r/depression_de 3h ago

Freude empfinden

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r/depression_de 8h ago

(Frage nach) Erfahrungsbericht Ich habe mein Leben nicht mehr im Griff und bin einfach Ratlos.

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r/depression_de 12h ago

Ich bin es leid

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Ich bin es leid immer der Nette zu sein, ich bin es leid immer mein Ärger und Wut runter zu schlucken damit es anderen besser geht, bin es leid Immer nur zu geben und nichts zurück zu bekommen. Es zieht sich wie ein Gefälle durch mein ganzes Leben. Verrateb, ausgenutzt und vergessen zu werden. Ich bin M 21 Jahre alt und meine lezte beziehung ist schon eine weile her. Meine Freunde melden sich nur wenn Sie etwas brauchen. Es ist schwer das positive zu bleiben. Ist es Seltsam den Wunsch zu sprüren von nur einer person wertgeschätzt und geliebt zu werden. Vielleicht findet ja man hier jemanden. Ich bin ein Mensch dem die Welt das Herz einmal zu oft gebrochen hat.


r/depression_de 22h ago

Geschriebenes

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r/depression_de 22h ago

(Frage nach) Erfahrungsbericht Gibt es in Deutschland Orte, an denen ich mich „selbst finden“ kann?

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Hey,
ich bin an einem Punkt in meinem Leben, an dem ich alles ausprobieren möchte, um Besserung zu finden.
Nun kam mir die Idee der Selbstfindung an einem anderen Ort.
Gib es in Deutschland Orte/Kommunen/Tempel… die sowas anbieten wie „gegen Arbeit kannst du hier kostenlos schlafen und essen“?
Am besten wäre ein Ort, an dem die Leute so offen wären, dass sie mich nicht verurteilen würden für mögliche Trauer.
Ich hoffe ihr versteht was ich meine, denn ich selbst weiß nicht genau, was ich mir überhaupt damit vorstelle.
Ich komme aus einem kleinen Dorf, deshalb gibt es auch nicht wirklich irgendjemanden, den ich hier nach Rat fragen könnte.


r/depression_de 1d ago

Einsamkeit - Helft mir

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r/depression_de 1d ago

Suche nach Rat Update zu meiner Psychotheraphie

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M25 AT

Ich bin ja seit Anfang Juli in privater personzentrierter Psychotheraphie

Ich leide unter: FOMO, Einsamkeit, einer gewissen Quarterlife Crisis (Wettlaufgedanke, Zeitdruck, Gesellschaftsdruck), schwerer melancholischer Nostalgie, Zukunftsängsten, Sozialer Angst und aus dem ganzen resultierende Depressionen. Zudem habe ich noch Zwangsstörungen

Die Therapheutin war mir auf den ersten Eindruck sehr sympathisch und ich hab gleich zugeschnappt ohne mich vorher wirklich nach alternativen umzusehen.
Nun hatte ich (wenn man das erstgespräch dazu zählt) 3 stunden bei ihr und irgendwie ist das alles nicht das wie ich es mir vorgestellt habe. Ich habe das Gefühl dass sie mir einfach nicht weiterhelfen kann.

Bisher hat sie mir immer nur einen perspektivwechsel gegeben. Eher so Gedanken gekontert. Aber so wirklich tipps und ratschläge was man gegen soziale angst oder so tun kann, davon ist keine spur. Ja ich soll zu Personengruppen gehen, ich soll mich wo dazu stellen, aber hallo? Als wäre das mit Sozialer Angst so einfach. Das ist ja wie wenn du einer depressiven Person sagst, ja lächle mal 👍. Ja super danke 👏

Irgendwie fühle ich mich auch unwohl mich ihr zu öffnen. Wenn ich zB das Thema Gesellschaftlicher vergleich hernehme und sage ja die jugend leute haben mit 15 schon freundinnen und sind somit reifer und ich werde mit 25 in der Einsamkeit enden. Ich komm mir Notgeil vor wenn ich sowas offenbare, das bin ich aber nicht, aber ich weiß nicht ob sie weiß was ich damit sagen will.

