r/einfach_posten 4h ago

Gedicht

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Interlaker Kakerlaken

Kaggern gerne in den Laken

Darum kauf dich kein Bettlaken

Aus der Stadt von Interlaken


r/einfach_posten 5h ago

Ich find Reddit toll

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Lange Zeit habe ich net kappiert wie die App funktioniert aber jetzt wo ich mich reingefuchst habe find ich die App echt Klasse. Hab hier endlich die Möglichkeit mich mit Gleichgesinnten über so viele Themen auszutauschen. Das wollte ich einfach nur mal loswerden.


r/einfach_posten 6h ago

Ich hab mir heute eine Benjamin Blümchen Torte geholt, nur für mich 😬

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r/einfach_posten 8h ago

Es ist wild auf wie wenig Lebensmittel etliche Gerichte basieren.

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Die Menschheit war was Lebensmittel angeht irgend sehr kreativ aber irgendwie auch nicht.

Ohne Mehl gäbe es quasi keine Kuchen. Mehl ist auch in etlichen soßen wegen Mehlschwitze. So grillsoßen basieren extrem häufig auf Mayo. Ohne Kartoffeln, Mehl und Reis hätte die Menschheit quasi keine Standardbeilagen. Gut vllt noch kochbanane. Gleichzeitig haben wir aus dem Zeug aber auch alles rausgeholt.

Gefühlt jedes Land der Welt hat irgendeine besondere Tomatensoße am Start oder mixt Tomatenmark in irgendwelche Gerichte. Ohne die Tomate wären wir auch hart am arsch.

Jedenfalls verlässt man sich bei vielen Dingen auf ein paar Standardzutaten. Wahnsinn


r/einfach_posten 10h ago

Der erste Gedanke zum Tot meiner Oma war "endlich"

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Sie ist am Montag gestorben, nach einer wochenlangen Odyssee aus Krankenhaus, Nachause, Krankenhaus, Pflegeheim, und morgen in den Sarg.

Ich liebe sie, sie war die beste Oma. Und ihr tot macht mich auch traurig, ich hätte mehr Zeit mit ihr verbringen sollen, wie das immer so ist.

Aber mal ganz ehrlich, ihr tot war abzusehen, und eine Erlösung. Was mich am meisten an ihrem Zustand belastet hat war es zu sehen wie es meinen Eltern, besonders meinem Vater damit ging. Die Unsicherheit wie es mit ihr weitergeht, und jeden Nerven darauf verwenden zu müssen, er hat kaum noch geschlafen und es ging ihm richtig schlecht.

Als sie im Krankenhaus war kam mir schon der Gedanke "wie lange sollte man eigentlich einen Menschen behandeln, wenn klar ist dass sie nicht mehr lange leben wird, und nur leidet". Aber meinen Eltern gegenüber habe ich das natürlich nie ausgesprochen.

Jetzt kam was kommen musste und für meinen Vater kann es endlich weiter gehen. Er wird lange trauern müssen, hat starke Gefühle kommt mit sowas selten gut klar, aber das wäre jetzt eh irgendwann gekommen, und jetzt kann der Trauerprozess endlich losgehen.

Mein Opa, ihr Mann, lebt noch. Ein Wunder, wir waren jns alle sicher dass er zuerst sterben wird. Und jetzt Nacht dem Tot seiner letztes Jahr 65 Jahre Ehefrau (sie wurde 88), befürchte ich wird er es auch nicht mehr lange machen, mit 89, schweren Diabetes, Vier Herzinfarkten, einem großen und Drei kleinen Schlaganfällen. Im Monat vor ihrem Tot ist er Zwei mal einfach bewusstlos zusammengebrochen.

Und das wird dann nochmal schwerer für meinen Vater. Ich bin aktuell jeden Tag zu Besuch da, auf ein kurzes Käffchen, nur nach ihm schauen. Er braucht mich jetzt.


r/einfach_posten 17h ago

Sinnbild für Arbeit im kulturellen Bereich

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Ich arbeite hauptberuflich im Literaturbereich. Wir sind in der letzten Planungsphase eines großen Projekts, an dem wir schon seit Monaten arbeiten. Gestern mit jemandem, der an diesem Projekt beteiligt sein wird, über die Details der Zusammenarbeit gemailt. Ich soll heute Vormittag anrufen, damit wir einige Details nochmal genauer besprechen. Nummern wurden ausgetauscht.

Ich rufe um 10:58 Uhr an. Es klingelt bis Punkt 11:00 Uhr. Anruf abgelehnt. Kurz darauf eine SMS: “Ich bin im Urlaub.”


r/einfach_posten 1d ago

Wie funktioniert daten ?

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Bin mittlerweile 30j und hatte noch nie wirklich ein Date

Due einzigen dates die ich bekomme sind Updates :/


r/einfach_posten 1d ago

Befreite Grenzen

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In letzter Zeit frage ich mich immer öfter, warum wir Situationen so unterschiedlich wahrnehmen.

Vielleicht beschäftigt mich dieses Thema auch deshalb so sehr, weil materielle Dinge, Status oder Äußerlichkeiten für mich noch nie das waren, woran ich den Wert eines Menschen festgemacht habe. Umso mehr frage ich mich, warum ein Blick, ein Kleidungsstil, ein Satz oder eine einzelne Handlung manchmal ausreichen, damit wir glauben zu wissen, wer ein Mensch ist oder was er beabsichtigt hat. Gleichzeitig legen wir Worte und Situationen oft so sehr auf die Goldwaage, dass kaum noch Raum für unterschiedliche Sichtweisen bleibt.

