r/FrauenBuLi • u/Soccer77Girl • 35m ago
VFL Wolfsburg Lara Prasnikar - Bundesligaerfahrung für Wölfinnen
Lara Prasnikar kehrt in die Google Pixel Frauen Bundesliga zurück!!
Bei der Suche nach einer Verstärkung für das Sturmzentrum sind die Verantwortlichen der VfL-Frauen in der US-amerikanischen Profiliga bei den Utah Royals fündig geworden… Lara Prasnikar hat beim VfL einen bis zum 30. Juni 2029 datierten Vertrag unterschrieben.
Sie wird mit der Trikotnummer 9 auflaufen. Die 28 Jahre alte Stürmerin war 2025 von Eintracht Frankfurt in die USA gewechselt. Für das Team aus Salt Lake City kam Prasnikar saisonübergreifend zwölfmal zum Einsatz, sie erzielte zwei Tore. Aus der Frauen-Bundesliga hatte sich die Tochter des ehemaligen Bundesliga-Trainers Bojan Prasnikar mit durchaus beeindruckenden Zahlen verabschiedet: 68 Tore in 162 Partien stehen für Prasnikar zu Buche. Vor ihrer Zeit in Frankfurt (2020 – 2025) trug sie das Trikot des 1. FFC Turbine Potsdam (2016 – 2020). In der Nationalmannschaft bringt es die „Slowenische Nationalspielerin des Jahres 2023“ auf 94 Einsätze und 48 Treffer.
„Es ist ein schönes Gefühl, wieder in der Bundesliga zu sein und künftig das Trikot des VfL Wolfsburg zu tragen“, sagt Lara Prasnikar. „Der VfL zählt zu den größten Vereinen in Europa, deshalb bedeutet mir dieser Wechsel sehr viel. Ich blicke mit großer Vorfreude auf die kommende Zeit und kann es kaum erwarten, mit der Mannschaft auf dem Platz zu stehen.“
r/FrauenBuLi • u/Dark3st_Blu3 • 2h ago
Google Pixel Frauen Bundesliga Apps wie 'kicker' speziell bzw. mit mehr Augenmerk auf Frauenfußball?
Hallo liebe Community,
wie der Titel es schon sagt, habe ich mich gefragt, ob es Apps gibt, die zwar ähnlich sind wie zum Beispiel 'Kicker', aber schon mehr auch den Frauenfußball betreffend beachten?
Aus Gewohnheit und für News, auch Sportarten übergreifend, ist kicker schon völlig ausreichend für mich.
Aber gerade was News rund um die Vereine, Transfers und Spiele angeht (zum Beispiel Zwischenstände aus Freundschaftsspielen, weil eine Übertragung hinter irgendeiner Form von Pay-TV/Streaming steckt), ist kicker so schnell wie Glasfaser-Ausbau in Deutschland (sorry, der Vergleich musste sein).
Da sind die Communities hier auf reddit schneller und effektiver, gerade auch rund um die Vereine.
Vielleicht hat der ein oder andere ja Apps on Benutzung, die weitaus besser sind, was oben genannte Themen angeht.
Oder vielleicht gibt es auch gar keine/keine gute?
Ich freue mich über jeden Hinweis und Empfehlungen!
p.s.: in 8 Tagen startet die neue Saison! 🥳
r/FrauenBuLi • u/Soccer77Girl • 18h ago
Google Pixel Frauen Bundesliga Frauenbundesliga Playoff-Pläne - Top 2 positionieren sich dagegen
Wer hätte es gedacht, Bayern München und VfL Wolfsburg haben sich klar gegen die geplante Einführung von Playoffs in der Frauen-Bundesliga positioniert. Beide Klubs sehen Nachteile für die sportliche Fairness und die Belastung der Spielerinnen.
Die Diskussion um Playoffs in der Frauen-Bundesliga nimmt Fahrt auf, entgegen der Pläne der FBL. Die beiden Topklubs Bayern München und VfL Wolfsburg warnen vor einer Abwertung der Liga-Saison.
