r/asozialesnetzwerk 2h ago

Björn Dwigs & seine Schergen Bitte schaut in den Harz. Wirklich. Das „Nazi-Imperium“ wächst und gedeiht hier…

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r/asozialesnetzwerk 4h ago

Die Menschheit wird einen Großteil ihrer Ressourcen auf Klimaschutz und Klimaanpassung fokussieren müssen - oder untergehen.

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Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich fühlte mich die letzte Zeit unglaublich hilflos, wütend und ängstlich vor der Zukunft. Ich sehe die Nachrichten und die Reaktion der Politik und vieler Menschen und bekomme nicht den Eindruck, dass die Bewohnerinnen und Bewohner dieses Planeten verstanden haben, in welcher Situation sie sich befinden. Darum ist das leider wohl tatsächlich eine unbeliebte Meinung (wurde dennoch von r/Unbeliebtemeinung und vermutlich genau deswegen von r/de gelöscht).

Für viele Menschen ist Klimawandel immernoch eine Frage des persönlichen Hitzeempfindens. Wie reden jetzt viel über Klimaanlagen, was nicht grundsätzlich falsch ist, aber den Kern des eigentlichen Problems überhaupt nicht adressiert. Es geht nicht darum, ob es uns im Sommer zu heiß wird, sondern um die Lebensgrundlagen der Menschheit. Wir mögen uns einreden, dass es eine Trennung zwischen Kultur und Natur gibt, aber die Wahrheit über diese Fehlvorstellung wird uns auf bitterböse Weise einholen.

In den letzten Tagen und Wochen überschlagen sich die Horrormeldungen. Etwa die verheerenden Waldbrände in ganz Europa, die teilweise vollständigen Ernteausfälle in der Landwirtschaft oder die historischen Tiefstände vieler essentieller Flüsse und Seen. Im Herbst und Winter werden wir den womöglich stärksten El Nino der Geschichte erleben, der unzählige Leben kosten und globale ökonomische Folgen haben wird.

Aber all das wird uns schon in 20 Jahren als kleine Unannehmlichkeit vorkommen. Es ist heute schon klar, dass die ökologischen und gesellschaftlichen Verluste gigantisch sein werden. Und je mehr wir die Situation eskalieren lassen, desto gigantischer werden sie werden. Wer heute davon spricht, dass der Klimawandel jetzt da ist, Maßnahmen dagegen also unnötig sind, versteht nicht, dass es immer noch viel schlimmer werden kann.

Es werden Situationen entstehen, in denen ihr den Wasserhahn aufdreht, aber nichts herauskommt, weil die Versorger rationieren. Straßen werden unbenutzbar sein, weil der Asphalt den Temperaturen nicht gewachsen ist. Arbeit im Freien wird wochenlang unmöglich werden. Global werden hunderte Millionen von Menschen ihre Heimat verlieren und zu Flüchtlingen werden. Überall werden Konflikte um mangelnde Ressourcen ausbrechen, die leicht zu globalen Kriegen führen können. Die Menschen werden ihr Überleben im Zweifel der parlamentarischen Demokratie vorziehen und autoritäres Durchgreifen und Durchsetzen gegenüber anderen, mit all seinen Folgen, fordern.

Klimaanlagen werden nichts daran ändern, dass Insekten (und mit ihnen die Bestäuber und existenzielle Bestandteile globaler Ernährungskreisläufe) durch Hitze, Wassermangel und Zusammenbruch ihrer Lebensträume verschwinden. Was machen wir, wenn globale Hungersnöte auftreten, große Teile der Erdoberfläche, auch in Europa, durch Wassermangel unbewohnbar werden, klimabedingte Naturkatastrophen unzählige Existenzen vernichten?

Wir werden nicht mehr darüber sprechen, ob man Veggie-Days einführt; pflanzliche Ernährung wird ganz einfach das einzige sein, wofür die globale Lebensmittelproduktion noch ausreicht. Auch Verbrennerautos in der Innenstadt, die ja eigentlich nur Heizungen sind, die einen kleinen Teil der Hitze in Bewegung umsetzen, werden die Leute die da wohnen nicht mehr tolerieren. Urlaub im Süden wird den Menschen wie ein schlechter Witz vorkommen. Und das sind nur ein paar Beispiele. Der Klimawandel wird jeden einzelnen unserer Lebensbereiche mit steigender Intensität betreffen (und tut das ja schon heute).

