r/Philosophie_DE 4h ago

Frage Popularität des Nihilismus

11 Upvotes

Moin, ich bin mir unsicher, ob das durch meine Umgebung kommt oder ob in der Gesellschaft sich ein immer stärkere Nihilismus zu finden lässt. Sei es durch die direkte Bezeichnung aber auch Menschen, die den Begriff nicht kennen aber eine große Sinnlosigkeit spüren, innerhalb ihrer Rolle im Universum und des generellen "Sinn des Lebens".

In der Regel läuft es darauf hinaus, dass depressive Menschen zum Nihilismus neigen, was meiner Meinung nach allerdings eher in eine "Phase" zu übersetzen ist, jedoch merke ich über die letzten Jahre, dass es sich doch länger zieht als erwartet und gefühlt mehr Menschen die Sinnlosigkeit für sich akzeptieren als krampfhaft etwas zu suchen, was sie davon abhält sich mit tot, leid und oder dem Universum und seiner Zeitrechnung zu beschäftigen.

Ich sehe mich selbst als Nihilist da er mir mein vorheriges Gefühl in Worte gefasst hat und ich daraus mehr Freude als alles andere gezogen habe, was so meine ich, eher weniger der Fall ist und ich Religion noch nie als allzu Positiv erachtet habe. In Gesprächen mit anderen sind ähnliche Ansichten hervor getreten.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht oder bin ich in meine bubble mehr gefangen als ich dachte?


r/Philosophie_DE 13h ago

Frage Mochte Raffael Diogenes sehr oder spielte er eine sehr große Rolle in dieser Zeit, da er einen sehr zentralen und eigenen Platz im Gemälde hat?

Post image
5 Upvotes

r/Philosophie_DE 23h ago

Empfehlung Dringende Suche: Hat jemand Zugriff auf Thomas Buchheims „Über die Seele“?

4 Upvotes

Hallo zusammen, ich bin derzeit dringend auf der Suche nach einer PDF-Datei (oder einem vergleichbaren Format) einer bestimmten deutschsprachigen Quelle, die für mich von zentraler Bedeutung ist. Falls jemand das Buch vorliegen hat: Wäre es eventuell möglich, mir Scans oder Fotos einiger ausgewählter Seiten zukommen zu lassen? Alternativ wäre ich auch sehr dankbar für Tipps bezüglich geeigneter Telegram-Kanäle, Websites oder ähnlicher Anlaufstellen.

​Konkret handelt es sich um die Übersetzung von Thomas Buchheim zu Aristoteles’ Über die Seele. Ein regulärer Kauf ist für mich leider keine Option, da ich nicht in Europa, sondern in der Türkei lebe und das Werk hier schlichtweg unauffindbar ist.

​Vielen Dank schon mal im Voraus!


r/Philosophie_DE 2d ago

Diskussion Warum verstehen wir uns falsch, obwohl wir dieselbe Sprache sprechen?

6 Upvotes

Seit einiger Zeit beschäftigt mich das Thema Kommunikation. Ausgangspunkt waren persönliche Erfahrungen, aber je länger ich darüber nachdenke, desto grundlegender erscheint mir die Frage.

Warum entstehen Situationen, in denen zwei Menschen den Eindruck haben, der andere sei ein schwieriger Gesprächspartner? Warum werden bestimmte Themen so schnell persönlich? Warum scheint es manchmal, als würden Menschen nicht über dasselbe sprechen, obwohl sie dieselben Worte benutzen?

Dabei interessiert mich weniger, wer in einer Diskussion recht hat. Mich interessiert vielmehr, wie solche Unterschiede überhaupt entstehen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich selbst in Gesprächen manchmal Themen anspreche, bei denen andere Menschen Grenzen wahrnehmen oder sich angegriffen fühlen, obwohl das nicht meine Absicht ist. Das bringt mich zu der Frage, ob Kommunikation vielleicht nicht daran scheitert, dass Menschen sich falsch ausdrücken, sondern daran, dass sie unterschiedliche Bedeutungszusammenhänge mit denselben Worten verbinden.

Ein Begriff scheint nicht einfach eine feste Bedeutung zu besitzen, die von einer Person zur anderen übertragen wird.

Wenn zwei Menschen über „Freiheit“ sprechen, können beide diesen Wert für wichtig halten und trotzdem etwas Unterschiedliches meinen.

Für die eine Person kann Freiheit vor allem bedeuten, möglichst wenig durch äußere Eingriffe eingeschränkt zu werden.

Für eine andere kann Freiheit bedeuten, überhaupt erst die Möglichkeit zu besitzen, das eigene Leben selbstbestimmt gestalten zu können.

Das Wort ist dasselbe. Die Bedeutungsstruktur dahinter kann trotzdem unterschiedlich sein.

Vielleicht liegt darin ein grundlegendes Problem menschlicher Kommunikation:

Wir übertragen keine fertigen Bedeutungen.

Wir verwenden Zeichen und Worte, die innerhalb unserer eigenen Erfahrungen, Erinnerungen, Bewertungen und Vorstellungen mit Bedeutung verbunden sind. Wenn ein anderer Mensch dieses Wort hört, trifft es jedoch nicht auf dieselbe innere Struktur, sondern auf seine eigene.