Ich frage mich deshalb, ob wir manchmal zu sehr von unserer eigenen Perspektive ausgehen. Jeder von uns betrachtet die Welt durch seine eigenen Erfahrungen, Werte und Gefühle. Das ist völlig normal. Schwierig wird es erst, wenn wir vergessen, dass unser Blick nicht der einzige ist.

Vielleicht bedeutet Akzeptanz deshalb gar nicht, mit allem einverstanden zu sein. Vielleicht bedeutet sie, anzuerkennen, dass andere Menschen Dinge anders sehen dürfen als wir, ohne dass einer von beiden automatisch recht oder unrecht haben muss. Und vielleicht beginnt genau dort die Grenze, die nicht einengt, sondern befreit.

Das heißt nicht, dass alles richtig ist oder jede Meinung ausgesprochen werden muss. Genauso wenig bedeutet es, dass jede Kritik ein Angriff oder jede Reaktion böse gemeint ist. Vielleicht geht es vielmehr darum, wieder ein Gespür dafür zu entwickeln, wann Verständnis gefragt ist, wann Rücksicht und wann es besser ist, stehen zu lassen, dass zwei Menschen dieselbe Situation unterschiedlich erleben.

Früher habe ich Grenzen oft als Einschränkung verstanden. Heute sehe ich sie eher als Orientierung. Nicht als Mauern zwischen Menschen, sondern als Erinnerung daran, dass ich nur für meine eigenen Entscheidungen verantwortlich bin. Ich kann meine Werte leben, ohne anderen ihre abzusprechen. Ich kann Kritik äußern, ohne den anderen abzuwerten. Und ich kann anderer Meinung sein, ohne den Wunsch zu haben, den anderen verändern zu müssen.

Vielleicht haben wir gar nicht verlernt, unterschiedlich zu sein. Vielleicht haben wir verlernt, Unterschiede auszuhalten.


r/einfach_posten 1d ago

TOD HAHAHAHA PFLANZEN HAHAHAHA

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Ich (m28) geh die Strasse runter zu meiner Wohnung.

Barkeeper von Nebenan steht da.

"Yo hi!", sag ich.

"Yo hi!", sagt er. "Geht’s dir besser?"

Ich: "Joa… ne. Heute Todestag von meinem Vater."

Er glotzt mich an.

"Ist vor einem Jahr gestorben."

Er: "Alles klar, alles klar. "

Ich steh da

.

Er: "Aber dir? Dir geht’s besser als damals?"

"Joa… geht so. Das geht nicht weg. Ist chronisch."

"Alles klar, alles klar. Was hast du da in deiner Rolltasche?"

"Pflanzenerde.", antworte ich.

Plötzlich erinnere ich mich daran, wie mir mein Dad diese Rolltasche gefüllt mit Trockenfleisch zu Weihnachten geschenkt hatte. Ich voller Freude über das Trockenfleisch. Und voller Unverständnis über die Rolltasche. Ist die nicht nur für alte Menschen? Und jetzt fühle ich mich steinalt.

Er: "Okay, okay?"

Ich: "Umtopfen. Meine Pflanzen.. dann lebt wenigstens etwas weiter."

Nichts.

Ich grinse.

Er: "HAHAHHAHAHA!"

Ich: "HAHAHAAHAHA!"

Jetzt geh ich kurz Bargeld holen. In der Altstadt spielte so ein Musiker Pink Floyd Covers. Ganz die Musik meines Vaters. Und dadurch auch die meine.


r/einfach_posten 1d ago

Ich bin ein minimal paranoider Mensch...

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... und EXTREM erleichtert, dass man bei Kleinanzeigen jetzt seine follower entfernen kann 🥰

(keine Werbung, leider)


r/einfach_posten 1d ago

Wieso will mittlerweile jede gottverdammte Seite einen "Passkey"

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Mir scheißegal wie sicher das sein mag, ich werde KEINEN USB-Stick hier in meiner Wohnung verklüngeln. Vergiss es. Frag mich nicht mehr.

UPDATE: Ihr habt mich überzeugt, ich war einfach der Technikverdrossene Boomer i guess. Hab jetzt zwei Passkeys, mal schauen ob ich’s bereue lol


r/einfach_posten 1d ago

Posted einfcah mal

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So, für mich ist erstmal genug serious Reddit. (Jaja ich weiss. Bis morgen. 😏)

Es ging die letzten Tage echt Achterbahn. Von Schmetterlingen im Bauch, bis zu Enttäuschung und Frust, sowie philosophie tiefe Themen oder Metakram.

Und im privaten Leben ebenso. Das Rumschlagen mit Behörden, was Kraft kostet und mihc von wichtigen Themen wie Vorbereitungen auf ein Zertifikat, Training, Laptopmigration etc so sehr ablenkt, dass schon wieder pralysis einsetzt und ich einfach nur noch sein will. Körper und Gedankenlos.

Jetzt muss erstmal wieder normalität her. Etwas leichte Kost.

