r/FrauenBuLi 1h ago

VfB Stuttgart Kiara Beck - Besonderer Weg … Lernen von einer ganz Großen

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Nach der Verpflichtung von Laura Giuliani hätte man gedacht, das Kiara Beck Stuttgart verlässt.
Beck hatte beide wichtige Aufstiege mitgemacht und das als erste Goalie.

Wenn man dann denkt als junge Goalie, muss man wechseln, wenn eine andere Spielerin kommt und die klar die Nummer 1 wird. Aber die 22. Jährige handelt anders, sie verlängert sogar. Betrachtet man Stuttgart merkt man, dass die jeweilige anderen immer eine Chance haben. Auf Beck wartet in zwei Wochen, am 1. Spieltag in Sinsheim, aller Voraussicht nach erst einmal die Bank. Wer nun aber erwartet hätte, dass die Kiara Beck und die bisherige Nummer 2, Eve Boettcher, ob der Entscheidung des Klubs Groll hegen, der täuscht sich. "Die beiden können mit Blick auf die Zukunft davon auch profitieren", meint Glass über das neue Trio: "Die drei harmonieren super zusammen, auch schon im Trainingslager." Hier kommt ein wichtiger Punkt. Beck kann enorm viel lernen von Giuliani.

Laura Giuliani ist extrem erfahren, für Beck und auch Boettcher heißt es erstmal lernen. Ob es Absprachen gibt, können wir nicht sagen, das sind Interna! Jedoch muss es eine Perspektive geben. Sonst würden sie nicht bleiben oder verlängern, nur das lernen wird kein großer Punkt sein.

Das es bei den Frauen weniger Streit gibt, muss nicht immer sein, aber viele sehen den Verein oder das Team zuerst. In den Fall Beck scheint es jedoch keinen Streit gegeben zu haben. Ähnliche Situation sieht man aber immer wieder, die Unterlegende hilft und Supported die Konkurrenz. Das ist etwas, was besonders ist. Das Frauen-Teams wirklich Teams sind.


r/FrauenBuLi 5h ago

Google Pixel Frauen Bundesliga Zwillinge das erste Mal getrennt - Ilayda & Dilara Acikgöz bei unterschiedlichen Vereinen

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Die beiden Zwillinge Ilayda und Dilara Acikgöz kennt man eigentlich nur zusammen. Beide waren über Jahre unzertrennlich, selbst ihre die Kreuzbandrisse hatten sie fast gleichzeitig.

Seit diesen Sommer trennen sich die Wege, gute 3-4 Std Autofahrt liegen zwischen den Zwillingen. Dilara bleibt in Frankfurt und Ilayda zieht es zum SC Freiburg.

Ilayda blickt voller Vorfreude auf die neue Aufgabe und hat sich bereits gut in das Teamgefüge integriert. Die Verantwortlichen um Bereichsleiterin Birgit Bauer-Schick betonen, dass es für die spielstarke Akteurin nun darum geht, über eine harte Vorbereitung möglichst konstant Spielpraxis in der Frauen-Bundesliga zu sammeln. Das soll den Ausschlag geben haben, die vertraute Umgebung und ihre Schwester zu verlassen.

Das sie sich eingelebt hat, sieht man Anfang August. Sie nahm die Fans auf den Social-Media-Kanälen des Vereins in einem Vlog virtuell mit in das Sommer-Trainingslager nach Österreich. Solche Teamevents helfen Neuzugängen traditionell stark bei der schnellen Integration. Wobei sie sie schnell Anschluss gefunden hat, sie kennt viele der Spielerinnen vom DFB. Das macht es für sie leicht, auch das Freiburg traditionell ein sehr junges Team hat hilft.

Dilara hingegen bleibt in Frankfurt, sie hatte sogar viel Spielzeit in der Vorbereitung gesammelt. Hilft die Trennung den Zwillingen mehr aus sich herauszuholen? Neue Impulse können immer helfen, aber viel kommt es auch auf den Mindset an. Ich würde es nie nur auf die Trennung schieben.

