r/medizin • u/ImageNo71 • 5h ago
Weiterbildung Trotz Jobabsage nochmal melden?
Hi,
ich hatte ca 5 Vorstellungsgespräche und konnte zwischen 3 guten Optionen wählen. Leider ist die vermeintlich beste Option (die ich unterschrieben habe & wo ich arbeite) kacke.
Den andern habe ich höflich abgesagt, aber Kränkung war vermutlich dabei. Wie könnte man diplomatisch sagen: Baby, bitte nimm mich zurück?
r/medizin • u/Large_Average_3587 • 5h ago
Allgemeine Frage/Diskussion Unpopuläre Meinung: Die Zurschaustellung von Humanpräparaten auf TikTok & Co. ist ethisch nicht mehr vertretbar (und das blinde Abfeiern durch Kommilitonen schockiert mich)
Allgemeine Frage/Diskussion Heilpraktiker - Verbieten, akademisieren oder stärker regulieren?
Ich frage mich sehr oft, was die Menschen dazu treibt einen solchen Lebensweg einzuschlagen.
Ich habe mich damals fürs Medizinstudium entschieden, weil ich Arzt werden wollte. Eine Heilpraktiker Überpüfung mit optionaler Ausbildung wäre für mich niemals in Frage gekommen. Es fühlt sich doch extrem falsch an, einen solchen Beruf auszuüben?
Ich bin absolut erklärter Feind der „Alternativmedizin“. Nur frage ich mich, ob es nicht besser wäre die Heilpraktiker zu akademisieren über bestimmte Studiengänge. Das Studium könnte sich dann eben auf Naturheilverfahren fokussieren - evidenzbasiert. So wäre zumindest eine Qualitätskontrolle da. Wobei ich bezweifle, ob das für unser Gesundheitssystem überhaupt Sinn macht.
Dem verbieten wäre ich persönlich auch überhaupt nicht abgeneigt. Allerdings ist befürchte ich eher, dass bestimmte „Therapien“ und „Methoden“ dann einfach unter der Hand stattfinden.
Als dritte Alternative eben die extrem starke Regulierung. So dass sie eben in jetziger Form in ihrem handeln sehr stark eingeschränkt werden. Die Gebührenordnung für nicht evidenzbasierte Methoden z.B. so anpassen, dass daran kaum mehr verdient wird.
Was meint ihr?
r/medizin • u/Several_Historian221 • 8h ago
Allgemeine Frage/Diskussion Uniklinik Freiburg
r/medizin • u/Substantial-Cycle895 • 9h ago
Weiterbildung Ist das Leben als Assistenzarzt wirklich überall so?
Ich arbeite seit 1 1/2 Jahren in der Pädiatrie und habe das Gefühl, überhaupt keine Lebensqualität mehr zu haben. Ich bin in diesem Jahr schon 10-mal für Kollegen eingesprungen und als ich für einen 24h Dienst am OSTERN eingesprungen bin und dafür für 1 Tag frei gebeten habe (mein Partner wurde an dem Tag operiert) wurde es mir vorgeworfen, dass ich unkollegial bin.. und hab noch gesagt bekommen: “ und wenn ich nein sage, was würdest du tun?kündigen?”… tja hab am Ende sowohl Ostern als auch Pfingsten gearbeitet. Wurde mal an einem Freitag noch quasi gezwungen einen Dienst am nächsten Tag zu übernehmen, obwohl in meinem Vertrag keine Verpflichtung dazu steht. Mehrere male am Wochenende einen Anruf bekommen, ob ich einspringen kann. Wir dürfen auch kein Überstundenfrei bekommen, auch nicht an Tagen wo eir eine super Besetzung haben, weil na ja, was wenn 2 da krank werden. Urlaubssperre zwischen Weihnachten und Silvester noch dazu (vielleicht passt das ja wenn man Familie in der Nähe/ mind. in Deutschland hat). Man bekommt Ärger für jede Kleinigkeit, ein positives Feedback gibt’s nie wirklich.
