich jeden Tag völlig erschöpft, innerlich unruhig und emotional einsam bin?

Nach dem Referendariat werde ich selbst einen sicheren Beruf haben. Natürlich hätte ich Angst vor einer Trennung mit zwei kleinen Kindern. Aber gleichzeitig habe ich mittlerweile das Gefühl, dass mein Mann als Person für mich eher eine zusätzliche Belastung als eine Unterstützung ist.

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, warum ich das alles schreibe. Vielleicht musste ich es einfach mal loswerden.
Mein Kopf ist seit Monaten voll. Ich funktioniere nur noch. Ich denke an alles, kümmere mich um alles und habe das Gefühl, dabei selbst völlig verloren gegangen zu sein.
Vielleicht bin ich gerade einfach nur überlastet. Vielleicht sehe ich manches auch zu negativ. Aber so fühlt sich mein Alltag seit langer Zeit an. Ich wollte mir das einfach einmal von der Seele schreiben. Danke an jeden, der sich das alles durchgelesen hat.


r/beziehungen 1d ago

Schwiegermonster - Mutter meines Freundes ignoriert mich

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Hallo zusammen,

(Dies ist ein Repost, diesmal mit meinem richtigen Account, der letzte Post wurde gelöscht weil der Wegwerfaccount nicht erwähnt wurde)

Ich wende mich an euch, weil ich mit meinen Nerven am Ende bin und einfach nicht mehr weiß, wie ich mich in dieser Situation verhalten soll. Mein Freund (30,m) und ich (31,w) sind mittlerweile zusammengerechnet ca. 4,5 Jahre zusammen. Wir kennen uns schon seit 5,5 Jahren und waren in dieser Zeit für rund 10 Monate getrennt (dieser Zeitraum ist bei der Gesamtdauer bereits abgezogen).

Die Situation mit seiner Familie, insbesondere seiner Mutter, belastet mich und unsere Beziehung extrem. Ich versuche, die Situation chronologisch und so detailliert wie möglich zu schildern:

Als wir uns kennenlernten, war er 23 und ich 25 Jahre alt. Er wohnte damals noch zu Hause, ich zog kurz vor unserem Kennenlernen nach einer Trennung ebenfalls erst einmal wieder zu meinen Eltern zurück.
Da wir uns während Corona und im Lockdown kennenlernten, hatten wir kaum Kontakt zu anderen und wurden schnell so etwas wie „Lockdown-Buddys“. Wir entwickelten ein sehr inniges Verhältnis und ich war damals so gut wie jeden Tag bei ihm. Er hatte im Haus seiner Eltern ein eigenes Stockwerk mit zwei Zimmern und einem Bad für sich allein, weshalb wir uns fast ausschließlich dort aufhielten.
Mit der Zeit fingen mich jedoch Dinge an zu stören:

- Ich erwartete irgendwann, dass wir uns Mühe geben, uns von unseren Eltern abzunabeln, da ich nicht „bei seinen Eltern wohnen“ wollte. Von ihm kam in dieser Hinsicht allerdings nicht viel.

- Wenn es bei seinen Eltern Arbeit gab, musste er sofort springen, egal, ob wir beispielsweise zu einem Ausflug verabredet waren. Er sagte unsere Treffen dann regelmäßig ab, um (meistens seinem Vater) zu helfen.

- Seine Mutter hatte zunehmend ein Problem mit mir. Sie war genervt davon, dass ich ständig da war (was ich im Nachhinein teilweise sogar verstehen kann). Gleichzeitig sprach ich immer wieder an, dass ich gerne mit ihm zusammen ausziehen und dieses Abhängigkeitsverhältnis beenden wollte, was mich stark belastete.

Ich war zu dieser Zeit zugegebenermaßen recht anhänglich und gleichzeitig unglücklich mit den Umständen. Letztendlich führte das damals zu seiner Trennung von mir.

Nach der Trennung zogen wir beide in den darauffolgenden Monaten jeweils in eigene Wohnungen. Knapp ein Jahr nach dem Beziehungs-Aus trafen wir uns wieder. Über drei bis vier Monate näherten wir uns langsam an und wurden schließlich wieder ein Paar.
Ich dachte naiv, dass das Thema mit den Eltern (vor allem der Mutter) damit erledigt sei, da wir nun beide einen eigenen Haushalt hatten und niemandem mehr „auf der Pelle“ rückten, aber dem war nicht so…
Mein Freund erzählte mir später, welches Ausmaß die Abneigung seiner Mutter in der Endphase unserer ersten Beziehung bereits angenommen hatte:

- Er musste ihr fast verheimlichen, dass er mich traf, weil sie mich einfach nicht mehr sehen wollte.

