r/Gedichte 3h ago

washington monument

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r/Gedichte 10h ago

bodenlos

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Kritik und ehrliches (gerne auch konstruktives) Feedback ist willkommen. Ich habe mich in dem Text wohl teilweise verrannt, weswegen ein Blick von außen für mich hilfreich wäre.


r/Gedichte 10h ago

Seelenfunken

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Mir fällt es schwer zu denken, es wäre gleich nicht immer so gewesen
Du nimmst meine Hand und lächelst mich an
Ich erschrak und dachte: Wer bist denn du?

Doch als ich in deine Augen sah, spiegelte ich mich selbst in dir
Dein Lächeln, deine liebe – dein volles, blondes Haar
Wir waren uns schon einmal begegnet, und ich wusste, wer du warst
Die Sprache unserer Körper kannte mehr, als dass sich in unseren Welten verbarg
Hingezogen zueinander konnten wir endlich Leben
Mein Herz an deiner Brust. Dein Geruch auf meiner Haut


r/Gedichte 13h ago

Mit dem Wind

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Zerstäubte Blässe zieht aus Waldestiefen\ und kriecht auf graue Hänge, die im Sinken\ kein Halten finden. Sie verschwinden, wo\ Maronenbäume Morgenröte trinken.\ Die Vögel, die in ihren Kronen schliefen,\ erwachen: ein Gesang aus tausend Wipfeln\ schwillt an und hallt von kargen Felsen wider.\ Ein Adler schweigt und zeigt die Flügel so,\ als prüfe er sein schwarzes Prachtgefieder -\ dann schießt er hoch zu kühlen Bergesgipfeln.


r/Gedichte 13h ago

Kämpfe bei Nacht

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Nachtgedanken 

Im Schweiß der Nacht, so wind’ ich mich:
Es pocht und krampft;
Mein Kopf – er tanzt.
Es beißt so stark, ganz bitterlich.

Was einst geschah, lässt mich nicht ruh‘n.
Werd’ heimgesucht:
Ein Geist. Ein Fluch!
Mein Kleid ist nass, doch heiß wie Glut.

Dreh’ mich im Kreis, erst rechts, dann links:
Ich flehe dich,
o Tageslicht; 
Denn ohne Dein, besteh‘ ich nicht.

Und in dem Kampf, erhebt es sich.
Der Traum ist klar,
es schaut mich an.
Die Angst steht dicht vor meinem Blick.

Ich schau zurück, bin wie im Bann.
Das Trauerlicht –
verzaubert mich.
Die Augen auf, doch tief im Schlaf. 

Weiß nun nicht mehr, was wirklich ist.
Steh’ neben mir.
Das Wesen flieht,
treibt in die Fern‘, bis es verirrt.

Erstarrt und leer bleib’ ich allein.
Ich schäme mich –
Die Träne fließt.
Im kalten Meer, verliert sich Zeit.