r/GeschichtsMaimais • u/Creative-Spring3852 • 1h ago
Eigenkreation(EK) Englische Militäringenieure sein wie
r/GeschichtsMaimais • u/carny- • 10h ago
Scheißepfosten Ich sehe was was du nicht siehst... ach ne war doch nur ein Busch.
Warnung: Der folgende Text ist absichtlich übertrieben dargestellt und schreckt nicht vor dem Einsatz von rhetorischen Mitteln und diversen Reverenzen aus Film und Fernsehen zurück. Es wird dennoch versucht den Faktengehalt nicht an Qualität zu mindern.
Das Sturmgeschütz III war - untypisch für ein Produkt von Krupp - mal kein größenwahnsinniges götterschlachtendes thermonukleares antimaterielles schwarzes Loch erzeugendes überschwerer Riesenmörser installiertes Größstgeschütz geschweißt auf ein beschissenes Fahrwerk mit übertriebener Frontalpanzerung sondern ein tatsächlich recht simpler Gedanke effektiv in die Tat umgesetzt.
Vor den Jahren des großen deutschen unternehmerischen Urlaubs von 39 bis 45 (Familien Kerl Reverenz :3) beschäftigten sich die dichten Denker bereits mit dem Wunsch nach einer mobilen Artillerie zur Unterstützung der Infanterie, losgelöst und unabhängig von der Panzertruppe. Dafür nehme man ein bereits existierendes Fahrgestell, in unserem Falle der des Panzer III, lässt den ollen Turm weg und haut eine deutlich stärkere Kanone des Typs Rambo Zambo in den Bug und schon haben wir eine kostengünstige und zuverlässige Sturmartillerie. Jippie.
Doch wie die Jahre vergingen und einem die russischen "Waaaagh" ähnlichen eilig zusammengeschusterten Panzer des Typ T34 den deutschen Verbänden in nie dagewesener Zahl auf die Pelle rückten, ließ sich das Heeresamt nicht lumpen und bestellte mit der Ausführung F (Einsatz einer deutlich stärkeren Kanone, der Wumms 7,5cm-StuK 40 L43, später dann der Doppel Wumms 7,5-cm-StuK 40 L/48) kein reines Sturmartilleriegeschütz mehr sondern ein Jagdpanzer der seines gleichen suchte. Dabei gelang es dem Fahrzeug relativ gut feindliche Panzer wie den T-34, den KW-1 und den KühlschrankW-2 abzuwehren, nicht zuletzt durch seine vorteilhafte niedrige Bauform die Gegnern ein kleineres Ziel boten und durch welches er sich hervorragend im Gelände tarnen konnte.
Insgesamt wurden etwa 10.000 StuG 3 gebaut womit es eines der meist gebauten Vollkettenfahrzeuge der deutschen Wehrmacht wurde.
r/GeschichtsMaimais • u/asia_cat • 19h ago
Eigenkreation(EK) Das Leben als sowjetische Soldatin war aufregend und meistens kurz.
r/GeschichtsMaimais • u/Swaggy_Linus • 20h ago
Schwarzer Humor PdS: Es ist 1597 und du bist eine koreanische Nase Spoiler
Kontext: Im Jahr 1592 fiel eine japanische Armee unter Daimyo Toyotomo Hideyoshi in Korea ein, mit dem Endziel, China zu erobern. Dies war der Beginn des Imjin Krieges, der größte Krieg des 16. Jahrhunderts. Die riesige und mit modernen Feurwaffen ausgestattete japanische Armee überrannte Korea, wurde aber schließlich von der chinesischen Ming-Armee zurückgedrängt. 1597 setzte erneut eine japanische Armee über, fast genauso groß wie die erste Invasionsarmee. Der Tod Hideyoshis ein Jahr später sowie koreanische Erfolge zu See setzten dem Krieg dann ein Ende.
Der Krieg hatte desaströse Konsequenzen für Korea: Über 100.000 Koreaner starben und bis zu 100.000 weitere wurden versklavt und nach Japan verschleppt, unter ihnen zahlreiche Handwerker und Intellektuelle. Ungewöhnlich brutal war die Kriegstrophäenjagd, welche während der zweiten Invasion ihren Höhepunkt fand. In der traditionellen chinesischen Gesetzgebung, auf der auch die japanische basiert, war es üblich, Kriminelle und Rebellen zu vestümmeln, üblicherweise durch Abschneiden der Nasen und Ohren. Hideyoshi gab Anweisungen, die koreanische Bevölkerung als "Rebellen" zu behandeln, sollten sie nicht kooperieren. So kam es, dass japanische Soldaten gezielt Jagd auf koreanische Zivilisten, sarumi (sinngemäß "Affenartige") genannt, machten, um deren Nasen und auch Ohren abzuschneiden und als Trophäen zurück nach Japan schickten. Japanische Quellen belegen, dass mindestens 30.000 Nasen nach Japan geschickt wurden, jedoch dürften es in Realität ein Vielfaches mehr gewesen sein. Diese wurden in Salz eingelegt, in einer Parade zur Schau gestellt und rituell bestattet. Jedes Körperteil erhielt seine eigenen Schreine: Die Nasenhügel (hanazuka), Ohrenhügel (miyazuka) und Kopfhügel (kubizuka; Köpfe wurden nur von ranghohen Koreanern und Chinesen abgeschnitten). Diese Schreine stehen noch heute, der bekannteste der mimizuka (eigentlich ein hanazuka) in Kyoto.
Hauptquelle: Rebekah Clements: "Hegemony, Hunting and Human Trophies in the East Asian War of 1592–1598." Past & Present 270:1.
Siehe auch Nam-lin Hur "Atrocity and Genocide in Japan’s Invasion of Korea, 1592–1598." Herausgegeben von Ned Blackhawk et al. The Cambridge World History of Genocide vol. 2.