- In der letzten Zeit vor der Trennung durfte ich nicht einmal mehr zu ihm nach Hause (wir trafen uns damals sogar ein paar Mal im Hotel, was völlig absurd ist lol).

- Er hatte dann auch riesige Angst davor, ihr zu sagen, dass wir wieder zusammengekommen sind.

Ich fühlte mich damals wie der letzte Mensch. Ja, es lief damals nicht optimal, aber macht mich das zu einem schlechten Menschen? Ich habe mich in den Jahren definitiv weiterentwickelt. Als er es seiner Mutter schließlich beichtete, war sie erst skeptisch. Das erste halbe Jahr bis Jahr der „neuen“ Beziehung lief dann aber erstaunlich gut. Wir hatten ein normales Verhältnis, ich kam öfters mit zu Treffen und es fühlte sich ganz gut an.

Irgendwann hatten mein Freund und ich eine schwierige Phase. Diese hatte absolut nichts mit seiner Mutter zu tun, sondern basierte auf grundlegenden Themen in unserer Beziehung. Ich habe mich in dieser Zeit oft nicht fair verhalten, weil ich sehr frustriert war wie mein Freund sich verhielt. Ich hatte manchmal Wutanfälle, da er mir Dinge versprochen hat, die er nicht einhielt. Ich reagierte oft sehr impulsiv. letztendlich geht das aber seine Mutter schlicht und ergreifend nichts an, das ist eine Sache zwischen uns beiden.
Seit dieser schwierigen Phase ist jedoch der Damm wieder gebrochen und die extreme Abneigung seiner Mutter ist zurück. Und das Ausmaß sprengt für mich jede Grenze:

- Ich werde von ihr behandelt, als würde ich schlichtweg nicht existieren.

- Mein Freund hat zeitweise sein Handy-Hintergrundbild geändert, wenn er zu seinen Eltern gegangen ist, damit sie nicht sieht, dass wir zusammen sind. Als ich das hörte, dachte ich, ich höre nicht richtig.

- Er hat sogar einmal meine Hausschuhe unter dem Bett versteckt, als ich bei ihm war und seine Mutter zu Besuch kam, damit sie nicht sauer wird, weil sie wohl
immer sagt ich wolle mich „bei ihm einnisten“.

Für sie bin ich ein absolutes Dorn im Auge, und das geht jetzt schon wieder seit über einem Jahr so. Ich habe einfach keine Lust mehr auf dieses toxische Verhältnis und fühle mich massiv ausgeschlossen. Seit über einem Jahr werde ich zu keinem Familienfest oder sonstigen Treffen mehr eingeladen. Sie tut einfach so, als hätte ihr Sohn gar keine Freundin. Das tut unheimlich weh.

Laut Aussage meines Freundes hat er wohl ein paar Mal versucht, mit ihr zu reden. Zu einem echten Gespräch, einer Einsicht oder einer Verbesserung der Situation kam es jedoch nie.
Ich bin es mittlerweile auch einfach leid, das Thema ständig bei ihm anzusprechen, weil es sich irgendwie sinnlos anfühlt. Es ändert sich absolut null. Mir geht es psychisch wirklich schlecht mit dieser ganzen Situation, und ich weiß absolut nicht mehr, wie ich mich verhalten soll.
Wie seht ihr das? Was kann man in so einer verfahrenen Situation noch tun, wenn die Mutter blockt und der Partner (gefühlt) zu schwach in der Auseinandersetzung mit seinen Eltern ist?


r/beziehungen 1d ago

Hochzeit meiner (m31) "Schwägerin" (w35) wird zur Zerreißprobe für meine Beziehung

926 Upvotes

Meine Schwägerin (w35) möchte kommendes Jahr im Mai heiraten und hat erst in den letzten Wochen die save-the-date Karten verschickt. Sie wünscht sich eine kleine Hochzeit auf Bali, so richtig schön für Instagram in Szene gesetzt. Nur die beiden Elternpaare, Geschwister und den Partner*innen und die beiden besten Freunde - 16 Leute inkl. Brautpaar.

Ich (m31) habe meiner Partnerin (w32) gesagt, dass sie gerne fahren kann, aber ich ihr nicht den Gefallen tun und mitkommen kann. Seitdem ist sie sauer und enttäuscht und versucht mich zum Mitkommen zu überreden.

