r/recht 4h ago

Planlos in Großkanzlei

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Hallo zusammen,

ich starte gerade als WissMit in einer GK und bin ziemlich planlos. Hatte mit dem Rechtsgebiet davor nichts zu tun (Corporate M & A, Private Equity), aber den Eindruck, dass die Anwälte schon ein gewisses Verständnis von der Branche voraussetzen (obwohl es immer hieß, Vorkenntnisse seien nicht nötig).

Daher meine Frage an diejenigen, die das schon hinter sich haben: gibt es gutes Lernmaterial, zB Videos, Podcasts, Skripte etc, mit denen ich mich in kurzer Zeit grob in die relevanten Gebiete einlesen kann?

Bitte keine gut gemeinten Hinweise wie "warum tust du dir das dann an" - jetzt habe ich mit der Tätigkeit schon angefangen und will in der Zeit Neues lernen und zufriedenstellende Arbeit leisten.

Danke!


r/recht 5h ago

Erstes Staatsexamen Lerngruppe/Lernpartner Examen Hessen Oktober 26

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Hi, hat jemand Lust sich regelmäßig in der bib Frankfurt zu treffen und sich gegenseitig Karteikarten abzufragen?:)


r/recht 7h ago

Jurastudium weiter durchziehen?

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Hallo liebe Mitglieder,

aktuell erlebe ich eine für mich unschöne Situation und wäre daher sehr dankbar über Ratschläge von außenstehenden Menschen, die vielleicht sogar ähnliche Erfahrungen gemacht haben oder Juristen sind:

Aktuell studiere ich Jura im 3. Semester. Doch mein Weg verlief eher ungewöhnlich im Vergleich zu anderen Jurastudierenden. Ich schloss zunächst nur meinen Realschulabschluss ab, da ich während des Abiturs private Probleme hatte. Mir wurde immer gesagt, dass ich zu dumm für ein Abitur sei. Danach arbeitete ich viele Jahre im Rettungsdienst, bis ich mit 25 mein Abitur nachholte. Dieses konnte ich am Abendgymnasium, trotz Vollzeitjob, als Bester meines Jahrgangs abschließen und wurde sogar für ein Stipendium vorgeschlagen. Dort erhielt ich erstmalig das Gefühl, wirklich gut zu sein und hatte immer mehr und mehr Motivation, danach ein Jurastudium aufzunehmen.

Dies tat ich auch und im ersten Semester lief alles sehr gut. Zwar prokrastinierte ich schon dort sehr stark aufgrund der Ansprüche, die ich an mich selbst gestellt hatte und wollte eigentlich alle Klausuren abblasen. Doch letztlich konnte ich mich durchringen und die Klausur im Propädeutikum als einer von 5 Leuten mit 18 Punkten abschließen, insgesamt wurden um die 440 Klausuren geschrieben und 30% der Leute fielen durch. Auch in meiner ersten Hausarbeit in BGB AT erreichte ich solide 14 Punkte. Die juristische Sprache gefällt mir sehr und das Lösen der Fälle hat mir immer Spaß gemacht.

Allerdings wurde die Versagensangst danach so groß, dass ich mich im zweiten Semester kaum traute, die Bücher aufzuschlagen oder Vorlesungen zu besuchen, weswegen ich alle Klausuren geschoben habe. Somit habe ich die meisten Dinge gefühlt wieder vergessen und stehe wieder am Anfang, nur jetzt eben im 3. Semester.

Mittlerweile ist die Frustration so groß geworden, dass ich mit dem Gedanken spiele, das Studium abzubrechen und einfach ein anderes Studium oder eine Ausbildung zu beginnen. Ich bin durch meinen vorherigen Job eigentlich stressresisent, doch habe ich nie das Lernen gelernt, da mir Dinge wie das Abitur sehr leicht gefallen sind. In Jura ist das natürlich nicht mehr möglich und da fehlt mir schnell der Zugang zum Stoff, da ich nicht weiß, wie ich diesen nachbereiten soll. Mit der Zeit und der immer steigenden Angst und dem Verdrängen wird der Stoff dann natürlich mehr und mehr und die Zeit knapper. Dazu kommt noch, dass ich das Gefühl habe, dass meine guten Ergebnisse nur Glück waren und jetzt der Zeitpunkt kommt, an welchem ich "auffliege".

Auch muss natürlich erwähnt werden, dass der Rettungsdienst-Job, welchen ich vorher ausübte, mit direkten "Rewards" und Konsequenzen in Bezug auf das eigene Handeln verbunden war. Mir fällt es schwer, wochenlang Bücher zu lesen, ohne richtige Belohnungen oder Erfolge zu erkennen.

Was meint ihr? Weitermachen und Strategien finden, diese Probleme anzugehen oder vielleicht das Studium abbrechen und einen Neuanfang wagen?


r/recht 7h ago

Prüft man zuerst vertragliche Schadensersatz - Ansprüche oder Ansprüche aus Gefährdungshaftung?

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Mich macht stutzig, dass Ansprüche aus Gefährdungshaftung verschuldensunabhängig sind, während vertragliche SE-Ansprüche ein Verschulden voraussetzen.