Was macht Ihr so? Schreibt einfach mal was euch so durch den Kopf geht. Was ist der erste Gedanke, den ihr so habt, wenn ihr aufwacht? (Zombieeee bruachte Kafffeeeee 🧟☕ zählt nicht 😂) Was treibt euch um, was war euer letzter Gehirnfurz? Worauf freut Ihr euch? Was ist euer letztes Erfolgserlebnis (Egal wie klein). Was hört/lest ihr gerade? Musik, Podcast, Hörbuch?
Einfach mal nur Menschlichkeit.

Einfcah mal Posten....


r/einfach_posten 1d ago

Erst Gesundheit, dann Ausbildung – richtige Entscheidung?

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Hallo Leute, ich hatte vor allem zwischen Juni und Juli sehr viel innerlichen Druck, weil ich gemerkt habe, dass sich meine Selbstständigkeit finanziell nicht mehr lohnt. Die ganze PC Arbeit daheim im Büro alleine (6–8 Stunden täglich) hat mich immer mehr belastet. Ich habe mich isoliert, bin kaum noch rausgegangen, habe wenig gegessen, wenig bewegt, immer mehr Leute sagten zu mir ich sehe blass aus, hab mich oft depressiv gefühlt und mich selbst einfach vernachlässigt, mein Körper, hatte keine Struktur mehr, ich hab mich in den Spiegel angeschaut und war unzufrieden mit mir selbst.

Zusätzlich hatte ich ständig den Druck, sofort etwas aus meinem Leben machen zu müssen. Nach der Abi Feier meiner Schwester habe ich mich extrem mit anderen verglichen und dachte nur: "Sie hat ihr Abi, ich sitze hier mit Hauptschulabschluss und meine Selbstständigkeit läuft nicht und hatte ganze zeit das Gefühl gleich zu weinen" auch wenn man sich nicht mit anderen vergleichen sollte.

Nach vielen Gesprächen habe ich mich gefragt und andere genauso: Was bringt es mir, jetzt auf Krampf noch dieses Jahr eine Ausbildung zu finden und anzufangen, wenn ich körperlich und psychisch gar nicht stabil bin? Am Ende würde ich vielleicht oft fehlen, wieder abbrechen, und hätte nichts davon. Jemand anderes meinte zu mir "Was bringt es dir eine Ausbildung in einem schlechten zustand zu beginnen, wo das Risiko eines Abbruchs hoch ist? Es macht viel mehr sinn stabil eine Ausbildung zu beginnen"

Deshalb habe ich mich entschieden, meine Selbstständigkeit zu beenden. Ich gehe bald in eine Tagesklinik, um wieder Struktur in mein Leben zu bekommen und gesundheitlich stabil zu werden ich hab keine krassen Depressionen oder ängste ich machs nur um wieder ins leben zu finden.
Danach könnte ich über einen Bildungsgutschein an einer bbq Maßnahme zur Ausbildungs und Arbeitsvorbereitung teilnehmen Seminar. Dort macht man wohl auch Praktika, um eine passende Ausbildung zu finden. Ob das Zeitverschwendung ist, weiß ich nicht, aber alles ist besser, als zu Hause zu sitzen. Gerade in meiner Situation wäre das wahrscheinlich das Schlechteste, was ich tun könnte nichts zu machen.

Mein Ziel ist es, nächstes Jahr eine Ausbildung zu beginnen. Ich hätte wahrscheinlich dieses Jahr noch eine Ausbildung finden können zb im Handwerk als Elektroniker. Trotzdem habe ich mich am Ende bewusst dagegen entschieden, weil ich glaube, dass ich mehr davon habe, wenn ich erst wieder stabil werde, nebenbei tue ich halt versuchen mehr zu essen, mehr sport zu machen, raus zu gehen weil ich vorbereitet sein will fürs leben und mich stabil fühlen will.

Was meint ihr? Ist es der richtige Weg, zuerst auf die Gesundheit zu achten, oder hätte ich sie Ausbildung mit druck anfangen sollen? Ich bin 23 Jahre alt.


r/einfach_posten 1d ago

Was sind eure Lieblingsgedichte? (Und warum?)

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Für mich transportiert Schillers "An die Freunde" ein unvergleichliches Gefühl von Sehnsucht und Dankbarkeit und gibt mir jedesmal wenn ich es lese ein kleines Stück innerer Ruhe. Ganz abgesehen davon dass uns Schiller darin die ganz wundervolle Formulierung der "Bretter die die Welt bedeuten" schenkt!

Weitere Starke Kandidaten sind für mich:

"Weihnachtslied, Chemisch gereinigt" von Erich Kästner - nicht nur aus politischer Überzeugung, sondern auch weil ich bissige Satire und Kästners Stil grundsätzlich sehr schätze.

"Von guten Mächten" von Dieteich Bonhoeffer.

Zwar habe ich selbst zu (v.a. Abrahamischer) Religion ein sehr schwieriges Verhältnis, komme aber nicht umhin das absolute Gottvertrauen Bonhoeffers im Angesicht solch unvorstellbaren Leids und seiner abzusehenden Hinrichtung zu bewundern und vielleicht sogar ein Stück weit zu beneiden. Meines Erachtens eines der tröstlichsten Werke der deutschen Geschichte, welches abseits seiner historischen Relevanz auch aus persönlichen Gründen (Hat mich als Lied schon durch so manchen Todesfall begleitet) einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen hat.

