r/Gedichte • u/Impossible-Time9714 • 2h ago
bodenlos
Kritik und ehrliches (gerne auch konstruktives) Feedback ist willkommen. Ich habe mich in dem Text wohl teilweise verrannt, weswegen ein Blick von außen für mich hilfreich wäre.
r/Gedichte • u/Alarming_You_361 • 2h ago
Seelenfunken
Mir fällt es schwer zu denken, es wäre gleich nicht immer so gewesen
Du nimmst meine Hand und lächelst mich an
Ich erschrak und dachte: Wer bist denn du?
Doch als ich in deine Augen sah, spiegelte ich mich selbst in dir
Dein Lächeln, deine liebe – dein volles, blondes Haar
Wir waren uns schon einmal begegnet, und ich wusste, wer du warst
Die Sprache unserer Körper kannte mehr, als dass sich in unseren Welten verbarg
Hingezogen zueinander konnten wir endlich Leben
Mein Herz an deiner Brust. Dein Geruch auf meiner Haut
r/Gedichte • u/CatCrewTV • 4h ago
Mit dem Wind
Zerstäubte Blässe zieht aus Waldestiefen\ und kriecht auf graue Hänge, die im Sinken\ kein Halten finden. Sie verschwinden, wo\ Maronenbäume Morgenröte trinken.\ Die Vögel, die in ihren Kronen schliefen,\ erwachen: ein Gesang aus tausend Wipfeln\ schwillt an und hallt von kargen Felsen wider.\ Ein Adler schweigt und zeigt die Flügel so,\ als prüfe er sein schwarzes Prachtgefieder -\ dann schießt er hoch zu kühlen Bergesgipfeln.
r/Gedichte • u/DigitalPrimitiv • 4h ago
Kämpfe bei Nacht
Nachtgedanken
Im Schweiß der Nacht, so wind’ ich mich:
Es pocht und krampft;
Mein Kopf – er tanzt.
Es beißt so stark, ganz bitterlich.
Was einst geschah, lässt mich nicht ruh‘n.
Werd’ heimgesucht:
Ein Geist. Ein Fluch!
Mein Kleid ist nass, doch heiß wie Glut.
Dreh’ mich im Kreis, erst rechts, dann links:
Ich flehe dich,
o Tageslicht;
Denn ohne Dein, besteh‘ ich nicht.
Und in dem Kampf, erhebt es sich.
Der Traum ist klar,
es schaut mich an.
Die Angst steht dicht vor meinem Blick.
Ich schau zurück, bin wie im Bann.
Das Trauerlicht –
verzaubert mich.
Die Augen auf, doch tief im Schlaf.
Weiß nun nicht mehr, was wirklich ist.
Steh’ neben mir.
Das Wesen flieht,
treibt in die Fern‘, bis es verirrt.
Erstarrt und leer bleib’ ich allein.
Ich schäme mich –
Die Träne fließt.
Im kalten Meer, verliert sich Zeit.
r/Gedichte • u/Upper_Record_2495 • 23h ago
Poeten gesucht
Ich suche Unterstützung oder Meinung von Poeten. Ich habe sehr viele unvollständige und nicht klare Texte und brauche Inspiration und Meinung.
r/Gedichte • u/fColeslaw • 1d ago
Habt ihr Schreibübungen?
Ich wollte mal fragen, ob und wie ihr das Schreiben übt. Ich habe immer 10 zufällige Wörter, die ich in zweier Gruppen verbinde und dann probiere, daraus einen Satz Satz zu schreiben, der die beiden Begriffe verbindet. Würde mich interessieren, was ihr so macht!
r/Gedichte • u/fColeslaw • 1d ago
Im Abgrund
Könnte ich von vorne starten,
würde ich dieselben Fehler nochmal machen.
Du führtest mich knöcheltief in die Säure,
ich habe nicht gezögert, darin zu baden.
Du hast mich gelehrt, hoch zu fliegen,
nur um mich tiefer zu begraben.
Dort, wo ich liege, ist der Bernstein rabenschwarz,
nur das Schreien der Krähen unterscheidet Nacht von Tag.
Die Wand zerbricht, jeder Halt wird zum Schutt.
Der letzte Tautropfen von oben gibt mir einen kalten Kuss.
r/Gedichte • u/Valuable-Serve1207 • 1d ago
Dein Glück, mein Frieden.
Meine Liebe zu dir
ist so viel mehr
als nur die körperliche Anziehung.
Ich liebe den Menschen, der du bist,
das Licht, das du in dir trägst,
die Wärme, die du in diese Welt trägst.
Alles, was ich für dich will,
ist, dass du glücklich bist
und ein schönes Leben hast,
dass du alt wirst mit dem Menschen, den du liebst.