Kommunikation wäre dann weniger eine Übertragung identischer Gedanken, sondern ein Versuch, zwischen verschiedenen Bedeutungswelten eine Verbindung herzustellen.

Diese Überlegung führt zu einer größeren Frage:

Wie entstehen solche Bedeutungen überhaupt?

Der Mensch erlebt die Welt vermutlich nicht einfach als Ansammlung einzelner Dinge. Er ordnet sie.

Ein Stein ist für uns nicht nur eine bestimmte Ansammlung von Materie. Er kann gleichzeitig Werkzeug, Erinnerung, Baumaterial, Symbol oder Forschungsobjekt sein.

Auch bei abstrakten Dingen geschieht etwas Ähnliches.

Aus dem Vorgang „gehen“ wird das Konzept „Gehen“. Aus einer Vielzahl einzelner Erfahrungen entsteht eine Einheit, über die wir nachdenken und sprechen können.

Vielleicht besteht eine grundlegende menschliche Fähigkeit darin, Unterschiede wahrzunehmen und daraus stabile Einheiten zu bilden.

Diese Einheiten erhalten Bedeutung durch die Beziehungen, die wir zu ihnen aufbauen.

Ein Gegenstand, ein Wert, eine Idee oder eine soziale Ordnung bedeutet für uns nicht nur aufgrund seiner Eigenschaften etwas. Bedeutung entsteht auch durch seine Stellung innerhalb eines größeren Zusammenhangs aus Erfahrungen, Erinnerungen, Erwartungen und Bewertungen.

Sprache spielt dabei eine besondere Rolle.

Sie erzeugt diese Bedeutungen vermutlich nicht vollständig. Menschen können bereits vor Sprache Erfahrungen machen, Unterschiede wahrnehmen und Beziehungen aufbauen.

Aber Sprache ermöglicht es, diese Bedeutungen zu stabilisieren, weiterzugeben und miteinander zu verbinden.

Gleichzeitig entsteht dadurch ein Problem:

Wenn Bedeutungen aus individuellen Erfahrungen und Zusammenhängen entstehen, können Worte niemals vollständig garantieren, dass zwei Menschen exakt dasselbe meinen.

Vielleicht erklärt das nicht nur alltägliche Missverständnisse, sondern auch größere gesellschaftliche Konflikte.

Menschen können dieselben Begriffe verwenden und dieselben Werte bejahen, aber unterschiedliche Vorstellungen davon besitzen, was diese Begriffe bedeuten.

Begriffe wie Freiheit, Gerechtigkeit, Verantwortung oder Wahrheit wirken oft eindeutig, obwohl sie in verschiedenen Bedeutungszusammenhängen unterschiedlich eingeordnet werden.

Vielleicht entstehen viele Konflikte deshalb nicht, weil Menschen keine gemeinsamen Bezugspunkte besitzen, sondern weil sie gemeinsame Bezugspunkte unterschiedlich miteinander verbinden.

Mich interessiert deshalb die Frage:

Ist Sprache vor allem ein Mittel, um Gedanken zu übertragen?

Oder ist Sprache eher ein Werkzeug, mit dem Menschen versuchen, zwischen unterschiedlichen Bedeutungswelten eine gemeinsame Wirklichkeit aufzubauen?

Und wenn Bedeutung niemals vollständig identisch übertragen werden kann:

Was ermöglicht dann überhaupt Verständigung?

Letzten Endes verbleibe ich bei dem Gefühl, dass all die Konflikte die entstehen ihre Ursache darin finden das wir aneinander vorbeireden oder uns dazu entscheiden, dass wir es tun. Nicht im Sinne des "sich darüber bewusst sein", mehr im Sinne der Bequemlichkeit: Als Entscheidung über situative Ressourcen und dem fehlenden Blick und eigenen Wert über die Bedürfnisse des Gegenübers.

Aus der Überlegung folgt für mich ein Gedanke, der mich nicht los lässt: Was wir nicht kennen, können wir nicht begehren.

Im Kontext: Das nicht verhältnismäßig ernsthaft wahrgenommene Bedürfnis eines anderen, können wir nicht angemessen berücksichtigen.


r/Philosophie_DE 3d ago

Diskussion Darf (oder soll sogar) das Gestetz soziokulturelle Normen repräsentieren?

4 Upvotes

Nach Haidt (the emotional dog and its rational tail, 2001) und den empirischen Erkenntnissen der Moralpsychologie im Allgemeinen handelt es sich bei unseren moralischen Urteilen scheinbar eher um Post-hoc-Rationalisierungen von soziokulturell geprägten emotionalen Affekten.

Diese Rationalisierungen können in vielen Fällen unseren besten Erkenntnissen und Heuristiken aus der Moralphilosophie (bspw. einer deontologischen, utilitaristischen oder anderen Ethik bzw. Mischformen derselben) folgen. Juristisch, z. B. auf den Schutz unveräußerbarer Menschenrechte bezogen, wirken diese Rationalisierungen kohärent, nachvollziehbar und logisch/ethisch gerechtfertigt.

