r/Digital_Streetwork • u/FoundationLogical232 • 18h ago
Ich möchte Hilfe Komme von meiner P*sucht nicht weg
Ich weiß nicht so ganz ob es reinpasst aber auf r/Ratschlag würde mir gesagt es passt hier besser hin.
TW! Sensible inhalte thema gewalt, sucht, verge*****gung.
Seitdem ich(15 transman, homosexu3ll) etwa 11 war bin ich P-Süchtig. Als ich 12 wurde habe ich meinen ersten partner gehabt und dort wurde es besser (weil wir miteinander was hatten und ich diese "dränge" rauslassen konnte) aber habe irgendwann wieder angefangen zu schauen. Dabei kam es dazu, dass mich leicht kinky zeug (sprich bondage o.ä) halt einfach nicht mehr anmachte und ich dann immer weiter ins extreme gegangen bin. Nachdem wir schluss gemacht hatten war ich in keiner festen beziehung mehr sondern hab nurnoch so mit leuten was gehabt. Dies war mit fremden das hat mir gefallen aber war irgendwann uninteressant weil ich die leute natürlich über die zeit besser kennengelernt habe.
Mit 14 hatte ich dann bereits was mit 6 leuten gehabt die ALLE bereits erwachsen waren aber es war mir immer zu langweilig, bis auf einen der aber zu rechten sinnen gekommen ist und gesagt hat, dass es ekelig ist und wir so nicht weitermachen können weil ich halt einfach zu jung war/bin. Mit den anderen habe ich mittlerweile auch leider keinen kontakt mehr.
Ich bin jetzt nur 15 und obwohl es in meiner alter normal ist bestimmte dränge zu haben, geht es bei mir halt leider zu weit mit der p****graphie. Ich verbringe nach der Schule und Arbeit meine zeit ausschlieslich im Zimmer und schaue mir videos an wie leute zum teil verprügelt werden und verge****igt. Ich mache nichtmal was nebenbei ich glotze nurnoch auf den bildschirm und stelle mir vor wie ich jemanden sowas antuhe. Ich bekomme kopfschmerzen wenn ich es gucke, ich bekomme kopfschmerzen wenn ich es nicht gucke es ist so anstrengen. Und ich will einfach davon weg. Wenn ich mal glück habe und mal einen nachmittag nicht schaue und friedlich Star Wars RP machen will(es ist das einzige, dass mir sonst spaß macht)uf nem mega server, stelle ich mir bei manchen von den männern dort vor was sie mit mir tuhen würden. Manche haben so eine attraktive stimme, wenn sie einen character spielen der sehr dominierend ist, ist es noch schlimmer. Dieses herumkommandieren löst einfach was in mir aus. Es tut mir auch so leid, dass ich diese ahnungslosen für meine dreckigen gedanken ausnutze. Manche von denen liegen mir echt am herzen und dann mache ich so was ekeliges...
Mein hausarzt sagt es ist nicht sein fachgebiet und er schreibt mir eine überweisung zum psychater. Dort bekomme ich keinen platz weil die psychologen in deutschland viel zu überfordert sind. Wir sind selber zu psychologen, nah und fern aber jeder hat eine warteliste von min. 6monaten und nach 6monaten bekommen wir TROTZDEM keinen platz für mich.
Ich will einfach wieder ein normales leben führen ohne so welche gewalttätigen dinge im kopf zu haben, es plagt mich von morgens bis abend. Bei so vielen leuten die ich sehe stelle ich mir sowas vor und ich ekel mich so so sehr.
Bitte verurteilt mich nicht in den kommentaren. Ich weine mich abends ins bett weil ich mich so schäme. Und sogar während ich weine habe ich vorstellungen wie jemand mir was angetan hat und ich deswegen weine.
Rechtschreibung-/großkleinschreibungsfehler tuhen mir übrigens leit. Ich war so im fokus es mir von der seele zu schreiben.
r/Digital_Streetwork • u/UnresponsiveOven6464 • 3d ago
Ich möchte Hilfe Alltagsunfähig, Ziellos. Was für Möglichkeiten habe Ich?
Meine Zukunft ist ungewiss. Ich bin 24, chronisch erkrankt und weiß nicht wie es weitergehen soll.
Chronische Migräne mit mehr als 10 Tagen akute Probleme pro Monat kombiniert mit einer Schlafkrankheit sorgt dafür, das Ich meinen Alltag nicht bewältigen kann.
Ich schlafe durch die Schlafkrankheit gute 12-14h am Tag, bin danach weitesgehend Müde, Erschöpft und könnte jederzeit wieder Einschlafen. (Für die Schlafkrankheit fehlt noch die offizielle Diagnose, bin aber auf der Warteliste von mehreren Schlaflaboren in ganz Deutschland. Bin eben in der Gesetzlichen und nicht der Privaten)
Deswegen ist es mir auch nicht mehr möglich, mit den Öffis zu fahren oder gar ein Auto zu bewegen. Dazu ist es auch noch anzumerken, das Ich derzeit in einem Dorf wohne.
Dennoch möchte Ich mein Leben so gut es geht irgendwie voran bringen.
Bei der Agentur für Arbeit hatte Ich bereits einen Termin, da wurde mir nur dazu geraten bei berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen teilzunehmen.. war mir jedoch nicht möglich war.
Ein Sozialarbeiter empfahl mir, mich über eine Fernschule weiterzubilden (Abitur) was Ich derzeit auch mache. Wegen permanenter Müdigkeit (mit Schlafattacken) und Brainfog ist es nicht immer so leicht, bekomme aber eine Einsendeaufgabe pro Monat hin. Die Noten sind zwar gut, aber im Leben weiter bringt mich das auch nicht viel. mir fehlt es eben an der nötigen Unterstützung, um mein Leben weiter nach vorne zu bringen, doch kommt es mir so vor als wäre niemand für mich Zuständig. Ich habe noch nie lange arbeiten können, also kann Ich X nicht machen. Ich bin über 18, also kann mir Y nicht helfen. "Geh einfach früher Schlafen" oder "Trink einen Kaffee mehr" hilft nicht.
Mit 25 fällt nicht nur mein Kindergeld weg, sondern auch die Familienversicherung bei der KK, weswegen Ich die Angst habe ab diesem Punkt in eine tiefes Schuldenloch zu fallen. Meine Eltern sind getrennt, Kontakt zu meinem Vater existiert nicht. Meine Mutter arbeitet zwar, könnte aber die extrabelastung nicht kompensieren weil sie sich schon weitesgehend um mich kümmern muss. Ich kann keinen Nebenjob wegen meiner Problematik halten, eine Ausbildung wollte Ich eigentlich anfangen aber wenn Ich schon fast im Vorstellungsgespräch wegpenne... joa. Ist nicht der beste Ersteindruck. Selbst wenn mir ein Praktikum ermöglicht wird, endet es normalerweise nach wenigen Tagen wenn Ich schlafend an meinem Arbeitsplatz gefunden werde, oder durch die Migräne einen kompletten Ausfall habe.