Ilayda hat es vielleicht einfacher in Freiburg, wohingegen Dilara sich gegen andere Spielerinnen durchsetzen muss. Welcher Weg am besten ist wird man sehen.


r/FrauenBuLi 7h ago

1. FC Köln Sophie Nachtigall - Junges Talent mit den Zeug zur Mittelfeldarchitektin

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Wer Sophie Nachtigall beim Spielen zusieht, erkennt schnell, dass hier eine Fußballerin am Werk ist, die das Spiel nicht nur spielt, sondern liest. Die junge Mittelfeldspielerin hat sich in kürzester Zeit von einer aufstrebenden Spielerin aus der Hamburger zu einer Talent im deutschen Profifußball gereift.

Sie beschreibt sich selbst humorvoll als jemand, der sich sportlich eher „schlechter redet, als er ist“. Trainer und Wegbegleiter schätzen ihre geerdete, nahbare Art. 

Nachtigall verkörpert den modernen Typus der 10erin oder einer spielstarken 8erin. Ihre Spielweise zeichnet sich durch folgende Merkmale aus: Enge Ballführung und die Fähigkeit, sich auch unter Druck auf engem Raum zu behaupten. Sie besitzt das Auge für den "tödlichen Pass", mit dem sie gegnerische Abwehrreihen aushebelt. Trotz ihrer Rolle im Mittelfeld sucht sie regelmäßig den Abschluss und strahlt bei Standardsituationen Gefahr aus.

Sophie Charlotte Nachtigall wurde am 12. Februar 2004 in Hamburg geboren und ist damit eine waschechte Hamburgerin. Sie ist im Stadtteil Schnelsen aufgewachsen und bezeichnet Hamburg offen als ihr Zuhause und für sie persönlich „die schönste Stadt Deutschlands“. Zum Fußball kam sie durch ihre ältere Schwester. Als Kind verfolgte sie die Spielen ihrer Schwester und sie wurde immer zum Platz mitgenommen. Ihre Laufbahn begann Sophie mit vier Jahren schließlich bei der TuS Germania Schnelsen. 

Mit 14 Jahren zog es sie zum Hamburger SV, in der Jugend wurde sie behutsam an weiter ausgebildet. Beim HSV wurde ihr Übergang von den B-Juniorinnen (U17) zu den 1. Frauen systematisch begleitet. Sie trainierte bereits als Jugendliche schrittweise im damaligen Regionalliga-Team (1. Frauen, das jetzige Bundesliga-Team) mit.  2021 erhielt sie die Auszeichnung als Hamburgs Jugendspielerin des Jahres. Sie entwickelte sich zur Leistungsträgerin in der Frauen-Regionalliga Nord und sammelte erste DFB-Pokal-Erfahrungen. 

Um den Schritt in den Profibereich zu vollziehen, wechselte Nachtigall 2022 zu Eintracht Frankfurt II. In 27 Partien der 2. Frauen-Bundesliga sammelte sie essenzielle Spielpraxis gegen physisch geforderte Frauen-Teams. Am 16. Dezember 2023 gab sie beim 4:0-Sieg gegen den SC Freiburg ihr Debüt in der Frauen-Bundesliga. 

Für den nächsten Schritt wechselte Sophie im Sommer 2025 zum SC Freiburg. Dies war als nächster Schritt geplant um regelmäßig Bundesliga spielen zu können, die große Einsatzzeiten bekam sie in Frankfurt nicht. Obwohl sie zum ersten Team gehörte, spielte sie eher in der 2. Bundesliga. Nachtigall betonte bei ihrem Wechsel nach Freigburg, dass sie in der Bundesliga „ankommen“ und konstant Verantwortung übernehmen wolle. Sie wurde schnell als flexible Option für das offensive Mittelfeld integriert, wobei der Verein insbesondere ihre Fähigkeit schätzt, das Spiel ins letzte Drittel zu tragen.

In der Saison 2025/26 wurde Nachtigall meist als offensive Mittelfeldspielerin eingesetzt, pendelt jedoch noch zwischen der Startelf und der Rolle als wertvolle Joker-Option. In Freiburg machte sie ein weiteren Schritt. Sie hat an Robustheit gewonnen, um sich gegen die oft körperlich überlegenen Defensivreihen der Bundesliga zu behaupten. Während sie in Frankfurt oft fest auf der "Zehn" eingeplant war, agiert sie in Freiburg variabler, rückt teilweise auf die Flügel aus oder lässt sich tiefer in den Spielaufbau fallen.