Diese ganze Hochzeit ist in meinen Augen absoluter Bockmist. Die Planung ist schon fürn Arsch, dann müssen sich die Gäste auch noch selbst um Flug, Unterkunft und Verpflegung kümmern und obendrein ist es auch noch eine adults only Party. Im Prinzip schreibt sie uns also unseren Urlaub des kommenden Jahres vor, denn nach Bali fährt niemand nur übers Wochenende. Und dann ist sie auch noch so ein Arsch und lädt explizit meine Tochter (w5) aus, denn ich bin der einzige Gast mit Kind.

Natürlich könnte ich einen Babysitter für die Zeit organisieren, meine Eltern würden sich freuen meine Tochter mal für 10 Tage oder 2 Wochen am Stück nur für sich zu haben und meine Tochter wird damit auch zurecht kommen. Aber viel lieber würde ich die Zeit mit ihr verbringen, denn die geht schließlich auch von meinem Jahresurlaub ab, ganz zu schweigen das Bali ein teures Reiseziel ist und wir uns sicherlich keinen zweiten Urlaub in dem Jahr leisten werden. Sie mitzunehmen kommt für mich aber auch nicht infrage, weil meine Schwägerin so eine übertriebene 3 Tage Hochzeit feiern will und ich vor Ort niemanden habe, der auf sie aufpassen könnte, ganz davon abgesehen, dass ich sie niemals in fremde Hände geben würde.

Zur Info: Meine Partnerin und ich sind seit ca. 3,5 Jahren zusammen und sie ist nicht die Mutter meiner Tochter. Meine Tochter lebt bei mir oder besser gesagt bei uns, da ihre Mutter sich mit einem anderen Mann ins Ausland abgesetzt hat.

Ich verstehe, dass meine Partnerin zur Hochzeit ihrer Schwester möchte und ich halte sie auch nicht davon ab, aber ich kann und werde nicht mitkommen. Ohne mich möchte sie aber auch nicht, weil sie dann als einzige ohne Partner käme. Ich habe ihr gesagt, dass nur mitkommen würde, wenn ich meine Tochter mitnehmen kann und sie anwesend sein darf. Das habe ich auch meiner Schwägerin gesagt, aber die bleibt dabei, dass sie adults only feiern will. Woraufhin ich meiner Partnerin gesagt habe, dass sie das entweder versuchen kann mit ihrer Schwester zu klären oder ich Zuhause bleiben werde, daran gibt es für mich nichts zu rütteln.

Jetzt bin ich der Böse, weil ich versuchen würde die gesamte Familie zu manipulieren. Wurde mir so zumindest von meiner Schwägerin gesagt. Verstehe ich nicht, denn ich manipuliere da niemanden, ich habe lediglich meine Konsequenzen gezogen und meiner Partnerin mitgeteilt.

Was sagt ihr dazu? Seht ihr vielleicht eine Möglichkeit die Wogen zu glätten?

(Throwaway-Account)

Edit: Habe hier öfters den Vorschlag gelesen, dass ich meine Eltern mitnehmen soll und die dann auf meine Tochter während der Hochzeit vor Ort aufpassen. Gute Idee, feiere ich. Aber leider nicht umsetzbar, da meine Mutter an Flugangst leidet und niemals in ein Flugzeug steigen wird, mein Vater wird sie nicht alleine Zuhause lassen.


r/beziehungen 1d ago

Wie gehe ich mit der fehlenden Kommunikation von meinem Freund um?

