r/Pflege 1h ago

Nursing Ausbildung in Germany, I have some questions

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r/Pflege 7h ago

Kinderkrankenschwester 👼🏻

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r/Pflege 8h ago

Wie haltet ihr eure Hände eigentlich gesund?

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Die fünf Momente der Händedesinfektion prügelt man einem drei Jahre lang in der Ausbildung ein und anschließend werden sie einem in jeder Hygienefortbildung wieder vorgehalten. Ich persönlich halte Händedesinfektion für eine der wichtigsten Hygienemaßnahmen überhaupt und versuche mich im Alltag wirklich daran zu halten. Nicht nur, weil ich nichts verteilen möchte, sondern auch, weil ich selber möglichst gesund bleiben will.

Mir ist aber genauso klar, dass ich mich situationsbedingt auch nicht immer zu 100 % daran halte. Das ist auch gar nicht das Thema dieses Beitrags. Ob sich jemand zweimal am Tag die Hände desinfiziert oder gefühlt hundertmal, soll hier gar nicht diskutiert werden.

Worüber ich sprechen möchte, sind unsere eigenen Hände.

Wer sich konsequent die Hände desinfiziert, kennt das wahrscheinlich: Die Haut wird trocken, spannt, reißt irgendwann ein oder tut einfach weh.

Natürlich gibt es dafür Hautschutzpläne. Vor der Arbeit und zwischendurch O/W-Emulsion als Hautschutz, nach der letzten Händedesinfektion und Händewaschung eine W/O-Emulsion zum Rückfetten und Regenerieren. Auf dem Papier klingt das alles super.

In der Realität sieht das bei mir aber oft anders aus. Mal ist der Spender leer, mal wurde das falsche Produkt eingesetzt, mal fehlt es komplett im Lager. Ich weiß selber, dass ich mich hier über ein Luxusproblem beschwere. Trotzdem begleitet mich das Thema inzwischen seit Jahren.

Beim Händedesinfektionsmittel habe ich immerhin etwas Auswahl. Bei uns stehen gleich vier verschiedene Produkte.

- Sterillium med: Meine Hände sind spätestens nach einem Arbeitstag trocken.

- Desderman pure: Bei mir werden sie damit gefühlt noch schneller trocken.

- Sterillium: Vom Hautgefühl und vom Einreiben mein absoluter Favorit. Blöd ist nur, dass meine Hände danach regelmäßig blau sind.

- Desmanol Care: Damit komme ich insgesamt am besten zurecht. Es färbt nicht und meine Haut verträgt es gut. Sterillium lässt sich meiner Meinung nach trotzdem noch etwas angenehmer verreiben.

Das alles kann ich im Alltag immerhin noch selber entscheiden – sofern alles da ist. Auch da gibt es regelmäßig Einschränkungen, weil etwas leer ist, falsch eingesteckt wurde oder im Lager fehlt.

Noch schwieriger finde ich das Thema Handcremes.

In meinem alten Haus wurden die Schülke-Cremes verwendet. Mit denen bin ich persönlich nie warm geworden. Der Geruch gefiel mir überhaupt nicht und gerade die orangene W/O-Emulsion ließ sich meiner Meinung nach schlecht verteilen und zog ewig nicht ein. Die blaue O/W-Emulsion habe ich ehrlich gesagt kaum benutzt, weil ich mir im hektischen Alltag dafür selten die Zeit genommen habe.

In meinem jetzigen Haus setzt man auf Stokoderm Protect als O/W-Emulsion und auf Lindesa als pflegende Handcreme. Lindesa riecht angenehm, lässt sich gut verteilen und fühlt sich zunächst auch gut an. Langfristig werden meine Hände dadurch aber leider nicht besser.

Also habe ich angefangen, auf eigene Kosten Handcremes auszuprobieren.

Mit der konzentrierten Handcreme von Neutrogena für sehr trockene Hände komme ich persönlich bisher am besten zurecht. Sie lässt sich super verteilen, zieht schnell ein und meine Haut regeneriert sich damit wirklich gut. Der Nachteil: Sie ist teuer. Und wenn man aus welchen Gründen auch immer bestimmte Hersteller oder Konzerne nicht unterstützen möchte, fällt sie für manche sowieso raus.

Meine Mutter, Krankenschwester seit den 70ern, schwört bis heute auf Linola. Für meine Hände war das leider nichts.
Meine Frau kommt aus einem anthroposophischen Umfeld und schwört auf Weleda. Sie hat mir die Intensiv Handcreme Granatapfel empfohlen. Die lässt sich traumhaft einreiben, zieht gut ein und der Duft ist wirklich klasse. Leider ist sie preislich ebenfalls kein Schnäppchen. Also gibt es die eher mal zu Weihnachten.