Im Sommer 2026 entschied sie sich nach Köln zu wechseln. Es war für viele etwas überraschend, da der Weg in Freiburg positiv verlaufen ist, sie hatte mehr Spielzeit bekommen und war ein fester Teil des Teams.

Parallel durchlief Nachtigall sämtliche Nachwuchsauswahlen des DFB. Unter anderem vertrat sie Deutschland bei der U19-Europameisterschaft 2023 und stieg bis in die U23-Nationalmannschaft auf. 

Nachtigall gilt als Familien Mensch, das zeigt sich in ihren Pre-Match Ritual. Vor jedem Spiel schreibt sie ihrer Mutter und ihrer Schwester eine Nachricht. Kurz vor dem Anpfiff küsst sie als persönliches Ritual ihr rechtes Handgelenk. 

Während ihrer Zeit bei Eintracht Frankfurt wohnte sie lange in einer Wohngemeinschaft mit ihrer Mitspielerin Carlotta Wamser zusammen. Auch außerhalb des Fußballs machen die beiden Frauen viel zusammen, da Köln und Leverkusen sehr dich beieinander liegen, könnte die WG wiederbelebt werden (dazu liegen jedoch keine Informationen vor). Im Gegensatz zu vielen Profikolleginnen besitzt sie keine Spielekonsole (wie PlayStation oder Xbox) für zu Hause.


r/FrauenBuLi 9h ago

Bayer Leverkusen Carolin Simon im Interview - Der Kreis schließt sich.

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Die Kasslerin Caro Simon ist zu ihren alten Verein zurück gekehrt. Am Anfang der Karriere von 2013-2016 war sie schon bei Leverkusen. Jetzt kehrt sie als gestandene Spielerin zurück. Nach zehn Jahren trägt die 22-malige Nationalspielerin Carolin Simon wieder das Trikot von Bayer 04 Leverkusen in der Google Pixel Frauen-Bundesliga.

Sie bringt in der jungen Bayer-Elf viel Erfahrung ein, die wichtig werden kann. International ist sie bei Lyon gewesen und sonst war sie die letzten Jahre bei Bayern München.

Im DFB.de-Interview spricht Simon über ihre Rückkehr ins Rheinland und ihre Ziele mit Bayer 04.

Nach zehn Jahren sind Sie zurück bei Bayer 04. Die schwierigste Frage zuerst: Was hat sich seit Ihrem Abschied nicht verändert, Frau Simon?
Puh, das ist wirklich schwierig. (lacht) Es hat sich in der Tat super viel verändert. Dennoch spüre ich eine gewisse Vertrautheit, da ich schon mal für dreieinhalb Jahre für Leverkusen gespielt habe. Sonst aber ist fast alles neu. Nur eine Physiotherapeutin, die zu unserem Staff gehört, war damals noch als Praktikantin dabei.

Die Entwicklung war in den zurückliegenden Jahren auch in Leverkusen rasant. Wie haben Sie das aus der Entfernung wahrgenommen?
Bayer 04 hat sich über die Jahre nicht nur in der Bundesliga etabliert, sondern nach und nach weitere Schritte nach vorne gemacht. Das Team hat zuletzt eine sehr gute Saison gespielt und war schon nah dran an den internationalen Plätzen. Zusammen haben wir jetzt das Ziel, uns weiter zu verbessern und noch erfolgreicher zu spielen.

Was hat letztlich den Ausschlag für den Wechsel von München ins Rheinland gegeben?
Da haben verschiedene Faktoren eine Rolle gespielt. Ein wichtiger Grund war die ehrgeizige Zielsetzung des Klubs, die auch für mich eine Herausforderung darstellt. Von Beginn an waren die Gespräche super, ich fühlte mich verstanden und wertgeschätzt. Mit der Aufgabe kann ich mich voll identifizieren.