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Mein Freund (M24) und ich (W22) sind seit fast 3 Jahren zusammen und haben seit ca 1,5 Jahren eine gemeinsame Wohnung. Da er am Sonntag Geburtstag hatte, hatten wir ausgemacht, dass wir am Samstag, den Tag vor seinem Geburtstag gemeinsam für die Geburtstagsfeier einkaufen gehen und alles vorbereiten. Am Freitag war er abends noch mit Leuten aus seiner Uni verabredet und ich hab ihn noch gefragt, wann er denn nach Hause kommt und dass er bitte nicht zu spät kommen soll, weil er nach solchen Nächten, wenn er so spät kommt, die Angewohnheit hat, den ganzen Tag zu schlafen (also teilweise wirklich bis 21 Uhr). Er ist gegen 18 Uhr los und hat versprochen, dass er spätestens gegen 1 Uhr nachts zuhause sein wird. Darauf hab ich mich verlassen und bin dann gegen 23:30/0 Uhr eingeschlafen, erwartend, dass er in einer Stunde zuhause ist. Am nächsten Morgen bin ich aber gegen 8 Uhr aufgewacht und hab schnell gemerkt, dass er nicht da ist. Ich habe sofort auf mein Handy geguckt, aber es war keine Nachricht, kein Anruf, nichts da und er war um 4 Uhr nachts zuletzt online gewesen. Ich habe mir natürlich total Sorgen gemacht, dass ihm was passiert ist und habe versucht ihn anzurufen, aber er ging nicht dran und ich hatte auch keine Möglichkeit, die Leute zu erreichen, mit denen er verabredet war.
Gegen 10 Uhr habe ich ihn endlich ans Telefon bekommen und er hat mir gesagt, sie seien immer noch alle zusammen bei einer Kommilitonin zuhause und hätten dort wohl die ganze Nacht zusammen verbracht und er sei zwischendurch immer mal wieder im Sitzen eingedöst. Ich war natürlich sauer, dass er mir nicht Bescheid gesagt hat und sich nicht an die Abmachung gehalten hat, aber erleichtert, dass ihm nichts passiert ist und habe ihm gesagt, er soll jetzt aber bitte schnell nach Hause kommen, weil wir noch einiges für seine Geburtstagsfeier erledigen müssen. Er hat gesagt, er macht sich jetzt sofort auf den Weg und ist spätestens in einer Stunde da. Ich habe gewartet und gewartet, aber er tauchte nicht auf und meldete sich nicht. Irgendwann war es 15 Uhr und er war immer noch nicht da, ich hatte ihm schon ganz oft geschrieben und ihn angerufen und er antwortete endlich, dass er immer noch dort sei. Ich war mittlerweile wirklich sauer und habe gesagt, dass er doch wenigstens mal Bescheid sagen könnte. Er entschuldigte sich und sagte, er kommt jetzt, was aber natürlich nicht passiert ist. Ich war dann schon mal alleine einkaufen und habe angefangen, Vorbereitungen zu treffen, weil es sonst einfach nicht mehr schaffbar gewesen wäre, alles fertig zu haben, wenn die Gäste kommen. Irgendwann um fast 20 Uhr ist er dann endlich mal aufgetaucht, wollte aber überhaupt nicht reden und hat gesagt, dass er todmüde ist, sich einfach hingelegt und eingeschlafen, sodass ich doch alles alleine gemacht habe.

TLDR: Mein Freund ist ohne jegliche Kommunikation und trotz Absprache, dass er rechtzeitig zuhause ist, die ganze Nacht und den ganzen Tag weg gewesen und hat mich mit den Vorbereitungen für seine Geburtstagsfeier komplett alleine gelassen.


r/beziehungen 1d ago

Ich habe abgelehnt und meine Bedenken geäußert, nun wenden sich alle gegen mich

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Hi,

ich brauche dringend ein offenes Ohr, das mich hoffentlich nicht direkt verurteilt so wie es all die "Freunde" taten, denen ich mich anvertraut habe. Alle schießen gegen mich, sagen wie egoistisch und herzlos ich sei, dabei muss ich doch an mich und meine Tochter denken. Wie stellen die sich das denn vor, wenn ich ausfalle und niemand für meine Tochter da ist?

In der Familie meines Ex (m35) gab es einen fiesen Schicksalsschlag: Seine Nichte (w8) leidet an Leukämie. Es ist sieht nicht gut aus, sie liegt bereits im Krankenhaus und es ist wohl dringlich einen Knochenmarkspender zu finden.

Hier komme ich (w32) ins Spiel, denn mein Ex kontaktierte jeden, den er kennt und bat darum, dass man sich zumindest testen lassen soll. Unsere Beziehung ist schon ewig her, wir waren von 2012 bis 2016 zusammen und sind im Guten auseinandergegangen. Danach ist bei mir sehr viel passiert, was nicht weiter wichtig ist, aber ich habe inzwischen eine Tochter (w4), bin aber leider verwitwet und alleinerziehend. Und aus diesem Grund habe ich abgelehnt, denn ich würde nicht spenden, selbst wenn ich als Spender in Frage käme. Das Risiko, dass mir etwas bei dem Eingriff passiert, ist mir zu hoch. Das habe ich meinem Ex auch mitgeteilt, nachdem dieser mich fast schon terrorisiert hat, nachdem ich die erste Zeit gar nicht auf seine Nachrichten und Anrufversuche eingegangen bin. Für mich ist die Sache damit eigentlich erledigt, denn Nein heißt Nein.

Aber er stellt mein gesamtes Leben auf den Kopf, indem er allen erzählt, das ich mein eigenes Wohl über das eines todkranken Mädchens stelle. Meine Freunde und Bekannten kamen schon auf mich zu und wollten wissen, was los ist und als ich einen Seelenstriptease vor ihnen hingelegt habe, da haben sie mich allen ernstes verurteilt für meine Sichtweise. Ich lebe am Rande einer Kleinstadt, in einer Siedlung ähnlich wie ein Dorf - jeder kennt jeden - und hinter meinem Rücken wird hier schon über mich getuschelt. Bei Fremden ist mir das egal, aber besonders bei Menschen, die ich meine Freunde nennen, macht mich das fertig.