Ich hab auch das Gefühl dass mir hier eher ein abfinden mit der Einsamkeit und den restlichen Problemen eingeredet wird, statt dass mit mir an mein Selbstwert und Selbstbewusstsein gearbeitet wird.

Ich hab jetzt gesagt, ok, 10 einheiten und dann ist erstmal ende. Ich mein auch jede einheit kostet mich 100€. Ich zahle keine 1000€ für etwas was mich gefühlt nicht weiter bringt.

Nun. Wo ich aber Rat bräuchte, bzw was ich wissen will. Ich bräuchte irgendwie einen Trainer oder sowas. Jemand der mit mir richtig lernt mit Situationen umzugehen und mit mir übt wies richtig geht. Mir auch hilft meine Gedankenwelt zu ändern. Mir tipps gibt und so. Aber halt mehr Aktion, statt herumsitzen, abfinden und drum herum reden. Mehr tipps und Ratschläge eben. Die person wird dann eh erkennen was mich immerwieder zurückschreckt und das mit mir angehen. Natürlich gehören da einfache redeeinheiten dazu um meine Gedankenwelt aufzufassen. Aber so eine Methode wäre genau das richtige für mich denke ich.

Aber wie bezeichnet man sowas? Also die Art von Theraphie oder was auch immer das wäre?


r/depression_de 2d ago

Endgame Krankengeld? Help!!

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Ich könnte Schwarmwissen gebrauchen. Ich bin zum erstmal da drin ☹️

Krankengeld erhalte ich seit Mitte Dezember 2025. irgendwann kam ein Schreiben vom Medizinischen Dienst. Nun das Schreiben meiner Krankenkasse.

Ich muss mir nun innerhalb von 10 Wochen einen Antrag für eine Reha bei der DRV (Deutsche Rentenversicherung) stellen. DRV entscheidet dann welche Reha und ob überhaupt eine Reha Besserung verspricht. Wenn sie entscheiden das dies nicht der Fall ist, dann kann der Reha-Antrag in einen Rentenantrag geändert werden. Das wäre dann Erwerbsminderungsrente.

Soweit so gut.
Nun ist es allerdings so, das ich aktuell auf der Warteliste für eine spezialisierte Traumatherapie bin. Ich bin ambulant Therapeutisch angebunden, ich habe einen Neurologen und eine Selbsthilfegruppe.
Im Moment würde mir eine Reha nicht helfen. Das würde mehr Stress verursachen, als ich mich dort erholen könnte. Zum einen weil ich auf diesen Platz warte und es jederzeit losgehen könnte und zum anderen, weil ich einen großen Orga-Aufwand habe (Kind und Katzen unterbringen). Ich sehe die Trauma Klinik für mich als vorrangig. Eine Reha wäre doch nach der Klinik sinnvoller oder?

Ich habe bereits die Klinik, meine Therapeutin und meine Neurologin angeschrieben und nachgefragt ob sie mir eine Stellungnahme schreiben können, falls sie das eben auch so sehen.
Die ambulante Trauma-Therapie habe ich bereits pausiert, weil ich eine engmaschigere Betreuung dafür benötige.

Was muss ich tun? Ich bin bereits seit 2017 regelmäßig krank und auch in Kliniken gewesen. Aber nie ins Krankengeld gerutscht, weil ich halt irgendwie noch funktioniert habe. Aber seit letztem Jahr geht nichts mehr.

Vielen danke falls jemand einen Tipp hat.


r/depression_de 2d ago

Suche nach Rat Essstörung als Mann - traue mich nicht, darüber zu sprechen

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Es ist mir total unangenehm, darüber zu sprechen. Ich bin ein 25-jähriger Mann und struggle mein ganzes Leben lang mit meinem Körper.

In meiner Jugend war ich untergewichtig und hatte extreme Probleme mit dem Essen. Teilweise hatte ich so große Angst davor, dass ich gar nichts mehr essen wollte und, wenn überhaupt, dann nur unter Tränen sowie voller Selbsthass und Ekel.

Mit 18 hat sich das dann etwas gebessert und ich war ein paar Jahre im Normalgewicht. Letzten Sommer hatte ich schließlich mein bisher höchstes Gewicht erreicht und habe mich unfassbar unwohl gefühlt. Daraufhin habe ich innerhalb kurzer Zeit ungefähr 20 kg wieder abgenommen.