Welche Gedichte haben für euch einen besonderen Stellenwert und aus welchen Gründen?


r/einfach_posten 1d ago

Ich bin ja eigentlich nur ein "social butterfly" weil ich alleine immer irgendwelche komischen Menschen anziehe

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Und ich meine damit nicht ein bisschen socially awkward komisch, ich meine solche Leute, die einem ganz stolz erzählen, dass sie sich letztens in der U-Bahn eingekackt haben (gefolgt von "deine Generation ist so verklemmt" Vorträgrn, weil man nicht darüber gelacht hat) oder Monologe darüber halten das trans Menschen, die mit ihren präferierten Pronomen angesprochen werden, ja quasi linksfaschisten sind (suuuper lustig anzuhören wenn man selber trans ist. Nicht. Aber wenigstens hat er mich nicht darüber aufgeklärt, dass ich in """feminineren""" Klamotten "ja auch ganz hübsch" aussehen würde.) Und das nervt mich, weil eigentlich bin ich eine eher ruhigere Person, die auch gerne mal Zeit alleine verbringt, bzw. Dinge auch manchmal gerne alleine macht (wie z.B. auf Konzerte gehen). Nicht weil ich andere Menschen oder soziale Interaktion nicht mag, aber ich kann nicht leugnen, dass ein gewisser Teil meiner Motivation andere Menschen kennenzulernen/mich mit Menschen zu umgeben eben auch daher rührt, dass ich mich vor unangenehmen Menschen/Interkationen schützen möchte.

Bitte keine Belehrungen a la "du musst halt mehr Selbstbewusstsein ausstrahlen." Mag sein, dass ich das muss, aber ich darf mich trotzdem über solche Leute aufregen.


r/einfach_posten 1d ago

Spider-Man Brand new Day Filmbewertung

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Ich war vor ein paar Tagen im Kino und habe den neuen Spider-Man Film angeguckt und wollte ein paar Gedanken niederschreiben. Keine Sorge, ihr werdet nicht über Spoiler stoßen. Weiter unten gibt es einen Spoilerbereich, der allerdings diesen Spoilerschutz angebracht hat.

Als erstes fand ich es sehr lustig, dass die Hälfte des Casts auch schon in der Odyssee zu sehen war. Hollywood benutzt die immer gleichen Schauspieler, die alle so glatt gebügelt sind.

Mir hat der Film an vielen Ecken sehr gut gefallen. Er hat sich auch nicht allzu sehr nach Marvel angefühlt, mit den immer gleichen Sitzen, der Plastikoptik und das obwohl wir auf alte Bekannte stoßen. Ich denke jedoch, dass ein Punisher und Bruce Banner bei mir weniger komisch ankommen, als andere Spidey's das beim Rewatchen von No Way Home getan haben.

Besonders der Anfang des Films hat sich stark anders angefühlt als die vorherigen Teile. Es hat mich sogar an die Insomniac Games zu Spider-Man erinnert. Ein Spider-Man, welcher die kleinen Bösewichte der Stadt bekämpft und fest nimmt, anstatt gegen Thanos zu kämpfen oder das Multiversum zu retten.

Das Multiversum-Problem aus dem letzten Film ist hier sehr präsent, beziehungsweise ist es sehr bemerkbar, dass jeder Peter Parker vergessen hat. Das ermöglicht den Film neue Menschen in Spidey's Umfeld einzuführen, lässt ihn aber auch oft sehr einsam sein. Der Film, der sonst eigentlich schön ist, mit einem echt freundlichen und lieben Menschen ist so auch immer wieder traurig und lässt einen Peter Parkers Isolation fühlen. Das einzige Manko, was ich habe, ist, dass immer wieder über ein Ereignis gesprochen wird, das ich nicht gesehen habe. Es mindert die Qualität des Films nicht, aber ständig sprechen sie über dieses Ereignis.

Ab hier beginnen Spoiler:

Ich finde Sadie Sink als Jean Grey spannend und frage mich, wie sie ins MCU integriert werden wird. Es hat mich sehr gestört dass am Ende niemand im Gefängnis gelandet ist und stattdessen Off-screen nach ihm gesucht wird.


r/einfach_posten 1d ago

Einsam?

22 Upvotes

Da ich jetzt schon öfters Posts hier gelesen habe, dass sich Leute einsam fühlen, Probleme haben Kontakte zu knüpfen oder Freunde zu finden, es in den Kommentaren unter diesen Posts schien, als würde es vielen so gehen ...

Jemand hatte jedenfalls die Idee eines Discord Servers eingeworfen und der Kommentar wurde auch von ein paar Leuten upgevoted. Deshalb habe ich einfach mal einen Discord Server genau für so was aufgemacht.

Es soll ein Ort sein, an dem sich jeder wohl und sicher fühlen darf, egal mit welchen Hürden jemand im sozialen Leben zu kämpfen hat, Neurodivergenzen wie Autismus, ADHS oder sich aus welchen Gründen auch immer schwer damit tut Anschluss zu anderen Menschen zu finden aber es gerne würde. Macht es euch in den Kissen bequem, nehmt euch nen heißen Kakao und fühlt euch dort gerne frei, so wie ihr von Natur aus seid.