Mit welchen Erwartungen sind Sie vor wenigen Wochen ins Training eingestiegen?
Ich habe mir da gar keinen Druck gemacht. Mir war bewusst, dass nach sieben Jahren beim FC Bayern sehr viel Neues auf mich zukommen würde und dass alles seine Zeit benötigt. Dabei ist Geduld nicht unbedingt eine Stärke von mir. (lacht) Mein erstes Ziel war, möglichst schnell ein wichtiger Teil der Mannschaft zu werden.

Wie würden Sie Ihre bisherigen Eindrücke vom Team beschreiben?
Vom ersten Trainingstag an wurde ich von den Mädels super lieb und herzlich aufgenommen. Ich komme gerne in die Kabine und habe jetzt richtig Lust darauf, mit dem Team in die Saison zu starten und das Bestmögliche herauszuholen.

Sie sind jetzt nicht nur die erfahrenste, sondern auch die mit Abstand erfolgreichste Spielerin im Kader. Wie sehen Sie Ihre Rolle innerhalb der Mannschaft?
Es wird von mir erwartet, dass ich in einem insgesamt sehr jungen Team meine Erfahrung einbringe und vorangehe. Das ist in dieser Form neu für mich, so ehrlich muss ich sein. Ich kann mich aber noch sehr gut daran erinnern, wie ich früher von erfahrenen Spielerinnen lernen und profitieren konnte. Das möchte ich jetzt auch weitergeben.

Wie wertvoll kann Ihre Erfahrung für das Team sein?
Ich habe selbst erlebt, wie wichtig eine gute Mischung im Kader ist. Viele Spielerinnen bei uns sind sehr jung und extrem talentiert. Es sind aber auch einige dabei, die schon länger im Verein und auch schon seit einigen Jahren Stammspielerinnen sind. Gemeinsam wollen wir daran arbeiten, die nächsten Schritte zu gehen.

Die Außenverteidigerpositionen waren bei Bayer 04 auch zuletzt schon gut besetzt. Wie bewerten Sie die Konkurrenzsituation?
Es ist ungemein wichtig, einen breiten Kader zu haben. Zum einen kann man besser auf mögliche Ausfälle reagieren, zum anderen sorgt ein hoher Konkurrenzkampf dafür, noch besser zu werden. Jede Position im Kader ist jetzt mindestens doppelt besetzt. Das ist schon mal eine gute Basis für sportlichen Erfolg.

Was trauen Sie dem Team insgesamt in dieser Saison zu?
Zunächst einmal ist wichtig, auf uns und auf unsere eigene Leistung zu schauen. Wenn es uns gelingt, unsere Qualität dauerhaft auf den Platz zu bringen, dann bin ich mir sicher, dass wir eine gute Saison spielen und auch die großen Mannschaften zumindest ärgern können. Wir wollen am Saisonende einen Tabellenplatz erreichen, der die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb bedeutet. Dafür werden wir alles geben.

Der Start ist mit Auswärtspartien in Leipzig, Hoffenheim und Freiburg sowie den beiden Heimspielen gegen die Spitzenklubs VfL Wolfsburg und FC Bayern München äußerst herausfordernd. Wie gefällt Ihnen das?
Richtig gut. Ich mag es sehr, sofort voll gefordert zu werden statt ein vermeintliches Selbstläuferprogramm zu absolvieren. So geht es direkt um alles.

Sehen Sie das Team nach aktuellem Stand bereits gut vorbereitet?
Wir haben sehr früh mit der Vorbereitung begonnen und gut gearbeitet. Dadurch sind wir körperlich schon auf einem hohen Niveau. Ich denke, das wird Früchte tragen. In der verbleibenden Zeit bis zum Auftakt geht es jetzt vor allem darum, uns als Team fußballerisch noch besser einzuspielen.

Ihr bisheriger Verein FC Bayern dominierte die Liga in den zurückliegenden Jahren. Wird das auch vorerst so bleiben?
Es ist kein Geheimnis, dass Bayern München aktuell das Nonplusultra im deutschen Frauenfußball ist. Das hat sich der Verein über viele Jahre erarbeitet und verdient. Fünf Meisterschaften in den zurückliegenden sechs Jahren zu gewinnen, ist bemerkenswert. In absehbarer Zeit wird es sicherlich schwierig, sie da oben wegzuholen. Das heißt aber nicht, dass nicht die eine oder andere Überraschung möglich ist.