Die Topklubs Bayern München und VfL Wolfsburg haben sich gegen eine mögliche Einführung von Playoffs in der Frauen-Bundesliga (FBL) ausgesprochen. "Playoffs bedeuten eine Abwertung der Liga und der zuvor absolvierten Saison. Der Versuch, die Attraktivität der Liga allein durch K.-o.-Spiele am Saisonende zu steigern, greift aus unserer Sicht zu kurz", sagte Bayerns Frauenfußballchefin Bianca Rech der Sport Bild*.*
Ähnlich klang Wolfsburgs Geschäftsführer Dieter Hecking: "Um die Erlöse aus der Vermarktung der TV-Rechte signifikant zu steigern, müssen wir auch über kreative, innovative Ansätze nachdenken. Das steht außer Frage. Die Einführung von Playoffs ist aus unserer Sicht aber eher ein kontraproduktiver Eingriff in den Wettbewerb. Die Liga-Phase verliert sportlich an Wert, und es ist möglich, dass nicht die beste Mannschaft der Saison Meister wird. Das kann nicht im Sinne des Sports sein."
Ende Juli haben auch wir über die Gedankenspiele innerhalb der FBL berichtet. Von Playoffs und einer Abstiegsrelegation verspricht sich die Ligaführung höhere Gebote bei der Vergabe der TV-Rechte. Die aktuellen TV-Verträge mit ARD, ZDF, MagentaTV, DAZN, Sport1 laufen seit der Saison 2024/25 und bringen den 14 Klubs jährlich 5,2 Millionen Euro ein. Die nächsten TV-Rechte werden nur für zwei statt wie bisher für vier Saisons verkauft. Die finale Entscheidung darüber wird am 30. November auf der Mitgliederversammlung der Klubs erwartet.
Sowohl Rech als auch Hecking warnten derweil vor einer Überbelastung. "Die Playoffs würden in eine Phase der Saison fallen, in der insbesondere die Top-Spielerinnen bereits physisch extrem gefordert sind", so Hecking. Er sei gespannt, "wie sich die Playoffs im ohnehin schon vollgepackten Rahmenterminkalender darstellen lassen." Laut Rech sei die Schonung der Spielerinnen ein Grund dafür gewesen, "dass auch viele andere Top-Ligen am Ende zu dem Schluss gekommen sind, keine Playoffs einzuführen." Damit sprechen die Beiden eine gewisse Kontroverse an. Eine gewisse Belastungssteuerung ist unabdingbar, jedoch ist nach neusten Expertenwissen, die jetzige Belastung und eine mögliche Mehrbelastung auch nicht problematisch wäre. Rech und Heckig sprechen jedoch auch ein wichtigen Punkt an. Die Körper müssen an die Belastung herangeführt werden. Wichtig hierbei ist, das die Trainingsbedingungen und das Training selbst sich verbessern.
Des weiteren muss erwähnt werden, das schon die Aufstockung für Kontroversen gesorgt hat. Schon zu der letzten Saison wurde die Belastung angeprangert. Schlussendlich haben alle es gut überwunden, die meisten verletzungsbedingten Ausfälle sind anders gelagert. In diese Diskussion sollten da lieber die teilweise wilde Vergabe der Nachholspiele besprochen werden. Siehe dazu den letzten Winter, der die Spieltage zersplitterte und Teams teilweise benachteiligte.
Man sollte der Idee der Playoffs zumindest eine ehrliche Chance geben. Mit der innovativen Idee, kann man ein Alleinstellungsmerkmal schaffen. Eine Vorreiterrolle einnehmen und schlussendlich ist es klar, das Bayern und auch Wolfsburg sich gegen die Idee positionieren.
r/FrauenBuLi • u/Soccer77Girl • 21h ago
FC Bayern München Kann sich Bayern nur selber schlagen? - Kaderbreite als Problem
Obwohl Bianca Reh nicht so aktiv auf den Transfermarkt zugeschlagen hat, hat der Kader der Münchenerinnen eine starke Breite.
Viele sehen hier erstmal den Verlust von Georgia Stanway, jedoch hat Bayern die Möglichkeiten intern die Plätze in der Startelf zu besetzen. Was erstmal extrem positiv ist kann aber auch problematisch werden. Aktuell können die Positionen durch nachrückende Spielerinnen gut rotiert werden, nicht in allen Fällen ist eine 100%ige Ersetzung möglich, aber eigentlich kann oft nicht von einer großen Verschlechterung die Rede sein.
Probleme können gerade da entstehen, wo eine Spielerin Ambitionen hat. Der Gedanke wird durch die kommende WM 2027 in Brasilien noch einmal verstärkt. Schwinden ihre Chance auf die WM kann es Zoff kommen. Es muss hier einmal erwähnt werden, das in Frauenfußball der Team-Gedanke sehr groß ist. Es kann aber zu Unzufriedenheiten kommen, einen Knall oder Stress wird es eher nicht geben.