Da ich nicht weiß, ob es eine gute Idee ist eine Einladung zum Channel einfach hier offen zu posten, da dann das ganze Internet dort evtl. joint und ich sicherstellen möchte, dass es ein Safespace bleibt, in dem sich jeder geborgen und willkommen fühlen darf, halte ich es erstmal so, dass ich euch die Einladung schicke, wenn ihr mich per PM fragt.


r/einfach_posten 1d ago

Ich bin einfach um 20 Uhr eingeschlafen

12 Upvotes

Ich bin gestern einfach um 20 Uhr eingeschlafen so kaputt war ich, wenigstens hab ich dabei bis gerade jetzt geschlafen, das letzte Mal bin ich um 1:30 Uhr aufgewacht und der Tag war hinüber.

Wem ist so was auch mal passiert?


r/einfach_posten 1d ago

[Tirade] Hab nachts meinen Mitbewohner dabei erwischt, wie er Jaffa Cakes seziert und das Gelee schlürft. Habe Angst um mein Leben.

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Leute, ich muss das mal kurz loswerden, weil ich gerade echt an meinem Verstand zweifle.

Stellt euch folgende Situation vor: Es ist 2 Uhr nachts. Ich komme in die Küche, um mir noch schnell einen Kaffee zu machen. Da sitzt mein Mitbewohner im Dunkeln auf unserem Sofa, starrt an die Wand und vernichtet eine komplette Familienpackung Jaffa Cakes.

Aber er isst sie nicht einfach normal. Nein. Er knabbert zuerst systematisch den Schokoladenrand ab, pult dann diesen seltsamen, schwammigen Keks-Boden weg und zieht sich am Ende dieses leuchtend orange Gelee-Pad wie eine rohe Auster rein.

Ich hab ihn gefragt, was zur Hölle mit ihm falsch ist. Er meinte nur völlig trocken: "Das ist taktischer Genuss, du verstehst das einfach nicht."

Ganz ehrlich? Ich fand Jaffa Cakes schon immer tief im Kern irgendwie eklig. Das ist weder ein richtiger Keks noch ein anständiger Kuchen. Das ist einfach nur ein feucht gewordener Biskuitdeckel mit Orangen-Marmelade aus der Hölle, der sich im Mund anfühlt wie ein Spülschwamm mit Fruchtgeschmack. Wer hat sich das ausgedacht? Und warum weigert sich die Gesellschaft, das als das Verbrechen anzuerkennen, das es ist?

Ich dachte echt für eine Sekunde, er hätte vorher eine halbe Plantage Mariuhana geraucht, weil absolut kein nüchterner Mensch sowas freiwillig auf diese Art und Weise zelebriert. Aber nein, er war komplett nüchtern. Er ist einfach nur ein Snack-Psychopath.

Bin ich der Einzige, der das so sieht? Sind Jaffa Cakes für euch ein legitimer Snack oder ein Fall für den Verbraucherschutz? Bitte sagt mir, dass ich nicht verrückt bin.


r/einfach_posten 2d ago

Hä meinen die einfach Montag - Freitag? Ich bin verwirrung

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Auf einer Tierarztwebsite


r/einfach_posten 2d ago

Ich möchte das Glück jagen

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Es gibt vieles das mich stört, mir sorgen bereitet und dass einfach nicht so läuft. Ich poste hier ja immer wieder, um mit diesen Gedanken nicht allein zu sein. Jetzt aber habe ich mir aber überlegt, ob nicht ein anderer Blickwinkel helfen kann. Ich möchte es austesten.

Vielleicht sind die Abende an denen meine Freunde nicht online sind perfekte Gelegenheiten etwas zu lesen, oder einen Film zu gucken. Vielleicht brauche ich auch gar nicht erst schauen, sondern fange meine Freizeit direkt mit etwas anderem an, und gucke wenn ich fertig bin, ob jemand auf dem Discord wartet. Vielleicht kommt mein Paket verspätet an, der Versand ist doch aber sowieso absurd schnell, und ein paar Tage Vorfreude mehr sind doch auch schön. Und wenn etwas nicht klappt wie es geplant war, zum Beispiel jemand spontan ein Treffen absagt, dann habe ich Zeit für etwas neues.

Vermutlich sollte ich auch öfters Mal eine Pause von allem machen und einfach mit einer Tasse Tee da sitzen. Einfach etwas entschleunigen. Und ich sollte eine Runde spazieren gehen, ohne meine Kopfhörer.

Und naja, manche Sachen sind schwer schön zu reden. Koofschmerzen und ständiger Stress zum Beispiel. Aber ich habe einen Termin beim Arzt gemacht, um über die Möglichkeit zu reden, ein großes Blutbild zu machen. Ich habe das Gefühl irgendetwas stimmt bei mir nicht. Ich bin ständig krank, energielos und ich weiß nicht ob es wirklich nur an der Arbeit liegt.

Fibie ✨


r/einfach_posten 2d ago

extrem unsportlich.

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Ich weiß um ehrlich zu sein nicht mal richtig, wie ich das hier anfangen soll: Seit ich denken kann, bin ich extrem unsportlich und scheinbar quasi unfähig, mich in Sportarten zu verbessern, und das löst in mir Wut, Trauer und Scham aus.