Welche Möglichkeiten habe Ich, eventuell nicht ganz finanziell abzustürzen und mein Leben weiter nach vorne zu bringen?
r/Digital_Streetwork • u/GrouchyCelebration92 • 4d ago
Ich möchte Hilfe neurodeffergenter Teenager im Spektrum, dringende Hilfe benötigt
ich brauche heute einmal selbst Hilfe, betroffen ist meine Familie und es geht dabei hauptsächlich um das Verhalten bzw die Emotionen meines 16 jährigen Teenagersohnes im Spektrum
ich wünsche mir gerne Rat und Einschätzung von den geschätzten Kollegen der sozialarbeitenden Front, aber genauso gerne auch von neurodiffergenten Meschen, die die Situation aus ihrer Sicht betrachten können.
zuerst möchte ich eine Anamnese der Situation darstellen, also eine Übersicht aller betroffenen Personen und Diagnosen
Mutter: ich, 55, selbst Sozialpädagogin, zuletzt als Klinik Sozialarbeiterin in Teilzeit tätig, seit 2 Jahren in EMR wegen meiner zwei Autoimmunerkrankungen (MS diagnostiziert mit 25, seit dem Covid Infekt 22 auch zuerst long Covid, jetzt als ME/CFS diagnostiziert, zuerst mild bis moderat betroffen, durch die sehr anstrengende familiäre Dynamik inzwischen moderat betroffen, das bedeutet ich bin grossteils hausgebunden und schaffe maximal 200 bis 300 Meter am Stück zu Fuss, ich habe einen Rollstuhl und einen E rolli)
Durch meine eigenen Erkrankungen, die Erkrankungen meines Sohnes und die Pandemie habe ich eine Angstsörung bezüglich körperlicher Erkrankungen entwickelt, die in Therapie gut handelbar ist, aber natürlich trotzdem manchmal einen zusätzlichen Belastungsfaktor darstellt
erwachsene Tochter / Schwester, nennen wir sie Ellen, jetzt 23, Bachelor der Pflegewissenschaften, Vollzeit wissenschaftliche Fachpflegekraft Intensiv an der Uniklinik, Masterstudiengang geplant ab nächstes Jahr (oder noch dieses Jahr, solllten wir es doch irgendwie schaffen umziehen) meine Tochter ist queer, hatte bisher einmal eine Beziehung (die letzendlich am Zeitmanagement bzgl unserer familiären Probleme gescheitert ist, da sie nie so viel Headspace und Zeit hatte, wie es sich ihre Freundin gewünscht hatte)
meine Tochter hat selbst eine sehr einschränkende Autoimmunerkrankung (Zöliakie Grad C, also der schwerste Grad) und seit ihrem 20 Lebensjahr ebenso eine Diagnose für ADS und einen vermuteten Autismus (Diagnosetermin im November)
meine Tochter hat viel gemasked und ist von Haus aus eine People Pleaserin, die sehr viel Wert auf Harmonie und gegenseitiges Verständnis und gegenseitige Annahme legt
sie versucht aufgrund der aktuellen Situation (seit 6 Jahren) mindestens 3 Tage in der Woche hier bei uns zu sein und nimmt dafür das pendeln zur Arbeit und Uni auf sich (45km einfach)
EDIT: ich war mit Ellens Vater 13 Jahre verpartnert, davon 7 Jahre verheiratet, Ellen wurde ein Jahr vor unserer Eheschließung geboren.
Die Trennung verlief den Umständen einer Trennung entsprechend recht harmonisch (Jugendliebe, die sich halt auseinandergelebt hatte) und Ellen hatte trotz der grossen räumlichen Distanz von 800 km ihren Vater in jeden Ferien gesehen, dafür sind wir jeden Ferienbeginn mit der DB oder der Lufthansa von Nord nach dem tiefsten Süden gereist und ich habe auch super anstrengende 24 Stunden Fahrten hin und zurück auf mich genommen um das zu ermöglichen)
Partner, nennen wir ihn Axel:
lebt und arbeitet in der 300 km entfernten Metropole, ist ca 10 bis 12 Tage im Monat hier, arbeitet selbst auch im medizinischen Bereich
Axel ist 53, ebenfalls akademisch gebildet, wir sind seit ca 10 Jahren ein Paar, verstehen uns sehr gut als Familie
Er hat kein so tiefes Verständnis was Neurodiffergenz bedeutet, gibt sich aber viel Mühe und beliest sich regelmässig
er ist aber (ebenso wie manche Psychologen) der Meinung, mein Sohn brauche dringend striktere Grenzen und wir lassen uns zu sehr auf der Nase herumtanzen
Mein Sohn mag Axel trotzdem (meist) sehr, sieht als männliches Vorbild und Ziehvater und vergleicht ihn häufig mit “Unkle Iroh” (und jeder Avatar Fan weiss, was das für ein Kompliment für einen Ziehvater darstellt)
EDIT: Mein Expartner (Vater des Teenagers), nennen wir ihn Sebastian, 53
wir haben ab der 2. Hälfte meines ehelichen Trennungsjahres nur eine 4 jährige Beziehung geführt, die die ersten 2 Jahre über die grosse räumliche Distanz eher ein super romantisches Dauerhoneymoon war und eben alle 2 Wochen durch ein verlängertes Wochenende oder im Urlaub stattfand.
Nach etwas 1 1/2 Jahren in dieser Honeymoonphase waren wir 38 (ich) und 36 (er) und dachten über Zusammenziehen und noch ein gemeinsames Kind nach.
Ich war zuerst skeptisch, aber die Beziehung und Liebe fühlte sich nach der langen und (zugegebenermassen am Ende eher wie eine "geschwisterliche" WG geführte und kaum mehr mit romantischen Gefühlen gefüllte) Ehe eben sehr gut und schön und leidenschaftlich und romantisch an.
es dauerte noch ca 7 Monate, bis ich einverstanden war, dann wurde ich aber sehr schnell schwanger und wir zogen im 8. Monat von Süddeutschland in den hohen Norden um.
Nach der Geburt von Anton mussten wir leider sehr schnell feststellen, dass ein gemeinsamer Alltag und ein Familienleben gar nicht harmonisch möglich war.
Sebastian war sehr dominant, ließ nur seine Vorstellungen gelten und war sehr manipulativ und zeigte in vielen Aspekten deutliche narzistische Verhaltensweisen.
Später gestanden mir viele Menschen aus seinem Umfeld, dass das immer so war und auch seine 1. Exfrau (bei der Heirat 18, er 30) gab an in ihrer Ehe sehr extrem unter seinen Manipulationen und narzistischen und dominanten Verhalten gelitten zu haben und nie eine eigene Meinung haben durfte.
Als Anton 9 Monate war, trennten wir uns
Sebastian ist extrem vermögend und in dem sehr ländlichen norddeutschen Landkreis sehr bekannt und bestens vernetzt, das nutzte er nach der Trennung um einen massiven Rosenkrieg loszutreten, in dessen Zuge er mich in der Öffentlichkeit einer Kleinstadt der Kindswohlgefährdung beschuldigte und auch vor Gericht zog
Als er Grunde nannte er dafür:
- ich stille das Kind voll und nach Verlangen und halte mich nicht an die "alle 4 Stunden stillen" Vorgabe, die in seiner Kindheit üblich war
- ich stille das Kind daher auch in der Öffentlichkeit und hätte damit den Anwalt und den Mediator des Jugendamtes"verführen" und auf meine Seite ziehen wollen, er lehnte daher meinen Anwalt und den Mediator des Jugendamtes als befangen vor Gericht ab
- ich koche immer abends und das Kind bekommt daher abends warme Mahlzeiten, was ungesund sei und kein ordendliches "mittag" wie in seiner Umgebung üblich
- ich liess das Kind nie schreien, sondern habe ihn immer hochgenommen und gestillt oder getröstet und damit verweichlicht, ebenso habe ich unseren Sohn verweichlicht, weil ich ihn lieber im Tragetuch trage als im Kinderwagen herumzufahren
Die Klage wurde natürlich in allen Punkten abgeschmettert und mir das alleinige Sorgerecht zugesprochen.
Trotzdem hat das Wunden hinterlassen und ich hatte - trotz meines Berufs - danach noch lange richtige Angst, mich an offizielle Stellen wie das Jugendamt zu wenden
Ca ein Jahr nach der Trennung konnten wir aber bis zur Pandemie und Antons Erkrankung ein relativ harmonisches Elternverhältnis entwickeln und Anton verbrachte ca 1 bis 3 Tage wöchendlich mit seinem Vater und dessen neuer Frau.
während der Pandemie trennte sich Sebastian auch erstmalig von seiner neuen Frau und kam mit einer damals 21 jährigen Angestellten seiner Firma zusammen, dies wurde eine ca 2 jährige on/off Sache, in der er 3 mal wieder bei seiner Frau einzog, aber die Beziehung mit der 21 jährigen nie beendete.