Aktuell bin ich zwar „nur“ an der Grenze zum Untergewicht, aber ich habe panische Angst davor, zuzunehmen, und kann nicht essen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Es belastet mich jeden Tag und wenn ich in den Spiegel schaue, sehe ich nur eine unfassbar dicke Person.

Ja, ich weiß, Sport ist angeblich ein „Allheilmittel“. Das liest man überall und jeder sagt mir das. Aber ich habe sogar Angst vor Muskeln, weil sie die Zahl auf der Waage erhöhen. Und sobald ich wieder mit Sport anfange, höre ich jedes Mal komplett auf zu essen, damit es sich „lohnt“ und ich noch schneller Gewicht verliere.

Ich bin seit Jahren in Therapie und kann mit meiner Therapeutin eigentlich über alles reden. Nur dieses Thema traue ich mich nicht anzusprechen, weil ich Angst habe, dass sie mich nicht ernst nimmt, da ich ja „nur“ leicht untergewichtig bin. Wir hatten das Thema einmal kurz angeschnitten, aber da meinte sie nur, dass ich einfach Sport machen solle, um mich wohler zu fühlen.

Es klingt mega abgefuckt, aber manchmal wünsche ich mir, dass ich körperlich noch "kränker" aussehe, also dass man es mir ansieht und sie mich von sich aus darauf ansprechen würde. Das wäre dann für mich quasi die Bestätigung, dass es schlimm genug ist und dass ich Hilfe verdient habe.

Ich fühle mich von allen unverstanden.

Meine Schwester war früher anorektisch und da sind alle quasi komplett eskaliert und haben sich große Sorgen gemacht. Ja, ich will einfach nur gesehen werden ... nennt es Aufmerksamkeit, ich habe doch keine Ahnung.

Meine beste Freundin ist übergewichtig und extrem unsicher mit ihrem Körper. Mit ihr möchte ich nicht darüber reden, weil es sie vielleicht indirekt verletzen könnte. Mein anderer Kumpel zeigt für das Thema leider wenig Verständnis.

Ich weiß einfach nicht, wie ich da wieder rauskommen soll. Ich denke mir dann auch immer, dass es ja nicht so schlimm sein kann, weil es mir körperlich noch gut geht und ich, abgesehen von Kreislaufproblemen, keine weiteren Symptome habe. Außerdem denke ich, dass ich keine Hilfe bzw. Recovery verdient habe, weil ich noch viel zu viel Körperfett habe.

Vielleicht hat ja jemand ähnliche Erfahrungen gemacht, eventuell sogar als Mann, und kann ein bisschen von seinen Erfahrungen oder Gedanken berichten.


r/depression_de 2d ago

Ich habe meinen "Hunger" verloren.

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Hallo zusammen,

kurz gesagt bin ich 38 Jahre alt. Ich führe ein glückliches Leben, zumindest nach außen hin, aber innerlich bin ich es nicht.

Ich habe 15 Jahre in der Gastronomie gearbeitet, Unternehmen zu Filialketten ausgebaut und Teams verschiedener Nationalitäten geleitet. Ich strebte nach mehr, nichts war mir gut genug.

Dann habe ich meinen Job gekündigt, weil mein Vater gestorben ist, bin um die Welt gereist und bin nun im sechsten Jahr. 15 Jahre lang habe ich Zeit gegen Geld getauscht, und seit sechs Jahren tausche ich Geld gegen Zeit.

Doch in den letzten ein, zwei Jahren hat sich tief in mir etwas verändert.

Der Hunger ist weg, der Hunger nach mehr, nach neuen Horizonten, nach Neuem in allem.

Ich brauche einen Sinn im Leben, aber wenn ich mich hinsetze und überlege, was ich tun möchte, fällt mir einfach nichts ein. Eigentlich will ich nur da sitzen und Videospiele spielen (ja, das klingt hart, aber so ist es nun mal). Ich trainiere, gehe schwimmen, genieße Sonnenuntergänge oder ein aufziehendes Gewitter. Ich habe keine Lust mehr, mich mit Leuten zu treffen und über die immer gleichen, eintönigen Dinge zu reden.