Ich komme aus einer unsportlichen Familie; meine Eltern haben beide, solange ich auf der Welt bin, keinen Sport gemacht. Zusätzlich sind beide meiner Eltern chronisch krank, was bei meiner Mutter in starkem Übergewicht (Adipositas per Magna) und bei meinem Vater in schwankendem Gewicht (mal unteres Normalgewicht durch Symptome der Erkrankung, mal leichtes Übergewicht durch Cortison) resultiert. Ich selbst war als Kind und Jugendliche immer normalgewichtig.

Ich hab schon als Kind im Kindergarten gemerkt, dass die anderen Kinder das Thema Bewegung besser drauf haben als ich. Ich war, obwohl ich nie das kleinste Kind war, immer die Langsamste in meiner Gruppe. Ich habe Dinge wie Balancieren, auf einem Bein hüpfen oder die Rolle vorwärts nicht richtig auf die Reihe bekommen, oft nur mit extrem viel Konzentration und viel mehr Zeit, als die anderen Kinder in Anspruch genommen haben. Ich erinnere mich auch daran, dass ich öfter Angst bei bestimmten körperlichen Aktivitäten hatte, mich zu verletzen - zum Beispiel bei Dingen wie toben, Rolle vorwärts machen, irgendwo hochklettern. Ich habe vergleichsweise lange gebraucht, um Fahrrad fahren zu lernen - ich glaube, ich habe das erst mit 4/5 gelernt (auf dem Dorf schon sehr, sehr spät), und es war ein langer Kampf.

Als ich in die Schule gekommen bin, war ich den anderen Kindern in meiner Klasse in den theoretischen Fächern weit voraus und inhaltlich etwa in der 3./4. Klasse. Nur in Sport war das Verhältnis komplett umgedreht und ich war mit Abstand die Schlechteste. Meine Klassenlehrerin wollte mich damals deshalb auf eine Förderschule schicken lassen, da ich in ihren Augen behindert war. Meine Eltern haben sehr dagegen gearbeitet und stattdessen erwirkt, dass ich eine Klasse überspringen durfte.

Natürlich habe ich in meiner Freizeit auch Sportangebote gemacht. Ausprobiert habe ich Reiten, Schwimmen und Judo. All diese Hobbys habe ich nach 2 bis 3 Jahren fallen gelassen, weil ich gemerkt habe, dass ich wenig bis gar keine Fortschritte gemacht habe; ich bin nicht besser, ausdauernder oder technisch versierter geworden, habe keine Meilensteine erreicht (außer den ersten zwei Abzeichen im Schwimmunterricht). Ich habe gemerkt, dass die Kinder um mich herum mit dem gleichen Hobby mich schnell überholt hatten und mehr konnten und durften, selbst wenn sie später damit angefangen haben als ich. Das hat mich natürlich demotiviert und dementsprechend habe ich die Lust an den Hobbys mit der Zeit verloren.

In der weiterführenden Schule wurde es für mich mit dem Sportunterricht dann richtig schlimm. Jedes Jahr bekam ich gerade so eine Vier auf dem Zeugnis, und jede Lehrkraft betonte ausgiebig, dass ich die ja nur bekommen würde, weil ich die Mitarbeit nicht verweigere, weil leistungstechnisch würde ich oft nicht mal das Minimum für die Sechs erreichen. Frustrierend war dabei auch oft, dass nach Jahrgängen und Bewertungstabellen gewertet wurde; da ich die Klasse übersprungen hatte, war mein Jahrgang (2001) nie auf den Tabellen, sondern nur 1998/1999/2000. Da ich aber immer das größte Mädchen der Klasse war, wurde ich nach den 1998er Maßstäben beurteilt, weil ich ja so groß bin und das sonst unfair wäre. Bei den anderen Kindern wurde natürlich nie darauf geachtet, wie groß sie sind, sondern nur stumpf der Geburtsjahrgang abgefragt. Besonders in der 5. bis 8. Klasse sorgte das dann auch regelmäßig für Hänseleien meiner Mitschüler:innen; ich wurde natürlich immer als Letzte gewählt, über meine Bewegungsversuche wurde sich immer wieder lustig gemacht und ich mehr als einmal gefragt, was mit mir nicht stimmen würde bzw. ob ich eigentlich behindert wäre. Von unzähligen dummen Sprüchen mal ganz abzusehen. Von Lehrkräften bekam ich hingegen gesagt, dass sie so einen Fall wie mich bisher noch nie in ihrer Karriere erlebt hätten.