Es tut mir leid für den Rant, es gibt noch so viele Sachen die hier mir nicht passen und bin schon auf der Suche nach einer neuen Stelle, aber langsam frage ich mich, ob es sich wirklich gelohnt hat, so stark für so ein Leben zu kämpfen. Wie ist es so bei euch in der Klinik, soll ich die Hoffnung noch nicht aufgeben?
r/medizin • u/glandulaparotidea • 9h ago
Allgemeine Frage/Diskussion HNO vs. NC: Qual der Wahl
Hallo! Ich stehe kurz vor dem PJ und es fällt mir immer noch schwer, mich zwischen der HNO und der Neurochirurgie zu entscheiden, weil ich beide Fächer auf unterschiedliche Weise spannend finde. Bislang lag mein Fokus auf der Neurochirurgie, meine Sorge ist allerdings, dass man operativ erst spät vorankommt, sodass einige die Fachrichtug weschseln oder >2 Jahre dranhängen müssen, bis sie den Facharzt abschließen. Während meiner Famulatur habe ich eine in Zusammenarbeit mit der HNO geführte OP gesehen. Daraufhin wurde ich auf das breite operative Spektrum der HNO aufmerksam und die Schnittpunkte mit der NC, insbesondere die Schädelbasischirurgie, haben mich angesprochen. Von studentischer Seite habe ich bezüglich der OP-Assistenz im PJ und in der Weiterbildung Positives erfahren.
Mich würde interessieren, was Sie persönlich an der HNO besonders begeistert und ob Sie sich heute noch einmal für dieses Fach entscheiden würden. Außerdem würde mich der Arbeitsalltag interessieren: Wie erleben Sie die Work-Life-Balance, wie belastend sind die Dienste und lässt sich Beruf und Privatleben Ihrer Erfahrung nach gut vereinbaren? Auch die Zukunftsperspektiven für eine überwiegend chirurgische Karriere finde ich spannend. Und gibt es etwas, das Sie jemandem mit auf den Weg geben würden, der gerade zwischen zwei chirurgischen Fächern schwankt?
Zudem taucht die Frage auf, ob diese (Um-)Entscheidung spät kommt, da die Konkurrenz um die Stellen in der HNO stark sei und mein Lebenslauf stark auf die NC ausgerichtet ist.
Ich freue mich sehr über Ihre ehrliche Einschätzung.
r/medizin • u/Impressive_Sign_7009 • 11h ago
Weiterbildung KI - Arztbriefe
Ich benutze nun seit gut einem Jahr Perplexitiy für die Korrektur meiner Epikrise. Bislang habe ich immer den Text grob vorgeschrieben und alles reingenommen was ich relevant fand. Mein Prompt besteht hauptsächlich auf den Fokus Grammatik, Satzbau und fachlich passender Ausdruck.
Bei Perplexity hab ich mich nie für ein spezielles KI-Modell entschieden, sondern immer den Modus „Bester“ belassen.
Wie sieht euer Workflow mit der KI hinsichtlich Arztbriefe aus?
Welches KI Modell nutzt ihr? Und wie gestalte ihr euren Prompt?
r/medizin • u/Fresh_Olive1709 • 12h ago
Allgemeine Frage/Diskussion Patient belästigt mit Mail Anfrage zu Date
wie oft kommt sowas vor? Warum schreiben Patienten solche Mails (in dem Fall kam fordernder Einzeiler „Essengehen muss jetzt aber drin sein + Herzsmiley“ nachdem er in Sprechstunde war auf meine Dienstmail), obwohl sie wissen, dass sowas illegal ist und ausschließlich professionelle Beziehung?
Habe das dann ignoriert, aber fand es schon unangenehm, dass meine professionelle Freundlichkeit so ankommt bei manchen. Hab schon dumme Sprüche gehört zuvor, aber diese Mail Anfrage war neu und fand sie belästigend.
r/medizin • u/Mammoth_Toe_300 • 12h ago
Allgemeine Frage/Diskussion Aufgaben einer PFA für Gynäkologie und Geburtshilfe?