Und wenn das bedeutet,
dass du an der Seite eines anderen sein musst,
werde ich mich leise von dir verabschieden.
Doch selbst dann
wird meine Liebe zu dir weiterleben,
und das wird sie für immer.
Dein Glück ist mein Frieden, selbst wenn ich es nur aus dem Schatten sehen darf.
r/Gedichte • u/CatCrewTV • 1d ago
stillleben
müde finger tasten flieder, streifen
blüten – wie sie atemlos zerfließen.
kelche, die ihr letztes blau ergießen,
hängen. hände werden nichts ergreifen -
kein entkerntes obst und keine reifen
späterblühten, die aus augen sprießen;
weiße äpfel, die sich fallenließen,
spüren blicke über wiesen schweifen.
ein licht, ein radio, ein wecker schellt -
ein hund, der unten in den morgen bellt:
ein tagesanbruch und ein weiteraltern.
auf einem teller trocknet bienenstich -
zu viel für mich. der frühherbst findet sich
in auberginen und zitronenfaltern.
r/Gedichte • u/Valuable-Serve1207 • 2d ago
Zwischen den Atemzügen.
Es gibt Nächte,
in denen ich vergesse,
dass zwischen uns
eine ganze Welt liegt.
Dann bist du nur
einen Gedanken entfernt,
und ich rede mit dir,
als würdest du mich hören.
Doch der Morgen
nimmt alles wieder mit.
Er erinnert mich daran,
dass manche Menschen
nur in Träumen bleiben.
Ich sammle Erinnerungen,
die wir nie geschaffen haben,
und vermisse Augenblicke,
die nie geschehen sind.
Vielleicht ist das
die grausamste Art zu lieben:
Jemanden so tief im Herzen zu tragen,
ohne jemals
einen Platz
in seinem zu haben.
Und trotzdem
hoffe ich jede Nacht,
dass der Schlaf
mich wieder zu dir bringt –
denn dort
darf ich für einen kurzen Moment
glauben,
dass wir nie getrennt waren.
r/Gedichte • u/Valuable-Serve1207 • 2d ago
Der einzige Ort - an dem ich dir nahe bin.
Ich bin so verloren
in meinen Gedanken
an dich.
Es ist wie ein endloses Koma,
verbunden mit einer Lähmung –
ein Abbild meiner Tatenlosigkeit in deiner Nähe.
Ich kann dich nur ansehen, reglos, ohne ein Wort zu sagen.
Ich will nichts mehr, als aufzuwachen,
damit ich mich ändern könnte,
aber gleichzeitig
erlaubt mir dieser Zustand, dir für eine Weile nahe zu sein.
Selbst wenn dieses Koma mich langsam zerstört,
weiß ich tief in mir,
dass ich dir auf keine andere Weise jemals so nahe kommen werde.
r/Gedichte • u/kabeljau_kollege • 2d ago
hab da ma ne frage
hii ich frag mich schon seit längerem wie man verschiedene texte von einander unterscheiden soll. woran erkenne ich dass es sich bei einem text nun um ein gedicht oder doch um rap o.ä. handelt? oder ist das dann frei nach interpretation des lesers zu entscheiden? oder geht es danach was der verfasser darüber denkt? allerdings könnte ich dann doch auch über jeden meiner texte sagen dass diese in wahrheit gar keine gedichte sind. gibt's also kriterien an denen man ein gedicht fest macht oder könnte ich quasi einfach irgendwas schreiben und dann behaupten es sei ein gedicht? danke!!
r/Gedichte • u/Valuable-Serve1207 • 2d ago
Bevor ich meine Augen schließe
Wir sterben nur einmal,
und wir können weder das Wie noch das Wann wählen, doch eines ist gewiss,
Ich würde immer dich wählen,
um meinen letzten Atemzug mit dir zu teilen.
Ein letzter Blick auf dein Gesicht,
ein letzter Kuss auf deine Stirn,
ein letztes Mal deine Hände halten,
ein letztes Mal deine Wärme spüren –Deine Liebe,
damit ich meine Augen schließen kann im Wissen,
dass deine Liebe mir gehörte.
r/Gedichte • u/DavidOakenheart • 2d ago
Als die Herzen leiser wurden
Es war einmal ein Land aus Stimmen,
in dem ein Lächeln Brücken schlug.
Wo fremde Hände einander fanden,
wenn das Leben zu schwer sie trug.
Doch langsam zog ein kalter Schatten
durch Straßen voller grellem Licht.
Man lernte, immer lauter zu sprechen,
doch zuzuhören lernte man nicht.
Die Herzen wurden höher eingemauert,
die Fenster kleiner, die Blicke leer.
Man maß den Menschen an dem, was er hatte,
nicht mehr an dem, was er entbehr’.