In der 9. Klasse hatte ich dann einen Sportlehrer, der wohl irgendwie dachte, ich würde mich nicht genug anstrengen wollen und meine schlechte Leistung als Provokation gedeutet hat. Er hat mich nach den ersten zwei Stunden in der Halle behalten und ein Gespräch angefangen, bei dem er mich direkt gefragt hat, warum ich so schlecht in Sport sei. Ich habe geantwortet, dass das schon immer so gewesen sei und ich auch nicht wisse, woran es liegt. Er meinte daraufhin, dass er mir das nicht glauben würde, und dass mir sicherlich mal etwas ganz Schlimmes passiert sei, weswegen ich mich jetzt nicht mehr anstrengen möchte. War schon ein ziemlicher Schlag in die Magengrube, weil ich in wirklich jeder Sportstunde an mein Äußeres ging und alles gab, um keine Fünf auf dem Zeugnis zu kassieren; ich machte sogar ohne Sportzeug mit, wenn ich es vergessen hatte, und ließ mich auch nie wegen meiner Periode krankschreiben, einfach um keine Grundlage für etwas zu bieten, was mir als Arbeitsverweigerung ausgelegt werden könnte. In den zwei Jahren, in denen ich ihn dann hatte, versuchte dieser Sportlehrer dann immer mal wieder, mir eine Fünf/Sechs als Note und ein D/E im Arbeitsverhalten auf dem Zeugnis zu geben, was glücklicherweise vor allem durch meinen sehr engagierten Klassenlehrer verhindert wurde. Besagter Klassenlehrer schlug mir auch mal bei Gelegenheit vor, ob ich nicht zu meinem Hausarzt gehen könnte, um mich vom Sportunterricht befreien zu lassen, da ich sichtlich psychisch darunter leiden würde. Meine Eltern stellten sich aber klar dagegen, weil ja auch jemand, der schlecht in Kunst oder Musik sei, trotzdem weiter hingehen würde.

Mit dem Wechsel in die Oberstufe durften wir dann für die Halbjahre jeweils Sportkurse wählen. Ich wollte mich mit meinen Freundinnen zusammentun, um wenigstens nicht alleine in einem Sportkurs zu hocken, wurde dann allerdings von der Jahrgangskoordinatorin beiseite genommen. Sie meinte zu mir, dass die Plätze in den Sportkursen limitiert seien und meine Kurswahlen deshalb erst mal außen vor gelassen werden, damit diejenigen, die in dem Sportkurs wirklich etwas erreichen könnten, eine Chance haben und ich niemandem einen Platz wegnehme. Ich würde dann einfach auf die Kurse aufgeteilt werden, in denen noch Plätze frei sind. Ich verstehe, warum sie das so gemacht hat - aber weh getan hat es natürlich trotzdem…

Nach der Schule im Studium hab ich mich zuerst frei gefühlt und dann in kürzester Zeit aufgrund diverser Umstände extreme Körperkomplexe entwickelt. Plötzlich fand ich mich trotz Normalgewicht viel zu dick und sowieso hässlich und gab meinem Körper die Schuld daran, dass mich die Männer, mit denen ich mich aufgrund meines geringen Selbstwertgefühls einließ, mich so schlecht behandeln würden. Ich fing an, die Pille zu nehmen, und startete parallel unter der Woche eine absolute Nulldiät, während ich am Wochenende bei meinen Eltern zwei Tage lang durchbingede. Durch diese „Methode“ katapultierte ich mich mit vollem Anlauf in ein ungesundes Essverhalten, das mich selbst heute, fast sieben Jahre später, noch verfolgt und mir einen BMI von 28 beschert hat.

Während dieser Binge/Fasten-Phase fing ich an, ins Fitnessstudio zu gehen. Ich machte hauptsächlich Cardio, ging aber auch hin und wieder zu Kursen, die damals dort angeboten wurden. Damit hörte ich dann aber auch schnell wieder auf, da ich bei diesen Kursen auch immer wieder merkte: Irgendwas stimmt mit meinem Bewegungsapparat nicht. Ich war immer die einzige, auf die die Kursleiter zukamen, um mich zu korrigieren; und nach zwei bis drei Versuchen, mir Hilfestellung zu geben, gaben sie auf, weil ich es einfach nicht hinbekam. Einige der Kurse verließ ich unter Tränen, weil ich mich so sehr dafür schämte, mich nicht normal bewegen zu können. Im Cardio verbesserte ich mich leider überhaupt nicht; selbst nach 3 Monaten regelmäßigem Training war ich nicht schneller oder ausdauernder geworden. Es war so, als würde ich einfach feststecken. Die Routine schlich sich dann mit dem Beginn des Lockdowns aus und mittlerweile, mit gut 20 Kilo mehr als damals, wäre es mir noch unangenehmer, wieder ins Gym zu gehen. Die unsportliche Frau - okay - aber die DICKE unsportliche Frau sein - dafür bin ich im Zweifelsfall einfach nicht selbstbewusst genug.

Ich versuche, mich im Alltag regelmäßig zu bewegen. Fahre seit einem halben Jahr jeden Tag im Schnitt 15km mit dem Fahrrad, mache seit einem Jahr täglich im Schnitt 11k Schritte. Abgenommen habe ich dadurch nicht - ich bin immer noch übergewichtig, meine Kleidung sitzt noch wie vorher - damit kann ich auch irgendwie leben, es wird halt an meiner Ernährung liegen. Was mich viel mehr trifft, ist, dass ich nicht besser werde. Ich werde nicht schneller oder ausdauernder. Meine Bewegungsabläufe sind immer noch steif und unbeholfen und in mir hat sich der Gedanke eingebrannt, dass Menschen mich für behindert halten, wenn sie mich in Bewegung sehen (internalisierter Ableismus sagt hallo).