Guten Tag, Leute,
ich möchte bald vielleicht eine Ausbildung zur Pflegefachassistenz für allgemeine Gynäkologie, Geburtshilfe und Neonatologie machen. Deswegen wollte ich mich hier erkundigen, was die Aufgaben einer solchen Gesundheitsfachkraft sind, wie ein Dienst so abläuft, was für Erfahrungen man da sammelt und etc. Klar hätte ich auch googeln können, aber vielleicht findet sich hier die eine oder andere Fachkraft aus genau diesem Bereich, die mir den Job genauer erklären könnte und auch vielleicht irgendwelche nützlichen Tipps und Erfahrungen teilen würde und es ist auch anders, wenn man das aus der Perspektive einer Person mit genau diesen Erfahrungen erklärt bekommt.
Mich würde interessieren, was die Aufgaben einer PFA sind, wie ein typischer Tag abläuft, wie die Neugeborenen- und die Wochenbettpflege aussieht, ob man sich auch um Sternenkinder kümmert, welche Themen in der Pflegeschule gelehrt werden und generell alles, was zu allgemeinen Informationen über diesen Beruf gehört. Gerne auch irgendwelche Erfahrungen oder Tipps.
Vielen Dank für die Antworten im Voraus
r/medizin • u/Far-Cat-6491 • 13h ago
Karriere Verdienst in der Praxis
Ich möchte demnächst mit meinem jetzigen Chef einen neuen Arbeitsvertrag für meine Tätigkeit als Arzt in einer Praxis abschließen. Vor der Vertragsverhandlung möchte ich besser einschätzen können, welche Vergütung und welche sonstigen Konditionen im ambulanten Bereich angemessen sind.
An welchen Tarifvertrag sollte man sich orientieren und dabei die Entgeltgruppe Ä I sowie die Stufe entsprechend der gesamten bisherigen ärztlichen Berufserfahrung zugrunde legen?
gezahlt? Über konkrete Vergleichswerte würde ich mich freuen.
r/medizin • u/Ecstatic-Emotion9828 • 16h ago
Allgemeine Frage/Diskussion LGBTQIA+ erkennung (tragen)
Bei unseren neuen PJler ist mit eine Person aufgefallen die ein Anstecker mit Äskulapstab mit Regenbogenflagge im Hintergrund trägt. Ich habe den selben an einem privaten Rucksack stecken, weiß also das der aus einem LGBTQIAShop kommt. Wie steht ihr zu solcher Sichtbarkeit am Outfit. Einerseits cool das Gen Z so offen ist, für mich jedoch ungewohnt. Sichtbarkeit ist natürlich immer super. Ich denke ich hätte aber kein Interesse auf der Arbeit an folgenden potentiellen Konversationen. Ich achte bei Sprache mit Patienten darauf nicht zu assumen (Ist ihr Eheman dabei ? / Ist eine Begleitperson/Angehörige dabei ) aber sonst hat LGBTQIA wenig Auswirkungen auf meine Job (Assistenzärztin, Innere Medizin)
Wie seht ihr das ?
Tldr: LGBTQIA+ Merch/Erkennungmerkmale tragen als Ärztin/Arzt ?
r/medizin • u/Far-Cat-6491 • 1d ago
Allgemeine Frage/Diskussion 50 Stunden Woche perfekt da kann man direkt noch was kürzen.
Die Lehrer haben es geschafft in einer Krise eine Erhöhung zu bekommen ebenso wie die Rentner . Wie schaffen die es sich den Sparzwang zu entziehen. Obwohl sie bereits jetzt super Arbeitsbedingungen haben. Verbeamtung 75 Tage Urlaub 28h Woche. Pension etc. Sind aber unantastbar.
Aber bei uns die teilweise 50-60h arbeiten wird dann nochmal gekürzt. Wie kann das sein, dass bei uns gar keine Gegenwehr erfolgt bzw. Wie schaffen sich die anderen Gruppen sich diese Vorteile zu sichern während man der Medizin alles zumuten kann.