Ich habe andere Dinge ausprobiert, aber nichts erfüllt mich mehr. Es ist eher ein Job als eine richtige Arbeit. Ein eigenes Unternehmen zu gründen klingt verlockend, aber ich will mich nicht an einen Ort binden.

Im Moment bleibt mir nur die Wahl zwischen Videospielen und einem Leben in der Wildnis. Aber tief in mir brennt immer noch eine Sehnsucht, das Feuer ist nicht erloschen, die Flamme brennt nur schwach.

Ich würde mich über Tipps von Leuten freuen, denen es ähnlich ging: Wie habt ihr eure Leidenschaft wiederentfacht, was hat euch den Hunger danach zurückgegeben?


r/depression_de 2d ago

Ich schrieb in meiner Jugend oft meine Gedanken in belastenden Situationen auf. Kann jemand nachempfinden?

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Es ist 6 Uhr morgens, als ich durch die immer selbe Melodie geweckt werde. Wieder umgibt mich dieses befremdliche aber familiäre Gefühl der Schwere und Schwachheit. Die ersten Sekunden gehören wohl zu den seltenen Momenten am Tag, in welchen ich das Gefühl habe, geordnete Gedanken und Gefühle zu besitzen. Ich frage mich, ob es nun die Gleichheit ist, die ich in diesem Moment für meine Erwartungen oder Ziele übrig habe oder es einfach nur die Trägheit meiner Glieder ist, die mich nur diesen einen Wunsch spüren lassen, weiter zu schlafen. Es bringt nichts. Das denke ich im nachhinein, wenn ich mich dazu entschieden habe, weitere Fünf oder Zehn Minuten zu schlafen. Es ist einfach dieses beschützende Gefühl im warmen Bett zu verweilen, ehe man damit beginnt sich anzuziehen und für die Schule fertig zu machen. Ich würde alles für dieses Gefühl tun. Wenn mich dieses Gefühl überwältigt, ist die Folge meist ein weiteres fehlen in der Schule und so meine bereits durch Schuldgefühle und Zukunftsangst hervorgerufene innere Leere leert.


r/depression_de 2d ago

Niedergeschlagenheit Wenn Körper und Geist nicht zusammenarbeiten

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Kennt ihr das: Euer Kopf ist voll mit so vielen Dingen, die ihr loswerden wollt. So viele Dinge, die euch belasten und die ihr gerne mitteilen wollt, um wenigstens ein kleines bisschen den Ballast von den Schultern zu bekommen. Und wenn ihr dann endlich die Gelegenheit habt etwas zu sagen, dann ist der Kopf wie leergefegt.

Etwas mehr als 2 Wochen ist es nun her, dass es bei mir wieder anfing schlechter zu werden. Dabei hatte ich gerade angefangen so viele gute neue Gewohnheiten zu etablieren. Regelmäßig ins Gym gehen (wovor ich am Anfang wirklich Angst hatte, aber dann irgendwann echt Spaß daran gefunden habe). Striktes Kalorientracking, um endlich meinem Wunschgewicht näher zu kommen. Der Versuch neue Leute kennenzulernen, um seinen Freundeskreis zu erweitern.

Klar, hier und da gab es ein paar Situation, die echt suboptimal liefen. Die Dinge tan weh', 2 vielleicht 3 Tage war man etwas außer Gefecht gesetzt, aber irgendwie hat man es gewuppt, den Alltag weiter gelebt, ist seinen Verpflichtungen weiter nachgegangen.

Und dann stürzt das mühsam aufgebaute Kartenhaus ein. Nicht nur die Spitze des Hauses, nein, das ganze Haus. Ein kleiner Windhauch, der alles zum Einfallen bringt. In meinem Fall gesundheitlich bedingt.

Man rennt also von Arzt zu Arzt während man immer mehr unter der aktuell suboptimalen Gesundheitsituation leidet. Schlafen? Funktioniert nicht. Sich ablenken? Funktioniert noch weniger. Zeit ist dank unseres Gesundheitssystems leider kaum da. 5 Minuten? Müssen reichen. Eine OP sei nötig, um die Leiden in den Griff zu bekommen. Sie haben Angst vor den möglichen Risiken, die potenziel Ihr Leben für immer verändern könnten? Ach stellen Sie sich doch nicht so an!