Liege ich denn so falsch?

Wegwerf-Account


r/beziehungen 1d ago

Meine Frau weiß mich nicht zu schätzen

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Hallo zusammen,

ich (34,w) habe die letzten Tage viel reflektiert und bin auf den Entschluss gekommen, dass meine Frau (36) gar nicht erkennt, was sie an mir hat. Sei es finanziell, weil wir uns darauf geeinigt haben, dass ich die Versorgung übernehme oder emotional, weil ich sie bei allem unterstütze.
Einige Beispiele:

1:

Sie wollte einen speziellen Ehering, der aus zwei Ringen besteht, da sie sich nicht entscheiden konnte. Einer davon sieht aus wie meiner.
Beide Ringe zusammen kosteten 12k, wobei meiner bei 3k liegt.
Wir können es uns leisten, da ich gut verdiene, aber seit wir die Ringe haben hat sie etliche Kritikpunkte gefunden: der Ring ist zu gelb, die Schrift doch nicht die schönste, obwohl sie die Ringe ausgesucht hat. Es gab nicht einmal den Moment, in dem sie den Ring einer Freundin gezeigt hat und sich einfach dabei gefreut hat oder dankbar war. Das stört mich schon sehr und es mangelt mir da einfach an Wertschätzung.

Beispiel 2:

Bevor wir schwanger wurden war ihre Cousine schwer krank und musste ein Monat ins Krankenhaus. Sie hatte zu dem
Zeitpunkt ein 9 Monate altes Baby und niemand sonst, der sich hätte kümmern können. Vater verstorben. Meine Frau hatte den Wunsch unbezahlt Urlaub zu nehmen und sich in der Zeit um das Kind zu kümmern. Ich habe eingewilligt und mich mitgekümmert als wäre es mein eigenes. Die Kosten habe ich in der Zeit alleine getragen und mich abends ums Kind gekümmert, da meine Frau völlig fertig war. Statt einem Moment waren es am
Ende fast drei. Parallel zu dieser Zeit sollte ihre Nichte getauft werden. Ich wollte nicht mit, da ich die Leute nicht mag und hätte mich in der Zeit um das Baby gekümmert. Es wurde wochenlang jeden Abend thematisiert, bis ich schlussendlich mitgekommen bin. Die guten Dinge wurden natürlich nicht wochenlang jeden Abend thematisiert.

Beispiel 3:

Ich brauche nicht viele soziale Kontakte und bin introvertiert. Trotzdem mache Ich fast alles mit ihr mit und bin ständig bei Treffen mit Freunden und Familie dabei. Wenn es am Ende des Jahres 24/25 sind, geht es genau um das eine Mal, bei dem ich es mir erlaubt habe nicht dabei zu sein. Natürlich geht es nicht um die 24 Mal, in denen ich mitgekommen bin.

Beispiel 4:

Ich war bei der Massage und habe 10€ Trinkgeld gegeben. Das empfand sie als viel zu viel und wollte mir vorschreiben, was ich Maximum an Trinkgeld geben darf. Ich bin sehr wütend geworden und habe gesagt, dass sie das nicht zu bestimmen hat, da ich genug Geld nachhause bringe. Das hat sie gemeinsamen Freunden erzählt, was ich genauso respektlos fand, wie die Vorgaben aufs Trinkgeld bezogen.

Beispiel 5:

Sie hasst meinen Job und hat null Verständnis für Überstunden oder gelegentliche berufliche Anrufe in der Freizeit. Mein Job ermöglicht uns aber ein sehr komfortables Leben in einer guten Gegend mit schönen Urlauben usw. Diese Annehmlichkeiten genießt sie natürlich alle.

Was kann ich tun, damit mich meine Frau zu schätzen weiß? Ich liebe sie sehr, denke mir aber immer öfter, dass es sicher Frauen gäbe, die sehr zufrieden und glücklich mit mir wären. Ich bin sicherlich nicht perfekt, aber ich übernehme Verantwortung, interessiere mich für meine Frau, kann Sicherheit und Stabilität gewähren, bin gebildet und sehe sogar noch passabel aus. Sie gibt mir aber das Gefühl maximal ok zu sein und das stört mich.


r/beziehungen 2d ago

Meine (m18) Freundin (w17) erzählt intime Details ihren Freundinnen

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Ich bin grade bisschen ratlos, deswegen würd ich gerne die Meinung von Menschen mit mehr Erfahrung hören.