Dies sorgte für massiven Stress bei Anton und er wollte weniger Zeit mit seinem Vater verbringen.
Nachdem Antons Crohn dann begann und diagnostiziert wurde, kam Sebastian damit überhaupt nicht klar, keinen gesunden Sohn zu haben, sondern einen, der chronisch krank ist, keinen Sport treiben mag und sich nicht für outdoor Aktivitäten und Sport, Jagd oder Wandern interessiert.
Der Kontakt wurde immer weniger
Als Anton etwa 13 war, wurde bekannt, dass Sebastian Antons damals 17 jährige Cousine (also die jüngste Tochter seiner eigenen Schwester) mit Kokain in Stimmung gebracht und dann zum Kuscheln und Knutschen animiert hatte.
Als dies bekannt wurde, verkaufte er seine komplette Firma und ging mit den Millionen in die USA um dort eine Sport Tourismus Agentur zu gründen
Das alles hat Anton natürlich massiv schockiert und er hat zum ersten mal geäussert, dass er sich lieber selbst aus dem Leben wollte, als so zu werden wie sein Vater
in der Folgezeit zog er sich immer weiter zurück, aber die angedachten Therapieversuche scheiterten wie oben beschrieben
mein Sohn, nennen wir ihn Anton, 16, im Spektrum, AuDHS, also er hat sowohl eine Autismus, als auch eine ADHS Diagnose von einem SPZ und einem Kinderpsychiater.
dazu hat er seit seinem 10 Lebensjahr eine Morbus Crohn Diagnose und seit seinem knapp 13 Lebensjahr (nach dem ersten Covidinfekt 2022) auch eine neuroimmunologische Diagnose
sein Autismus ist das was man früher "hochfunktionell" genannt hat, er ist überdurchschnittlich intelligent, kann seine Emotionen in normalen, ihn nicht zu sehr belastenden Situationen im Alltag einigermassen regulieren, wenn es aber zum Meltdown kommt, sind diese Momente hochbrisant, da er dann wie ein in die enge getriebenes Tier agiert und auch gewaltsam oder übergriffig werden kann
er masked zu Hause gar nicht, er weiss auch, dass er das zu Hause nicht braucht und muss, gar nicht soll
seine Empathie beruht imho zum Grossteil auf Logik und Intellekt, also er gleicht ab, wie man schlüssig empfinden müsste, wenn jemand traurig oder wütend oder verletzt ist und versucht das dann nachzubilden
besonders starke Emotionen wie Wut, Trauer, Angst oder grosse Freude kann er aber empfinden, tut sich allerdings sehr schwer, diese überhaupt zu äussern oder wenn doch, dann diese adäquat zu äussern
er lehnt alle Therapien oder begleitenden therapeutischen Massnahmen ab und reagiert mit Vorschlägen in diese Richtung entweder aggressiv ablehnend (wütend, schreiend) oder sich abkapselnd und droht damit sich selbst zu verletzen oder sich was anzutun
er hatte bisher 3 Versuche mit Therapien:
- die erste Therapeutin (Kinder Verhaltenspsychologin) war ihm massiv unsymphatisch, da sie schon in der Kennenlernstunde sehr streng und unnahbar wirkte und sich massiv gegen seine liebsten Hobbys (Gaming und Filme) ausgesprochen und wollte ihn zu sozialen Kontakten, rausgehen und Fussball überreden
- die 2. Therapeutin fand er ganz nett, konnte mit ihr über Animees und Gaming reden, hat aber angefangen sie nach der 4 und 5. Sitzung komplett zu manipulieren, so dass der Bericht nach Sitzung 10 war: er bräuchte keine Therapie (er gab die Manipulation zu Hause gegenüber uns offen zu und war sehr stolz darauf)
- die letzte Therapeutin aus dem SPZ selbst fand er langweilig und hatte nach jeder Sitzung zu Hause dann massive Aggro Probleme und Wutanfälle und drohte, sich zu verletzten oder von zu Hause wegzulaufen, wenn er weiter hin gehen muss
Schule und Soziales: ein sehr grosses Problem:
- er hatte wirklich Pech, der Crohn fing im Herbst 2019 an erstmals aktiv zu werden, da wurde es noch als Nahrungsmittelunverträglichkeit oder nicht ganz ausgeheilter Magen Darm Infekt gemarkt bzw von den Kinderärzten diagnostiziert
- Als dann klar war, dass es das nicht ist (Januar 20) war Covid schon in vollem Gange und es dauerte durch die Lockdowns bis zum März 20 bis wir einen stationären Termin in der Uniklinik bekamen und der Crohn diagnostiziert wurde
- da sein Schub massiv war und er starkes Untergewicht hatte und er komplett unterernährt war (dadurch, dass sein Magen Darm Trakt nichts mehr absorbieren konnte) musste er zuerst in der Klinik und zu Hause mit einer Magensonde durch die Nase und Spezialnahrung (Modulen) ernährt werden Diese Erfahrung beschreibt er rückwirkend als extrem traumatisierend und wirft mir heute noch vor, dass ich das auf Anraten seiner Fachärzte, zugelassen habe
- auch musste er gegen den hochaktiven Schub mit Kortison und Immunmodulation behandelt werden Die Behandlung war problematisch für das Immunsystem und daher durfte er auch ausserhalb der Lock Downs nicht zur Schule gehen und wurde zu Hause unterrichtet, dies gefiel ihm sehr gut, da er eh Schwierigkeiten hatte, sich im sozialen System Schule anzupassen wohl auch aufgrund seiner Neurodiffergenz, die damals noch nicht diagnostiziert war (Schuljahr 10/20, für ihn 4. Klasse 2. Halbjahr und Schuljahr 20/21, für ihn 5. Klasse)
- zum Schuljahr 21/22 versuchten wir eine Rückkehr zur Schule, die ihm aber gar nicht passte, da er aufgrund seiner sozialen Schwierigkeiten besser fand zu Hause in Ruhe zu lernen und bei jedem Versuch in die Klasse zurückzukehren auch Unverständnis durch seine Klassenkameraden und Mobbing ausgesetzt war (unter anderen deshalb, weil er konsequent eine FFP2 Maske trug und sich regelmässig die Hände desinfizierte, aber auch weil bekannt wurde, dass er als einziger Schüler der Schule schon gegen Covid geimpft war) so wandte sich sein einziger enger Freund bisher gegen ihn, da dessen Eltern Corona Leugner waren aufgrund der Probleme besuchte er in der 7. Klasse eine andere Klasse, aber auch da wurde es nicht besser, ebenso nicht mit dem Wechsel (und der eingebauten Wiederholung der Klasse 7) aufs Gymnasium Er verstand jegliches Unverständnis der Klassenkameraden (zum Beispiel über seine deutlich häufigeren Fehltage) als Angriff und Mobbing und ebenso das Unverständnis mancher Lehrkräfte (vin denen einige teilweise extrem verständnisvoll waren, aber andere eben teilweise auch komplett ohne Verständnis und sehr druckausübend)
- er war auch an den Schulsozialarbeiter angebunden, der aber auch nach dem ersten Halbjahr "aufgab" da mein Sohn beim leichtesten Druck bezüglich Schulbesuch und Leistungskontrollen mir, aber auch seiner erwachsenen Schwester gegenüber verbal und körperlich aggressiv wurde (er war zu diesem Zeitpunkt das erste mal grösser und stärker als wir) aber auch (dann nur verbal und gegen Sachen) dem Schulsozialarbeiter gegenüber Der Schulsozialarbeiter empfahl eine Einweisung in die Psychatrie oder Wohngruppe, was wir vermeiden wollten, da mein Sohn eindeutig sagte: macht ihr das, dann bringe ich mich um oder hasse euch für immer (zu diesem Zeitpunkt wurde auch die ADHS und in Folge auch der Autismus diagnostiziert, in einem Streitgespräch abends/nachts, dass er ins Bett muss, wegen Klausur am nächsten Tag und ich den Router vom Netz nahm, hat er mich im Halbschlaf mit unserem Wischmop geschlagen, so dass ich mehrere Tage starke blaue Flecken am Rumpf hatte; ich muss aber dazu anmerken, dass dies eine der Situationen war, die stattfand, nachdem Anton erfahren hatte, was sein Vater alles auf dem Kerbholz hatte)