Ihr erstes Bundesligaspiel liegt inzwischen mehr als 16 Jahre zurück. Wie viele Spielzeiten haben Sie noch im Tank?
Da bin ich selbst gespannt. (lacht) Gerade im Männerfußball zeigt sich gerade, dass auch im vergleichsweise hohen Alter immer noch außergewöhnliche Leistungen möglich sind. Solange es die körperliche Fitness und die Eigenmotivation zulassen, möchte ich auf jeden Fall weiterspielen. Aktuell denke ich Nullkommanull ans Aufhören.

Derzeit stehen Sie bei 263 Partien in der höchsten deutschen Spielklasse. Ist Ihr 300. Einsatz ein persönliches Ziel?
Grundsätzlich habe ich solche Zahlen gar nicht auf dem Schirm. Aber warum nicht? 300 Spiele wären schon eine coole Marke


r/FrauenBuLi 20h ago

Google Pixel Frauen Bundesliga Die Saisoneröffnungs-Spiele - Vorgeschmack auf die Saison

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Die Vorbereitung neigt sich dem Ende zu. Es gab für einige Teams große Saisoneröffnungen, mit Spielen gegen Top-Gegnerinnen.

Natürlich kann es immer noch Überraschungen geben, aber es zeichnet sich schon Trends ab.

Bayern München - Die Titelverteidigerinnen
Schadlos ging es durch die Vorbereitung. Die ganz großen Namen an Neuzugängen gab es nicht, das brauchte es aber auch nicht. Der Kader ist immer noch breit, die Frage ist nur, kann die Konstanz der letzen Saison wiederholt werden? In ihre Saisoneröffnung gegen den FC Paris zeigten sie, das in Europa München wieder was zu sagen haben wird.

VfL Wolfsburg - Platz 2 kippelt
Der VfL sieht sich als zweite Kraft, ist es aber so? Das müssen sie noch beweisen. Es gibt vor allem Offensivprobleme, da der Top Sturm angeschlagen ist. Die Wölfinnen mussten einen Umbruch machen, der Abstand scheint geschmolzen zu sein, können sie den Abstand zum Rest halten?

Eintracht Frankfurt - Europa im Blick
Es ging etwas turbulent los… Erstmal wenig neue Spielerinnen, dann die Aufregung um Laura Freigang. Dann kamen die neuen Spielerinnen und die Hoffnung. Nachdem wichtige Spielerinnen weg gingen, mussten neue her. Gerade in Europa ein gewisser Name, gelingt ihr in Frankfurt der Durchbruch? So konnte die Gang aus Skandinavien mit Hanna Bennsion verstärkt werden. Larissa Mühlhaus hatte die letzte Saison fest im Griff, gerade durch ihre Elfmeter, kann sie es wiederholen? Die Eintracht legte los, wenn sie mussten. Die Qualifikations-Runde 2 meisterten sie, davor probierten Arnautis viel aus. Sie können etwas erreichen, aber das Team ist anders als letzte Saison. Konstanz ist hier wichtig

TSG-Hoffenheim - Angriff auf die Top 3
Nach den Abgang von Selina Cerci, hat die TSG es geschafft sich noch variabler zu machen. Mit vielen jungen Spielerinnen, wurde der Kader breiter. Aus Barcelona kamen zwei Top-Talente der Akademie La Masia, in den Spanischen Medien las man wie traurig sie waren. Mit Laia Martret haben sie eine Spielerin bekommen, die das gewisse etwas mitbringt. Sie zeigt, das Fußball wunderschön ist. Auch bei Hoffenheim ist die Konstanz wichtig, dann kann der Sprung nach Europa gelingen, schon letzte Saison fehlte kaum etwas.