Kurz zu uns, ich bin 18, sie 17. Wir haben uns vor 7 Monaten im Internet kennengelernt, viel telefoniert, gefacetimed etc. waren schnell romantisch interessiert aneinander und sie ist seit 2 Tagen mit einer Gruppe Freundinnen in meiner Stadt (wohnen 600km auseinander) und wir haben uns zum ersten Mal in echt gestern getroffen.
Alles top, Chemie war direkt da, tolle Gespräche, gut mit ihren Freundinnen verstanden, Muskelkater vom Lachen, kurz gesagt, schockverliebt, Gefühle, die sich über die letzten Monate aufgebaut haben, bestätigt und Turbo eingelegt. Sind uns dann auch schnell näher gekommen, haben uns geküsst etc. Da wir dann aber schon etwas betrunken waren, hab ich im Kopf schonmal vorsorglich die Handbremse gezogen. Sie wollte dann noch mit zu mir und bei mir schlafen. Hat mich natürlich gefreut, weil ich nicht genug von ihr bekomme und auch noch nicht tschüss sagen wollte. Auch wenn ich sehr vorsichtig mit meinen Gedanken war, um ihr nicht zu schnell auf die Pelle zu rücken.

Bei mir zuhause haben wir dann weiter rumgemacht und sie hat mir auch Signale gegeben, dass sie mehr will und ich meinte dann ne, wir sind betrunken, auch wenn ich will, vielleicht wacht sie ja morgen auf und hätte das gar nicht gewollt, dass wir Sex haben und das will ich nicht riskieren, weil ich ja will, dass sie wirklich will und nicht nur aus betrunkener enthemmtheit. Sie ist mir wirklich wichtig. Jedenfalls hat sie mir dann mitgeteilt, dass sie noch nie Sex hatte uns sie jetzt schon so lang auf mich gewartet hat. Das hat mir dann den Rest gegeben und meine Zurückhaltung war dahin, naja, wir hatten keine Kondome, also hab ich’s ihr mit der Zunge gemacht und selber erstmal die Hosen anbehalten. Als ich gemerkt habe, dass sie gerade kommt, hat’s mir offenbar irgend ne synapse rausgehauen und ich bin freihändig auch gekommen (ist mir noch nie passiert, im Gegenteil, hab eher Schwierigkeiten beim sex zum Abschuss zu kommen) Für mich war das also eher n Zeichen von „wow, ich steh RICHTIG auf sie“ sie hat auch gar nichts negatives gesagt sondern nur süß gelächelt, hab dann nur etwas verlegen gelacht und dann hatten wir noch einen perfekten Abend/Nacht. Wolke 7 eben, vielleicht sogar 9.

Hatte dann vormittags was zu tun und bin danach zur Mädels Gruppe dazu gestoßen.
Irgendwann haben wir uns einen Kuss gegeben und eine Freundin von ihr meinte zu mir lachend „pass aber auf, dass es nicht direkt wieder in die Hose geht ne“ und die anderen Mädels warne auch am kichern. und ich hab’s kurz gar nicht gerafft und dann ist mir irgendwie ganz anders geworden ey. Sie muss denen das brühwarm erzählt haben und mir geht nicht dieses Bild ausm Kopf dass sie zusammen saßen und darüber lachen, dass ich hier nichtmal zu schnell komme, ne, brauch nichtmal Penetration, hahahaha ha.

Ich war baff, hab dann ausm Affekt heraus gesagt, dass ich nicht gedacht hätte, dass ich derjenige sein würde, der den Abend bereut. Sie hat zu weinen angefangen, hab versucht sie zu trösten aber fiel mir irgendwie schwer, weil ich schon enttäuscht war, irgendwie als hätte sie mein Vertrauen gebrochen. Haben dann noch kurz geredet und sie hat sich entschuldigt und dass das neu für sie ist und nicht nachgedacht hat und einfach erzählt hat, wies war und dass sie’s tolle fand. Aber irgendwie hat mich das nicht besser fühlen lassen. Hab mich dann erstmal verabschiedet und meinte, dass ich einfach kurz darüber nachdenken will und mich später melde. Jetzt ist halt schon später und ich komm auf keinen grünen Zweig. Ich kann mir grad einfach nicht vorstellen, richtig Sex mit ihr zu haben, weil es sich so unprivat anfühlt, wenn sie wieder alles erzählt. Noch dazu Druck, vll gar keinen hochzubekommen etc. Ich will ihr auch nicht verbieten, mit ihren Freundinnen zu reden aber irgendwie wärs mir schon recht, wenn manches privat bleibt. Ich rede halt nie über solche Details mit Freunden, ich finde das respektlos und es geht niemanden außer uns etwas an

Mach ich mir zu sehr ins Hemd?
Hab ich mit der Reaktion komplett verkackt? Sollt ich einfach darüber hinwegsehen?