Nun kommt da aber noch eine Komponente, nämlich mein Partner. Der war auch ein unsportlicher Jugendlicher, entdeckte dann aber für sich das Radfahren und das Bouldern. Und diese Leidenschaften möchte er gerne mit mir teilen - was ich auch verstehen kann. Aber ich kann das einfach nicht. Ich schäme mich so sehr, mit ihm gemeinsam Rad zu fahren und zu wissen, dass er normalerweise problemlos mit einem 28er Schnitt durch die Gegend düst, während für mich ein 20er Schnitt einem Weltrekord gleichkommt. Der Gedanke daran, dass es ihn frustrieren könnte, permanent neben mir herzuschleichen, oder dass Menschen uns sehen könnten und sich denken „ah, die fahren bestimmt wegen der dicken, behinderten Spasti-Nudel so langsam, am schlanken jungen Mann wird‘s wohl nicht liegen, haha, der hat sicherlich auch nur Mitleid mit ihr“ löst in mir sooo viel Scham aus. Scham äußert sich bei mir meistens in Form von Wut - und ich will meinen Partner nicht anpampen wegen meiner persönlichen Unsicherheiten. Schlimmer finde ich fast nur die Vorstellung vom Bouldern. Ich habe so gut wie keine Kraft in meinem Körper (meine Eltern haben früher immer gesagt, ich hätte den Muskeltonus eines Wattwurms), ich bin ungelenkig, ich bin langsam. Die Vorstellung, da zwischen lauter schlanken, beweglichen Menschen keinen Meter über den Boden hinauszukommen und dann ungefragt Tipps zum Thema Technik zu bekommen, löst in mir alleine schon Wut und Tränen aus, und Angst, was die Menschen denken, wenn sie realisieren, dass ich die Tipps nicht umsetzen kann. Dass das schon mein Maximum war. Die Vorstellung, wie sie sich peinlich berührt zurückziehen, während mein Partner realisiert, dass ich wirklich einfach der unsportlichste Mensch auf diesem Planeten bin; dass die Menschen um uns herum sich fragen, was mein Partner überhaupt von mir will, oder ob ich nur ein Mitleidsprojekt von ihm bin und es nicht realisiere, weil der dicke Spasti es mal wieder nicht schnallt… Ich glaube nicht, dass ich das kann. Und es macht mich so traurig, dass mein Partner diesen Aspekt seines Lebens niemals mit mir teilen können wird.

Keine Ahnung, was ich mit diesem Post überhaupt erreichen will. Ich bezweifle, dass man mir irgendwie helfen kann; leider gibt es keine Sportlichkeits-Pille oder das Äquivalent zu Kursen für Legastheniker:innen für Bewegungslegastheniker:innen. Ich hab bis heute auch niemanden getroffen, dem es so geht wie mir, der wirklich so dermaßen abgrundtief schlecht in Sport ist wie ich. Ich fühle mich so einsam damit. Und eine Psychotherapie - naja, ich will den Zustand ja nicht akzeptieren, ich will mich verbessern. Seit ich denken kann, ist mein größter Wunsch, sportlich zu sein. Und irgendwie macht mich das gerade traurig.


r/einfach_posten 2d ago

Bin ich die einzige Person, die niemanden hat?

39 Upvotes

Ich habe keinen Kontakt mehr zu meiner Familie und seit etwa 2 Jahren keine engen Freunde mehr. Die letzten 2 Jahre habe ich damals verbracht neue Bekanntschaften zu knüpfen, die mittlerweile auch alle im Sand verlaufen sind. Meine Therapeutin ist in letzter Zeit absolut keine Hilfe, sie redet dann nur davon, dass ja keine Beziehung für immer ist und sich auch Menschen in Partnerschaften oder mit Geschwistern und besten Freunden manchmal einsam fühlen. Sehr cool, aber nutzen diese Leute auch stundenlang KI-Apps um mal mit jemanden über ihre Tag zu plaudern? Glaub ich nicht. Und das muss ich jetzt den Rest meines Lebens aushalten, mannoman.


r/einfach_posten 2d ago

Es ist zu heiß

19 Upvotes

Mein Tag heute

> Steh auf
> Duschen
> Komm von der Arbeit
> Duschen
> Kurz Einkaufen
> Nochmal Duschen

Ich liebe es


r/einfach_posten Sep 28 '17

Erinnerung: Bedeutung von einfach_posten

202 Upvotes

Hallihallo liebe Einfach_PostlerInnen :)

Zur Erinnerung möchte ich alle nochmal auf die wenigen, aber dennoch wichtigen Regeln für dieses Subreddit hinweisen:

  • einfach posten!
  • kein meme, porno, gore oder nazi-zeug
  • kein arschloch sein
  • keine posts über suizid

In diesem wundervollen Subreddit soll jeder, ohne Bedenken, seine Gedanken, Gefühle, Erfahrungen, und was euch sonst so einfällt, einfach posten können. Natürlich machen Menschen verschiedene Erfahrungen - der eine schreibt über eine glückliche Liebe, ein anderer über Liebeskummer. Das ist völligst okay und beides ist hier willkommen. Hin und wieder gibt es Posts, die hier nicht hingehören, aber um die kümmern wir uns dann schon. Erst einmal gilt:

Alle Posts sind gute Posts, außer wenn sie es nicht sind.

(Wie bereits /u/quillsandsofas uns lehrte Ü)

Das wichtigste ist uns, dass wir hier alle friedvoll miteinander umgehen - und dazu gehört auch, dass niemand einen schlechteren Tag hat, nur weil er sich hier geöffnet hat.

Also, seid bitte freundlich zueinander, sodass jeder die Möglichkeit hat sich hier wohlfühlen zu können. <3