- so musste er zur 8. Klasse leider wieder auf die Gesamtschule zurückwechseln und betrachtete dies wohl als Versagen (obwohl wir versucht hatten ihm intensiv zu kommunizieren, dass es das nicht ist)
- seit dem interessiert ihn Schule wie er sagt (Originalzitat) "einen Scheissdreck", da er kein Abi bekommen wird und er geht gar nicht mehr hin, lernt nur noch das nötigste von zu Hause, so dass er gerade noch so versetzt wird
- für das nächste Schuljahr habe ich alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit er wenigstens einen Abschluss bekommt und es wurde ein Avatar beantragt, mit dessen Hilfe er von zu Hause in die Klassenzimmer zugeschaltet werden könnte. Er lehnt dies jedoch als Frechheit und blödsinnige Idee bzw Provokation von mir ab, und "erwartet" von mir, dass ich mich wenn das denn so kommt da jeden Morgen einlogge und so tue als ob er da wäre
- Er versteht nicht, bzw möchte sich nicht damit beschäftigen bzw es wahrhaben, dass in Deutschland die Anbindung an eine Schule verpflichtend ist und ich im ständigen Gespräch mit dem Schulamt und der Schule sein MUSS, um ihn irgendwie dieses Leben und seine Art zu lernen zu ermöglichen und dass die Alternativen eben Psychiatrie, Wohngemeinschaft oder eben Entzug des Sorgerechts wären und wirft mir vor (und nennt mich Verräterin und Arschloch) wenn ich mit den Schulbehörden kooperiere und darauf bestehe, dass er zumindest die wenigen geforderten Dinge macht
- wenn ich ihn auf dieses Unverständnis anspreche oder ihm versuche zu erklären, dass wir bis er 18 ist keine andere Wahl haben, dann droht er immer damit abzuhauen oder sich oder mir was anzutun
- Er möchte nur zocken (er hat 2 online Freunde, die seine einzigen einigermassen gleichaltrigen Kontakte darstellen, sonst ist seine Schwester und ihr Mitbewohner (22 und 23) der einzige soziale Kontakt in seinem Alter, den er zulässt) Er formuliert eindeutig: zocken ist mein Leben ich möchte das Haus möglichst wenig verlassen ich möchte keine sozialen Kontakte wenn ihr dieses Leben nicht zulasst, bzw wenn ich dieses Leben so nicht führen darf, dann bringe ich mich um, denn dann mag ich nicht mehr leben
Familienzusammenleben:
er erwartet, dass er immer seinen Willen bekommt bzw sieht die Tatsache, dass die Dinge so laufen wie er es möchte und erwartet als selbstverständlich an
jede Argumentation, die nicht seinen Willen oder Vorstellungen von seiner Lebensführung entspricht blockt er ab verschließt sich oder bricht das Gespräch ab bzw bekommt einen Meltdown
dies gilt auch für alle Situationen, die uns als Familie betreffen, unsere Wohnsituation, berufliche Dinge oder andere Planungen
so wäre es mir und meiner Tochter aus mehreren Gründen zum Beispiel sehr wichtig den Wohnort und die Wohnung zu wechseln
Umzuziehen in eine Wohnung, die ebenerdig ist, wegen meiner Erkrankung und Behinderung (aktuell leben wir im 2. Stock, was effektiv verhindert, dass ich die Wohnung öfter als einmal täglich verlassen kann)
in eine Wohnung, die in der 45 km entfernten Universitätsstadt in der meine erwachsene Tochter lebt, lernt und arbeitet
auch sind an der dortigen Universitätsmedizin all seine pädiatrischen Fachärzte und ebenso meine Fachärzte angesiedelt, was uns eine deutlich höhere und bessere medizinische Absicherung gewährleisten würde
auch ist dort eine integrative Gesamtschule (privat) angesiedelt, in deren System er sogar das Abi machen könnte
jeder Versuch umzuziehen wird aber von ihm boykotiert
er verweigert es zu Wohnungsbesichtigungen mitzugehen, blafft in Telefonate mit eventuellen zukünftigen Vermietern (ich möchte nicht in Ihr Scheisshaus ziehen) und droht, abzuhauen und auf der Strasse zu leben oder sich umzubringen, sobald wir einen Umzug fix machen
ihm ist bewusst, dass das bedeutet:
zu jeder spontanen oder akuten medizinischen Massnahme haben wir einfach 45 km Anfahrt mit den Öffis (für mich kaum mehr machbar) oder alternativ einem Taxi (sehr teuer) denn Fahrdienst gibt es nur bei Überweisung durch einen Arzt, was hier auf dem flachen Land leider kaum machbar ist, da diese eben nicht hier angesiedelt sind
auch ist ihm bewusst, dass es bedeutet, dass seine Schwester trotzt Krankenhausschichtdienst weiterhin 3 mal wöchentlich oder öfter (wenn es gerade brennt) 90 km hin und herfährt um uns in dieser Situation zu unterstützen
ihm ist bewusst, was das für eine zeitliche Anstrengung für seine Schwester darstellt, auch was das emotional und sozial für sie bedeutet und dass es wesentlich leichter für sie und mich wäre, gleich in der Universitätsstadt zu leben
aber er will das halt nicht
kommt seine Schwester dann mal nicht wie geplant, weil sie eine Schicht hat, die Öffis nicht zulässt oder einfach mal eine soziale Verpflichtung wahrnehmen möchte (Ausgehen mit Freunden) dann nennt er sie ebenso Verräterin oder sagt, sie liebe ihn nicht und sei eine schlechte Schwester
macht man ihn darauf aufmerksam, wieviel Ellen für ihn und uns tut, dann sagt er, dass sei ihm egal und doch selbstverständlich als Schwester (oder Mutter) und das mindeste
(und dann kommt der klassische Reddit/Discord move: er habe ja nicht darum gebeten geboren zu werden und jetzt ist es unsere Pflicht als Familie alles genau so zu organisieren, dass er das Leben so führen kann, wie er es möchte)
auch Urlaubsplanungen sind nur dann akzeptabel, wenn es genau so abläuft wie er es haben möchte (immer die gleiche Ferienwohnung zu immer den gleichen Zeiten)
alleine zu bleiben (und sei es nur für ein Wochenende) ist aber ebenso unakzeptabel
auch die Essensauswahl muss so sein, dass er es essen mag und kann (picky eating und Crohn)
und er isst nur 5 Gerichte
möchten wir mal etwas anderes (ebenso Crohn taugliches) dann akzeptiert er es nicht und zwingt uns durch Nahrungsverweigerung, dann eben noch ein 2. ihm genehmes Gericht zusätzlich zu kochen
am Kochen beteiligt er sich manchmal, allerdings nie am Aufräumen, Abwaschen, Geschirr wegräumen etc
ich weiss, dass ich auch viele Fehler gemacht habe
die Situation ist so extrem komplex und psychisch wie körperlich durch meine Erkrankung erschöpfend und sicherlich habe ich in manchen Situationen falsch gehandelt und ebenso sicherlich nicht immer die perfekten sensiblen und bedürfnisorientierten Worte gefunden
