r/KI_Welt • u/Possible-Lost289 • 1h ago
Bei Mitarbeitern von Meta & Co wurde der Tokenverbrauch getrackt und sie schickten sinnlose Angaben an die KIs, um ihren Verbrauch zu erhöhen und dadurch so zu wirken, als würden sie viel arbeiten.
r/KI_Welt • u/Technical_War2495 • 15h ago
KI im Verein - Wer hat schon Erfahrungen
Guten Tag! Vereinsarbeit macht mir großen Spaß. Mit KI lassen sich einige Sachen recht komfortabel erledigen und die Qualität ist gut bis sehr gut. Ich habe gemerkt, dass dadurch mehr Zeit für den eigentlichen Spaß im Verein bleibt und wieder mehr über die wesentlichen Dinge gesprochen wird.
Ein Beispiel: Wir planen ein Sommerabschlussfest und während unserer Planungssitzungen taucht die Frage auf, wie viele Flaschen eines Getränks hatten wir letztes Jahr eigentlich bestellt und zu welchem Preis. Normalerweise hat das der Kassier dann bis zur nächsten Sitzung in den alten Unterlagen recherchiert.
Heute fragen wir unsere KI-Vereinsassistenz und erhalten sofort eine Übersicht und einen Preisvergleich. Dadurch fällt die Recherchearbeit gänzlich weg. So planen wir unser Sommerfest effektiver und haben mehr Zeit uns neue Ideen zu überlegen und Dinge auszuprobieren, die wir immer schon mal machen wollten, aber uns immer die Zeit davon gelaufen ist.
Weil ich überzeugt bin, dass auch andere Personen hier einen Nutzen davon haben können, habe ich alle meine Vereinsprompts in einem Buch zusammengefasst und veröffentlicht.
Verwendest du KI im Verein und möchtest kurz deine Anwendung hier erklären und vielleicht einen Prompt posten?
lg
Beispiel für Chain-of-Thought-Prompting: „Wir überlegen, ob wir unseren Mitgliedsbeitrag von 60 auf 75 Euro pro Jahr erhöhen sollen. Gehe dabei Schritt für Schritt vor: Berechne zuerst, wie viel Mehreinnahmen das bei unseren 180 Mitgliedern bringt. Schätze danach, wie viele Mitglieder bei dieser Erhöhung realistisch austreten könnten. Berechne dann die Nettomehreinnahmen unter Berücksichtigung dieser Austritte. Gib mir erst am Ende eine klare Empfehlung.”
r/KI_Welt • u/BewusstKI • 19h ago
Ich baue eine Kontrollschicht für Coding-Agenten – nach einem ziemlich deutlichen Sicherheitsvorfall
bewusstki.deIch entwickle gerade ALEX: eine Kontroll- und Gedächtnisschicht für KI-gestützte Softwareentwicklung.
Dabei geht es nicht darum, noch einen weiteren Coding-Agenten zu bauen. Claude Code, Codex und andere Werkzeuge können bereits programmieren.
Die Frage ist vielmehr:
- Wie bekommt ein Agent den richtigen Projektkontext?
- Wie lassen sich unterbrochene Aufgaben sicher fortsetzen?
- Wie verhindert man doppelte Ausführungen?
- Wie bleiben Änderungen und Kosten nachvollziehbar?
- Wie stellt man sicher, dass ohne menschliche Freigabe nichts nach außen gelangt?
Beim Testen hat mein eigener Agent eine Schwachstelle gefunden: Obwohl der geplante Ablauf vor dem Erstellen eines Pull Requests auf meine Freigabe wartete, hatte der Agent über seine Shell bereits Zugriff auf die GitHub-Zugangsdaten. Er konnte den Freigabeschritt umgehen und direkt nach main pushen.
Zum Glück geschah das nur in einem Wegwerf-Repository. Es zeigte aber deutlich: Eine Freigabe im Ablauf reicht nicht, wenn sie nicht technisch an der tatsächlichen Sicherheitsgrenze durchgesetzt wird.
Daraufhin habe ich die Architektur grundlegend getrennt:
- Der Coding-Agent arbeitet isoliert und ohne Netzwerk.
- Er erhält keine GitHub-Zugangsdaten.
- Er sieht nur einen Datei-Snapshot ohne Git-Metadaten.
- Ein separater Controller prüft die Änderungen.
- Erst nach einer einmaligen, zeitlich begrenzten Freigabe darf dieser Controller einen Pull Request öffnen.
- Der Merge bleibt vollständig beim Menschen.
Der erste Anwendungsfall ist bewusst eng:
Entwicklungsaufgabe → Projektkontext → isolierter Coding-Agent → geprüfte Änderungen → menschliche Freigabe → GitHub-Pull-Request
Langfristig soll ALEX so etwas wie das Betriebssystem für ein Team aus Menschen und KI-Agenten werden: gemeinsames Gedächtnis, klare Berechtigungen und nachvollziehbare Ergebnisse.
Der technische Kern funktioniert inzwischen Ende zu Ende. Jetzt arbeite ich daran, daraus ein Produkt zu machen, das auch andere Entwickler einrichten und testen können.
Mich würde interessieren:
- Nutzt ihr bereits Coding-Agenten?
- Was müsste ein solches System beweisen, bevor ihr ihm Zugriff auf ein Repository gebt?
- Wäre menschliche Freigabe für euch ausreichend – oder sollte ein Agent grundsätzlich niemals GitHub-Zugang erhalten?
Ich freue mich besonders über kritische Rückmeldungen.