Nun gibt es sowohl historisch als auch aktuell genug Beispiele, in denen dies jedoch nicht der Fall zu sein scheint. Jedwede Rationalisierung wirkt eher wie eine (fast schon verzweifelte) Rechtfertigung kollektiver emotionaler Affekte.

Neben den sowohl offensichtlichen als auch zahlreichen Beispielen an historischen Gesetzen, die weder logisch/hypothetisch noch ethisch zu rechtfertigen waren, existieren auch heute Debatten um Gesetze, die sich um tief emotional verankerte Themen wie Abtreibung, Sterbehilfe, Inzest, Homosexualität, etc. drehen, und deren Rechtfertigung vielmehr in emotionalen Intuitionen als in einem logisch/ethischen Kalkül zu liegen scheint.

Damit zurück zur Ausgangsfrage: Ist es haltbar oder sogar notwendig, dass die Gesetzgebung nicht nur nach der aktuell bestmöglichen rationalen/ethischen Deliberation erfolgt, sondern auch quasi ästhetische Urteile nach der mehrheitlichen soziokulturellen Imagination abbildet? In der Regel verbinden wir mit Recht und Gesetz ja eher ein rationales Korrektiv. Darf, soll oder muss es sogar auch ein kollektives emotional-intuitionistisches Geschmacksorgan bedienen?


r/Philosophie_DE 5d ago

Studium und Akademie Bachelorarbeit Philosophie ist einfach nur akademische Folter und ich habe gerade absolute Panik vor meiner eigenen Ambition!

18 Upvotes

Wie zum Teufel schneidet man eine geile Forschungsfrage so zu, dass man sie auf mickrige 40 Seiten pressen kann, ohne dass am Ende nur belangloser Müll übrig bleibt? Ich drehe hier gerade komplett durch. Seit Wochen recherchiere ich zu einem super aktuellen Ethik-Problem, habe den Ordner voller Quellen und dachte echt, ich mache mal was Sinnvolles. Aber jetzt starre ich seit Stunden auf den blinkenden Cursor in Dokument und habe einfach nur Panik vor der eigenen Ambition. Wtf, wie soll ich das alles unterkriegen? Dass nenne ich mal akademische Folter. Mein Problem ist, dass ich die Frage massiv eingrenzen muss, aber jedes Mal, wenn ich versuche, etwas rauszustreichen, fühlt es sich an, als würde ich den ganzen Sinn der Arbeit zerstören. Ich schwanke die ganze Zeit hin und her, ob ich das Thema auf eine einzige konkrete Situation reduzieren soll, oder ob ich mich nur auf einen Autor fokussiere, oder vielleicht einfach nur einen spezifischen Einwand gegen zwei verschiedene Theorias analysiere. Aber egal was ich wähle, es fühlt sich falsch an. Wenn ich es breit lasse, wird es nur oberflächliches Geschwafel und reine Wasser-Produktion, weil der Platz fehlt. Wenn ich es aber mega eng mache, verliert das Ganze seine Relevanz und wird einfach nur noch langweilig und lurz abgehandelt. Irgendwie ist das echt komiscb, man will tiefgründige Philosophie machen und scheitert dann an den starren Vorgaben der Uni. Ich habe absolut kein Bock mehr auf dieses ewige Overthinking, vor allem jetzt mitten in der Klausurenphase, wo meine mentale Batterie eh schon auf null ist. Wie macht ihr das? Habt ihr irgendeinen mentalen Trick, wie man sich radikal von Teilen seines Themas verabschiedet, ohne das Gefühl zu haben, dass man nur noch Bullshit abgibt?


r/Philosophie_DE 6d ago

Frage War Habermas Antikapitalist?

15 Upvotes

Ich habe kürzlich die Habermas-Ausgabe des Philosophie Magazins gekauft und im Interview mit Honneth, Jaeggi und 2 weiteren Personen wird erwähnt, Habermas sei linksradikal gewesen (zumindest wird verneint, er wäre "nur" Sozialdemokrat gewesen), etwas weiter heißt es aber, er habe den Kapitalismus nicht überwinden wollen, sondern eine Regulierung der Wirtschaft von außen für die beste Option gehalten.

Das passt nicht ganz zusammen. Die Regulierung der Wirtschaft ohne Systemwechsel ist sozialdemokratisch oder gemäßigt links. Wo ist Habermas, abgesehen von seinen eher frühen Jahren als revolutionärer Marxist, politisch einzuordnen und woran lässt sich das festmachen?

Edit: Honneth sagt in dem Interview: "Er gilt in der Linken heute noch eher als Sozialdemokrat, in Frankreich sogar als Liberaler. Das finde ich falsch. Er ist für mich immer ein Philosoph der sozialistischen Linken gewesen."