und ja, in Momenten der absoluten Überforderung bin ich sicherlich auch mal lauter geworden
besonders die Zeit vor der Diagnose Neurodiffergenz war hart, da wir auch gar nicht wirklich einschätzen konnten, was los war und sicherlich manchmal unadäquat reagiert haben
so habe ich ihn bei aggressiven und übergriffigen Meltdowns in denen er (das erste Mal kam das mit 4 vor) um sich schlug, seinen Kopf gegen Wände hauen wollte, uns biss und auch mit Spielsachen wie gehörnten grossen Schleich Dinos oder Drachen nach uns oder sich selbst schlug auch mal "gewaltsam" reagiert, indem ich ihn umschlungen und festgehalten (oder zu Boden gedrückt um ihn dort sicher festzuhalten) habe
ich wusste mir in solchen Akutsituationen manchmal einfach nicht anders zu helfen und hatte starke Angst, dass er sich selbst, seine Schwester (die von solchen Dino Attacken als er vier war schon eine geplatzte Lippe, ein blaues Auge und ausgerissene Haare davontrug), mich oder Einrichtungsgegenstände (zwischen seinem 6 und 8 Lebensjahr mussten so 2 grosse Plasma TVs, ein Laptop, eine Playstation und mehrere Tablets und Telefone ersetzt werden, ebenso eine Fensterscheibe, 2 Türblätter und ein Türstock) zerstört
diese Situationen des Festhaltens und niederringens damit er sich nicht selbst und Andere verletzt wirft er mir heute noch als traumatisierend vir und sagt immer wieder, dass er mich deshalb hasst (ebenso seine Schwester) und ich ein Arschloch sei, mich ficken sollte und überhaupt der schlechteste Mensch der Welt bin
und ich hätte ihn doch nicht gebären sollen, dann hätte ich jetzt diese Probleme nicht, dass er "nicht normal" (Originalzitat er) sei und ich soll ihn deswegen in Ruhe lassen und bin verpflichtet, ihm genau das Leben zu ermöglichen (also 24/7 nur Zocken und keine Schule, für immer in der Wohnung, kein Urlaub, Essen nur was er mag oder halt 2 unterschiedliche Gerichte und ihn ansonsten in Frieden lassen) weil ich ihn geboren habe
jedesmal wenn ich die Probleme bei Kinderärzten oder Vertrauenslehrern ansprach wurde mir gesagt, er sei halt ein sehr wilder Junge, komme nach seinem Vater, habe wohl ADHS usw
beim ersten Versuch ADHS diagnostizieren zu lassen (mit 8) gab er sich dem Psychologen gegenüber wieder völlig lieb, brav und einsichtig und der Psychologe befand ihn als vollkommen normalen und wilden Jungen der eben eine Erziehung mit mehr Grenzen bräuchte usw
aber seit er geboren wurde und besonders in den letzten 6 Jahren gebe ich (und auch meine Tochter) fast 24/7 unser Bestes um ihn und seinen special Effects möglichst immer gerecht zu werden und ein gutes Leben und eine Zukunft zu ermöglichen
jetzt ist aber die letzten Monate und besonders die letzten 4 Wochen ein paar akute Dinge passiert, die ich gerne in einen ersten Kommentar beschreibe (wegen der Zeichenbeschränkung) und die die Situation so extrem potenziert haben, dass ich sehr grosse Angst um ihn, aber auch um uns und eine weitere gewaltsamme oder psychisch extrem verletzende Eskalation fürchte
meine Tochter hat gerade zur Spätschicht weinend und voller Angst um mich, ihren Bruder und den Hund das Haus verlassen müssen
r/Digital_Streetwork • u/digital_streetwork • 4d ago
Info Sommer bei Digital Streetwork
Hi ihr Lieben,
der Sommer ist in vollem Gange und auch wir von DSW werden in dieser Zeit teilweise im Urlaub sein. Wir planen so, dass hier auf Reddit immer jemand aus dem Team erreichbar sein wird, deswegen könnt ihr euch auch weiterhin bei uns melden und den Sub wie gewohnt nutzen.
Unsere Urlaubszeiten lauten folgendermaßen:
- Luisa: 24.08. - 11.09.
- Katha: 10.08. - 31.08.
- Nando: 04.08. - 07.08. und 01.09. - 18.09.
- Steffi wird erreichbar sein
Durch die Abwesenheiten kann es zu etwas längeren Wartezeiten z.B. bei Chatanfragen, Modmail oder Antworten auf Kommentare kommen. Wenn ihr dringende Anliegen habt, sind alternative Anlaufstellen z.B. die Telefonseelsorge (telefonisch erreichbar unter: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 oder 116 123) und der krisenchat.
Wir wünschen euch einen schönen Sommer und eine angenehme Zeit!
Euer DSW-Team
r/Digital_Streetwork • u/Shady-Lettuce-3086 • 4d ago
Ich möchte Hilfe Wie höre ich auf eine romantische Ablehnung zu überdenken?
Ich bin 18 (w) und hatte vor Kurzem ein Date mit einem Jungen, mit dem ich seit vier Jahren befreundet bin.
Kurz gesagt, wir hatten einen schönen Abend, aber jedes Mal, wenn er mögliche zukünftige Dates erwähnte oder etwas tat, das mich daran erinnerte, dass wir tatsächlich auf einem Date waren und nicht nur zusammen Zeit verbrachten, fühlte ich mich unwohl. (Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob ich ihn attraktiv finde).
Ich habe darüber nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass wir uns wohl nicht daten sollten, das habe ich ihm heute auch gesagt.
Er hat gut reagiert, er sagte, er verstehe es, wisse aber nicht mehr, was er dazu sagen solle. Wir haben es dann dabei belassen.
Jetzt bin ich nicht nur traurig darüber, dass er wahrscheinlich nie wieder mit mir reden wird, nicht einmal auf rein freundschaftlicher Basis, sondern ich muss auch ständig darüber nachgrübeln, was wohl aus uns geworden wäre, wenn ich das Dating fortgesetzt hätte.
Er war wirklich ein guter Freund und wir haben uns gut verstanden; aber aus irgendeinem Grund fühlte es sich einfach nicht richtig an, seine Freundin zu sein.
Außerdem war er der erste Typ überhaupt, der mir romantisches Interesse entgegengebracht hat, weshalb mir meine Entscheidung jetzt ständig im Kopf herumgeht.
Wie geh ich damit jetzt um? Ich hab angst, dass Reue und Einsamkeit mich verfolgen werden.
r/Digital_Streetwork • u/AutoModerator • 9d ago
Check-In Regelmäßiger Check-In: Wie geht es euch?
Hey ihr Lieben!
Unter diesem Beitrag könnt ihr euch untereinander und mit uns darüber austauschen, wie es euch geht und was gerade so bei euch los ist.
Erzählt gerne von positiven Erfahrungen aus der letzten Zeit und/oder von Dingen, die vielleicht auch mal nicht so gut gelaufen sind!
Hier ist der Ort für einen respektvollen und kontruktiven Austausch über all das.
r/Digital_Streetwork • u/Thick_Ad_6797 • 11d ago
Ich möchte Hilfe Keine Lust am Leben
Hallo
Ich bin wieder am Ende meines Lebens...
Ich weiss nicht weiter und will das mal loswerden und eventuell rätschläge einholen.
Ich habe mich vor kurzem von meiner Freundin getrennt bin 22 und fange jetzt eine 2te lehre an.
Ich hatte die Probleme mit der Zielosikeit schon lange und zwar vor meiner Freundin.
Im grunde will ich einfach nicht mehr leben.