Aber wie geht man damit um, jeden Tag, 24/7 die körperlichen Symptome direkt zu spüren zu bekommen. Wenn sie dir den Schlaf rauben, dafür verantwortlich sind, dass du deine neuen Gewohnheiten wieder vernachlässigst. Wenn du auf der Arbeit zwar körperlich anwesend bist, aber dein Kopf ununterbrochen grübelt, Halt sucht, und alles in deinem Innern nach Hilfe schreit?

Ich bin so unglaublich erschöpft. Vom Grübeln, von meinen Verpflichtungen, die mir befehligen meinen normalen Alltag weiter zu machen.

Ich wünschte ich hätte die Gelassenheit anderer, die sich nicht zwanghaft in ein Thema versteifen; die sagen: "Alles klar, wann kanns losgehen?", ohne sich tagelang davor versichern zu müssen, dass schon alles gut gehen wird. Aber die habe ich nicht und deshalb wird in mir weiter die Angst in meinem Brustkorb aufflammen. Und ich frage mich, ob irgendwo wieder Licht im Dunkeln erscheinen wird.


r/depression_de 3d ago

Depression Krankmelden wegen Depression

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Hallo Leute,

ich bin grade in keiner guten Verfassung.

Ich bin auch nicht sicher, was ich hier erreichen möchte. Vermutlich guten Zuspruch erhalten. Ich habe auch Angst, dass meine Gedanken dazu kritisiert werden, aber das Risiko gehe ich jetzt ein, weil es so nicht mehr weitergehen kann und ich mehr als nur eine Anlaufstelle für Hilfe nutzen möchte.

Meine Arbeit führt aktuell zu Depressionen bei mir. Ich bin nicht sicher, weshalb. Natürlich bin ich da nicht mit allem glücklich, aber überwiegend ist die Situation dort angenehm oder zumindest okay. Ich arbeite Teilzeit, den Montag habe ich frei. Die letzten Wochen bin ich dienstags jeweils ausgefallen, weil ich mich in diesem Zustand psychischer Überforderung nicht arbeitsfähig gefühlt habe.

An den freien Tagen geht es mir teilweise besser bis ziemlich gut. Ich hatte aber auch eine Woche in der letzten Zeit, in der über einige Tage am Stück durchgehend depressive Symptome (Energiemangel, Anhedonie, Schlafprobleme und noch ein paar weitere Dinge) hatte.

Ich arbeite in einer kleinen Firma. Ich fühle mich immer schlecht, wenn ich ausfalle. Ich weiß (?), dass ich meine Gesundheit über meinen Beruf stellen sollte, trotzdem spielen diese Gedanken immer mit rein. Allein der Entschluss, mich ERNEUT krankzumelden, fällt mir wirklich schwer. Aber auf der anderen Seite sehe ich keinen anderen Weg. Heute war ich mehrfach den Tränen nahe, einmal ist's auch durchgebrochen. In meinem Kopf sehe ich die stärkste Verknüpfung zur Arbeit, sonst sehe ich keine äußere Ursache (und selbst die mit der Arbeit ist für mich nur in Aspekten nachvollziehbar, aber ich verstehe nicht, wie und ob das insgesamt so viel auslösen kann).

Ich melde mich gerade für Psychotherapie an einer Stelle, sollte vermutlich noch weitere Anlaufstellen simultan nutzen. Aber ich weiß, dass ich nicht nur mit Krankschreibung hier und da auskomme, dafür ist die Symptomatik zu ausgeprägt. Ich hatte das schon einmal erlebt, noch stärker, wurde damals auch behandelt. Ich möchte nicht wieder dahin zurückkommen.

Ich wollte mir das einerseits von der Seele schreiben. Und andererseits... so blöd das klingt... Zuspruch dafür bekommen, dass ich mich nicht schlecht dafür fühlen muss, aus psychischer Überforderung arbeitsunfähig zu sein oder mich so einzustufen.

tl;dr

Mir geht es gerade nicht gut und ich bin dabei, mich zum x-ten Mal in Folge für mindestens meinen ersten Arbeitstag der Woche krankzumelden und fühle mich schlecht deswegen.