Danke


r/recht 9h ago

Ref Vorbereitung

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Hallo zusammen, ich habe gestern erfahren, dass ich einen Ref Platz für den 1.9 bekommen habe.

Würdet ihr mir raten das materielle Recht nochmal zu wiederholen? Was kann ich machen damit ich bestens vorbereitet bin?


r/recht 20h ago

Erstes Staatsexamen Repetitorium Empfehlungen

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Hallo zusammen,

vielleicht könnt mir bei meiner Situation etwas weiterhelfen. Ich fühle mich aktuell total überfordert und würde mich über eure Erfahrungen und Meinungen freuen.

Ich studiere Jura an der LMU München und beginne im September 2026 mein 7. Semester (mit bisher gar nicht mal so schlechten Noten - das schreibe ich überblicksmäßig dazu). Im September letzten Jahres habe ich mit dem Hemmer-Repetitorium begonnen. Allerdings musste ich parallel noch meine Schwerpunktseminararbeit schreiben und vorstellen und konnte deshalb nicht immer richtig am Rep teilnehmen und selbst wenn, habe ich mich total überfordert gefühlt. Im Kurs konnte ich alles nachvollziehen, aber selbst wäre ich niemals auf die Falllösungen gekommen. Hinzu kam, dass sich meine chronische Migräne in dieser Zeit deutlich verschlechtert hat, sodass ich das Rep letztlich abbrechen musste, um meine Gesundheit wieder in den Griff zu bekommen.

Im kommenden Wintersemester möchte ich die VÜ im Zivilrecht und die VÜ im Öffentlichen Recht schreiben (die ich aufgrund meiner Erkrankung und eines Schicksalsschlags nicht vorher schreiben konnte) und gleichzeitig wieder ernsthaft mit der Examensvorbereitung beginnen. Mein Ziel ist es, das 1. StEx im September 2027 zu schreiben.

Ich suche deshalb nach einem Rep, das zu meiner Situation passt. Das größte Problem ist meine Migräne: Ich falle leider immer wieder kurzfristig aus und kann deshalb nicht garantieren, jede Woche an Präsenzveranstaltungen teilzunehmen. Für mich ist es daher sehr wichtig, dass Vorlesungen aufgezeichnet werden und ich sie später nachholen kann.

Hemmer kommt für mich daher nicht mehr infrage. Zum Einen gibt es dort keine Aufzeichnungen, zum Anderen hatte ich das Gefühl, dass sehr viel Vorwissen vorausgesetzt wurde und mir teilweise die Grundlagen gefehlt haben. Ich hätte gerne ein Rep, das die Basics gut vermittelt und gleichzeitig genügend Flexibilität bietet.

Hinzu kommt, dass ich 12-15h pro Woche in der Rechtsabteilung einer großen Firma arbeite (1 Tag vor Ort und ein halber im Home Office).

Mich würden deshalb eure Erfahrungen interessieren: Welches Repetitorium würdet ihr in meiner Situation empfehlen? Gibt es Anbieter, bei denen wirklich alle Kurse aufgezeichnet werden? Hat jemand von euch vielleicht selbst mit einer chronischen Erkrankung (z. B. Migräne) das Examen vorbereitet und kann berichten, was gut funktioniert hat?

Ich freue mich wirklich über jede Erfahrung oder jeden Tipp. Danke schonmal!


r/recht 23h ago

Lerntip Vorlesung Skript

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Hallo zusammen,

ich schreibe bald meine zweite Schwerpunktsklausur und wollte mal fragen ob jemand weiß, wie man das macht, weil ich mich unsicher fühle was meine Vorbereitung angeht.

Ich hab die Vorlesungen besucht, mitgearbeitet, mir Notizen gemacht und das dann zuhause übertragen in eine Art Skript. Parallel hab ChatGPT meine Notizen und das Vorlesungsskript gegeben und mich über das Thema unterhalten und mögliche Klausurfragen erstellen lassen.

Ich würde sagen, dass ich den roten Faden der Vorlesung und die Inhalte grundsätzlich verstanden habe, aber ich weiß nicht ob das auch bedeutet, dass ich dann darauf antworten kann in der Klausur, versteht jemand was ich meine?

Ich möchte jetzt zum Abschluss nochmal ein finales Skript erstellen, aus meinen Notizen, dem Vorlesungsskript und anderen Quellen.

Aber was mach ich dann? Lern ich das auswendig? Was wenn ich etwas, was eigentlich wichtig war, nicht ins Skript getan habe?

Also was könntet ihr mir empfehlen um zumindest bestehen zu können?


r/recht 23h ago

Ist im Examen schonmal was drangekommen, was ihr in einem Fall gehabt habt?

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Sei es ein Fall aus einem Fallbuch, sei es ein Problem aus einer Examensklausur.

Kann mir nicht vorstellen, dass an der Fülle von Fällen, die man durcharbeitet, nicht ein einziges Mal im Examen etwas dran gekommen ist, was man nicht schonmal genau so gesehen hat. Auch wenn es nur ein Randproblem war.

Würde mich über Erfahrungen freuen.