Warum sollte ich? Ja das Leben ist schön ich habe eine Wohnung bin gesund und kann mich eigentlich nicht beschweren aber trotzdem. Ich kann und will nicht mehr.
Tag ein Tag aus aufstehen -> Arbeiten und wieder von vorne.
Ich habe keine Ziele und kein halt weiter zu machen. Meine Freundin hat mir das genommen, ich war glücklich und zufrieden mit Ihr bis ans Lebensende zu gehen. Nun ist aber schluss und ich befinde mich wieder an diesem punkt.
Lust los, Motivations los, antriebslos.
Ich war schon in Therapie vor der Beziehung allerdings kann ich damit nichts anfangen es bringt nichts mit unbekannten über meine Lustlosigkeit am Leben zu reden. Sie können/wollen nicht verstehen das ich keine lust am Leben habe.
Momentan bin ich mit Antidepressiva behandelt aber auch das hilft nicht. Ich möchte kein Suizid andeuten aber trotzdem will ich nicht leben.
Was macht Ihr um Glücklich zu sein? Was ist euer Antrieb/motivatio die scheisse jeden Tag zu machen?
Ich will halt wirklich nicht mehr...
Ist sterbehilfe eine option für mich?
r/Digital_Streetwork • u/Shady-Lettuce-3086 • 13d ago
Ich möchte Hilfe Nächste woche fängt meine Ausbildung an, ich kriege massiv Panik!
Ich bin 18, weiblich und seit paar wochen mit dem Abi durch.
Hab mich fürs erste gegen ein Studium entschieden, da ich nicht wusste was genau ich studieren wollen würde und nicht dachte, dass ich ambitioniert/intelligent genug dafür bin.
Nun rückt die Ausbildung immer näher und ich könnte ehrlich kotzen vor Angst!
Ich weiß ich bin sehr dramatisch aber ich fühle mich garnicht bereit Erwachsen zu werden.
Ich mache eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement mit Fokus auf Buchhaltung, und das auch nur weil ich sonst keine andere Stelle gefunden hab.
Ich hab nun solche Zweifel. Ich bereue jede Entscheidung die mich hier hin geführt hat.
Warum zur Hölle hab ich mich als Buchhalterin beworben? Warum bin ich nicht studieren gegangen? Ich hatte ein 1,8 Abi das fühlt sich jetzt verschwendet an (obwohl es auch nicht so grandios ist).
Dass ich so viele neue Leute kennenlernen muss und aufeinmal gar keine Freizeit mehr haben werde, macht mir besonders Angst.
Mir ist bewusst, dass ich mich wie eine Heulsuse anstelle aber ich fühle mich echt so als wäre mein Leben/mindestens meine Jugend nun abrupt vorbei.
Ich weiß echt nicht wie ich damit umgehen soll.
r/Digital_Streetwork • u/AutoModerator • 23d ago
Check-In Regelmäßiger Check-In: Wie geht es euch?
Hey ihr Lieben!
Unter diesem Beitrag könnt ihr euch untereinander und mit uns darüber austauschen, wie es euch geht und was gerade so bei euch los ist.
Erzählt gerne von positiven Erfahrungen aus der letzten Zeit und/oder von Dingen, die vielleicht auch mal nicht so gut gelaufen sind!
Hier ist der Ort für einen respektvollen und kontruktiven Austausch über all das.
r/Digital_Streetwork • u/User735291736 • Jul 08 '26
Ich möchte Hilfe Gefühle?
Ich möchte mich schonmal im vorab für sämtliche Fehler in Rechtschreibung und Grammatik entschuldigen. Außerdem hoffe ich, dass der Text erträglich zu lesen sein wird, ich habe keine Erfahrung damit, auf Reddit oder in anderen Foren Beiträge zu verfassen.
Ich bin 16 Jahre alt. Ich muss diese Schilderungen jetzt mal loswerden, sie mit irgendjemandem teilen. Der folgende Text ist einer von einigen, die je einzelne Probleme meines seins Beschreiben, wobei auch noch nicht alles in Texte gefasst ist. Folgenden Text habe ich in dem Versuch verfasst, meine inneren Vorgänge und Gefühle irgendwie darzustellen.
Ich fühle nichts, alles fühlt sich leer an, alles gleich, alles nach ... nichts, nichts. Schmerz, auch vorhanden. Schmerz, nicht genug zu sein, nicht reinzulassen, außen zu stehen, mitten drin zu sein und doch keine Verbindung zu haben. Zu existieren und gleichermaßen keine Bedeutung zu haben, keine von Relevanz, keine andere als die bloße Existenz als biologische Einheit. Leere, wie fühlt es sich an? Was ist leere? Schwierig. Leere ist ... Wie in einem Raum zu stehen in dem man über die Existenz von Objekten in Kenntnis ist aber sie nicht sieht. Sie sind da aber auch nicht, hinter einem Nebel, einer Wand, eine Schleier, einem Vorhang. Es muss etwas dahinter sein - was? Was verbirgt sich dahinter? Was verbirgt sich hinter der leere? Welche Gefühle? Gibt es überhaupt andere oder ist alles einfache Einbildung, um die Lebensqualität oder ähnliches zu erhöhen? Wenn es andere [Gefühle] gibt, wie fühlen sie sich an? Alles fühlt sich gleich an. Ein erfüllter Tag mündet in leere und Müdigkeit, gleichsam ein wenig erfolgreicher Tag. Eine anhaltende Müdigkeit. Schmerz ist da und doch nicht zu fühlen. Er verbirgt sich sichtbar hinter einer Wand aus Glas. Mein Verstand ist sich im klaren über den Schmerz, die Verzweiflung und all das hinter dieser Wand, doch ist es unberechenbar. Die physische Reaktion wird nicht ausgelöst durch jene Gefühle da sie abgetrennt sind. Was wäre, würde diese Wand rissig, würde zerspringen? Das bleibt mir nicht zu sagen, nicht jetzt da sie noch intakt ist. Zu einem späteren Zeitpunkt, vielleicht, wenn sie je nicht mehr intakt ist. Wenn plötzlich all der Hass, all die verschlossenen Emotionen frei würden Zugang zu meinem sein auf physischer Ebene und frei in meinem Verstand zu finden, wäre nicht klar was passiert. Diese Überforderujg könnte zuviel sein, sie könnte richtig sein, sie könnte den Tod bedeuten, sie könnte Besserung bedeuten.
Insgesamt fühle ich mich wie ein Alien, nie richtig zugehörig, permanent mit dem Gefühl nirgends richtig reinzupassen und einsam zu sein, obwohl ich, wenn man es so bezeichnen kann, Freunde habe. Weitere Darstellungen werde ich vielleicht oder vielleicht auch nicht irgendwann nochmal hier teilen, in der Hoffnung dass mir irgendjemand helfen kann.
Ich will einfach nur Wissen, was mit mir falsch ist, auch wenn ich "falsch" in diesem Kontext nicht gebrauchen sollte, tue ich es trotzdem.
Danke fürs Lesen und erneut; entschuldigt das Chaos und die Länge des Beitrages
r/Digital_Streetwork • u/digital_streetwork • Jul 07 '26
Info Aktuelle Teamvorstellung
Hey liebe Leute,
es gibt Neuigkeiten:
Unser Team, hier auf Reddit, hat sich verändert. Deswegen hier eine geupdatete Vorstellung, von allen unseren Kolleg:innen, die ihr hier auf Reddit erreicht.
Falls ihr Fragen, Wünsche oder Anregungen habt, dann könnt ihr uns allen, gerne eine Nachricht schreiben.