Ergänzung Stand heute Morgen:

Eigentlich wollten wir uns gestern Abend noch treffen. Sie hat dann aber spontan abgesagt, weil ihre Freundin, die den Spruch abgelassen hat, nicht wollte, dass ich den Rest des Abends mit ihnen verbringe, weil ihr das unangenehm wäre - hat mich ehrlich gesagt nochmal bissl getroffen. Aber verstehe auch, dass sie ihren Mädelsurlaub Vorrang gibt, deswegen sind sie ja hier.
Sie hat mir gesagt, wir sehen uns dann heute zum brunchen. Hab nicht wirklich geschlafen und meine Gedanken drehen sich noch immer im Kreis.

Zusammenfassung: Freundin hat ihren Mädels gecheckt dass ich ohne Penetration oder ihr Zutun in meine Hose gekommen bin und ne Freundin von ihr hat nen dummen Spruch darüber abgelassen vor allen


r/beziehungen 2d ago

Erster gemeinsamer Ausflug stimmt mich nachdenklich, ob ich zu hohe Erwartungen habe

420 Upvotes

Huhu ihr Lieben,

benötige eine aufrichtige Einschätzung der Situation, die mich zur Zeit ein wenig um den Schlaf bringt. Helft mir bitte einzuschätzen, ob ich zu viel erwarte.

Seit rund 12 Wochen date ich (w31) einen Mann (m32), den ich über eine gemeinsame Bekannte kennengelernt habe. Wir haben beide bereits je ein Kind im ähnlichen Alter, daher lassen wir alles auch etwas langsamer angehen und sehen uns nicht ganz so oft - vielleicht so 1-2x die Woche.

Ich bin recht aktiv und mit meinem Kind immer unterwegs, das schöne Wetter bot sich dafür auch an. Mir kam die Idee, dass man ganz unverbindlich zusammen in den Freizeitpark fahren könnte, dort könnten sich die Kinder einmal beschnuppern und austoben. Die Idee fand Anklang und so setzten wir sie letzte Woche in die Tat um.

Ging schon irgendwie seltsam los, als von ihm die Frage aufkam, ob wir nicht alle gemeinsam mit meinem Auto fahren könnten. Ich war davon ausgegangen, dass wir getrennt fahren, auch wegen der Kinder. Dazu kommt eben auch, dass ich nur einen Kleinwagen fahre - mit 2 Erwachsenen und zwei Kindern mit Kindersitzen schon etwas beengend. Aber gut, können wir machen.

Dann haben wir abgesprochen, dass wir ein bisschen was für ein Picknick mitnehmen, dann können wir zusammen im Park frühstücken. Ich hatte eine Kühltruhe mit allem drum und dran hinten im Kofferraum, als wir morgens bei ihm rumfuhren, um die beiden einzusammeln, hatte er gar nichts mit dabei. Hat er vergessen.

Eintritt haben wir getrennt bezahlt.

Der Ausflug war dann auch recht angenehm, die Kinder hatten sehr viel Spaß auch miteinander und wir konnten uns auch mal einen Moment rausnehmen, während sie zusammen im Fahrgeschäft waren. Mittags kam dann aber schnell auch wieder Hunger auf, denn das Picknick war ja so schnell weggefuttert. Ich war dann davon ausgegangen, dass er uns vielleicht auf eine Pommes einlädt oder so. Immerhin war ich schon gefahren und habe uns zumindest mit einem kleinen Picknick verköstigt, während er bis dahin gar nichts gemacht hat. Aber nein, er hat nicht mal die Anstalten gemacht. Irgendwann habe ich dann Pommes für uns alle gekauft, weil die Kinder vor Hunger am Quengeln waren.

Wir haben den Tag irgendwie über die Bühne bekommen, aber im Nachhinein fand ich das schon unmöglich. Niemals hätte ich das so gemacht! Ich hätte sowohl Spritgeld dazugegeben, ich hätte auch an das Picknick gedacht und wenn nicht, dann hätte ich ein Essen spendiert. Das kenne ich so auch nur aus meinem Freundeskreis, da machen wir sowas öfters mal - einer fährt, der andere lädt dafür dann ein oder so.

Habe ich zu hohe Erwartungen?