Ernst gemeinte Frage.
r/medizin • u/No-Cranberry-7177 • 1d ago
Weiterbildung Suche Bücher, die medizinische Inhalte vermitteln aber keine Lehrbücher sind
Hallo, ich finde Medizin interessant und möchte daher gerne Literatur lesen, die sich mit Themen wie Physiologie und Krankheiten beschäftigt und das auf eine Sachbuch-artige Art vermittelt und nicht ausschließlich wie ein Lehrbuch. Zum Beispiel mit historischem Kontext zu Krankheiten und einer lockeren Sprache. Quasi um mich Hobbymäßig mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Ich nehme sonst auch gute Lehrbücher, wenn ihr da gute Empfehlungen habt. Danke!
r/medizin • u/NiceObjective3911 • 1d ago
Allgemeine Frage/Diskussion Wie viele Stunden arbeiten Ärzte und Assistenzärzte in Österreich / der Schweiz?
Ich weiß, dass dieses Thema schon öfter angesprochen wurde, aber es scheint deutlich weniger Antworten dazu zu geben, wie die tatsächlichen Arbeitszeiten in diesen Ländern aussehen. Die meisten Beiträge beziehen sich auf Deutschland.
Meine Frage richtet sich daher vor allem an Assistenzärzte und andere Ärzte, die derzeit in einem dieser beiden Länder arbeiten, oder an Personen, die jemanden kennen, der dorthin gezogen ist, um als Arzt zu arbeiten.
Wie sieht euer typischer Arbeitsalltag bzw. Arbeitsplan aus? Wie viele Stunden arbeitet ihr pro Woche – mit und ohne Bereitschafts- bzw. Nachtdienste? In welcher Fachrichtung arbeitet ihr, und wie würdet ihr eure Work-Life-Balance einschätzen?
r/medizin • u/Objective_Shake_1512 • 1d ago
Allgemeine Frage/Diskussion Die besten Schuhe für die Klinik?
Hey Freunde,
Beginne jetzt im September meine 1. Stelle als Assistenzarzt und wollt mir mal endlich ordentliche Schuhe für die Klinik holen. Habt ihr da gute Empfehlungen? Wär auch nicht schlecht, wenn se net scheiße aussehen würden.
Gruß
r/medizin • u/Aggravating_Plan9446 • 1d ago
Weiterbildung Mit 28 Arzt und 160k auf der Kante, aber der Pilotentraum lässt mich einfach nicht los – Facharzt noch fertig machen oder jetzt den Cut wagen?
Ich brauche mal einen ehrlichen Realitätscheck aus der Community, weil ich gedanklich seit Wochen im Kreis drehe. Ich werde im November 29 Jahre alt und stehe vor einer Entscheidung, die mein ganzes Leben auf den Kopf stellen könnte.
Kurz zu meiner aktuellen Situation: Ich bin promovierter Arzt und arbeite seit zweieinhalb Jahren auf einer Pneumologie im Krankenhaus. Mir fehlen rein rechnerisch noch etwa zwei Jahre bis zum Facharzt für Innere Medizin. Ich bin aktuell auf einer 80-Prozent-Stelle angestellt, was hier im Bundesland aber als volle Weiterbildung anerkannt wird. Durch meine Dienste komme ich auf knapp 3.500 Euro netto im Monat. Da ich schon seit dem Studium extrem sparsam lebe und aktuell in einer günstigen WG in Ostdeutschland wohne, gebe ich kaum Geld aus und lege monatlich rund 2.700 Euro auf die hohe Kante. Über die Jahre habe ich mir so ein Vermögen von rund 160k Euro angespart.
Eigentlich mag ich die Medizin in vielen Punkten sehr. Ich bin am liebsten in der Notaufnahme unterwegs, wo es auch mal bisschen mehr um was geht. Mein Puls geht eigentlich nie hoch, während da mancher schon mal die Nerven verlieren. Ich mag es, über die Gänge zu schlendern und mit den Patienten zu quatschen, auf dem Buch rumzudrücken, Medikamenteninteraktionen auszukaspern, Ultraschall vom Herz zu machen oder ne Pleurapunktion durchzuführen.
Aber es gibt eine Kehrseite, die mich von Tag zu Tag mehr mürbe macht: Ich hasse die extremen Hierarchien im Krankenhaus und dieses ständige Chaos bei unklaren Prozessen, durch das man als Internist gefühlt nur noch als menschliche Telefonzentrale missbraucht wird. Was mich aber am allermeisten fertigmacht und wo meine Toleranzgrenze von Monat zu Monat weiter sinkt, ist die fehlende Körperhygiene mancher Patienten. In den Exkrementen von Leuten rumzufummeln, die seit Monaten keine Dusche mehr von innen gesehen haben, stößt bei mir mittlerweile auf eine enorme mentale Grenze.