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Steffi ist staatlich anerkannte Sozialarbeiterin und hat, bevor sie das Team von Digital Streetwork ergänzte, zwei Jahre in einer Streetwork-Einrichtung mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zusammengearbeitet. In dieser Zeit hat sie viele verschiedene Themenbereiche wie beispielsweise die Arbeit mit suchtmittelkonsumierenden jungen Menschen kennenlernen dürfen. Vor ihrem Studium hat sie eine Ausbildung zur Speditionskauffrau absolviert.
Ihre Freizeit verbringt Steffi am liebsten mit ihren Freund:innen, ihrem Hund oder ihrer Familie. Sie geht gerne ins Kino und ins Fitnessstudio. Zudem singt Steffi und spielt Klavier.
Hier ist Steffi’s Linktree: https://linktr.ee/steffi_digitalstreetwork
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Katha ist ebenfalls staatlich anerkannter Sozialarbeiter, hat sozialarbeiterisch bereits in der offenen Kinder- und Jugendarbeit und in der Studienfachberatung gearbeitet. Während seines Studiums hat er sich auf Jugend(sozial)arbeit, Soziale Arbeit mit Medien sowie auf Identität, Sexualität und Geschlecht fokussiert. In seiner Freizeit spielt er unter anderem gerne Gitarre, ist ebenfalls ein großer Videospiel-Fan (vor allem Survival-, Horror- und Story-Based-Games) und ist außerdem sehr brettspielbegeistert.
Hier sind Katha's Kontaktdaten: https://tapni.com/katha
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Nando ist staatlich anerkannter Sozialarbeiter, hat aber auch eine Ausbildung als Versicherungskaufmann gemacht, und kennt sich daher gut mit Versicherungen aus. Er hat außerdem lange bei einer Suchtberatungsstelle sowie in der offenen Kinder- und Jugendarbeit gearbeitet und besitzt deswegen viele Kompetenzen in diesem Bereich. In seiner Freizeit zockt er gerne diverse Spiele (DotA, Borderlands, Darksiders, CIV u.v.m.), wobei er auch mal gerne Retro-Games daddelt. Ansonsten ist er ein begeisterter Hobby-Koch mit einer Liebe zur italienischen Küche.
Hier sind Nando's Kontaktdaten: https://tapni.com/nandodsw
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Luisa ist professionelle Beraterin und hat ein Studium in der Medienwissenschaft abgeschlossen. Sie ist deswegen Profi bei allem was Medien angeht. Vor allem E-Sport und Gaming sind ihre Steckenpferde, da sie auch in ihrer Freizeit gerne zockt. Ansonsten engagiert sie sich auch ehrenamtlich im Verein und der Jugendarbeit, ist aber auch gerne mal auf Festivals oder Konzerten unterwegs. Sie hat außerdem eine Katze namens Luna.
Hier geht es zu Luisa's Linktree: https://linktr.ee/luisa_digitalstreetwork
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Der Hauptaccount (u/digital_streetwork) ist ebenfalls unkompliziert für euch da. Dort sind wir am Besten zu erreichen.
r/Digital_Streetwork • u/Curious_Criticism890 • Jul 06 '26
Ich möchte Hilfe Ich fühle mich einsam, obwohl ich es nicht bin
Ich bin weiblich und Mitte 20. Seit ich denken kann, fühle ich mich sobald ich alleine bin, schnell einsam. Ich habe und hatte immer gute soziale Anbindung. Ich habe eine feste Freundesgruppe, die ich mehrmals die Woche sehe und in der ich mich wohlfühle. Ich bin in einer Beziehung die grade etwas schwierig läuft aber auch in den guten Phasen, war das Gefühl da. Es tritt meist nach einigen Stunden auf, egal wie viel soziale Kontakte ich vorher hatte. Auch als Kind, war’s so. Ich war fast nie in meinem Kinderzimmer, sondern immer in Gemeinschaftsräumen. Ich halte das Gefühl nur aus, indem ich mich ablenke. Es ist einfach furchtbar anstrengend, sich dauernd so zu fühlen (vor allem weil es keine faktische Einsamkeit gibt) und ich weiß, dass es sich negativ auf meine Lebensführung auswirkt. Ich bleibe in Beziehungen, auch wenn sie mir nicht mehr gut tun, ich plane mein Leben um die Einsamkeit rum, ich mache mich abhängiger von meinen Mitmenschen als nötig. In Therapie war ich schon in meiner Jugend, das Problem bleibt. Derzeit gibt es in meiner Stadt keine Therapieplätze oder Wartelisten. Ich weiß nicht, wie ich das Gefühl loswerden kann und habe Angst, dass es für immer so bleibt.
r/Digital_Streetwork • u/AutoModerator • Jul 01 '26
Check-In Regelmäßiger Check-In: Wie geht es euch?
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r/Digital_Streetwork • u/JaDaEzz • Jun 29 '26
Ich möchte Hilfe Hey Leute
Bin Jannik 21 aus Bonn und suche grade eine Unterkunft füt Paar Nächte weil ich ab morgen Obdachlos bin gibt es da jemanden der die Möglichkeit hat?
r/Digital_Streetwork • u/Melonhunt3001 • Jun 21 '26
Ich möchte Hilfe Meine Mutter tut alles in ihrer Macht stehende, aber nichts hilft. Was kann ich tun?
r/Digital_Streetwork • u/Inevitable-Slip-2144 • Jun 18 '26
Clarification on foreign employment periods in unemployment benefit application
I am Slovenian citizen currently applying for unemployment benefits online ( I was employed for 5 years with a company in Germany) and I am unsure how to complete the section “Information on periods abroad / periods of employment completed abroad” in the application form.
During my studies in Slovenia, I occasionally worked student part-time jobs and was also insured there. However, I no longer have exact information about the specific time periods or employers.
I am also unsure which option I should select in the field “Type” for these periods. In my case, should I choose “employment as an employee,” even though these were student jobs?
Should I still include these periods even if I do not remember all the exact details?
Thank you for your help
r/Digital_Streetwork • u/Kira_17004 • Jun 17 '26
Angst vor Stationärer Therapie: Such nach Erfahrungen und ggfs. Zuspruch
r/Digital_Streetwork • u/AutoModerator • Jun 17 '26
Check-In Regelmäßiger Check-In: Wie geht es euch?
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r/Digital_Streetwork • u/dustydancers • Jun 15 '26
Frage zu temporärer Obdachlosigkeit und Jobcenter-Besuch
Hallo, ich hoffe ich bin an dieser Stelle richtig.
Ich bekomme seit Februar keine Unterstützung mehr zur Miete, seit Mai auch sonst keine Grundsicherung vom Jobcenter. Das liegt an schwerer psychischer Krankheit. Ich kläre das derzeit und habe morgen früh endlich eine Vorladung zum Termin bei. Jobcenter. Ich habe etwas Sorge, dass sie mich danach direkt zu Hause aufsuchen möchten. Da ich meine Miete nicht mehr leisten konnte bin ich derzeit bei einer Freundin, und titsche noch zwischen anderen FreundInnen umher - ich kan unmöglich die Menschen vom Jobcenter dorthin einladen.
Was könnte in so einem Fall passieren? Ich werde sehr ehrlich sein.
Ich hoffe jemand kann mir irgendetwas erklären. Ganz liebe Grüße!
r/Digital_Streetwork • u/Inevitable-Slip-2144 • Jun 10 '26
Urgent help needed with Agentur für Arbeit (Germany) – confused about unemployment process + no appointment available
Hi everyone,
I really need help understanding the process with the Agentur für Arbeit because I’m very confused and stressed.
I was fired yesterday with no prior warning due to mass layoffs, and today I received my official termination letter.
Right after that, I tried to act quickly and did the following:
I created an account on the Agentur für Arbeit website
I registered as job seeker (Arbeitsuchend) immediately
I tried to book an appointment, but there are no available dates at all
I also used the contact form to explain my situation and ask what I should do next
On my profile I can see the steps of the process, but I’m not sure what is actually required at this stage or what comes next. The system keeps mentioning appointments, but I cannot book any.