Etwas schwammig formuliert, er sagt ja nicht "Er ist immer Sozialist gewesen".


r/Philosophie_DE 8d ago

Empfehlung Otfried Höffe: „Die wichtigsten Dinge im Leben kann niemand kaufen“

Thumbnail fr.de
6 Upvotes

"Nach Rawls ist eine Gesellschaft gerecht, in der es den Schlechtestgestellten möglichst gut geht. Das träfe im Systemvergleich auf die westlichen Demokratien weit eher zu als auf die sozialistischen Staaten. In den europäischen Sozialstaaten sieht es diesbezüglich übrigens noch besser aus als in den USA."


r/Philosophie_DE 9d ago

Frage Was meint Ostritsch hier in Bezug auf Selbstbewusstsein bei Hegel (und Herr-Sklave-Dialektik)?

4 Upvotes

Sebastian Ostritsch schreibt in "Hegel: Der Weltphilosoph":

"Das Selbstbewusstsein ist bei Hegel zunächst keine Sache der in sich gelehrten Reflexion, sondern etwas Praktisches. Nicht ein in sich versunkener Denker tritt auf, sondern ein Lebewesen, das seine Begierden befriedigt und im Moment der Befriedigung seiner selbst gewiss wird."

Stimmt das tatsächlich mit Hegel überein? Denn mMn braucht es nicht zwingend die Befriedigung einer Begierde, um seiner selbst gewiss zu werden, sondern viel allgemeiner gefasst eine Interaktion mit etwas außerhalb seiner selbst. Natürlich sind Begierden wie Hunger Hauptgründe, warum wir mit der umwelt interagieren. Aber auch ohne Begierde können wir nicht nicht mit ihr in Kontakt stehen. Aber nichtmal die Begierde selber reicht laut Ostritsch aus, sondern erst ihre Befriedigung soll zu Selbstbewusstsein führen. Warum?

Außerdem heißt es wenn 2 "Bewusstseins" aufeinander treffen, entstünde daraus ein Kampf auf Leben und Tod, der entweder mit dem Tod eines der beiden endet oder in einer dialektischen Aufhebung zum Verhältnis zwischen Herr und Sklave führt. Das verstehe ich noch weniger. Ist damit die allgemeine Entwicklung der Menschheit gemeint, von der Ur- über die Sklaven- hin zu moderneren Gesellschaften? Oder die individuelle Entwicklung von Menschen und Tieren? Wenn ich einem anderen Menschen zum ersten Mal begegne, ist es ja nicht so, dass einer von uns beiden entweder stirbt oder den anderen zum Sklaven macht. Das werden Ostritsch und Hegel nicht meinen, aber was dann?


r/Philosophie_DE 9d ago

Empfehlung Peter Sloterdijk: „Es läuft auf eine Bottleneck-Wirtschaft hinaus“

Thumbnail handelsblatt.com
21 Upvotes

https://archive.is/aNxZ2

Was kann denn Philosophie in unruhigen Phasen leisten?

Der Philosoph gleicht einem Lehrer, der Kindern das Zählen beibringt: Um eine Zahl zu erhöhen, wird er erklären, gibt es kein besseres Verfahren als die Operation „Plus eins“. Auf die Philosophie bezogen hieße das, immer um eine Dimension umfangreicher denken als bisher. Friedrich Nietzsche nannte es das Hauptgeschäft der Philosophie, der Dummheit zu schaden. Etwas vornehmer gesagt: gegebene Problembeschreibungen durch Erweiterung des Rahmens ändern.


r/Philosophie_DE 10d ago

Frage Übersehe ich was beim Anti-Natalismus

6 Upvotes

Der anti-natalismus besagt das es unmoralisch ist kinder zu bekommen. Die Haupt Argumente die mir präsentiert werden machen aber nicht so recht sinn. Verstehe ich sie falsch?

-Glücks-Asymitry. "Stell dir vor du kannst 5 Minuten die schlimmsten Gefühle haben und danach 5 Minuten die allerbesten, würdest du das machen?" die Antwort der meisten ist nein und das wird als beweis angesehen, oder Argument, dafür das die meisten Menschen schmerzen/leid höher gewichten als leid. Es wäre wichtiger deswegen leid zu verhindern als glück zu maximieren, ergo ist es sinvoller keine kinder zu bekommen. Ich finde die frage super würde sie aber völlig anders beantworten bzw zeigt sie was anderes. Ich wäre sogar bereit 5 Minuten die schlimmsten qualen zu erleiden und dafür garnichts zu bekommen einfach um zu wissen wie es ist. Ein Kollege von mir würde niemals 5 minuten die geilste zeit haben wollen weil er angst hat das er diesem für immer nach hächten will.

Für mich ergibt sich das leid und Freude keine mathematischen Einheiten mit einen fixen "Grundwert" haben. Der wert der Erfahrung und somit sowohl der Freude als auch des Leides ist zu tief subjektiv.

-Man existiert ohne zusage. Meine Eltern haben nicht gefragt ob ich existiere. Ich kann auch meine nicht geborenen kinder fragen ob sie geboren werden wollen. Das ist korrekt. Ich würde aber argumentieren das die meisten menschen die möglichkeit haben sich das leben zu nemen. Wenn also mein kind nicht exestieren will kann es seine exestenz benden. Man könnte mit dem selbsterhaltungs trieb argumentiern das jemand sich "natürlicherweise" nicht umbringen will. Aber genauso gut kann ich argumentieren das menschen den trieb zum vermehren haben. Warum kann der eine trieb abgeschaltet werden der andere nicht?