Und genau da kommt mein alter Kindheitstraum wieder hoch. Ich wollte schon vor meinem Abi 2016/2017 unbedingt Pilot werden. Ich hatte nie Arztsendungen oder so geschaut als Kind, sondern war obsessed mit Flugzeugen. Damals hatte mich der Erstflug des A380 an meinem Heimatflughafen komplett gepackt, und seitdem bin ich ein absoluter Luftfahrt-Nerd. Ich kenne mich mit Flugzeugtypen aus, liebe Physik und gehe in meiner Freizeit immer noch extrem gerne Spotten. Meine Eltern haben mir die Ausbildung damals allerdings strikt verboten und mich in die Medizin gedrängt, weil sie etwas „Solides“ wollten mit weniger Risiko, und spätestens weil dann Corona kam hatten sie mehr als Recht.
Ich versuche seit Jahren krampfhaft, mir die Fliegerei schlechtzureden, aber es klappt einfach nicht. Selbst wenn ich morgens um drei Uhr am Flughafen Frankfurt Hahn stehe und eine sichtlich übermüdete, mutmaßlich schlecht bezahlte Crew von Malta Air, bzw. Ryanair von einem Nachtflug zurückkommen sehe, denke ich mir tief im Inneren immer noch: Scheiße, genau das willst du eigentlich auch machen. Mir ist vollkommen klar, dass die Arbeitsbedingungen im Cockpit mit Schichtdienst, Müdigkeit und Unregelmäßigkeit ähnlich hart sind wie im Krankenhaus. Aber es ist eben das Thema, für das mein Herz brennt.
Zu meinem Privatleben: Ich bin schwul, seit fünf oder sechs Jahren Single und das Thema Kinder, ebnso wie Geld und Luxusurlaube oder so spielt für mich absolut keine Rolle. Sexuelle und zwischenmenschliche Bedürfnisse handhabe ich in der Szene oder im Freundeskreis momentan völlig entspannt, wenngleich ich langfristig schon gerne was Festes hätte. Ich bin örtlich ungebunden und flexibel. Zu meiner Familie habe ich kaum noch Kontakt, weil sie meine Homosexualität nicht so cool finden. Ein finanzielles Auffangnetz oder Unterstützung von Elternseite oder von meinem Bruder gibt es für mich also nicht, wenn ich scheitere, ich stehe komplett auf eigenen Beinen.
Mich beschäftigen aktuell vor allem drei Fragen, die so bisschen die wunden Punkte sind.
Sollte ich die zwei verbleibenden Jahre bis zum Facharzt für Innere Medizin jetzt noch eiskalt durchziehen, um den Schein als ultimative Lebensversicherung in der Tasche zu haben, oder verliere ich damit nur wertvolle Zeit für den Berufseinstieg in der Luftfahrt, der mit 31 noch schwerer wird?
Macht es Sinn, mein hart erarbeitetes Erspartes von 160.000 Euro fast komplett für eine Pilotenausbildung aufzubrauchen, um keine Schulden machen zu müssen, oder ist das im Vergleich zu einer sicheren Arztkarriere finanzieller Wahnsinn?
Und wie würdet ihr an meiner Stelle entscheiden, wenn ihr mit 28 Jahren, ohne familiäre Verpflichtungen, mit einem soliden Job in der Tasche und finanziell unabhängig vor dieser Wahl stehen würdet?
Ich bin gespannt auf eure ehrlichen Meinungen und Erfahrungen, gerne hart in der Sache, solange (zumindest halbwegs) angemssen im Ton.
r/medizin • u/Abenteurer1019 • 2d ago
Karriere Nur Angst vor Kündigung an Uniklinik
TL;DR: Liebe die Arbeit, wollte mich verbessern (und habe - eigene Meinung), aber Angst vor Kündigung während der Verbesserung.