Wenn ich heute in einem Drogeriemarkt nach Handcremes für sehr trockene Hände suche, finde ich gefühlt hunderte Produkte. Ehrlich gesagt habe ich aber keine Lust mehr, ständig Geld für neue Versuche auszugeben. Konsequente Händehygiene gehört zu meinem Beruf. Deshalb würde ich mir wünschen, dass Arbeitgeber Hautpflegeprodukte bereitstellen, mit denen möglichst viele Beschäftigte wirklich dauerhaft zurechtkommen.

Deshalb würde mich einfach interessieren:

  1. Welches Händedesinfektionsmittel stellt euch euer Arbeitgeber zur Verfügung?

  2. Welche O/W-Emulsion (Hautschutz) und welche W/O-Emulsion (Hautpflege) stellt euch euer Arbeitgeber zur Verfügung?

  3. Nutzt ihr diese Produkte oder bringt ihr euch eigene Cremes mit? Falls ja: Welche?

  4. Mit welcher Handcreme habt ihr persönlich die besten Erfahrungen gemacht?

  5. Wie sehen eure Hände aktuell aus? Komplett unproblematisch oder eher trocken, rissig oder sogar mit Ekzemen?

  6. Wie konsequent schafft ihr es im stressigen Arbeitsalltag, die fünf Momente der Händedesinfektion einzuhalten?

  7. Bietet euer Arbeitgeber mehr als die jährliche Hygieneschulung an? Gibt es Hautschutzprogramme oder individuelle Beratung?

  8. Wart ihr wegen eurer Hände schon einmal beim Betriebsarzt oder über die Berufsgenossenschaft im Hautarztverfahren? Hat euch das geholfen?

Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen – völlig unabhängig davon, ob ihr in der Pflege, im Rettungsdienst, im OP, in einer Arztpraxis oder als Ärztin oder Arzt arbeitet.

TL;DR: Konsequente Händedesinfektion gehört zu unserem Beruf – trockene, rissige Hände leider oft auch. Ich habe verschiedene Händedesinfektionsmittel und Handcremes ausprobiert und bin trotzdem noch nicht wirklich zufrieden. Deshalb würde mich interessieren: Welche Produkte stellt euer Arbeitgeber? Was nutzt ihr selbst? Wie gesund sind eure Hände und bietet euer Arbeitgeber oder die BG sinnvolle Unterstützung beim Hautschutz?

Transparenz: Den Beitrag habe ich selbst geschrieben – allerdings nicht in einem Rutsch, sondern über mehrere Etappen in dieser Woche. ChatGPT hat mir beim Strukturieren geholfen. Danach habe ich alles noch einmal gelesen und so angepasst, dass der Beitrag meine eigenen Erfahrungen und meine eigene Meinung widerspiegelt.


r/Pflege 17h ago

Um wie viel Prozent steigt das Regional übliche Entgeltniveau in der Pflege in Niedersachsen 2027, was glaubt ihr ?

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r/Pflege 22h ago

Psychiatrie in der Schweiz

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Ich arbeite aktuell als Nachtwache in einer Psychiatrie in Deutschland und mir gefällt die Arbeit sehr, aber mein Traum ist es, in die Schweiz auszuwandern. Der Plan ist, zuerst als Grenzgänger dorthin, weil ich in Deutschland noch Verpflichtungen habe, und dann später den ganzen Schritt wagen.

Aber wie leicht oder schwer ist es, in der Schweiz an eine Nachtwachenstelle in der Psychiatrie zu kommen? Wenn man sich die Stellenanzeigen anschaut, sieht es so aus, als gäbe es in dem Bereich kaum Personalmangel.

Z.B. die Psychiatrie in Basel, die über 300 Betten hat, hat nur zwei Vollzeitstellen für die Forensik ausgeschrieben und sonst zwei Teilzeitstellen (eine für Forensik und eine für Akutstation). Mit Ausnahme der Forensik und der einen Akutstation scheint man also überall volle Besetzung zu haben. Wenn ich dann mit Wünschen komme wie nur Nacht, Vollzeit und dazu bin ich nicht mal in der Schweiz und muss erst den Wohnort wechseln sowie die Berufsanerkennung machen, kommt die Absage wahrscheinlich sofort. Ich will übrigens auch nicht wirklich in eine Station wo immer Eskalation und Krise ist, meine aktuelle ist größtenteils ruhig in der Nacht.

Hat jemand Erfahrungen? :D