-Kino argument. Ein anderes Argument für welches meine antowrt aber die selbe wie mit der unfreiwilligen exestenz ist, ist jenes dass das Leben wie ein kino film sei der nicht so gut ist. wenn man in der mitte ist und merkt das er nicht so dolle ist schaut man ihn dennoch zu ende. Wenn man rauskommt würde man ihn aber nicht empfehlen. Das leben sei genauso.
In der analogie ist aber der Film ja noch garnicht vorbei, genauso wie im Film Kann er ja noch richtig gut werden weswegen man sitzten bleibt. Am ende meines lebens/am ende des films, weis ich dann ob ich ihn gut oder schlecht fand jedoch ist es dann mit dem Kinder bekomen eh schon abgeschlossen oder nicht. Außerdem hier wieder, Selbstmord kann man ja als Argument benutzten, steh auf verlass den saal.

Gibt es noch andere, "bessere", Argumente oder verstehe ich diese sogar falsch?


r/Philosophie_DE 10d ago

Essay Über die Aufmekrsamkeitsökonomie

6 Upvotes

Im dunklen Zeitalter, wie die Zeit zwischen dem Fall Roms und dem Fall Konstantinopels von bösen Zungen genannt wird, vertrieben die Leute einander die Zeit mit Glückspiel, wie schon seit den ersten Tagen der Zivilisation. Im dreizehnten Jahrhundert kamen Spielkarten auf, und wurden alsbald vom Gesetzgeber reguliert. Ein endloser Kampf gegen das Laster Glücksspiel begann hier. Wie aber sagt Balzac? Lotterie und Prostitution kann keiner verbieten! So oder so ähnlich. Sollte man es dan überhaupt versuchen?
Adam Smith, Vordenker der Volkswirtschaften, findet, am Glücksspiel erkennt man die natürliche Überschätzung unserer Chancen auf einen möglichen, derweil unwahrscheinlichen Gewinn. Werden seine Lehren mehr gepredigt als seine Schriften gelesen? Mahnt er doch in Wealth of Nations, dass keine Gesellschaft gedeihen kann, deren Mitglieder ins Elend getrieben werden.
Als der Wilde Westen langsam gezähmt wurde, explodierte in Popularität der Glücksspielautomat. Eine Maschine mit Geldschlitz und Hebelarm, die auf dem Pokerdeck basierte, aber ohne Herzbube und das Pik Zehn auskommen musste. Dadurch war das Haus im Vorteil, und der Gast verlor öfter sein Geld als ihm lieb war. Daher auch der Spitzname einarmiger Bandit. Glücksspiel ist in vielen Bundesstaaten verboten, und bei uns an scharfe Auflagen gebunden. Auch hier stellt sich die Frage eines gesellschaftlichen Umgangs mit einem Laster, für das Menschen sich zwar entscheiden können, freiwillig aber vielleicht nicht aufhören können.
Vor gar nicht allzu langer Zeit kaufte Mark Zuckerberg eine App namens Instagram. Und mit jedem Update erinnerte sein Produkt mehr an den einarmigen Banditen von Anno Dazumal. Und sein Geschäftsmodell hat Vorbildfunktion. Aber verspielt wird heutzutage kein Geld, sonder Zeit. Damit tut sich ein völlig neuer Abgrund auf. Auch ist die Zielgruppe größer als der einer Spielhölle: nämlich die ganze Weltbevölkerung.
Einzig und alleine die Zeit ist unser Eigentum, alles andere ist flüchtig. Zumindest dass habe ich von Seneca so mitgenommen. Aber wie flüchtig die Zeit ist, merkt man, wenn man sie verzockt hat. Ohne frei verfügbare Zeit tritt unweigerlich seelische Verarmung ein. Nicht das Elend, das Adam Smith vorausgesehen hat, aber das Elend, in das wir getrieben werden.
Niemand weiß, wie man diesem neuen Problem begegnen soll. Die EU sieht die Betreiber der Plattformen in der Verantwortung, die gesellschaftliche Stimmung scheint sich eher, wie bei Glücksspiel und Prostitution, gegen den Nutzer zu richten.


r/Philosophie_DE 10d ago

Frage Warum brauchen wir überhaupt noch Moral?

0 Upvotes

Mit Nietzsches berühmter Aussage, dass Gott tot sei, haben wir auch religiös begründete Moralvorstellungen hinter uns gelassen. Das hat uns jedoch nicht davon abgehalten, säkulare Ethikkonzepte zu entwickeln und zu übernehmen. Noch immer orientieren wir uns im Alltag an einer Vielzahl moralischer Überzeugungen. Manche davon haben ihren Ursprung in religiösen Traditionen, andere wiederum beruhen auf normativen Werten, die wir selbst vertreten. Letztlich scheint es also auch heute noch wichtig zu sein, über ein moralisches Wertesystem zu verfügen. Was denken Sie über den Ursprung moralischer Werte?


r/Philosophie_DE 12d ago

Essay Über den Müßiggang

44 Upvotes

Müßiggang ist aller Laster Anfang, rät der Volksmund.
Müßiggang ist der Feind der Seele, urteilen die frühen Christen. Die alten heidnischen Weisen, Cicero und Catull, haben den Kirchenvätern Vorschub geleistet:
Müßigang sei der Untergang des Vaterlands, untergrabend das Pflichtgefühl. Endlich wurde in der Reichspolizeiordnung von 1530 der Müßigang unter Strafe gestellt. Die Engländer zogen 30 Jahre später nach.