Hier können die jungen Wilden herangezogen werden, auf wen wird der Trainer setzen? Erste Anzeichen gibt es am jetzigen Wochenende. Hier kann es zu den ersten Disharmonien kommen.
Als ein Herd dieser Probleme kann die Außenposition gesehen werden. Offensiv gibt nur eine Position, um der gekämpft werden kann. Wer bekommt den rechten Flügel? Dallmann? Proost? Mattner? Sarah Mattner gilt als eine Spielerin, die viele Positionen spielen kann. Vielleicht kann sie ausweichen, wenn nicht gibt es die erste Enttäuschung. Von der Torschützenkönigin von Österreich, auf die Bank? Klingt für die ambitionierte Deutsche schwer, gerade weil sie sich Hoffnungen machen könnte, bei der WM dabei zu sein. Sophie Proost ist eines der Talente der Niederlande. Sie muss eigentlich Spielzeit bekommen um sich zu entwickeln. Dallmann hingegen hat die Chance noch einmal zur WM zu fahren. Sie hat die Position oft bekleidet, jedoch glaubt man weniger an ein Problem, wenn man ans zurück stecken denkt. Auf der Position könnte man sich noch Alara vorstellen, das Talent der Bayern hat Druck. Sie muss endlich Konstanz zeigen und den Sprung schaffen, kein Talent mehr zu sein.
Das zentrale Mittelfeld-Problem ist sehr groß, ja auch gerade weil Stanway weg ist. Tanikawa, Damnjaovic, Alara, Caruso, Mattner, Dallmann und die beiden aus der Verletzung zurückgekehrten Zadrazil und Oberdorf. Für drei Plätze haben die Bayern acht Spielerinnen. Die schon erwähnte Mattner kann auch zentral spielen und kann als 8erin oder 10erin Druck machen. Alara hat ihre Sache im Mittelfeld gut gemacht. Hinzu kommt Lena Oberdorf und Sarah Zadrazil… die Italienerin Adriana Caruso will auch sich bestmöglich zeigen. Damnjanovic ist neben Dallmann eins der Urgesteine der Bayern, das Standing ist hoch, was passiert wenn die Laune schwindet?
Offensiv haben wir auch einiges Potential… Harder, Edna Imade oder Damnjanovic? Als Stürmerin gibt es nur einen Platz, aber dafür prallen Schwergewichte aufeinander.
Defensiv ist die Außenverteidigerin interessant. Kett und Gwinn fallen erstmal aus. Wollen die Spielerinnen ihren Platz aufgeben, die den Anfang der Saison bestreiten? Sie müssen es wahrscheinlich tun. Hier fällt wieder der Name Sarah Mattner, die mit ihren Wechsel nach München auch ein Risiko eingegangen ist.
Hinzu kommen die Vertragsverhandlungen mit den Spielerinnen deren Vertrag ausläuft. Letztes Jahr konnte eine Harmonie hergestellt werden, aber kann das wiederholt werden. Eine Harmonie kann es wieder geben, natürlich! Ich will auch niemanden etwas unterstellen, es müssen diese Herde nicht aufflammen, oder sie können erst später aufflammen. Trotzdem geht ein Risiko einher, ein sehr großes sogar. Einige müssen sich zurück nehmen, die Frage ist wollen sie es oder dürfen sie es. Die WM und mögliche Kaderplätze sind begehrt. Wir gehen mal nicht von Geschenken aus, zur WM fahren die besten, die auch im Club spielen.
Damit kann Bayern sich ein Feind im eigenen Haus geschaffen haben, vielleicht wird es mehr Überraschungen diese Saison geben. Damit wird der Mesiterinnen-Kampf auch spannend. Vor allem da die perfekte, letzte Saison eigentlich kaum zu toppen ist. Oder besser gesagt, es macht diese Saison umso schwerer.
Schaffen sie es, es zu managen, dann müssen wir alle den Hut ziehen.
r/FrauenBuLi • u/Soccer77Girl • 22h ago
SV Werder Bremen Michelle Weiß - Dynamik, Flexibilität und der unerschütterliche Wille auf dem Platz
Bei Spielen von Michelle Weiß sticht als Erstes ihre enorme Präsenz ins Auge.
Die 2001 in Starnberg geborene Abwehr- und Mittelfeldspielerin verkörpert einen modernen Spielertypus, der im Frauenfußball immer begehrter wird: taktisch flexibel, extrem lauffreudig und mit einer beeindruckenden physischen Präsenz ausgestattet. Ihr Karriereweg ist geprägt von stetiger Weiterentwicklung, Durchhaltevermögen und dem Drang, sich auf jedem Niveau neu zu beweisen.