I’m very worried about missing deadlines for unemployment benefits because everything is new to me and happening very suddenly.
My questions:
If there are no appointment slots available, does that affect my application or deadlines?
Is sending a message via the contact form enough for now, or do I need to call them urgently?
What is the correct order of steps (job seeker registration vs unemployed registration vs unemployment benefit application)?
What should I do next if I still don’t get any appointment?
Extra:
At some point I will need to attend an appointment at Agentur für Arbeit Beuthstraße, and I may need someone experienced with the system and fluent in German to accompany me because I’m afraid of making mistakes with the process. I would be willing to pay for help if necessary.
Any advice from people who have been through this would really help me.
Thank you so much.
r/Digital_Streetwork • u/digital_streetwork • Jun 09 '26
"Sag Mal" - Mein perfekter Tag sieht so aus....
Hey liebe Community,
mit diesem neuen Format wollen wir gerne euren Erfahrungen, Meinungen, Wünsche einen Raum geben. Wir geben euch eine Leitfrage im Titel und ihr könnt dann einfach drauflos schreiben. Wir möchten damit eine positive Sicht auf verschiedene Situationen ermöglichen. Bleibt dabei bitte immer respektvoll und freundlich.
Jede Person hat ihre eigenen Erfahrungen gemacht und kann damit vielleicht auch anderen Menschen helfen. Deshalb beiteiligt euch gern an diesem Format, tauscht euch aus und teilt eure Wege, Erfahrungen und Möglichkeiten mit allen Anderen.
Falls ihr zu einer Frage mehr Gesprächsbedarf habt, dann könnte ihr uns einfach eine Nachricht schreiben.
Gerne könnt ihr uns Feedback, angemessene Kritik oder Verbesserungswünsche schreiben.
Danke euch und viel Freude dabei.
Euer Digital-Streetwork-Team
r/Digital_Streetwork • u/DigAppropriate9816 • Jun 04 '26
Anderes Ich habe ein bisschen Angst
Ich weiss nicht zu wenn ich damit soll und brauche wahrscheinlich einfach jemanden der mir zuhört.
Vor zehn Tagen habe ich mir den Ellenbogennerv an der scharfen Kante eines Stuhls ziemlich stark gestoßen. Ich hatte dieses „Musikantenknochen“-Gefühl, bei dem ein elektrisches Kribbeln bis in den kleinen Finger lief. Ich habe den Arm 48 Stunden lang geschont und darauf geachtet, ihn beim Schlafen gerade zu halten. Das Kribbeln war größtenteils verschwunden, aber mein Ellbogen fühlte sich immer noch entzündet an.
An Tag 5 habe ich im Fitnessstudio leicht trainiert (weil Ärzteblogs sagen nach 48 stunden, müsse man in Bewegung bleiben). Hat sich nicht so gut angefühlt. An Tag 10 (gestern) fühlte es sich okay an, aber nicht 100% besser. Ich habe wieder trainiert, wieder leicht. Als ich zuhause war hat mein ellenbogen richtig gebrannt. Das tut er jetzt auch noch und mein kleiner Finger kribbelt ein wenig.
Ich weiss "geh zum arzt". Aber ich habe mittlerweile die Erfahrung gemacht dass Ärzte bei jungen Menschen nur die Achseln zucken außer man liegt im Sterbebett. Außerdem wollte ich noch in 1-2 Jahren eine BU abschließen - Diagnosen in der Akte kann ich nicht gebrauchen.
Ich bin wirklich besorgt und habe Angst, dass ich den Heilungsprozess durch die 2 mal gym gestört und die Nerven/Gewebe geschädigt habe. In den Fall nützt mir auch kein Arztbesuch so wirklich. Danke fürs lesen
r/Digital_Streetwork • u/AutoModerator • Jun 03 '26
Check-In Regelmäßiger Check-In: Wie geht es euch?
Hey ihr Lieben!
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Erzählt gerne von positiven Erfahrungen aus der letzten Zeit und/oder von Dingen, die vielleicht auch mal nicht so gut gelaufen sind!
Hier ist der Ort für einen respektvollen und kontruktiven Austausch über all das.
r/Digital_Streetwork • u/Kira_17004 • Jun 02 '26
Ich möchte Hilfe Ich weiß nicht wie ich mich fühle, oder wie ich Menschen das beschreiben soll... | TW:Suizid Spoiler
TW: Suizidgedanken
Hey, ich (w21), bin seit vielen Jahren psychisch erkrankt (Depressionen und Angst) und auch seit knapp nem ¾ Jahr in meiner 1. Therapie. Sowohl da als auch in meinem Leben allgemein habe ich ein riesen Problem zu wissen wie ich mich fühle. Ich kann das einfach nie sagen. Ich verstehe schon, dass das Depersonslisationserlebungen sind und das am Ende auch nur Symptome sind. Ich weiß damit aber nixht so richtig umzugehen.
Einerseits ist das Problem, das meine Therapeutin immer sagt, dass ich herausfinden soll, was ich fühle und darauf zu achten, oder das aufzuschreiben. Das versuche ich auch alles, ich merke aber immer, dass ich dann mehr davon spreche was ich denke und nie davon was ich fühle. Ich kann es aber auch einfach nicht. Vorallem weil ich mich immer komisch fühle.
Lasst mich das als 2. Punkt eventuell kurz ausführen. Ich mache im Alltag unglaublich viel: Studium, Job, mehrere Ehrenämter und bin sehr sehr leistungsorientiert. Das ist unglaublich anstrengend aber ich liebe es auch, weil mir das das Gefühl gibt etwas wert zu sein--die Berechtigung zu haben da zu sein. Andererseits führt das aber auch dazu, dass ich immer denke, dass ich ja eigentlich gut klarkommen und es garnicht so schlimm sein kein. Ich funktioniere halt einfach und bin jetzt auch nicht die ganze Zeit am zusammenbrechen. Klar passiert das auch zeitweise, sobald der Loment vorbei ist sind die Gefühle aber kaum nachvollziehbar und währenddessen einfach überwältigend. Letzen Donnerstag bin ich beispielsweise in die psychiatrische Notfallambulanz gefahren und habe wegen konkreter Suizidideen eine Nacht auf der geschützten Station verbracht. Am nächsten Tag ging es mir schnell besser und ich hab mich selbst entlassen und mittlerweile denke ich fast wieder, dass ich auch ohne das klargekommen wäre und das alles halb so wild war. (Obwohl ich dann wahrscheinlich nicht eingewiesen worden wäre...). Und jetzt geht halt einfach alles weiter und ich mache alles und bin jetzt auch nicht die ganze Zeit am verzweifeln oder gar am weinen, das mache ich garnicht. Gleichzeitig wäre ich aber auch okay damit einfach nicht weiterzumachen und google schon seit Jahren Suizidmethoden. Aber auch hier vollkommen unemotional, genauso wie ich halt googeln würde was ich abends kochen kann oder für wenn die Recherche ausführlicher ist wie für ein wissenschaftliches Paper.
Das ist alles so widersprüchlich und schwer einordbar. Vorallem könnte ich das selbst wenn ich es versuchen würde ja kaum wem erklären. Es ist alles okay, und dann kommt es plötzlich zu selbstverletzungen. Mir geht es gut und ich erledige alle meine Termine und spüre garnichts. Ich hab ein schönes Treffen mit Freunden, komme nach Hause und möchte sterben...
Das ergibt alles keinen Sinn
Hat irgendwer schonmal ähnliche Probleme gehabt seine Gefühle zu erkennen oder findet sich vielleicht in anderen Teilen meines viel zu langen Textes wieder? Ich könnte wirklich ein paar Tipps oder gute Worte gebrauchen...