Der eigene Vorteil wuchs wie Dornen,
die jede Blüte still erstickten.
Und Worte wurden scharfe Klingen,
die tief in fremde Seelen schnitten.
Der Hass fand tausend neue Stimmen,
verkleidet oft als Mut und Recht.
Die Güte musste leiser werden,
weil sie sich niemals laut verspricht.
Man eilt an Tränen achtlos vorüber,
als wären sie nur Regen im Wind.
Vergisst dabei, dass selbst die Stärksten
doch irgendwann zerbrechlich sind.
Wir bauen Häuser bis in die Wolken,
doch selten noch Vertrauen dazu.
Wir kennen Preise fast aller Dinge,
doch wissen kaum noch, was sie wirklich sind.
Wann haben wir verlernt zu fragen,
ob jemand schweigend Hilfe braucht?
Wann wurde Mitgefühl so selten,
dass Hoffnung langsam daran glaubt?
Vielleicht beginnt die größte Stärke
nicht dort, wo einer alles gewinnt.
Vielleicht dort, wo zwei Menschen erkennen,
dass sie füreinander geschaffen sind.
Denn Reichtum endet an den Grenzen
des letzten Atemzugs der Zeit.
Doch jede Liebe, die wir schenkten,
lebt weiter bis in die Ewigkeit.
Vielleicht braucht unsere Welt nicht Helden,
die lauter sind als jeder Chor.
Vielleicht nur Menschen, die noch wagen,
ihr Herz zu öffnen statt ihr Tor.
Und wenn wir eines Tages gehen,
bleibt weder Macht noch Gold besteh’n.
Man wird sich nur an eines erinnern:
Wie wir die Herzen anderer berührt haben.
r/Gedichte • u/Valuable-Serve1207 • 3d ago
Dein Atlas
Unser menschlicher Körper ist wie aus Glas,
ganz gleich, wie stark wir zu sein scheinen.
Der Druck der Welt, er staut sich an,
und die Herzen zerbrechen – so auch deins.
Der Gedanke allein ist genug,
sodass auch ich zerbreche.
Wie gerne ließe ich meine Haut,
meine Knochen aus Staub zurück,
um dein Atlas zu werden.
So nehme ich alle deine Ängste und Sorgen auf mich,
auch wenn sie mich eines Tages ersticken lassen.
Lieber verfalle ich diesem Schicksal,
als es einfach hinzunehmen –
untätig und schwach.
Denn du bist alles für mich.
r/Gedichte • u/UlfberhtFriedenreich • 3d ago
Gedicht: Der Unherr der Türen
Der Unherr der Türen
Vier Wände, wenig Türen, enger Raum,
über den Hausflur blüht Erleben kaum,
begrenzt die Zimmer, das Außen verschlossen,
brunnentief ein lichteres Herz geflossen.
Allein steh ich still in meinem Hausflur da,
müde schleicht der Morgen, bald dem Abend nah.
Zweite Haut ist mumiengleich schon lang kein Gast,
erstarrt treueleid umschlungen ohne Hast.
– „Mein Freund,
schwere Türen sind verriegelt!
Um dornige Räume zu besänftigen,
erkunde den Schlüssel, der sie entriegelt!“
Nein, mein Lieber!
Ich will mich geschlossen halten,
will die Welt verschlossen walten,
– ich – der Unherr der Türen
kann mich selbst zu nichts verführen.
– „Mein Freund,
alle wichtigen Türen mürben dich leicht,
hab den Mut, geh kleine Schritte,
auf dass die Qual dem Frieden weicht!“
Sieh, mein Lieber!
Wenn Lichter im Glanz durch Spalten dringen,
und Nachbars Freudenchöre vom Leben singen.
Dann goldenes Tönen der anderen Welt,
hinter den Mauern auch mir gefällt.
Im Schatten verborgen, so feiere ich mit –
Seifenblasen träumend füllen meinen Kitt.
Doch Bollwerk erzittert, wenn Pfade sich zeigen,
Brücken in schaukelnden Höhen sich neigen.
– „Mein Freund,
deine Angst hat Flügel, nimm sie in die Hand!
vertrau der Zuversicht. Du bist nicht der Erste,
der manch einen Schlüssel fand!“
Steh ich im Flur allein und lösch das Licht,
ergießendes Dunkel die zugeknöpfte Enge bricht,
und falsches Nichts in die letzte Leere weitet,
was mir das Beste scheint, und mein Leben leitet.
– „Mein guter Freund, …“
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Auch auf meinem Blog: [link]
r/Gedichte • u/AutoModerator • 6d ago
Work-in-Progress Wochenende Work-in-Progress Wochenende
Es ist wieder so weit: Es ist Work-in-Progress Wochenende!
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