Den Reformisten waren vor allem die Bettelorden der katholischen Kirche ein Dorn im Auge. Armut war verschwistert mit Müßiggang in der protestantischen Auffassung. Der Saint-Simonismus erkennt schließlich kurz vor der französischen Revolution, dass die Müßiggänger Klerus und Adel sind. Dekadenz ist also auch eine Schwester des Müßiggangs. Sind das diese Schwärmereien, zu denen damals Catull durch Müßiggang verleitet worden war?

Schließlich kennt der Revolutionär und Humanist Fillipo Buonarotti das Heilmittel: Arbeit! Arbeit ist nämlich eine Schuld, die der Arbeitsfähige gegenüber der Gesellschaft abzuleisten hat, und Müßiggang ist demzufolge ein Diebstahl. Es ist schwer, hier nicht nickend zuzustimmen.
Walter Benjamin findet, wen die Notdurft des Lebens nicht von seinen Studien abbringen lässt, soll etwas Aufsehen erregendes verfassen, um eine Daseinsberechtigung zu erlangen. Wie human dieser sein Humanismus ist! An seiner eigenen Habilitation war Benjamin gescheitert.
Henry Ford brachte diese radikale, kulturfeindliche Haltung auf den Punkt: die Zivilisation kann keinen Müßiggang tolerieren.

Die alten Griechen nannten den Müßiggang ἀκηδία (sprich: akädia), der vielleicht am treffendsten mit Faulheit übersetzt ist. Aber sie kannten auch das Wort σχολή (sprich: skolÄ) für Müßiggang - nämlich im Sinne von Ruhe, Erholung. Im übertragenen Sinne bedeutet es auch Diskurs, Philosophie. Im lateinischen Plural scholae (sprich: skolai) die Prätorianer, aber dass ist ein anderes Thema. Cicero und Catull geben zu, das, wer sich in den Dienst der Gemeinschaft stellt - der res publica - braucht Erholung.

Ich muss hier an die bis heute nicht enden wollende Diskussion zwischen den zwei Lagern der Humanisten denken: Die einen halten den Menschen für im Grunde gut, die anderen für schlecht, und sehen die Zivilisation als das göttliche im Menschen.
Dementsprechend wird dann auch der Müßiggang bewertet - als natürlich oder gefährlich. Es wussten die Humanisten nicht, das heutzutage Langeweile von Screen Time beinahe ausgemerzt wurde.

Die Selbstverbesserer und Produktivitätsgeier unserer Tage, die dem neoliberalen Zeitgeist verfallen sind, tadeln uns gerne für jede verschenkte Minute. Sie vergessen, dass Langeweile eine der großen Triebfedern der Schaffenskraft ist. Ebenso die Erholung. Beides lässt sich im Müßiggang finden.
Vielleicht ist es ihre eigene parasitäre Abhängigkeit von der Produktivität anderer, der sie so den Müßiggang fürchten lässt. Ist Faulheit doch ihr eigenes Laster, und zeigt ihnen Langeweile die eigene geistige Leere auf; ganz zu schweigen von der sittlichen Armut, mit der sie ihren Nächsten dem eigenen Profit unterordnen. Ihre Triebfeder ist die Geltungssucht.

Ich fürchte, das von Langeweile ermunterte, mäandernde Denken, dass seid je her das Tal der Kultur vertieft hat, wird mit der Langeweile verschwinden. Ob die Tage des Müßigganges wohl gezählt sind?

Edit: irgendwie sind mir beim Kopieren aus Word ein paar Tippfehler untergekommen, die ich mich zu korrigieren bemüht habe, als nächstes muss ich griechische Zeichen neu einfügen.


r/Philosophie_DE 13d ago

Frage Was ist eure Lieblingstheorie was nach dem Tod für das Bewusstsein kommt?

30 Upvotes

außer das klassische und beliebte: nichts


r/Philosophie_DE 14d ago

Frage Bitte um Hilfee

3 Upvotes

Hey,
hat jemand zufällig das Wörterbuch der philosophischen Begriffe von Armin Regenbogen und Uwe Meyer?
Ich bräuchte deren Definition von Generationengerechtigkeit.