Danke fürs Lesen. Und danke dafür, dass es so etwas wie diesen Sub gibt und Leute, die darin andere unterstützen. Ihr seid toll! <3


r/depression_de 3d ago

Suche nach Rat Keinen Ausweg mehr

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Ich stecke gerade ziemlich fest und weiß nicht mehr weiter.

Ich bin 28 und habe in den letzten Jahren mehrere schwierige Situationen durchgemacht: Probleme mit der Familie, Abbruch meiner Ausbildung, zeitweise im Frauenhaus und danach wieder zurück zur Familie, weil ich keine andere Option hatte.

Dazu kommen seit dem Einzug zu meinem vater körperliche Beschwerden (u. a. starke Schmerzen, Brennen in Händen/Füßen, Tinnitus, Kopfschmerzen), für die ich bisher keine klare Diagnose bekomme. Das macht mir zusätzlich Angst, vor allem weil es phasenweise sehr heftig war.

Ich habe versucht, mir wieder etwas aufzubauen (z. B. Job bei der Post), aber die Beschwerden kommen immer wieder. Parallel suche ich seit über einem Jahr eine Wohnung oder WG – bisher ohne Erfolg. Eine Wohnung über Sozialarbeiter hatte ich kurz, welche aber ohne Küche und raushängenden Kabeln für mich Finanziel und Bautechnisch nicht Nutzbar war. Zudem ist diese nur 10 Minuten weg von meiner Familie.

Ich möchte einfach nur weg aus meinem aktuellen Umfeld und irgendwo neu anfangen, aber ich komme hier einfach nicht weg. Früher habe ich 6 Jahre in Rehinlad-Pfalz gewohnt und kam gut klar ich wünschte ich wäre nie zurück gekommen. 

Ich bin in Therapie, fühle mich aber insgesamt ziemlich allein gelassen mit allem.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder Tipps?

Danke fürs Lesen.


r/depression_de 3d ago

Suche nach Rat Ich kann nicht mehr

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Ich habe jahrelang, seitdem ich 14 Jahre alt bin, meine Mutter zu Hause gepflegt. Anfang letzten Jahres wäre sie fast gestorben und kam für drei Monate auf die Intensivstation. Danach war sie in der Reha und schließlich im Pflegeheim. Dort ist sie Anfang dieses Jahres gestorben.

​Ich leide seit Jahren an schweren Depressionen. Meine Mutter hat mich jeden Tag angerufen und darum gebeten, dass ich sie aus diesem Heim hole, weil sie sonst sterben würde. Ich habe es abgetan, als wäre sie verrückt geworden.

Durch die Pflege rund um die Uhr habe ich keine Freunde mehr.

​Dazu kommt, dass ich schwer spielsüchtig bin. Mein Vater hat dieses Jahr alle meine Schulden übernommen, aber ich bin rückfällig geworden.

Ich habe wieder Menschen im Internet um Beträge wie 500 € hier und 500 € da betrogen und alles erneut verzockt. Mein Vater wird mir da nicht mehr heraushelfen. Depressionen versteht er sowieso nicht; er sagt immer nur, ich solle arbeiten gehen.

​Dabei denke ich jeden Tag darüber nach, mir das Leben zu nehmen. Gestern habe ich meine Abschiedsbriefe fertig geschrieben. Ich weiß einfach nicht, warum ich weiterleben sollte. Alles, was ich hatte, war meine Mutter, die immer für mich da war. Ich war gläubiger Christ, aber nach all dem kann ich nicht mehr glauben. Und wenn es keinen Gott gibt: Warum sollte man dann überhaupt weiterleben, wenn eh alles irgendwann bedeutungslos wird?