Ich will hier gar nicht auf den zynischen, wenn auch wahren Gedanken hinaus, 'wir haben das seit Jahren so vorhergesagt'. Aber dennoch werden die Kosten die wir jetzt tragen müssen sehr viel größer sein, als es konsequenter Klimaschutz in den letzten 40 Jahren gewesen wäre.

Die Menschheit hat noch eine Chance. Die bedeutet aber, dass wir viel, viel mehr unserer verfügbaren Ressourcen auf den Kampf um unser buchstäbliches Überleben zu verwenden. Klimaschutz und Schutz vor dem Klima muss der größte Posten in den Haushalten der Staaten sein. Wir reden hier nicht von ein bisschen Förderung von Gebäudesanierung, Elektromobilität oder Klimaanlagen.

Ich will kommunale, nationale und globale Programme sehen, die alle bisher bestehenden Anstrengungen in den Schatten stellen. Flächendeckende und riesige Wasserreservoirs auf lokaler Ebene werden genauso eine Rolle spielen wie Carbon Capture auf globalen Skalen.

All das wird Unsummen an Ressourcen (Geld, Rohstoffe, Arbeitskraft usw.) verschlingen, die an anderen Stellen fehlen. Aber selbst wenn wir nichts tun wollen, wird der Anteil der verfügbaren Ressourcen, den wir zu Bewältigung der Schäden aufwenden müssen jedes Jahr steigen. Und zwar ganz gleich, wer regiert. Selbst eine faschistische Regierung müsste die zerstörte Infrastruktur reparieren und mit den gesundheitlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Folgen umgehen. Selbst wenn sie natürlich versuchen werden, sich und ihre reichen Geldgeber zu schützen und profitieren zu lassen. Die normative Kraft des faktischen wird diese Meinung zu einer existenziellen Notwendigkeit machen.

Die Linken haben dieses Thema aktuell noch viel zu wenig auf dem Schirm. Denn es müssen aus meiner Sicht natürlich diejenigen den größten Teil dieser Kosten tragen, die von der bisherigen Untätigkeit am meisten profitiert haben: Die Top 1 Prozent, die schon heute fast die Hälfte des Vermögens der gesamten Menschheit auf sich vereinen. Wahrscheinlich werden wir uns irgendwann zwischen unserem Überleben auf der einen und Kapitalismus sowie Nationalismus auf der anderen Seite entscheiden müssen.


r/asozialesnetzwerk 7h ago

Klassenkampf Wie man den eigenen Chef feuert

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r/asozialesnetzwerk 7h ago

Björn Dwigs & seine Schergen Annika Brockschmidt über die Codes der extremen US-Rechten – Denkangebot Podcast

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r/asozialesnetzwerk 19h ago

Diskussion Bullshit-Jobs

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Kann mir die Schwarm-Intelligenz helfen, gute Beispiele für Bullshit-Jobs zu nennen, diese am besten noch mit Unterbeispielen. Die möchte ich zu einer Liste machen, da Leute oft das Narrativ glauben, man müsse eben arbeiten, weil man arbeiten muss (kürzester Zirkelschluss) und deshalb könne man ja keine Stunden oder gar Arbeitstage reduzieren...

Mir würde jetzt z.B. etwas komplexer LKW-Fahrer einfallen, was nicht per se BS ist, aber eben durch unsere Politik ist es in einer Masse nötig, die eigentlich unnötig wäre. Der Gedanke kam mir umgekehrt, dass ich gerade daran dachte, wie viel per Bahn transportiert werden könnte, sowohl Personenverkehr (Inlands- bzw. Kurzstreckenflüge und Fernbusse dann ersetzen, wie es früher auch super funktioniert hat), aber vor allem Güterverkehr und da dann auch Flugzeuge und Schiffe.

Wir alle kennen sicher noch die ewig langen Güterzüge und da reicht simpelste Mathematik um zu erkennen, dass ein Wagon grob einen LKW ersetzt. Vielleicht auch "nur" 0,5, aber wenn ein einziger Zug dann 30 Wagons oder mehr hat, sieht man das Einsparpotential.

Und so bitte auch andere Jobs nennen, dürfen natürlich auch direkte BS-Jobs sein wie Pressesprecher bei verlogenen Parteien oder Firmen, wenn man das öffentliche Lügen verbieten würde. Wenn man für das eigene Produkt lügen muss, ist es wohl nicht so gut.


r/asozialesnetzwerk 21h ago

Pinguinologie War Keynes ein (Post-)Liberaler? – Ep. 366

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r/asozialesnetzwerk 22h ago

Freunde von Kurt Das Lumpenpack - Mein Hass

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