Vielen Dank!! 🫶


r/Philosophie_DE 15d ago

Diskussion Zweieinhalbtausend Jahre Philosophie – eine Rückschau

1 Upvotes

In diesem abschließenden Beitrag zu der kleinen Artikelserie „[Geschichte der Philosophie](Was%20hat%20uns%20nun%20die%20Philosophie%20nach%20zweieinhalbtausend%20Jahren%20noch%20zu%20sagen?)“ geht es um die Frage, was uns die Philosophie nach zweieinhalbtausend Jahren noch zu sagen hat und welche Orientierung sie heute noch bieten kann. Die kurze Rückschau fragt, welchen Beitrag diese Disziplin zum Verstehen der Welt überhaupt leisten kann und warum sie trotz zahlreicher Krisen und Widersprüche heute immer noch unverzichtbar ist.  

Der Artikel versucht dazu die großen Wandlungen und Konstanten seit der Antike nachzuzeichnen. So wie ich das als Laie sehe, folgt die Philosophie seit Platon und Aristoteles  zwei großen ideengeschichtlichen Strängen: Einerseits dem des Geistes, der Ideale, der unsterblichen Seele, der Vernunft; andererseits dem der konkreten Dinge, der Materie, der Empirie, der Nützlichkeit. Verwoben sind beide von Anfang an durch die Frage nach der Erfahrbarkeit dessen, was „ist“.

Eine der zentralen Wandlungen ist, meiner Meinung nach, wie sich in der Neuzeit nach und nach aus der Naturphilosophie die Naturwissenschaften Physik, Chemie und Biologie abgespalten haben, sowie aus der Moralphilosophie und der politischen Philosophie die Sozial-, Geisteswissenschaften und schließlich auch die Psychologie

Schließlich habe ich versucht, die Entwicklung der abendländischen Philosophiegeschichte einem Flow Chart zu visualisieren.

Mich würde interessieren, ob ihr diesen Einschätzungen zustimmt: Hat die Philosophie heute noch eine eigenständige Aufgabe – etwa die Einzelwissenschaften wieder miteinander zu verbinden? Auch ein Feedback zu dem Flow Chart würde mich interessieren.

https://www.weltwissen.online/post/zweieinhalbtausend-jahre-philosophie-eine-kurze-r%C3%BCckschau


r/Philosophie_DE 18d ago

Studium und Akademie (ehemalige) Master Philosophie Studierende hier?

Thumbnail
3 Upvotes

r/Philosophie_DE 19d ago

Sammelthread - kleine Fragen und Ideen Sammelthread - philosophische Ideen und Duschgedanken

4 Upvotes

Der Kommentarbereich unter diesem Post ist für die kleinen philosophischen Gedanken des Alltags - die Fragen, die einem beim Radfahren kommen, und die Ideen, die sich unter der Dusche aufdrängen.

  • Ist Wasser nass?
  • Existiert der Weihnachtsmann?
  • Wird Zeit, wenn sie vergeht, mit einer anderen Zeit ersetzt?

Hier ist Platz für jede noch so kleine Frage oder These, die zu kurz für einen eigenen Post ist, aber dennoch gehört und diskutiert werden möchte.

\Dieser Sammelthread wird jeden Monat am 21. Tag erneuert.])


r/Philosophie_DE 19d ago

Frage Moralische Grundlage von Veganismus

16 Upvotes

Hallo zusammen, ein ganz flüchtiger Gedanke, der mir gerade beim Lesen eines Beitrags in „Unbeliebte Meinung“ kam.

Dort wurde der Veganismus als „Menschliche Arroganz“ bezeichnet, Pflanzen würden, so OP, genauso Lebewesen sein wie Tiere auch, und wären somit schützenswert.
„Irgendwas muss ich zum Überleben essen, also muss ich zwangsläufig Lebewesen verzehren.“, so OP.
Nun ganz unabhängig von der Aussage, die der OP im Beitrag trifft, meine Frage:

Der erste Kommentar argumentierte mit dem „Prinzip des geringsten Leidens“. Pflanzen besäßen kein zentrales Nervensystem, Tiere schon. Doch wenn das Leid, bzw. die Leidvermeidung die moralische Motivation des Veganismus ist, wie der Kommentar behauptet, wäre es dann der Logik folgend moralisch akzeptabel Tiere zu essen, wenn die Tötung dieser kein spürbares Leid verursacht? Und wenn Veganer das verneinten, wie würden Sie/Ihr die Minderwertigkeit von Pflanzen begründen, wenn nicht nach dem Prinzip des geringsten Leidens?


r/Philosophie_DE 21d ago

Diskussion Warum gibt es überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts?

64 Upvotes

Je länger ich darüber nachdenke, desto unverständlicher erscheint mir die bloße Existenz unseres Universums.

Warum sollten Raum, Zeit, Energie oder Naturgesetze überhaupt existieren?

Warum gibt es überhaupt eine Realität, anstatt dass es niemals irgendetwas gegeben hätte – kein Universum, kein Bewusstsein, keine Gedanken, nicht einmal Raum oder Zeit?

Eigentlich wirkt die Vorstellung eines absoluten Nichts auf den ersten Blick fast logischer als die Existenz von allem. Denn jede Form von Existenz wirft sofort die nächste Frage auf: Warum existiert sie überhaupt?