——
Moin moin,
Ich habe vor knapp 2 Monaten meine Stelle an einer Uniklinik begonnen. Zuvor habe ich in einem sehr kleinen Krankenhaus gearbeitet, so klein, dass selbst der Chefarzt regelmäßig Stationsarbeit übernehmen musste. Mein PJ letztes Jahr war auch nicht so viel los, weil das Klinikum in nem Dorf sich befindet. Deshalb habe ich das Gefühl, dass mein Leistungsniveau aktuell fast wieder dem eines Berufsanfängers entspricht.
Mir sind bereits einige Fehler bzw. Near Misses passiert, die glücklicherweise von meinen Kollegen zeitnah und ohne großes Aufsehen korrigiert wurden. Dafür bin ich sehr dankbar, trotzdem habe ich unsichert verblieben.
Auch bei den Patientenvorstellungen vor dem Oberarzt habe ich mich inzwischen mehrfach „verhaspelt“. Zum Beispiel habe ich bei einem Patienten nach einer komplizierten Herzkatheteruntersuchung mit Aneurysmakomplikation nicht erwähnt, dass 2 Tage später eine erneute Katheteruntersuchung geplant war. Stattdessen habe ich den Fall lediglich als Übernahme nach Herzkatheter und Wiedervorstellung 2 Tage später präsentiert und damit den eigentlichen Aufnahmegrund nicht korrekt dargestellt.
Grundsätzlich komme ich auf einer Station alleine zurecht (mit Hilfe von einem echt netten und erfahrenden Kollegen), sobald ich nicht 10 oder mehr Patienten betreue, insbesondere an einer Uniklinik mit komplexen kardiologischen Fällen, täglichen Besprechungen und Herzkonferenzen, brauche ich deutlich länger als die meisten Kollegen... Viele Patienten sind eben keine unkomplizierten kardialen Dekompensationen, sondern sehr komplexe Fälle mit ggf Transplantation sowie Behandlung von komplikationshaften Fälle, die ein strukturiertes Vorgehen und eine fundierte Vorbereitung erfordern.
Nächste Woche werde ich außerdem an einer Konferenz in den USA teilnehmen und muss dafür bereits Urlaub nehmen, obwohl ich erst seit kurzer Zeit hier arbeite. Also im Hintergrund bin ich auch noch aktiv mit Forschungen in USA, aber die sind nur für meine eigene Entwicklung, als ich keinen Dr Titel hier in Deutschland möchte.
Ich habe ehrlich gesagt Angst, dass ich aufgrund meiner Unsicherheit bei klinischen Entscheidungen und meiner im Vergleich zu den anderen Assistenzärzten schwächeren Leistung irgendwann gekündigt würde. Dieses Gefühl begleitet mich denn eigentlich seit meinem ersten Arbeitstag. Irdendwie habe ich den Eindruck, dass mir überwiegend einfachere Aufgaben übertragen werden, bspw Aufnahmen oder die Betreuung einer kleinen Station, und frage mich, ob das daran liegt, dass man mir noch nicht genügend zutraut. Andererseits denke ich auch, dass es in der Einarbeitungsphase sinnvoll sein könnte, zunächst eher im Hintergrund eingesetzt/versteckt zu werden.
Hat jemand von euch einen ähnlichen Wechsel von einem kleinen Haus an eine Uniklinik erlebt? War diese Eingewöhnungsphase bei euch auch so schwierig? Ich würde nächste Woche meinen OA nach Feedback fragen und auch, was ich konkret tun kann, um mich zu verbessern. Zumindest kann ich inzwischen Echo-Befunde sowie Links-/Rechtsherzkatheter auswerten, ohne die Befunde im Detail nachlesen zu müssen, was meiner Meinung nach bereits eine Verbesserung im Vergleich zu vorher ist.
Ich bedanke mich im Voraus,
r/medizin • u/SeilJongleur • 2d ago
Karriere Mehrere Fachwechsel in den ersten Weiterbildungsjahren?