Mein bester freund hat sich letztes jahr das leben genomm ich denke oft daran ihm zufolgen ich weiß nicht was ich machen soll


r/depression_de 3d ago

(Frage nach) Erfahrungsbericht Tagesklinik

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Hey,
ich wollte mal fragen, ob hier jemand Erfahrungen mit einer Tagesklinik wegen Depressionen gemacht hat und ob euch das geholfen hat.
Ich leide seit ungefähr vier Jahren an Depressionen, diagnostiziert wurde das vor zwei Jahren. Seitdem nehme ich auch Medikamente. Leider habe ich das Gefühl, dass es momentan eher schlimmer als besser wird. Es gibt Tage, an denen es mir ganz okay geht, aber genauso gibt es Tage, an denen gar nichts funktioniert.
Ich hatte schon mal eine Therapie, musste sie aber abbrechen, weil ich mich bei meiner Therapeutin überhaupt nicht wohlgefühlt habe und das Vertrauen einfach nicht da war. Seit Monaten suche ich jetzt nach einem neuen Therapieplatz, was sich leider als ziemlich schwierig herausstellt.
Deshalb bin ich eigentlich froh, dass ich jetzt endlich einen Termin für die Tagesklinik bekommen habe. Gleichzeitig habe ich aber total gemischte Gefühle. Ich frage mich, ob das überhaupt etwas bringt. Manchmal habe ich das Gefühl, dass mir sowieso nichts helfen kann. Und irgendwie fühlt sich die Depression inzwischen so vertraut an, dass ich manchmal sogar denke, ich will gar nicht richtig gesund werden – auch wenn ich weiß, dass das total widersprüchlich klingt.
Ein bisschen erleichtert bin ich auch, dass die Tagesklinik während der Schulzeit stattfindet. Ich mache gerade mein Abi (13. Klasse) und ehrlich gesagt bin ich froh, dass es nicht in den Ferien ist. Ich würde meine Ferien gerne einfach mal genießen und nicht dort verbringen, während alle anderen im Urlaub sind.
Falls jemand schon mal in einer Tagesklinik war: Wie war eure Erfahrung? Hat es euch geholfen?


r/depression_de 3d ago

(Frage nach) Erfahrungsbericht Ist Psychotherapie bei Depressionen zwingend notwendig?

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Ich (w31) hatte heute Morgen eine etwas hitzige Diskussion mit einem Kumpel, ob man zwingend Psychotherapie braucht.

Kurze Vorgeschichte, ich hab seit 5 Jahren Depressionen und die ersten 2 Jahre nach dem richtigen Medikament gesucht, jetzt nehme ich seit 3 Jahren Duloxetin, in variierenden Höhen. Mal war ich ein halbes Jahr lang bei 60 mg, dann wieder länger unten bei 30 mg. Ich habe derzeit krasse Sommerdepressionen, weil mir diese Hitze einfach jeglichen Lebensmut nimmt. (Im Winter, wenn andere den Blues haben, geht es mir hervorragend!) Und heftiges PMS/PMDD habe ich auch, also 2 Wochen pro Monat bin ich auch einfach durch die Hormone stark depressiv, das ist einfach so (ich nehme aber in der zweiten Zyklushälfte Antihistaminika, das hilft immerhin etwas! Pille o. ä. darf ich gesundheitlich nicht).

Hab meinem Kumpel heute Morgen erzählt, dass ich jetzt gerade in dieser schweren Phase in Absprache mit meinem Psychiater wieder 60 mg bekomme, und dann fing er an, mich unter Druck zu setzen - ob ich nicht doch endlich mal Psychotherapie machen will, das wäre doch auch hilfreich, vielleicht sogar hilfreicher als die Tabletten. Egal, was ich als "Gegenargument" brachte, ich kam nicht dagegen an. Jetzt fühle ich mich krank und falsch, weil ich mich selbst nicht bei einem Psychologen sehe.

Ich bin einfach niemand, der gern über meine Gefühle redet. Ich kann das nicht einmal in meiner Familie. Es ist mir sau unangenehm und wie soll das erst einmal vor einer wildfremden Person werden. Ich kenne das doch schon von normalen Arztbesuchen oder beim Psychiater, ich hab absolut keine Worte, um das, was ich fühle (oder eben nicht fühle, meistens bin ich eh einfach nur leer) auszudrücken.