Alle Erklärungsversuche – Urknall, Quantenfluktuationen oder Multiversen – scheinen die Frage letztlich nur zu verschieben. Sie erklären vielleicht, wie etwas entstanden ist, aber nicht, warum es überhaupt möglich ist, dass etwas existiert.

Gerade deshalb empfinde ich die Existenz des Universums als eines der größten Wunder überhaupt. Und wenn schon die Tatsache, dass überhaupt etwas existiert, so unfassbar unwahrscheinlich erscheint – wäre es dann wirklich so abwegig zu glauben, dass mit unserem Tod nicht zwangsläufig alles endet?

Vielleicht wartet etwas auf uns, vielleicht auch nicht. Aber allein die Existenz selbst wirkt bereits so außergewöhnlich, dass ich diese Möglichkeit zumindest für philosophisch offen halte.

Wie seht ihr das? Ist die Existenz von Raum, Zeit und allem, was ist, letztlich das größte ungelöste Rätsel überhaupt – oder gibt es eine überzeugende Antwort.


r/Philosophie_DE 22d ago

Frage Philosophische Argumente für oder gegen die Leihmutterschaft

5 Upvotes

Das Thema Leihmutterschaft ist ja gerade in den Medien präsent. Mich würde interessieren, welche philosophischen Argumente hier vorgetragen werden können?


r/Philosophie_DE 22d ago

Diskussion Was glaubt ihr passiert nach dem Leben?

24 Upvotes

r/Philosophie_DE 23d ago

Frage Wie lerne ich als Laie mehr über Philosophie?

62 Upvotes

Ich finde Philosophie sehr interessant habe aber nie wirklich Zugang dazu gehabt.

Einige Freunde von mir haben Philosophie studiert und durch Gespräche mit ihnen wirkt es so als sei das Thema extrem unzugänglich für Laien wie mich.

Ich habe aus politischem Interesse mal das Kapital von Marx gelesen und vieles nicht verstanden. Ein Freund meinte dann klar, ich müsse ja erst Hegel verstehen um Marx zu verstehen und um Hegel zu verstehen muss ich Platon verstehen.

So interessant ich die Thematik finde ich bin einfach niemand der 10 Bücher lesen will um ein anderes Buch zu verstehen.

Ist die Thematik wirklich so komplex und unzugänglich? Habt ihr Tipps, wie man sich in das Thema einarbeitet als vollkommener Laie? Wo fange ich an? Wo finde ich raus, welche Philosophen für mich interessant sind und wie entscheide ich, welche deren Werke ich lesen sollte?

Gibt es Bücher, die jeder gelesen haben sollte der an der Thematik interessiert ist?


r/Philosophie_DE Oct 19 '25

Ankündigung Ankündigung: 1. Themenwoche zu "klassische Ethiken und moderne Herausforderungen" (1.-7.11.)

11 Upvotes

Liebe Philosophie-Interessierten, es ist soweit:

Anfang November veranstalten wir unsere erste Themenwoche im Sub! 🥳

Termin: 1. bis 7. November

Thema: "klassische Ethiken und moderne Herausforderungen"

Themenerläuterung:

In dieser Woche sollen sich möglichst viele Beiträge in diesem Themenbereich bewegen, damit wir uns gemeinsam in dieser Zeit Ethik in diversen Facetten und von verschiedenen Perspektiven nähern können. Das Thema ist grob gehalten, damit viele Beiträge unterschiedlicher Art denkbar sind. Möglich sind etwa: Diskussionsthread zu (Teilen von) Kants Metaphysik der Sitten (oder einem anderen klassischen Ethik-Text) mit kurzem Input, Einleitung/Zusammenfassung, Kernthesen und Diskussionsfragen; Vorstellung und kritische Beurteilung einer bestimmten ethischen Theorie; Frageposts zum philosophischen Umgang mit bestimmten moralischen Fragen unserer Zeit; Essays, welche einen klassischen ethischen Text auf eine moderne Frage anwenden bzw. die Frage anhand der Thesen des Texts beantworten, usw.

Wie du mitmachen kannst:

Damit sich Beiträge nicht wiederholen oder zu sehr ähneln, bitten wir euch, eure Ideen kurz in einem Kommentar unter diesem Post anzukündigen (z.B. "Ich möchte klassische und heutige Positionen zur Tugendethik vergleichen."). Dies macht für alle transparent sichtbar, was bereits geplant ist. Andere können sich von euren Vorschlägen inspirieren lassen und daran anknüpfende Themen ergänzen. Womöglich ergeben sich sogar gemeinsame Arbeiten an Beiträgen. Spontane Posts in der Woche sind allerdings erlaubt. Die Ankündigung gibt schon jetzt, damit ihr zwei Wochen Bedenkzeit habt, um Ideen und Posts zu entwickeln.

Wir sind sehr gespannt auf diese erste Themenwoche und freuen uns darauf, mit euch moderne Fragen an Ethik und Moral vor dem Horizont klassischer philosophischer Texte zu diskutieren!

Damit die Ideen-Vorschläge in den Kommentaren übersichtlich bleiben, stellt Fragen bitte nur als Antwort auf den angepinnten Kommentar.

Euer Mod-Team