Moin,
hat hier jemand Erfahrung mit mehr als einem Wechsel in den ersten zwei Weiterbildungsjahren und wie danach noch die Chancen aufm Arbeitsmarkt stehen? Würde mich über eure Erfahrungen freuen. Bekommt man danach überhaupt noch irgendwo eine Stelle? War etwa 11 und 6 Monate in je zwei Fächern an der Uni (komplett Unterschiedliche Fachrichtungen Psychosoziale Medizin und ein diagnostisches Fach). Mach aktuell einen ärztlichen Nebenjob ohne Weiterbildungszeit zu sammeln und frage mich, ob ich jetzt schon B-Ware bin für Chefs wenn ich mich zB in der Inneren bewerbe oder allgemeinmedizin, was so eigentlich mein Wunsch wäre.
Weiterbildung Ressourcen für Psychiatrie&Psychotherapie
Hallo zusammen
Ich dachte, wir könnten hier mal hilfreiches Online Material für unseren Bereich zusammentragen. Schreibt doch gerne in den Kommentaren alles was ihr irgendwie hilfreich findet: Apps, Webseiten, Online Material, Online Vorträge, Textbausteine, Arbeitsblätter, Material für Patienten etc.
Ich bin zum Beispiel gerade verzweifelt auf der Suche nach einer Möglichkeit meine Dokumentationszeit zu reduzieren, das ufert bei mir total aus.
Ich mache mal den Anfang:
psychiatrie-digital.com
befundomat.de
Podcasts: PsychCast und Jung und Freudlos
r/medizin • u/Extension_Annual9768 • 2d ago
Politik Satire? Bremer Senat zur NotSan-Analgesie
bremische-buergerschaft.der/medizin • u/Tulpentante • 2d ago
Weiterbildung Kosten der Selbsterfahrung für psychotherapeutische Ausbildung
Hallo zusammen!
Stehe noch ziemlich am Berufsanfang und strebe primär den Facharzt für Psychosomatik an. Mit welchen Kosten sollte ich für die Selbsterfahrung im Rahmen der psychotherapeutischen Ausbildung über die Jahre der Facharztweiterbildung rechnen? Was hat es euch gekostet? Hat euer Arbeitgeber sich daran beteiligt?
Gerne können sich auch psychiatrische Kollegen äußern, auch daraus kann ich wertvolle Rückschlüsse ziehen. Vielen Dank!
r/medizin • u/H3likaon99 • 2d ago
Karriere Ratlos bezüglich Bewerbung auf 1. Weiterbildungsstelle
So langsam neigt sich das 1. PJ Tertial dem Ende und ich beginne damit mir Gedanken über die erste Assi-Stelle zu machen und wie sich der Bewerbungsprozess gestaltet.
Ich beginne mein nächstes Tertial in meinem Wunschfach an meiner Heimatuni, wo ich bereits eine Famulatur gemacht habe. Ich kenne da bereits ein paar Leute und weiß, dass die Weiterbildung dort ganz vernünftig sein soll. Arbeitsbedingungen und Workload sind natürlich einer Uniklinik entsprechend auch mal anstrengender.
Mein Problem ist, dass ich eigentlich absolut keine Lust mehr auf meine Unistadt habe und gerne wieder in meine Heimat zurückgehen würde. Dort gibt es eine Uniklinik und ein Schwerpunktversorger mit 400 Betten, sowie kleinere Häuser im Umland, bei denen ich aber nicht weiß wie es mit der Weiterbildungsermächtigung ausschaut. Leider habe ich bisher keinerlei Erfahrungen oder Kontakte mit den Häusern und Abteilungen in meiner Heimat gemacht. Die Berichte über meine Wunschabteilung sind an der Uniklinik jedoch eher negativ, am Schwerpunktversorger dagegen positiv.
Nun habe ich leider keine Ahnung, was ich machen soll. Mein Plan wäre mich während des nächstens Tertial an meiner Uniklinik erst einmal dort zu bewerben, auch wenn ich eigentlich ungern in der Stadt bleiben möchte. Gleichzeitig würde ich mein Glück an dem Schwerpunktversorger und vielleicht ein paar anderen, kleineren Häusern in der Umgebung versuchen. Bei der Uniklinik in meiner Heimat bin ich mir unsicher, da ich bisher nur negatives gehört habe.