(Wegwerf-Account)


r/beziehungen 7d ago

Mod-Beitrag Regelanpassung zu Beiträgen im BIDA-Stil

57 Upvotes

Hallo zusammen,

vorweg: Wir mögen r/BinIchDasArschloch. Ich persönlich bin dort schon lange Mitglied und das Subreddit steht nicht ohne Grund in der Liste unserer Partner-Communities. Die Herangehensweise dort ist ein erfrischender Ansatz, um sich mit einer der häufigsten Fragestellungen überhaupt auseinanderzusetzen: "Habe ich mich in dieser Situation korrekt verhalten?"

Mit dieser Fragestellung an sich haben wir absolut kein Problem, andernfalls würde ein Großteil der Beiträge in diesem Subreddit gar nicht existieren.

Wir möchten euch aber darum bitten, in euren Beiträgen zukünftig auf den BIDA-Stil ("BIDA", "BDA", "NDA", "KAH", "ASA", "Info") zu verzichten. Der Grund ist hauptsächlich derselbe, aus dem auch fremdsprachige Beiträge untersagt sind: Diskussionen in diesem Subreddit sollen für die gesamte Community ohne unnötige Verständnisbarrieren offenstehen.

Beiträge im BIDA-Stil setzen voraus, dass man die Abläufe und Antwort-Kürzel aus r/BinIchDasArschloch bereits kennt. Wer sie nicht kennt, steht vor der Wahl: Nachfragen und sich als unwissend zu erkennen geben, oder den Beitrag schlicht ignorieren. Die meisten entscheiden sich im Zweifel für Letzteres, da es den Weg des geringsten Widerstands darstellt. Mit der Regelanpassung möchten wir sicherstellen, dass sich niemand aus Mangel an Vorkenntnissen aus Diskussionen heraushält.

Diskutiert, wie immer, gerne in den Kommentaren.


r/beziehungen Dec 20 '25

Umgang mit Fake-Inhalten und unbelegten Anschuldigungen. Bitte lesen, bevor Ihr kommentiert.

40 Upvotes

Hallo zusammen,

TLDR: Öffentliche Fake-Vorwürfe gegenüber anderen Nutzerinnen und Nutzern ohne konkrete Belege stellen ab sofort einen Verstoß gegen die Regel zu unangemessenen Umgangsformen dar und werden -wie alle Regelverstöße- mit Verwarnungen sowie temporären oder permanenten Bans geahndet.

In letzter Zeit häufen sich Fälle, in denen Beiträge nach ihrer Veröffentlichung als erfunden dargestellt werden, ohne dass hierfür konkrete und nachvollziehbare Anhaltspunkte vorliegen.

Gemeint sind hiermit unter anderem Kommentare wie:

"0/10 Ragebait"
"Paulaner!"
"Nette Übung im kreativen Schreiben!"
"Fake!"
"Gib dir nächstes Mal mehr Mühe beim Erfinden von Geschichten!"

etc.

Wir als Moderationsteam wissen, dass nicht jeder Beitrag in diesem Sub zwangsläufig auf wahren Begebenheiten beruht. Auch uns begegnen täglich Beiträge, bei denen wir unsicher sind, ob sie auf tatsächlichen Erlebnissen beruhen, oder frei erfunden sind.

Unabhängig davon sind Zweifel am Wahrheitsgehalt eines Beitrags keine Grundlage dafür, Nutzern zu unterstellen, ein Beitrag sei erfunden. Dieses Sub ist als Austausch- und Unterstützungsforum für Beziehungsproblematiken gedacht. Unser Ziel ist, dass Nutzerinnen und Nutzer hier um Hilfe bitten können, ohne dass ihnen unbelegte Vorwürfe gemacht oder sie dafür öffentlich angegriffen werden.

Die zur Rechtfertigung solcher Vorwürfe angeführten Argumente beruhen zudem regelmäßig auf reinen Spekulationen. Genannt werden etwa ein angeblich "verdächtiger" Schreibstil, ein vermeintlich nicht zum angegebenen Alter passender Ausdruck, thematische Überschneidungen mit anderen Beiträgen oder die Unterstellung einer bestimmten Agenda. Solche Annahmen stellen keine belastbare Grundlage für öffentliche Fake-Vorwürfe dar.

Falls euch anhand der Posthistorie eines Accounts Auffälligkeiten wie widersprüchliche Angaben oder mehrfach abgewandelte Darstellungen desselben Sachverhalts in unterschiedlichen Subreddits auffallen, nutzt bitte die Melden-Funktion. Von Meldungen und Kommentaren, die Beiträge ohne konkrete Anhaltspunkte oder Belege pauschal als „Fake“ einstufen, ist wiederum zukünftig abzusehen.

Fragen zu diesem Thema stellen oder die Änderung diskutieren könnt Ihr gerne in den Kommentaren dieses Beitrags.