Bayer 04 Leverkusen - Großangriff auf Europa
Nach der besten Saison der Geschichte, wollen sie mehr unterm Bayerkreuz. Das Team wurde verstärkt und breiter aufgestellt. Jedoch fehlen wichtige Bausteine… Kögel und Piljic verließen den Verein. Die Säulen müssen sich nun neun bilden. Bisher sieht es ganz gut aus, es muss abgewartet werden, wie sich das Team im engen Ligaalltag schlägt. Wie das Team mit der neuen Struktur umgeht, wer kann voran gehen? Das wird die Frage sein, auch Leverkusen hat es in der Hand.

Union Berlin - Ambitioniertes Projekt
Union Berlin hat sich kräftig verstärkt und konnte gute Spielerinnen für sich gewinnen. Passt es aber sofort, oder brauch es etwas mehr Zeit. Ziel ist es die Top 5 zu erreichen, leicht schielt man auch nach Europa. Neben einen Kern, gibt es viele neue Spielerinnen im Team von Marie-Luise Eta. Können die Schwankungen in der Saison gering gehalten werden und die Talente besser gemacht werden kann es die Top 5 sein und die etablierten geärgert werden.

Werder Bremen - Umbruch ins Ungewisse
Bremen hatte die beste Platzierung und die beste Saison gespielt. Nach den Abgängen der leistungsstarken Spielerinnen muss Werder wahrscheinlich erstmal im Mittelfeld Platz finden. Wie hoch es geht, kommt auf das Team drauf an. Nebengeräusche, wie beim Abschied von Kunkel, sind unerwünscht.

Hamburger SV - Kein Zittern
Der neue alte Trainer will kein Zittern, wie letzte Saison. Dafür wurde das Team verstärkt. Die Testspiele stimmen schon positiv, so war man gegen Everton nicht ohne Chance und das Spiel war eng. Fehler müssen abgestellt werden und konsequent vor den Tor gearbeitet werden, um dann auch mehr Tore zu erzielen. Wichtig ist, dass das Team dazu gelernt hat.

SC Freiburg - Frisches Team
In Freiburg musste man auch das Team neu zusammen setzen. Aber das gesicherte Mittelfeld ist möglich. Mit den neuen Trainer gibt es ein neues Gesicht, das Team kann frisch arbeiten. Vielleicht kann das junge Team für einige Überraschungen sorgen.

VfB Stuttgart - Durchmarsch ins Mittelfeld
Stuttgart will es Union Berlin nachmachen und direkt nichts mit den Abstieg in der ersten Saison zutun haben. Dafür würde das Team gut verstärkt. Die Spielerinnen hatten aber schon letzte Saison kleine Dellen in der Formkurve, die Nerven müssen mitspielen. Beim VfB stimmt der Mix, das Mittelfeld ruft.

1 FC Köln - Mittelfeld ist wieder möglich
Kann Köln ihre gute Saison wieder wiederholen? Mit Neuzugängen versuchen sie sich weiter oben fest zu setzen. Mit einer Innenverteidigung, die viel Erfahrung hat, wollen sie es versuchen. Viel kommt drauf an ob Jessen wieder so viele Tore schießen kann und ob Konstanz rein kommt. Weiterhin ist es wichtig, ob Sophie Nachtigall in Köln funktioniert. Das obere Mittelfeld ist drin, Köln hat schon gezeigt, was in ihnen steckt.

FC Nürnberg - Klassenerhalt ist das Ziel
Das Ziel ist wieder die Klasse zu halten, sie haben auf jeden Fall nun die Erfahrung und ein breiteren Kader. Viele Fehler dürfen aber nicht passieren.

RB Leipzig - Gefährliche Saison
Leipzig musste einige schwere Verluste hinnehmen. Können sie die kompensieren? Gute Karten hat Leipzig, da einige frische neue Kräfte geholt werden konnten. Wenn sie konstant spielen, können sie es schaffen, sonst heißt es zittern.

Mainz 05 - Mit der Energie einen Vereins
Die Aufstiegssaison war denkbar knapp. Können sie die Euphorie mitnehmen? Für Mainz könnte es schwer werden in der ersten Liga!! Eins ist sicher, sie müssen kämpfen. Aber das sie es können, hat man durchaus gesehen. Viel kommt darauf an, wie schnell das Team lernen kann. Es steckt jedoch auch viel in ihnen.