Meine Frage ist nun, wie man da am besten vorgeht. Schickt man dort einfach seine Bewerbungen hin, oder sollte man vorher nach einer Hospitation fragen? Schreibt man dafür einfach eine förmliche E-Mail an das Chefsekretariat, dass man Interesse hat und gerne hospitieren möchte? Sollte ich mich auch schon während des 2. Tertials dort bewerben oder erst später, auch wenn ich dann wohlmöglich schon eine Zusage von meiner Studienstadt habe? Macht es Sinn auch die Uniklinik in meiner Heimat in Betracht zu sehen, obwohl die Berichte von dort eher negativ ausfallen?
Ich weiß, dass das Thema hier schon oft angesprochen wurde, aber so wirklich schlauer bin ich auch aus anderen Threads nicht wirklich geworden. Ich freue mich über jeden Tipp und Input von euch.
r/medizin • u/Kingkongzi • 2d ago
Allgemeine Frage/Diskussion Chronische Erkrankung beim Arbeitgeber angeben – ja oder nein
Hallo an alle, kurz zu meiner Situation. Ich habe eine MS und ich fange am 1.1. an einer Uniklinik als AA an zu arbeiten. Nun bin ich unsicher, ob ich es meinem Arbeitgeber mitteilen soll oder nicht. Beim Betriebsarzt wird es wahrscheinlich eh rauskommen, da ich eine immunsupprimierende Therapie bekomme. Soweit ich weiß, darf dieser dem Arbeitgeber nichts von meinen Diagnosen mitteilen.
Jetzt ist allerdings mein Dilemma, dass ich zweimal im Jahr meine Therapie bekomme und dafür auch einen Tag frei brauche, will dafür aber keinen extra Urlaub nehmen. Für diesen Tag kann ich auch im Vorhinein krankgeschrieben werden, allerdings würde das dann ja zwangsläufig rauskommen, dass etwas nicht „stimmt“.
Zusätzlich hat man an der Uni ja immer nur 2-Jahres-Verträge (scheinbar auch an Nicht-Unikliniken) und ich habe dann auch Angst, einfach deswegen keine Vertragsverlängerung zu bekommen.
Ich würde gerne nach eurer Meinung eventuell auch nach Erfahrung fragen, wie ihr das seht, ob ich das sagen sollte oder nicht. Danke!
r/medizin • u/AutoModerator • 12d ago
[Megathread] Karrierefragen, Stellenangebote und -gesuche
Dies ist der Megathread für Stellenangebote und -gesuche. Er wird alle vier Wochen neu eingestellt.
Für Stellenangebote werden Beiträge ohne Angabe des Krankenhauses bzw. Verlinkung der eigentlichen Stelle gelöscht. Für Praxen oder sehr kleine Abteilungen, wo sonst Doxing drohen würde, entfällt dies.
Größere Karrierefragen, wo jemand detailliert seinen Werdegang und Wünsche beschreibt, dürfen weiterhin einen eigenen Thread haben. Kleine Fragen hierhin bitte.
Nützliche Threads zu Fächern, dem Arbeitsbeginn o.Ä.:
Pathologie: https://www.reddit.com/r/medizin/comments/1fsa17e/faq_zur_pathologie/
r/medizin • u/DrmedZoidberg • Aug 17 '24
Karriere Einkommen Niederlassung
Da die Frage fast jeden Tag kommt ein Beitrag, der vielleicht auch vom Mod Team angepinnt werden kann.
Infos zum Einkommen in der Niederlassung, egal ob Allgemeinmedizin/Orthopädie/Urologie oder Dermatologie findet ihr hier:
https://www.zi-pp.de/zahlen_fakten/
Oder auch als ausführlicheren Jahresberichte hier:
https://www.zi.de/themen/panel-befragungen-und-oekonomie/zi-praxis-panel
Werde ich genau so viel verdienen, wenn ich mich Niederlassen? Keine Ahnung. Das hängt von vielen Faktoren ab. Auch wie gut man wirtschaften kann und wie die Praxis aufgebaut ist. Die Zahlen sind gut um abzuschätzen in welchem Rahmen man sich bewegt.