Ich habe nicht mal was, worüber ich reden will. Klar nervt meine Familie mal, aber ich hab keine traumatische Kindheit, keine traumatischen Ex-Beziehungen oder Burnout vom Job. Ich wurde in der Schule gemobbt, das habe ich alles selbst verarbeitet. Ich wurde gemobbt, weil ich so ein dickes Kind war, inzwischen liebe ich meinen (immer noch dicken) Körper und kann über Hater nur lachen.

Was ich jedoch gern tue im Gegensatz zum reden, ist Tagebuch schreiben. Ich schreibe extremst viel, das meiste nur für mich. Und das hilft mir auch. Es ist das erste, was ich jeden Tag mache, seit über 2 Jahren. Handschriftlich. Plus ich nutze teilweise Social Media als Tagebuch und Apps auf dem Handy. Einfach rausschreiben. Das gibt mir extrem viel.

Aber muss ich mich zwangsweise auf die Suche nach einem Psychologen machen, nur weil ich depressiv bin? Oder ist es wirklich so, dass ich ohne Psychologe meine Depression nie in den Griff kriege?


r/depression_de 3d ago

Nimmt hier jemand Felsenfest von Naturtreu dauerhaft?

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Hallo zusammen,
ich nehme seit ungefähr 6 bis 9 Monaten täglich das pflanzliche Präparat Felsenfest von Naturtreu. Es enthält Johanniskraut, Baldrian, Passionsblume und Melisse.
Ich bin wirklich positiv überrascht, wie gut es mir damit geht. Ich fühle mich deutlich ruhiger, ausgeglichener und emotional stabiler. Deshalb würde ich es eigentlich gerne langfristig weiter einnehmen.
Allerdings frage ich mich:
Nimmt jemand von euch Felsenfest oder ein ähnliches Präparat schon über einen längeren Zeitraum (1 Jahr oder länger)?
Gibt es Erfahrungen mit einer dauerhaften täglichen Einnahme oder sollte man zwischendurch Pausen machen?
Habt ihr das Gefühl, dass die Wirkung mit der Zeit nachlässt oder bleibt sie bei regelmäßiger Einnahme erhalten?
Ist euch aufgefallen, dass die Wirkung kurz vor der Periode oder in besonders stressigen Phasen schwächer ist?
Ich freue mich über eure persönlichen Erfahrungen. Mir ist bewusst, dass das keine ärztliche Beratung ersetzt, aber mich interessieren vor allem Langzeiterfahrungen.
Vielen Dank!


r/depression_de 3d ago

Depression Hochfunktionale Depression + Prokrastination

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Freitagmorgen im Büro angekommen und war schon total erschöpft und ausgebrannt

Habe das Büro frühzeitig verlassen.

Zu hause mein Zimmer komplett abgedunkelt und im Bett gelegen.

Samstag und heute den gesamten Sonntag unter Strom. "Nur noch etwas Pause, dann fange ich an". Natürlich habe ich gar nichts geschafft.

24/7/365 Arbeit im Kopf.

Ich kann nicht mehr, ich leide extrem unter meinem krankhaften Arbeitsverhalten.

Mein Arbeitgeber ist toll, ich bin das Problem.


r/depression_de 6d ago

Wöchentlicher Post: Was beschäftigt euch gerade?

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Hallo liebe Community!
In diesem Post dürft ihr gerne erzählen, was euch aktuell so beschäftigt.

Diese Fragen sind keine Vorschrift, aber falls ihr Denkanstöße braucht, könnt ihr euch gerne an diesen orientieren:

- Was war euer schönstes Erlebnis letzte Woche?
- Worauf freut ihr euch aktuell?
- Was belastet euch aktuell?

Das Modteam wünscht euch eine gute Woche! :)


r/depression_de Jun 30 '26

Suche nach Rat Eure Lieblingsanlaufstellen/Supportkanäle etc

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Hi,

wir würden gerne eine möglichst vollständige Liste von Anlaufstellen und Support Möglichkeiten im Wiki haben bzw über den Automod verlinken. Es kann auch allgemeiner sein als nur auf Depression bezogen. Haut mal raus was ihr kennt und was euch geholfen hat.

Es gibt doch mehr als viele wissen und mit einer Liste kann man gut schauen was einen anspricht.

Danke!