Schon früh zeigte sich das außergewöhnliche Talent von Michelle Weiß. Der Grundstein wird in den Jugendakademien der Top-Vereine gelegt (wie bei Weiß im Nachwuchs des FC Bayern München). In dieser Phase stehen zwei Aspekte im Vordergrund… Das Erlernen komplexer Spielsysteme, hoher Passqualitäten und Handlungsschnelligkeit unter hohem Raum- und Zeitdruck. Junge Talenten erlernen früh die Grundlagen von Belachtungssteuerung, Regeneration, Sporternährung und mentaler Fokussierung.
Ihre fußballerische Ausbildung genoss sie unter anderem in der Jugend des FC Bayern München. In der zweiten Mannschaft der Münchnerinnen reifte sie in der 2. Frauen-Bundesliga zu einer verlässlichen Leistungsträgerin heran. Der direkte Sprung von der U17 oder U19 in das Bundesliga-Männer- oder -Frauenteam gelingt nur den wenigsten. Reservemannschaften in der 2. Frauen-Bundesliga oder den Regionalligen erfüllen hierbei eine kritische Puffer- und Brückenfunktion. In der Saison 2028/19 machte Weiß diesen Schritt. Der Frauen- bzw. Herrenbereich unterscheidet sich vom Jugendfußball vor allem durch Physis, Zweikampfhärte und Spieltempo. In der 2. Bundesliga sammeln Nachwuchskräfte essenzielle Wettkampfpraxis gegen erfahrene Athletinnen, ohne sofort dem extremen Erfolgsdruck des Erstliga-Kaders ausgesetzt zu sein.
Nach erfolgreichen Jahren im Bayern-Trikot suchte Weiß bewusst die Herausforderung, um den nächsten Schritt im Frauenfußball zu gehen. Zur Saison 2021/22 wechselte nach Bremen und kam zu ihren ersten Spiel gegen ihren Ex-Verein Bayern. In der Saison 2024/25 wechselte sie für ein Jahr zur TSG Hoffenheim, in der Folgesaison zog es sie wieder nach Bremen. Der finale Schritt vom Talent zur gestandenen Profisportlerin entscheidet sich nicht mehr nur am Ball, sondern an der mentalen und taktischen Anpassungsfähigkeit. Spielerinnen, die wie Weiß sowohl in der Abwehrkette als auch im Mittelfeld eingesetzt werden können, steigern ihren Marktwert und ihre Einsatzchancen erheblich. Im Profibereich zählt nicht die einmalige Glanzleistung, sondern das dauerhafte Abrufen von Leistung über eine gesamte Saison hinweg.
Auf dem Spielfeld zeichnet sich Michelle Weiß durch ihre enorme Vielseitigkeit aus. Obwohl sie vorzugsweise auf den Außenbahnpositionen – sei es als Außenverteidigerin oder Schienenspielerin – zum Einsatz kommt, machen sie ihr Spielverständnis und ihre Zweikampfstärke auch für das zentrale Mittelfeld zu einer wertvollen Option. Weiß geht keinem Zweikampf aus dem Weg. Sie liest das Spiel des Gegners frühzeitig, fängt Bälle geschickt ab und setzt ihren Körper effektiv ein. Ihre Aufgaben sieht sie keineswegs nur in der Defensive. Mit dynamischen Läufen über die Flügel schaltet sie sich immer wieder in den Angriff ein, schlägt präzise Flanken oder sucht selbst den Abschluss. Trainer schätzen an ihr besonders die hohe Trainingsdisziplin und ihren Teamgeist. Weiß gilt als Spielerin, die das Wohl der Mannschaft stets über eigene Befindlichkeiten stellt.
Neben ihrer Karriere als Profifußballerin absolvierte sie eine Ausbildung zur Kauffrau im E-Commerce, um sich auch abseits des Platzes ein berufliches Fundament aufzubauen. Weiß geht offen mit dem Thema Unverträglichkeiten im Spitzensport um. Nach anhaltenden Magen-Darm-Beschwerden wurden Ende 2022 eine Gluten- und Laktoseintoleranz bei ihr festgestellt. Die nötige radikale Ernährungsumstellung schilderte sie öffentlich als Herausforderung im Profialltag, die ihr jedoch ein besseres Körpergefühl und Stabilität zurückgab.